Servus,.ihr meint mit cyanea schon S. caerulea, oder?
An liabn Gruaß
Werner
Servus,.ihr meint mit cyanea schon S. caerulea, oder?
An liabn Gruaß
Werner
Ja, das ist irreführend.
Der wächst praktisch fast an allen Hölzern.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Thiemo,
ich hab keine Zweifel an Deinen Betimmungen.
Der krass scharfe L .hysginus ist ein Erlebnis. Den kenn ich nur von einer Aufsammlung im Zillertal/Tirol. Der ist, obwohl makroskopisch gut anzusprechen, wohl echt selten und kalkfliehend. Und L.. badiosanguineus ist montan gar ned selten.Im Bamberger Raum hab ich ihn aber noch nicht gehabt.
An liabn Gruaß
Werner
Hey Cratie,
ich wünsch Dir alles erdenklich Gute zum Geburtstag.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich seh das genau so, wie Felli. Deshalb sollte das auch ein Grauerlenstamm sein.
An Grauerle kommt neben H. fuscum auch H. fuscoides, eine erst kürzlich neu beschriebene Art, in Betracht.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Florian,
den kleinen blassblauen zum Schluß würd ich für Lepista sordida halten.
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Werner
GriasDi Jasmin,
ich denke bei den zuerst gezeigten (1-8) auch an M. rhodosperma. Dafür spricht eben die schwach ausgeprägte Stielnatterung, die geringe Größe und die leicht ablösenden Hutschuppen. Das am Schluß schaut mit den langen genatterten Stielen dann schon nach M. procera aus.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
"weißflockig" sind beide. D.h. beide haben im Schleim schwimmende weiße Flöckchen.
Farblich sind die beiden aber so unterschiedlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man die verwechseln kann. Ph. lenta ist eben, wie der Name sagt, tonblass. Wie auf dem Foto im Startbeitrag.
Ph. lubrica hingegen ist rotbraun. Ph. lenta ist meist auf übermoostem Laubholzreisig (meist Buche) zu finden, wogegen Ph. lubrica eher im Fichtenwald, und da auch meist auf übermoostem Reisig wächst.
Zwei auch makroskopisch komplett unterschiedliche Schwammerl, die ich beide schon oft gefunden hab.
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Werner
Übrigens auch tolle Fotos!
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Thomas,.
ja..wie geht man da vor?
Ich würd sagen "den kennt man oder kennt man nicht".Da nutzt ein Schlüssel ned viel. Noch dazu entwickelt er sich grad erst, sodass man vermuten könnte, dass das glatte Hymenium noch nicht ausgereift ist.
Obwohl...mit glattes Hymenium und violett solltest Du eigentlich richtig rauskommen. Ich würd mal ganz schwer Chondrostereum purpureum vermuten.
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Werner
GriasDi Tine,
ich halte das auch für typische M. mastoidea. Das Aufreißen der Huthaut mit der kleinfelderigen Schuppung, die Zitze und der "einfache" Ring sprechen dafür.
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Werner
GriasDi Rainer,
die Lepiota auf dem ersten Bild schaut nach L. fuscovinacea aus. Vergleich mal.
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Werner
GriasDi watu,
das schaut nach Pholiota squarrosa, dem Sparrigen Schüppling, aus. Der kann manchmal sehr große Fruchtkörper bilden.
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Werner
GriasDi Bernd,
makroskopisch ist das eine Leucogyrophana.
Die absolut häufigste Art ist L. mollusca, die makroskopisch durch eine auffallend wattig weiße Zuwachskante gekennzeichnet ist. Die ist in Nadelwäldern auch richtig häufig und meist an Kiefernstümpfen oder bodennah an liegenden Stämmen zu finden, aber auch an Fichte. Die Fruchtkörper überziehen dann manchmal auch die Nadelstreu, sodass ich sie auch schon an Zapfen fand. Dass Du die an Brennnessel gefunden hast, ist bestimmt zufällig. Der Fruchtkörper ist da halt einfach "draufgewachsen". Man kennt sowas ja auch z.B. von Physosporinus vitreus oder Hypocrea citrina. Neben L. mollusca gibt's noch L. romellii und L. sororia. Die unterscheiden sich vor allem an der Stärke der Dextrinoidität der Sporen und der Sporengröße. Die Gattung ist, wie man an den Farben nachvollziehen kann, nah mit Hygroohoropsis verwandt.
Ich hatte mal völlig farblose Fruchtkörper, total ohne orange, die sich aber dann auch als L. mollusca herausstellten.
Ich kann das WE leider nicht auf die Alb kommen. Bin ziemlich im Stress.
An liabn Gruaß
Werner
Little Brown Mushroom. Kleine mehr oder weniger braune Blätterpilze mit dunklen Lamellen. Da wird's meist schwierig mit der Bestimmung, sodass Mikromerkmale herhalten müssen.
GriasDi,
bestimmt was Interessantes.
Außer LBM wird man ohne Mikromerkmale da aber nichts sagen können.
An liabn Gruaß
Werner
Hallo Frank, Hallo Stefan
Im Schwarzwald heißt der dann T.pseudonictitans und wächst bei Fichte.
Genetisch soll er sich nicht von T.fulvum unterscheiden. Makroskopisch hat er eigentlich nie gelbliche Lamellen.
Gruß
Uwe
GriasDi Uwe,
genau so ist es.
Typische T. fulvum bei Birke sind schon a bissl anders als die gelbfleischigen im Nadelwald.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Stefan,
das geht auch ohne Birke.
Hier haben wir immer wieder Gelbfleischige bei Fichte und Tanne garantiert ohne Birke, die wir dann T. pseudonictitans nennen, auch wenn die in FNE 4 synonymisiert sind.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Andreas,
ich bin noch nie auf die Idee gekommen, dass der Ästige bzw auch der Tannenstachelbart mit der Kammkoralle verwechselt werden könnte.
C. coralloides/cristata ist ziemlich zierlich und wächst terrestrisch. Die beiden Stachelbärte wachsen an Holz (Buche oder eben Tanne) schaun komplett anders aus und werden um ein Vielfaches größer.
Bei der Kammkoralle sind nur die äußersten Astspitzen fein und kurz kammartig stachelig. Die Stachelbärte sind viel stacheliger mit viel längeren Stacheln.
Wird Zeit, dass Du mal einen findest.
Bestimmt hast Du sowohl die Kammkoralle als auch den Geflecktblättrigen Flämmling richtig.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Urs-Peter,
das sollte Phlebia/Merulius tremellosus sein.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
P. porrigens ist schneeweiß, hab ich bisher nur bodennah an sehr morschen Stümpfen gefunden und die Hüte sind tendenziell deutlich spatelförmig, jedenfalls nicht so kreisförmig, wie man das vom Austern- und Lungenseitling kennt. Den würd ich ausschließen.
Bei der Trennung von Auster und Lunge tu ich mir oft sehr schwer.
An liabn Gruaß
GriasDi Andy,
Björns Einwände sind mir auch gleich in den Sinn gekommen. Ein I. benzoinum an Buche muss schon bombensicher sein, besonders wenn der denn kartiert werden soll. Ich hab die beiden Arten aber bisher nur nach Substrat getrennt.
An liabn Gruaß
Werner
Alles anzeigenLiebe Cortinarien-Freunde
Hier konnte ich einen schönen Cortinarius noch zuhause bestimmen, aber wie es so ist -> nicht gerade einfaches unterfangen.
Habitat: Mischwald, Fagus, Corylus, kann aber in weiteren 5m auch noch einzeln eingestreute Picea feststellen
Höhe: 450müm
Untergattung: Phlegmacium
Schleimiger Hut, Stiel trocken
Hutdurchmesser; 5-8cm
Hutfarbe; eher graubräunlich, mit Lilastich
Lamellen; schön violett
Stiel; kurz zylinderisch mit gerandeter knolligen Basis
Querschnitt; Fleisch violett
Schleier; weiss bis lilafarben -> junger FK
Geruch; angenehm pilzig
Geschmack; n/a
KOH -> Negativ Fleisch und Hutoberfläche
Melzer -> Fleisch weinrot
Sporenmass; 8.52-9.40-10.61x4.89-5.40-6.02µm
Quotient: 1.739µm
Als erstes dachte ich -> Cortinarius purpurascens aber die Sporenmasse passt nicht ganz plus meiner hatte ein gut sichtbares Ornament
plus das wichtigste -> die Steilbasis ist nicht gerandet Knollig und man findet diesen im Nadelwald
C. subpurpurascens wäre auch noch möglich aufgrund des Habitates-> habe ich dann auch aufgrund derselben Kriterien Mikro ausgeschlossen.
Somit kam ich dann auf den Cortinarius collocandoides -> Syn: Cortinarius purpurascens var. largusoides
ist im Prinzip eine Varietät zu Cortinarius purpurascens jedoch mit einer gerandet knolliger Basis.
GriasDi Andy,
makroskopisch schaut das schon sehr nach C. purpurascens aus.
C. purpurascens var. largusoides unterscheidet sich, wie ich es im Kopf hab, neben der anderen Ökologie im Buchenwald, doch gerade auch wegen der eben nicht gerandeten Knolle. Den würd ich also ausschließen.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich bin mir ziemlich sicher, dass das P. dryinus, der Berindete ist.
An liabn Gruaß
Werner
