Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Wutzi,

    ja, alle freuen sich, wenn die Ausstellung näherkommt. Klar ist es viel Arbeit...wir sind von Mittwoch bis Sonntag damit beschäftigt.

    Mittwoch Hardwareaufbau..Tische, Substrat usw., Donnerstag Schwammerl sammeln und Schwammerlaufbau ab 14 Uhr, teils mit Zahnstocher trapiert, Freitag weiter Aufbau bis 9 Uhr, dann kommen die ersten Besucher. Am Freitag und Samstag wird nachgesammelt, weiter ausgestellt und überschüssige Kollektionen derweil im Kühlhaus geparkt, um alternde Exponate gerade von dünnfleischigen Arten austauschen zu können. Dazu der dauernd mehrfach betreute Kindertisch, die dauernde Betreuung der Besucher, Gruppenführungen durch die Ausstellung, Pilzberatung. Da sind sicher 30 bis 40 Mitglieder dabei beschäftigt.

    Wie gesagt..das Highlight des Jahres.

    Schee war's wieder.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Sebastian,

    welch ein toller Beitrag!

    C. melanotus...so ein schönes Schwammerl.

    L. luridus wurde wohl in der Vergangenheit nicht beachtet. Früher wurde nur L. violascens und L. uvidus unterschieden. Diese L. luridus aus dem "normalen Wald" wurden wohl immer als L. violascens bezeichnet und so von dem ungezonten, stark schleimigen L. uvidus getrennt, der in Mooren und anmoorigen Gebieten vorkommt. L. violascens ist selten und am besten am braunen körnigen Pigment in der Huthaut und stärker purpurn verfärbender Milch zu unterscheiden. L. luridus ist tatsächlich recht häufig.

    C. vibratilis ist wohl ein Aggregat, das noch aufgearbeitet werden muss. So Laubwaldfunde kenn ich gar nicht. Meine Funde aus Fichtenschonungen sind viel graziler als Deine Fotos vermuten lassen.

    Toll auch die schönen Fotos der seltenen T. bresadolianus und C. melanoxerus.

    Danke für den schönen Fotobericht!

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    anbei eine Aufsammlung von C. emunctus aus der Nähe von Ellmau in den Kalkalpen zum Vergleich.



    Die schaun` schon ein bisschen anders aus, sind dort bei Fichten gewachsen.

    Grundsätzlich war das aber ein typischer Bergmischwald mit Fichten, Tannen, Buchen, Bergahorn.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Uwe,

    so können Bilder täuschen, wenn nichts Erklärendes dazugeschrieben wird. Ich hab mir einen schleimigen Hut und Stiel eingebildet. Habituell schaun sind die aber schon auch sehr mxyaciumähnlich. Den sauren Boden hab ich überlesen. Aber stimmt...ich kenn C. emunctus auch nur aus dem Voralpenland bzw aus den Kalkalpen. C alboviolaceus ist bei uns recht selten, aber auf den oberflächlich sauren Altmoränen zu finden. Da aber bei Buche.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Stefan,

    der Fruchtkörper ist halt schon alt und durchwässert. Deshalb milchen sie nicht mehr in allen Teilen. Wie Corne schon geschrieben hat, tritt in der Stielrinde noch deutlich der Milchsaft aus. Ob das nun L. deliciosus oder L. semisanguifluus ist, siehst Du an einer etwaigen Verfärbung der Milch ins Weinrote. Im Gegensatz zu L. deliciosus verfärbt sich die Milch und das Fleisch bei L. semisanguifluus in wenigen Minuten. Das Grünen ist zwar bei L. semisanguifluus am stärksten ausgeprägt, L.

    deliciosus grünt aber auch, genauso wie L. deterrimus.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Rainer,

    die Nr. 2 ist eine Volvariella, Scheidling. Die Scheide ist noch gut zu sehen. Schaut mit der auffälligen weißen Behaarung nach V. hypopithys aus. Nr. 3 ist eine Lepiota. Leucoagaricus americanus schaut komplett anders aus. Büschelig mit spindeligen Stielen. Gilbend und verfärbend. Zur Bestimmung hier wird wohl mikroskopiert werden müssen. Bestimmungsrelevant könnte die rötliche Ringzone im unteren Stielteil sein.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Andreas,

    das ist schön ein Klumpfuß. Die gerandete Knolle ist ja erkennbar. Ich würd zuerst mit dem Grünlingsklumpfuß abgleichen. Cortinarius citrinus hieß der mal. Ich weiß nicht, ob das noch stimmt.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Sebastian,

    der Korallenmilchling ist toll. Auch makroskopisch ganz was anderes als L. picinus oder wegen der Sporen auch L. pterosporus.

    Tolle Sache, hab ich noch nie gesehen.

    Bei T. virgatum im Buchenwald wär ich vorsichtig. Ich würd da eher T. sciodes vermuten, grad auch wegen der schwarzen Flecken an den Lamellen. Nur an der Schärfe würd ich das nicht festmachen.

    Toller Beitrag, Danke.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand'

    man bräuchte halt von den schon deutlicher hutförmigen Fruchtkörpern ein gscheides Porenpild. An der Substratoberseite werden oft komische Initialstadien der Porlinge gebildet. Ich glaub hier auch schon wegen des sonnenexponierten Standortes eher an Striegelige Trameten, Trametes hirsutum.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Raphael,

    danke für diesen tollen Beitrag. Die Mycena arcangeliana in untypisch in der Nadelstreu. M. flavescens kann sehr ähnlich aussehen. Ein gutes Indiz für M. flavescens ist der starke Radigeruch.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Stefan,

    es ist andersrum. Das safranfarbene Stielfleisch hat der Lila Dickfuß, C. traganus. Der ist es aber nicht. In dem Alter sieht der doch etwas anders aus. Der Bocksdickfuß, C. camphoratus schaut hingegen genau so aus, ist für mich auch wahrscheinlich. Den kannst Du aber gut am aufdringlichen unangenehmen Geruch erkennen.

    Natürlich gibt's noch andere mehr oder weniger viilett gefärbte Schleierlinge.

    An liabn Gruaß

    Hallo zusammen,

    Fund von heute :D kein Röhrensaft des Messers, mittelalte Marone (gerade noch so festes Fleisch)

    Viele Grüße

    Hm...vllt sollte ich mich mal wieder mehr mit ganz normalen Speisepilzen befassen...🙂

    Danke Schrumz

    GriasDi Daniel, servus Oehrling,

    da bin ich jetzt baff...🙂

    Ich probier's auch nochmal ganz expliziert mit jungen und reifen Fruchtkörpern.

    Das hätt ich jetzt echt nicht gedacht.

    Ich hab nach Oehrlings Post auch gleich in den Büchern nachgeschaut.

    Ich antworte ja meist aus dem Stegreif was ich grad so im Kopf hab.

    Kaum zu glauben...ich weiß nicht wieviele Zig Kilo Maronen ich in meinem Leben schon geputzt und geschnipselt hab, und wieviele Maronenschnipsel ich schon gesehen hab...

    Das ist mir noch nie aufgefallen.

    Ich verbessere also hiermit:

    Die Marone verfärbt sich im Vergleich zum relativ starken Blauen der Röhren und Poren im Fleisch praktisch nicht oder nur sehr leicht.

    Wenn ihr Maronen schnipselt werdet ihr feststellen, dass das "unechte stärkere Blauen" des Hutfleisches gerade bei reiferen Maronen aber tatsächlich durch den Röhrensaft das Messers verursacht wird.

    Danke für die Aufklärung, Daniel.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Andreas,

    schöne Fotos!

    Nr. 4 sind junge Fomitopsis pinicola und Nr.5 Pycnoporellus fulgens. Vor 10 Jahren noch eine kleine Sensation, heute find ich ihn doch jedes Jahr ein paar mal. Eine Art, die sich seit ein paar Jahren ausbreitet.

    Trotzdem schöner Fund!

    An liabn Gruaß

    Werner