Servus beinand',
das ist ein Flacher Lackporling und das plüschige Etwas an der Unterseite Sporophagomyces chrysostomus, der sich, wie der Name sagt, scheinbar von dessen Sporen ernährt.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
das ist ein Flacher Lackporling und das plüschige Etwas an der Unterseite Sporophagomyces chrysostomus, der sich, wie der Name sagt, scheinbar von dessen Sporen ernährt.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Beli,
ich könnt mir auch Inonotus dryadeus vorstellen.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Karl,
ich kann mich Nobi nur anschließen.
Wahnsinn!
Ich frag mich bei Deinen Fotos immer wie das sein kann, dass Du immer solch üppige einwandfreie Täublingskollektionen zusammenbringst. Bei mir sind das meistens Einzelstücke oder sie sind derart zerfressen, dass oft nichts mehr damit anzufangen ist.
Deshalb meine Frage: Wieviel Zentner Schneckenkorn brauchst Du eigentlich so über eine Saison hin?😄
An liabn ned ganz neidlosen Gruaß
Werner
GriasDi Beli, mit der punktförmigen Anwuchsstelle und den dünnen Fruchtkörpern, so aus der Ferne, ziemlich sicher Stereum subtomentosum.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Raphael,
das schaut gut aus.
Ich hab beim Ansehen auch an C. violaceomaculatus gedacht.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Simon,
zum essen sind die aber viel zu alt, weil viel zu zäh.
Essbar sind die mMn nur im absoluten Initialstadium, wenn die Hutentwicklung grad so losgeht, und Du sie noch wie andere Schwammerl mit dem Messer leicht schneiden kannst. Die werden aber sehr schnell zäh.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Beli,
auch Cerrena unicolor ist ein schöner, nicht alltäglicher Fund.
Oft hab ich die nicht.
An liabn Gruaß
Wetner
GriasDi Beli,
ich denke Du hast zwei mal Cerrena unicolor gefunden. Das Hymenophor Deiner Trametopsis cervina und auch Deiner Bjerkandera adusta ist zu wirr und daedaloid für Deine Bestimmungen. Ich halte beides für den Aschgrauen Wirrling, Cerrena unicolor. Einmal jung, einmal alt.
An liabn Gruaß
Werner
ich würde hier an Ausscheidungen (Kot) von Insekten denken, die im Fruchtkörper wohnen und fressen.
Genau so sieht es nach den vergrößerten Bildern aus! Jedenfalls nichts pilzliches.
Nun es hätte ja sein können...
LG, Nobi
...und wir haben dadurch von der Existenz dieser Wegelina erfahren und können künftig drauf aufpassen. Danke.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich denke nicht, dass H. cossus ein Nomen dubium ist. Es ist der Elfenbeinschneckling, der mit der Eiche liiert ist und nicht verfärbt. Ich hab zwei Funde, die ich auch so benannt hab, weil keine andere Mykorrhiza, als mit der Eiche möglich ist. Ehrlich gesagt hätte ich ihn makroskopisch nicht von H. eburneus unterscheiden können. Er soll sich darin unterscheiden, dass er mit KOH gar nicht reagiert, auch an der Stielbasis nicht, was ich bei meinen Funden allerdings nicht getestet hab. Wenn man ihn nicht als eigenständige Art anerkennen will, müsste man ihn mMn zu H. eburneus stellen, der halt dann auch mit Eiche kann. H. hedrychi kenn ich auch aus eigener Anschauung. Ein Birkenbegleiter, auch mit Cossusgeruch, aber farblich mit incarnatem Einschlag, besonders in den Lamellen. Der Unterschied zu den "echten Elfenbeinern" fällt sofort auf.
Andere weißliche Schnecklinge riechen nicht nach Weidenbohrerraupe.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Raphael,
mein erster Eindruck war ein blasse Calocybe carnea.
Hab aber die Mikros nicht gecheckt und den kennst Du natürlich sicherlich.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Wastl,
bei Buchen mit Kokosgeruch und den engstehenden Lamellen kommt eigentlich nur L. pterosporus infrage. Das rosa verfärbende Fleisch muss Dir doch aufgefallen sein.
L. mammosus, Dunkler Duftmilchling, wächst montan bei Fichte, z.B. im Zillertal in Tirol. Der rötet natürlich auch nicht. Ganz andere Sektion.
An liabn Gruaß
Servus beinand',
der Spindelige ist das nicht.
Die Ulla hat schon recht. Gehört der jetzt zu Micromphale? Ich hätt jetzt Gymnopus brassicolens gesagt.
Immer im Buchenlaub.
Der ist in den Buchenwäldern unserer Moränen sehr häufig, ist aber nicht überall verbreitet.
An liabn Gruaß
Werner
Du kannst auch einen einfach trocknen, Wastl. Bei H. discoxanthus werden zumindest die Lamellen richtig schwarz, bei H. eburneus und H. cossus nicht.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
für mich sind das auch Schnecklinge. Aber nicht der Goldzahn, sondern einer der Elfenbeinschnecklinge. Der ältere verfärbt schon am Hutrand, drum ist es ziemlich sicher Hygrophorus discoxanthus, einer der beiden Buchenbegleiter.
Der hat, wie die anderen Elfenbeinschnecklinge auch, diesen besonderen Geruch, der in der Literatur als "Weidenbohrerraupe" beschrieben wird.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Toni,
da kommt scho a bissl Neid auf...
Bei mir in München kann man locker 50m im Wald zurücklegen ohne einen Pilz zu sehen...
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Sebastian,
toller Bericht!
Die anfangs gelben Totentrompeten sind der Hammer. Hab ich noch nie gesehen und auch noch nie gehört davon.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Erwin,
das schaut nach einem Gymnopilus, Flämmlimg, aus. Da ist ja zu 95% alles G.
penetrans. Den würd ich bei dem filzigen Hut aber ausschließen. Das ist bestimmt was besseres. Gleich mal mit G. sapineus oder auch G. picreus ab.
Da wird ohne Mikroskop nix gehn.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Sepp,
ja, das ist ein Zunderschwamm. Der schwarze "Belag" darunter auf dem zweiten Bild ist Biscogniauxia nummularia.
Der erste im oberen Thread könnte auch ein Zunderschwamm sein, aber auch ein Rotrandporling. Da sieht man zu wenig, bzw die Informationen sind zu dürftig.
An liabn Gruaß
Wetner
GriasDi Karl,
ich hab vor zwei, drei Jahren mal eine Kollektion sehr kleiner Boviste mit auffäliger Basal"mycelschnur" auf einer mageren Schwemmsandwiese bei Bamberg gefunden.
Bei meiner Recherche bin ich auch bei B. furfuracea gelandet. Beim Abgleich mit bereits kartierten Funden fiel auf, dass die Art in der Gegend schön öfter kartiert wurde, aber als Bovista pusilla.
Im von Ulla erwähnten Jeppson ist dieser Umstand auch beschrieben.
Es heißt dort:
Bovista furfuracea Pers. - Synonym: Bovista pusilla (Batsch) Pers. emend Schumacher
Ich denke also, dass B. furfuracea vor der Jeppson-Monografie wohl immer als B. pusilla (ss Kreisel) bestimmt und kartiert wurde.
Der bei Jeppson dargestellten B. pusilla (Batsch) Pers. fehlt eben dieser auffällige Mycelfaden.
An liabn Gruaß
Werner
Servus nochmal,
die Stielschuppung sollte ja eigentlich vom Gesamtvelum herrühren, das bei A. vittadini wohl viele Sphaerozysten beinhaltet, die für das kleinflächige Aufreißen bei der Art verantwortlich sind.
Dann dürfte aber die Volva an der Stielbasis nicht so häutig sein, wie bei Wastls Fund.
An liabn Gruaß
Werner
Hallo Werner,
die Stielschuppig über die ganze Länge ist jedenfalls für A.vittadinii typisch. Es fehlt der Ring, da muss ich dir recht geben. Was sagst du zu unserem Fund im Tiergarten Hannover - auch ein Artefakt?
Viele Grüße,
Axel
Ach, das verlinkte Bild ist aus Hannover...
Nein, der schaut total typisch aus.
Der stark geriefte Hutrand auf Wastls Bild passt aber halt auch viel besser zu einem Streifling. Hab grad a paar Bilder gegoogelt, da hab ich nirgends geriefte Hutränder gesehen.
GriasDi Axel,
ich glaub da nicht dran.
Ich hab A. vittadini mal in der Toskana in einem Olivenhain gesehen.
Ich hätt hier schon an einen Scheidenstreifling gedacht. Die auffallende Stielschuppung über fast die ganze Länge ist wohl eher ein Artefakt als durch ein Teilvelum verursacht.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Oskar,
ja, typischer könnt sie nicht sein.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
ja, das schaut doch gut aus.
An liabn Gruaß
Werner
