Beiträge von ogni volta

    Hallo Peter,

    eine Erynia kam mal zu mir nach Hause in einen Blumentopf. Keine 50cm von meinem Mikroskop entfernt- das war recht praktisch.. Gezielt gesucht habe ich sie aber noch nicht, vielleicht schreibt dir Thorben noch was dazu, der ist ja der „Kammerjäger“ des Forums ;)

    VG Ingo

    Hallo Peter,


    tolle Vorstellung dieser selten beachteten Pilzgruppe! Danke auch für den Einblick in dein Vorgehen.

    Ich hatte zwar bereits von aquatischen H. gelesen, vermutete jedoch, dass eine Bestimmung ohne Kultur/PCR für den Laien kaum möglich sein dürfte.

    Schön, dass du das offenbar widerlegt hast, vielleicht traue ich mich doch bei Gelegenheit mal heran.

    Muss ich halt mal etwas FFA anschaffen oder wie du vorgeschlagen hast die Präparate mit LCB vor Ort anzufertigen und mit Nagellack vor Verdunstung sichern.

    Dazu hätte ich noch eine Frage: lässt du die Probe eigentlich auf dem OT festtrocknen nach der Färbung? Oder wie verhinderst du dass du die Konidien beim anschließenden Ausspülen alle mit ausspülst? Oder Spülst du gar nicht nach dem Färben?


    Zu deiner Versandfrage:

    Hierfür muss ich aber noch die Versandbedingungen abklären. Sowas sollte unter Gefahrgut in Begrenzten Mengen gem. 3.4 ADR/RID laufen.

    Ich habe mit dem speziellen Fall zwar natürlich keine Erfahrung aber wären es nur die Proben hätte ich überhaupt kein Problem, wenn diese aus einem öffentlich zugänglichen Gewässer stammen für das kein Bade- oder Befahrungsverbot aufgrund pathogener Organismen wie E..coli, Blaualgen & Co

    besteht, diese zu verschicken.


    Aufgrund der Formalin Fixierung denke ich aber du musst sie nach P650 verpacken/ beschriften, aber da kennst du dich selbst ja am besten aus… ist halt teuer.

    Evtl liesse sich eine Fixierung in Alkohol leichter verschicken wenn eine bestimmte Menge nicht überschritten wird?


    VG

    Ingo


    Danke für die Vorstellung der Gruppe Fäägmeel, ich bin immer wieder erstaunt was es für tolle Dialekte gibt. Auch wenn ich sogar Verwandschaft in Hessen habe- von dem Gaastebock-Lied (Gästebuch?! wobei das „MäkMäk“ ja eher nach Ziegenbock klingt) versteh ich absolut nix ^^ :daumen: Der Bandname hat vermutlich auch eine Bedeutung?


    Hier mal was aus dem Alpenvorland wohl ungefähr zu dieser Zeit:


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    und noch was aktuelles zum Schluss:


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    Mit Zecken hat Herr Ringsgwandl beim Schwammerlsuchen sicher keine Probleme - sind doch hautenge Glitzerleggings sein Markenzeichen. Sag noch einer, dass Männer sowas nicht tragen können...doch nicht nur auf der Bühne ließ er die Herzen höherschlagen, nebenberuflich war er da noch Kardiologe.


    Aufgetreten ist der "Flashmaster R" u.a. wie hier mit eigenwilligen Adaptationen bekannter Lieder, aber auch eigenen Kompositionen versehen mit sozialkritischen oder provokativen Texten und vorgetragen in schrillem Outfit- bisweilen mit "getunten" Instrumenten (zB Zither über einen Gitarrenverstärker). Auch wenn auf den ersten Blick der Klamauk im Vordergrund steht haben viele Lieder durchaus musikalische Rafinesse zB seine Interpretation von The wind cries Mary ("Und der Wiind schreit leise Sch...").


    Viel Spaß ==Gnolm9 ==Gnolm7

    Servus Bernd, wenn ich mir die Bilder so anschau frag ich mich ob die Mycodiplosis Larven/ Imagines möglicherweise als Vektor infrage kommen. Oder ob sie das Helicobasidium einfach als Nachtischmitverzehren :giggle: (Glaube ich nicht, die sollen recht wählerisch sein).

    Viele Grüße Ingo

    Aber ich habe auch noch eins- das hat der Typ der mich von 25 Jahren immer von der Disse abgeholt hat immer im Auto gespielt-- auch irgendwie creepy.


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    Definitiv creepy..

    Das Lied stammt übrigens- was manchen erstaunen mag- im Original nicht von Cobain, auch wenn es vermutlich gut zu seiner mentalen Verfassung gepasst hat. Während viele seiner Hits von rezenten Bands „entliehen sind“, zB von den Meat puppets, ist dieser hier deutlich älter:


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    Ps: schön dass ihr den Thread wieder reaktiviert!

    Ingo

    Hallo zusammen,

    ich habe von der Kuratorin Antwort erhalten: die Voitk Arbeit ist bekannt, der Name wurde aber vorerst aus Gründen der nomenklatorischen Stabilität beibehalten; ein Proposal zur Konservierung des Namens liegt dem nomenklatorischen Komitee vor und muss noch diskutiert werden.

    Also gilt:

    Lass den Datenbanken Zeit ;)

    Viele Grüße Ingo

    Hallo Martin, ein gutes neues Jahr auch Dir! Selbst wenn du aufgrund der Witterung vermutlich vieles nicht sehen konntest, hast du ja doch einige schneefreie Fleckchen ausgekundschaftet, sodass du nicht leer ausgegangen bist. Andererseits: was hast du im Dezember auf dem Schneeberg denn erwartet?? :) Und fürs „Auge“ hat der Frost ja eine sehr reizvolle Landschaft gezaubert - besonders Bild 10 hat es mir angetan!

    Microcalicum arenarium ist ja ein starker Fund! Gratuliere!

    Danke für die schönen Bilder, sie haben mich aufgemuntert, denn ich liege gerade mit der Grippe flach.

    Viele Grüße Ingo

    Hallo Christoph,

    ich als Laie finde die Argumentation der Autoren schlüssig und deren Detektivarbeit sehr spannend!


    Allerdings vermutete ich beim Blick in Mykobank, dass wenn ein Administrator/Kurator dieses Archivs genau diese Arbeit dort einpflegt (siehe Screenshot) und dann den Namen doch nicht ändert, er Gründe dafür haben wird. ZB noch eine neuere Arbeit, die wiederum den anderen Namen begründet und die ich nicht kenne.

    Aber vielleicht läuft das Einpflegen neuer Arbeiten in der Rubrik Synonyme ja auch automatisiert.


    Bzw. ist ganz unten ja auch ein Kontakt angegeben- ich glaube ich frage einfach mal höflich bei der Kuratorin nach. Dann muss ich nicht spekulieren. Ich werde ggf berichten.


    Viele Grüße,

    Ingo


    Danke Christoph für den Hinweis auf den Artikel. Offenbar wurde von den Autor:innen dann Lichenomphalia umbellifera, eine der wenigen Flechten mit Basidiomycetenpartner wieder zurück umbenannt in Lichenomphalia ericetorum?

    Edit: Allerdings wurde der Name bei Mykobank, wie ich gerade sehe, nicht anerkannt und L. ericetorum (Voitk, Thorn & I. Saar, 2023) dort nur als Synonym gelistet! Und schon wären wir wieder bei der allseits beliebten Problematik der Taxonomie ==Gnolm9

    VG Ingo


    mein einziger (vermutlicher) Fund aus dem hohen Norden (Värmland)

    Vielleicht ist er aber auch derjenige, der diesen Unsinn überhaupt erst antreibt. Es gibt ja vom letzten Jahr ein Paper mit neuen Peronospora-Arten auf Plantago und dort wurde eine Peronospora a M. Mu & Thines beschrieben. Wenn man sich dann die Schnittmenge mit den Autoren von Bremia o Kontos & Thines anschaut, bleibt nur ein Name übrig...

    Ok, das ist dann schon irgendwie pathologisch..

    dass der Artikel aufgrund dieses Epithetons, das nun wirklich nichts mit der beschriebenen Art zu tun hat [...] öfter zitiert wird, als wegen des eigentlichen Inhalts.

    Ja diese Intention könnte man den Autoren unterstellen…


    Aber vielleicht ist das auch einfach nur ein Scherz und gut ist. Ungewöhnliche Namen gibt es in der Wissenschaftsgeschichte immer mal wieder. Manche prägen sich besser ein, andere sind weniger gelungen. Es ist meiner Ansicht nach auch in Ordnung, den zeitweise drögen wissenschaftl. Alltag mit etwas Humor aufzulockern. Z.B. erinnere ich mich mit einem Schmunzeln an die „Sonic Hedgehog Proteine“, die nach einer Videospielfigur benannt wurden und ua. in der Embryogenese eine Rolle spielen.


    Ich sehe allerdings die Gefahr, dass solche extremen Aktionen wie diese Bangkok-Bremia in Folge zu einer restriktiveren Regelgebung führen könnten, die (wünschenswerte) kreative Beschreibungen in Zukunft vielleicht nicht mehr möglich macht. Und dann müssen wir uns die hundertste „striata“, „maculata“ oder „velutipes“ merken.


    Nun gut, vielleicht würde einfach eine Begrenzung der zulässigen Zeichenanzahl eines Epithetons schon helfen ohne zu viel Schaden anzurichten.


    Viele Grüße Ingo

    Lieber Felli,

    bist du mit dem Fall weiter gekommen bzw. hast du eigentlich die gesuchte Anamorphe finden können?

    Ich kann zumindest meinen ersten Kommentar widerlegen, nachdem ich die Feiertage aus Spaß an der Freud' ein frisches Mooskissen zerlegt habe.


    1) Appresssorien (sogar massenhaft) auf Moosblättchen:


    2) Gemmen von O. affine sehen auch anders aus, v.a. sind sie viel größer. Das dürfte eine sein:


    3) zwar konnte ich keine deinen Objekten ähnlichen Strukturen finden, aber dafür ein Kleistothecium welches direkt benachbart zu einer Teleomorphe von O. affinis gewachsen ist



    4) Anamorphen fand ich auch, aber ich möchte den Thread nicht kapern. Wenn man weiß wie die Konidien aussehen entdeckt man sie hi und da. Vermutlich hatte ich sie auch bereits in früheren Präparaten wusste aber nichts damit anzufangen, es ist ja so allerhand Beifang immer mit auf dem Bild.

    Danke euch fürs Vorstellen und insbesondere Anitteb für den Link ins Mikroforum!


    Möge euch das Bärtierchen gut ins neue Jahr geleiten,

    Grüße Ingo

    Servus Bernd, mir gefällt deine Beschreibung „michelinartig“! Hab ich selbst in meinen Notizen für ähnliche Sporen bereits verwendet ;) leider kann ich dir nicht weiterhelfen, ich habe gerade mal den Ellis durchforstet (falls du den nicht eh hast) aber nix passendes gefunden. Vielleicht doch lichenisiert? Martin, KaMaMa hast du vielleicht eine Idee? Wobei die Verfärbung auch einfach eine „Nicht Färbung“ sein könnte weil der Pilz irgendwelche antibiotischen Substanzen abgibt, die das Grünzeug drumherum am Wachstum hindern.

    VG Ingo

    Danke Anniteb! Damit ist klar, dass es nicht die Anamorphe ist, weil die nach der dortigen Beschreibung globose Konidien hat. Tja dann macht sich vielleicht noch ein anderer Pilz an dem Moos zu schaffen?

    Ich bin gespannt was du noch herausfinden kannst Felli

    Servus Felli, mir waren bisher gar keine Anamorphen von Octospora bekannt. Auf deine Anfrage hin habe ich gerade recherchiert und habe nur die 2019 beschriebene O. conidiophora (NW aus SA, Pakistan) mit bekannter Anamorphe gefunden. Was aber natürlich nicht heißt, dass die anderen Arten keine A. bilden- aber ich würde es für unwahrscheinlich halten, dass sie den ja gar nicht so wenigen Leuten, die sich mit der Gattung seit Langem eingehend beschäftigen, bisher niemand aufgefallen ist. Langer Rede kurzer Sinn: ich würde mal bei Dirk Wieschollek oder Torsten Richter et al. nachfragen. Vielleicht ist zeigst du uns ja gerade die Anamorphe von O affinis?

    Viele Grüße Ingo