Hi,
Keulenfuß-Trichterling Ampulloclitocybe clavipes klingt gut.
LG Thiemo
Hi,
Keulenfuß-Trichterling Ampulloclitocybe clavipes klingt gut.
LG Thiemo
Hallo,
den Eichenfilzröhrling kenne ich nicht mit so rotem Hutrand was auf eine rote Subcutis spricht die ich vom Herbstrotfuss kenne.
Ich dachte auch, dass der rote Hutrand ein typisches Merkmal des Herbstrotfußes ist, bis ich den hier gefunden habe:
Eichen-Filzröhrling Hortiboletus engelii
Diese Erfahrung war dann auch der Grund für meine obige Verbesserung.
LG Thiemo
Hi Stefan,
Du hattest mal geschrieben, dass du die Art in Sachsen kartiert hattest. Daher kennst du sie ja und ich schätze Deine Meinung dazu. Danke ![]()
LG Thiemo
Hallo,
Danke für die Bestätigung!
Auch interessant: Seitdem mir bekannt ist, dass die ehemalige Sammelart des Kupferroten Gelbfußes in mehrere Arten gespaltet wurde, finde ich bei uns ausschließlich Exemplare, die wegen ihrer Inamyloidie zu C.mediterraneus passen. Scheinbar ist C.rutilus s.str. hier seltener als angenommen.
LG Thiemo
Hallo Schupfi,
Zeit für eine Verbesserung:
1 Sommersteinpilz
2 Pfefferrohrling
3 Steinpilz (edulis)
4 Eichen-Filzröhrling Hortiboletus engelii
5 Birkenpilz
6 Espenrotkappe
7 Falscher Rotfussrohrling
8 Rotfussrohrling
9 Schwarzblauender Röhrling
10 Ziegenlippe (Matthias hat mich überzeugt und ich sehe im Schnittbild jetzt auch das blauen
)
LG Thiemo
Hallo,
langsam gibt es, wenn auch spärlich erste Funde.
1. Körnchenröhrlinge Suillus granulatus
2. Krause Glucke Sparassis crispa
3. Falscher Pfifferling Hygrophoropsis aurantiaca
Neben meinem "schrägen" Wiesenchampignon gibt's auch
4. Stadt-Champignon Agaricus bitorquis
5. Einen Trupp Goldröhrlinge Suillus grevillei
6. Mediterraner Gelbfuß Chroogomphus mediterraneus - leider wieder ein Einzelexemplar
Trotzdem denke ich, dass es bei den klar inamyloiden Lamellen keine Alternative gibt. Das Basalmyzel war auch gelb und nicht weiß. Was meint der sächsische Erstkartierer Climbingfreak dazu? ![]()
Makroskopisch inamyloid
Mikroskopisch inamyloid
LG Thiemo
Hallo Matthias,
ich dachte bei der Ziegenlippe müsste das Stielfleisch im unteren Teil brauner sein und im Hut zudem etwas blauen. Daher die Verunsicherung. Aber ich wüsste auch nichts besseres.
LG Thiemo
Hallo,
du solltest zunächst wissen, dass der Satansröhrling nicht der einzige giftige Röhrling ist. Deweiteren wäre es ratsam nicht alles Unbekannte zu vertilgen, nach dem Motto nichts umkommen lassen und weil das Risiko scheinbar nur gering ist.
Lektüre:
Gruß Thiemo
Hi Schupfi,
ich hätte so wie Matthias eingeloggt, nur bei der 10 bin ich verunsichert.
LG Thiemo
Und Gute Besserung!
Hallo Jörg,
Ich hab den roten Hutrand mal markiert. Zumindest erkenne ich da etwas rotes auf dem Bild.
LG Thiemo
Hallo,
Einfach herrlich!
Der blasse Täubling ist schon der Verblassende Täubling R.exalbicans . Da sogar noch rote Farbe am Hutrand zu erkennen ist, ist eine Griseinae völlig ausgeschlossen.
Der zweite Täubling ist ziemlich kräftig, ich kenne den Ziegelroten R.velenovsky schmächtiger. Gab’s da auch eine Eiche? Wegen dem Bräunen könnte es auch ein Heringstäubling sein (graveolens).
LG Thiemo
Hallo Jörg,
Danke für deine Meinung. Vielleicht bin ich bei den Champions einfach zu misstrauisch geworden.
Christoph hatte vor einigen Wochen einen tollen Beitrag zu den Arten um A.campestris geschrieben, da hab‘ ich zusätzlich zu FN und Gröger geschmökert aber doch nichts besser passendes gefunden. Übrigens: Tricholomopsis Danke dafür! Deine detaillierten Beiträge helfen mir immer sehr weiter.
LG Thiemo
Hallo,
Ich möchte eure Meinung zu folgendem Fund erbitten.
Mir sind diese Champignons über den Weg gelaufen, die ich zunächst als Wiesenchampignon Agaricus campestris s.str. angesprochen hätte. Jedoch kamen mir Zweifel, da das Velum doch ziemlich stark ausgebildet ist und der Ring nicht fransig sondern scharf begrenzt daherkommt.
Fundort: Friedhofswiese am Waldrand
Hutdurchmesser (größter Frkp.): bis zu 5,5cm
Hutoberseite: weißlich, etwas anliegend faserig bis feinst schuppig, auf Druck nicht verfärbend
Lamellen: jung schön rosa (s. kleinster Frk.), bald trüber werdend
Stiel: weiß, Basis zugespitzt, im unteren Teil faserig-flockig, Ring hängend, Unterseite ziemlich deutlich ausgeprägt
Fleisch: weiß, im Schnitt nicht verfärbend
Geruch: champignonartig, nicht nach Anis, nicht nach Phenol
Chemische Reaktionen auf Hutoberfläche: Schäffer (mit Sulfanilsäure) negativ, KOH negativ
Lamellenschneide: fertil
Basiden: 4-sporig
Sporen: ziemlich klein (aus Abwurf nach 1,5 Stunden), (n=15): 6,5-7,5 x 4,25-5,25 ; Mittelwert: 7,0 x 4,75 ; Q=1,5 , Keimporus sichtbar
Links: KOH Rechts: Sulfanilsäure
Lamellenschneide x400 in Kongo/Wasser
Lamellenschneide x400 in Wasser
Sporen aus Abwurf x1000[Öl] in Wasser
Ein Wiesenchampignon, oder was kommt sonst noch in Frage? Der Kleinsporige Wiesenchampignon Agaricus moellerianus müsste gilben und soll gar keinen Ring sondern nur ein "Velumband" nach GRÖGER haben. Zudem ist ein Anis-Bittermandel Geruch beschrieben, fällt also raus. Agaricus pampeanus hätte deutlich größere Sporen. Für mich bleibt Agaricus campestris mit sehr ausgeprägtem Velum, oder ist das noch normal?!
LG Thiemo
Hi,
vollkommen mild, im Nadelwald und stark gilbend - was ist mit einem entfärbten Milden Wachs-Täubling Russula puellaris? Der dunkle Fleck in der Hutmitte ist auch noch zu erkennen.
Chemische Reaktionen:
nach ca. 60 Sekunden
Das sagt bei Guajak leider nichts aus. Höchstens bei deutlich negativen Arten wie R.badia oder R.pseudointegra.
Bei der Reaktion wird nach 8(10) Sekunden ausgewertet ob immer noch braun(negativ), türkis(positiv +), blau(positiv ++) oder dunkelblau(positiv +++).
Und Eisen(II) sulfat kommt auch auf die Stielrinde, nicht ins Fleisch.
LG Thiemo
Hallo Uwe,
ein toller Korb! ![]()
LG Thiemo
Edit: Ich hab's mal in einen Spoiler-Tag gepackt
Hi,
Ich denke der warme, trockene Sommer hat seiner Majestät wohl behagt. ![]()
Danke für die schönen Bilder!
LG Thiemo
Hallo,
Danke für die tollen Impressionen! Vor einem Monat hatten Jörg und ich leider nicht das Glück.
LG Thiemo
Hallo Pablo,
den "luridax" merk' ich mir. ![]()
LG Thiemo
Hallo Jörg,
das ist ja unglaublich. Wirklich alle rausgerissen? Die meisten ziehen doch wieder ab wenn sie nach ein paar Stück merken, dass das nichts zum Essen ist. Vorsätzlich wäre schon ein richtiges Unding. Zum Glück stört das die Myzelien meist wenig (wie auch beim sammeln) aber bei so seltenen Arten sollte es ja auch mit der Weiterverbreitung klappen.
Ich kann deinen Frust voll verstehen und nur den Kopf über solche Aktionen schütteln.
LG Thiemo
Willkommen! ![]()
#3 Ist eine Art um den Schmalblättrigen Weiß-Täubling Russula chloroides agg.
Lässt sich aktuell nicht bis zur genauen Art bestimmen, da es acht oder mehr unbeschriebene Weiß-Täublinge gibt, wo nicht klar ist wie man diese abgrenzen kann.
LG Thiemo
Hi,
Danke für die Info Stephan, dass R.gracillima doch solche recht großen Fruchtkörper bilden kann. Wird notiert. ![]()
IIIb wäre schon ziemlich dunkel, R.gracillima ist ein Cremesporer.
Der scharfe Gelbsporer ist für mich mangels Funde schwierig. Müsste man vielleicht bei den Maculatinae suchen, R.veternosa hätte nach schneller Durchsicht IVa müsste aber süß duften.
LG Thiemo
Hallo,
"aktuell" können ja nur die wissenschaftlichen Namen sein. Für die deutschen oder volkstümlichen gibt es ja keine verbindlichen Regeln. Seit mir klar ist, dass die angesprochene Rotkappenart nicht nur unter Eichen vorkommt, finde ich die Bezeichnung Eichen-Rotkappe irreführend und verwende lieber Laubwald-Rotkappe. Ähnliche ist es beim Fichten-Steinpilz -> Gemeiner oder auch Echter Steinpilz.
Ich schaue immer beim DGfM-PilzeDeutscland.de.
Das ist eine gute Quelle dafür, da nicht jede Neuerung sofort und unkritisch übernommen wird. Nicht jedes neue Paper, was eine neue Systematik bei bestimmten Arten/Gattung bringt hat Bestand und wenn nach ein paar Monaten wieder zurückgerudert wird, braucht man sich die Änderung nicht gleich merken.
LG Thiemo
Hi,
wenn die nicht nach Bittermandelaroma duften, werden's schon Stink-Täublinge Russula foetens s.l. sein. R.foetens und R.subfoetens geht nur über die Sporen sicher zu trennen.
Einer der "Nummer 2" erinnert mich stark an den Birkenbegleiter Russula exalbicans. Aber das sieht mir nach verschiedene Arten aus. Hast du alle drei probiert?
LG Thiemo
Hallo,
Ich würde hier auch auf den Speise-Täubling Russula vesca tippen.
Selbst wenn die Lamellen von jungen Speise-Täublingen etwas elastisch sein können, richtig seifig-fettig verschmieren wie beim Frauentäubling sollten sie beim darüberstreichen nicht. Am besten kann man das natürlich vergleichen, wenn man beide mal in der Hand hatte. Übrigens hat der Frauen-Täubling nie rötliche Hutfarben.
LG Thiemo
