Hallo Uwe,
wow, also doch R.amoena. Es lag mir auf der Zunge wegen der gefelderten Huthaut, aber die Farbe passte meiner Meinung nicht.
LG Thiemo
Hallo Uwe,
wow, also doch R.amoena. Es lag mir auf der Zunge wegen der gefelderten Huthaut, aber die Farbe passte meiner Meinung nicht.
LG Thiemo
Hi,
Mir fällt auch nichts anderes ein als der Sonnentäubling Russula solaris. Der müsste aber schon nach etwas riechen. Wenn nicht zur Sicherheit die Sporenpulverfarbe bestimmen. Sollte dann Cremefarben sein.
Einen Gallentäubling Russula fellea schließe ich aus.
LG Thiemo
Hallo,
Also einer deiner Funde muss der Weinrote Graustieltäubling Russula vinosa sein und zwar der zu dem der grauschwarz verfärbte Stiel gehört.
Um die Farbe des Sporenpulvers zu bestimmen musst du den Abwurf mit einer Klinge zusammenschieben und dann mit einen zweiten Objektträger abdecken. Nur so erreichst du eine einheitlich dicke Schicht. Dabei kann sich die Farbe noch um eine Stufe ändern. Da du das nicht gemacht hast sind deine Angaben nicht hierzu nicht belastbar, da spärliche Abwürfe zu hell, reichliche Abwürfe zu dunkel erscheinen. So ist R.vinosa bei IIIa-b angesiedelt.
Übrigens nennt man die Stufe III ocker nicht IV, das wäre dann (Dotter)gelb. ![]()
LG Thiemo
Hallo Jann,
Michael/Hennig/Kreisel-Handbuch (...) Kalkboden
Seltsam, da die Art nur auf sauren Böden fruktifiziert. Neutrale Böden und Kalkböden sind eher das Habitat von R. amoenicolor.
LG Thiemo
Hallo Thiemo, das glaubt Dir kein Schwe... !
Also wirklich. Bei mir gibt's doch kaum Laubwälder vor der Tür.
Ganz wie Oehrling sagt, sind die Möglichkeiten einfach zu viele.
Wenn darauf bestanden wird, kann ich die paar nennen welche ich zu erkennen meine:
Von oben links nach unten rechts:
Russula nigricans oder anderer Schwärztäubling
Russula vesca
Russula aurea
?
?
Russula foetens oder anderer Stinktäubling
Russula lepida
?
Russula virescens
?
LG Thiemo
Hallo Uwe,
Auch wenn ich das Rätsel nicht lösen kann muss ich dir einfach zu dem wunderschönen, bunten Bild gratulieren. Einfach Traumhaft!
LG Thiemo
Hi,
Ich tippe auf einen alten Violettstieligen Pfirsichtäubling Russula violeipes. Der Fischgeruch des alten passt perfekt. Die Art gehört zu den Brätlingstäublingen, die im Alter nach gekochten Krabben/fischartig riechen.
Vielleicht kannst du bei dem Jungen noch die gelbe Huthaut fühlen, müsste ein wachsartiges Gefühl auf dem Finger hinterlassen.
LG Thiemo
Hallo Benjamin,
neben der sehr wichtigen Lamellenfarbe, kannst du dir auch den Stiel genau merken. Beim Rauchblättrigen Schwefelkopf hat dieser einen Farbverlauf: Von Spitze bis Basis wird er zunehmend brauner. Der Gifthäubling hat einen gleichfarbigen Stiel, der silbrige Längsfasern zeigt. Auch das Velum ist anders. Der Schwefelkopf hat am Hutrand violettgrau gefärbte Velumreste, der Gifthäubling nicht. Letzterer kann jung sogar einen Ring am Stiel zeigen. Hutfarbe, Habitus, Geruch und Konsistenz sind auch unterschiedlich, aber wahrscheinlich nur durch realen Vergleich gut einprägsam.
LG Thiemo
Hi,
Keulenfuß-Trichterling Ampulloclitocybe clavipes klingt gut.
LG Thiemo
Hallo,
den Eichenfilzröhrling kenne ich nicht mit so rotem Hutrand was auf eine rote Subcutis spricht die ich vom Herbstrotfuss kenne.
Ich dachte auch, dass der rote Hutrand ein typisches Merkmal des Herbstrotfußes ist, bis ich den hier gefunden habe:
Eichen-Filzröhrling Hortiboletus engelii
Diese Erfahrung war dann auch der Grund für meine obige Verbesserung.
LG Thiemo
Hi Stefan,
Du hattest mal geschrieben, dass du die Art in Sachsen kartiert hattest. Daher kennst du sie ja und ich schätze Deine Meinung dazu. Danke ![]()
LG Thiemo
Hallo,
Danke für die Bestätigung!
Auch interessant: Seitdem mir bekannt ist, dass die ehemalige Sammelart des Kupferroten Gelbfußes in mehrere Arten gespaltet wurde, finde ich bei uns ausschließlich Exemplare, die wegen ihrer Inamyloidie zu C.mediterraneus passen. Scheinbar ist C.rutilus s.str. hier seltener als angenommen.
LG Thiemo
Hallo Schupfi,
Zeit für eine Verbesserung:
1 Sommersteinpilz
2 Pfefferrohrling
3 Steinpilz (edulis)
4 Eichen-Filzröhrling Hortiboletus engelii
5 Birkenpilz
6 Espenrotkappe
7 Falscher Rotfussrohrling
8 Rotfussrohrling
9 Schwarzblauender Röhrling
10 Ziegenlippe (Matthias hat mich überzeugt und ich sehe im Schnittbild jetzt auch das blauen
)
LG Thiemo
Hallo,
langsam gibt es, wenn auch spärlich erste Funde.
1. Körnchenröhrlinge Suillus granulatus
2. Krause Glucke Sparassis crispa
3. Falscher Pfifferling Hygrophoropsis aurantiaca
Neben meinem "schrägen" Wiesenchampignon gibt's auch
4. Stadt-Champignon Agaricus bitorquis
5. Einen Trupp Goldröhrlinge Suillus grevillei
6. Mediterraner Gelbfuß Chroogomphus mediterraneus - leider wieder ein Einzelexemplar
Trotzdem denke ich, dass es bei den klar inamyloiden Lamellen keine Alternative gibt. Das Basalmyzel war auch gelb und nicht weiß. Was meint der sächsische Erstkartierer Climbingfreak dazu? ![]()
Makroskopisch inamyloid
Mikroskopisch inamyloid
LG Thiemo
Hallo Matthias,
ich dachte bei der Ziegenlippe müsste das Stielfleisch im unteren Teil brauner sein und im Hut zudem etwas blauen. Daher die Verunsicherung. Aber ich wüsste auch nichts besseres.
LG Thiemo
Hallo,
du solltest zunächst wissen, dass der Satansröhrling nicht der einzige giftige Röhrling ist. Deweiteren wäre es ratsam nicht alles Unbekannte zu vertilgen, nach dem Motto nichts umkommen lassen und weil das Risiko scheinbar nur gering ist.
Lektüre:
Gruß Thiemo
Hi Schupfi,
ich hätte so wie Matthias eingeloggt, nur bei der 10 bin ich verunsichert.
LG Thiemo
Und Gute Besserung!
Hallo Jörg,
Ich hab den roten Hutrand mal markiert. Zumindest erkenne ich da etwas rotes auf dem Bild.
LG Thiemo
Hallo,
Einfach herrlich!
Der blasse Täubling ist schon der Verblassende Täubling R.exalbicans . Da sogar noch rote Farbe am Hutrand zu erkennen ist, ist eine Griseinae völlig ausgeschlossen.
Der zweite Täubling ist ziemlich kräftig, ich kenne den Ziegelroten R.velenovsky schmächtiger. Gab’s da auch eine Eiche? Wegen dem Bräunen könnte es auch ein Heringstäubling sein (graveolens).
LG Thiemo
Hallo Jörg,
Danke für deine Meinung. Vielleicht bin ich bei den Champions einfach zu misstrauisch geworden.
Christoph hatte vor einigen Wochen einen tollen Beitrag zu den Arten um A.campestris geschrieben, da hab‘ ich zusätzlich zu FN und Gröger geschmökert aber doch nichts besser passendes gefunden. Übrigens: Tricholomopsis Danke dafür! Deine detaillierten Beiträge helfen mir immer sehr weiter.
LG Thiemo
Hallo,
Ich möchte eure Meinung zu folgendem Fund erbitten.
Mir sind diese Champignons über den Weg gelaufen, die ich zunächst als Wiesenchampignon Agaricus campestris s.str. angesprochen hätte. Jedoch kamen mir Zweifel, da das Velum doch ziemlich stark ausgebildet ist und der Ring nicht fransig sondern scharf begrenzt daherkommt.
Fundort: Friedhofswiese am Waldrand
Hutdurchmesser (größter Frkp.): bis zu 5,5cm
Hutoberseite: weißlich, etwas anliegend faserig bis feinst schuppig, auf Druck nicht verfärbend
Lamellen: jung schön rosa (s. kleinster Frk.), bald trüber werdend
Stiel: weiß, Basis zugespitzt, im unteren Teil faserig-flockig, Ring hängend, Unterseite ziemlich deutlich ausgeprägt
Fleisch: weiß, im Schnitt nicht verfärbend
Geruch: champignonartig, nicht nach Anis, nicht nach Phenol
Chemische Reaktionen auf Hutoberfläche: Schäffer (mit Sulfanilsäure) negativ, KOH negativ
Lamellenschneide: fertil
Basiden: 4-sporig
Sporen: ziemlich klein (aus Abwurf nach 1,5 Stunden), (n=15): 6,5-7,5 x 4,25-5,25 ; Mittelwert: 7,0 x 4,75 ; Q=1,5 , Keimporus sichtbar
Links: KOH Rechts: Sulfanilsäure
Lamellenschneide x400 in Kongo/Wasser
Lamellenschneide x400 in Wasser
Sporen aus Abwurf x1000[Öl] in Wasser
Ein Wiesenchampignon, oder was kommt sonst noch in Frage? Der Kleinsporige Wiesenchampignon Agaricus moellerianus müsste gilben und soll gar keinen Ring sondern nur ein "Velumband" nach GRÖGER haben. Zudem ist ein Anis-Bittermandel Geruch beschrieben, fällt also raus. Agaricus pampeanus hätte deutlich größere Sporen. Für mich bleibt Agaricus campestris mit sehr ausgeprägtem Velum, oder ist das noch normal?!
LG Thiemo
Hi,
vollkommen mild, im Nadelwald und stark gilbend - was ist mit einem entfärbten Milden Wachs-Täubling Russula puellaris? Der dunkle Fleck in der Hutmitte ist auch noch zu erkennen.
Chemische Reaktionen:
nach ca. 60 Sekunden
Das sagt bei Guajak leider nichts aus. Höchstens bei deutlich negativen Arten wie R.badia oder R.pseudointegra.
Bei der Reaktion wird nach 8(10) Sekunden ausgewertet ob immer noch braun(negativ), türkis(positiv +), blau(positiv ++) oder dunkelblau(positiv +++).
Und Eisen(II) sulfat kommt auch auf die Stielrinde, nicht ins Fleisch.
LG Thiemo
Hallo Uwe,
ein toller Korb! ![]()
LG Thiemo
Edit: Ich hab's mal in einen Spoiler-Tag gepackt
Hi,
Ich denke der warme, trockene Sommer hat seiner Majestät wohl behagt. ![]()
Danke für die schönen Bilder!
LG Thiemo
