Hallo,
ich stimme auch für die Laubwaldrotkappe (vormals Eichen-Rotkappe).
LG Thiemo
Hallo,
ich stimme auch für die Laubwaldrotkappe (vormals Eichen-Rotkappe).
LG Thiemo
Hallo nochmal,
Aus Interesse hab ich Guajak bei meinem Exsikkat von Russula olivascens getestet. Die Probe war im Gegensatz zum Frischmaterial negativ. Die Reaktionsgeschwindigkeit hängt leider zu sehr vom Wassergehalt ab. Geht also nicht bei getrockneten Täublingen.
LG Thiemo
Hallo,
funktioniert die Reaktion auch im getrockneten Zustand?
Hab ich noch nicht ausprobiert. Fachgerecht wird sie an frischen Fruchtkörpern geprüft.
Aber Sulfovanillin geht an getrockneten Fruchtkörpern. Wobei es da bei R.pseudointegra auch widersprüchliche Angaben gibt.
LG Thiemo
Servus Werner,
Eine Woche später und ich wäre in der Nähe gewesen, schade.
Das Wochenende vorher ist leider schon verplant.
LG Thiemo
Hi,
Das hier
Autor: Helga Marxmüller/Andreas Bresinsky
Titel: Russularum Icones mit einem Artenschlüssel von Andreas Bresinsky (CD)
kann ich auch sehr empfehlen! Damit bestimme ich meine Funde und bin damit voll zufrieden. Ein Vergleichswerk wäre natürlich schön. Der ROMAGNESI ist nur ohne Abbildungen der Fruchtkörper. Leider ist an Täublingsliteratur schwer ranzukommen. Den EINHELLINGER hät' ich auch gerne...
Um es vorweg zu nehmen, beim beiligenden Schlüssel von A.Bresinsky kommt man ohne Mikroskopie meist nicht sonderlich weit. Der Grund ist, dass ziemlich schnell die Frage nach Aufbau der Huthaut kommt (Dermatozystiden, Inkrustierte Primordialhyphen), um die Sektionen sinnvoll zu erreichen. Das ist natürlich zielführemd aber für Nicht-Mikroskopiker schwerlich nutzbar.
LG Thiemo
Hallo Benjamin,
vielleicht findet sich in deinen Reagenzien Melzers-Reagenz oder Lugolsche-Lösung. Das sind beides Jodreagenzien.
Ich würde einfach ein Stück Lamelle rauslösen und einen Tropfen darauf. Schwarzblau-schwarzviolett ist positiv.
LG Thiemo
Hallo,
nach der Arbeit "Diversity of Chroogomphus in Europe, and typification of C.rutilus" haben die Gelbfüße ein größeres Spektrum von Partnern als angenommen. Funde wurden neben Kiefer auch unter Fichte und anderen Nadelgehölzen beobachtet.
Die rötliche Verfärbung kann durchaus durch äußere Einflüsse sein. In der Pfanne verfärbt sich das Fleisch beim Erhitzen ja auch rosarot. Selbst beim längeren Anwärmen in der Hand kann man das beobachten. Welche der Arten um C.rutilus das nun ist, müsste man klären. Ein Schritt wäre auf die Amyloidität der Lamellentrama zu testen (Jodlösung), das sieht man auch makroskopisch ob's blauschwarz wird.
Beorn Kennt man mittlerweile mehrere Arten um den Keulenfußtrichterling? ![]()
LG Thiemo
Hallo Leo,
lässt sich evtl noch ein Sporenabwurf entlocken? Nicht das die Gelbfärbung nur vom Eintrocknen kommt. Aber wenn das Sporenpulver gelb gefärbt ist, ist R.velutipes raus und wir sind eher bei R.pseudointegra. Hast du Guajak-Tinktur zur Verfügung? R. pseudointegra reagiert absolut negativ (keine Blaufärbung innerhalb von 10 Sekunden) auf der Stieloberfläche aber positiv in den Lamellen.
LG Thiemo
Guten Morgen,
Es ist eine gemeinsame Liste, sie aktualisiert sich nicht automatisch, und es gibt auch keinen "Listenwart".
Jawoll mein Listenwart.
Scherz beiseite, dann werde ich auch ein paar neue Arten eintragen, den Sternschuppigen Riesenschimrling Macrolepiota rhodosperma. Hat nicht den Geschmack vom Parasol.
Zudem hab ich die Liste um den Jodoformtäubling Russula turci, Apfeltäubling Russula paludosa und den Grünen Speisetäubling Russula heterophylla erweitert. Alle Täublinge sind namentlich in der Positivliste erwähnt, hat die noch niemand von euch probiert?
Zudem hab ich Butyriboletus appendiculatus mit einem s.l. versehen um B. subappendiculatus miteinfließen zu lassen (meine Bewertung bezieht sich auf den).
LG Thiemo
Hallo Peter,
ich habe mich auf die interne bezogen
Ich auch.
Wollte dir anhand der DGfM-Liste nur erklären wie dein Missverständniss zu Stande gekommen ist:
Interpretiere ich das was falsch und wenn ja, was?
LG Thiemo
Ich glaube da gibt es nichts falsch zu interpretieren, es müsste wenn Wert darauf gelegt wird, die Spalte "DGfM-Wertung" aktualisiert werden. Bei Erstellung der Tabelle war er tatsächlich noch auf der Positivliste (Stand 2018). Seit 2019 nicht mehr.
LG Thiemo
Edit: Link https://www.dgfm-ev.de/pilzesa…23d08c00f624683dfc8513f1f
Hi,
Chlorophyllum brunneum - Gerandetknolliger Garten-Safranschirmling, kommt wie der Name sagt eher nicht im Wald vor. Dieser liebt sehr nährstoffreiche Stellen, wie Komposthaufen. Sein Hut erscheint kontrastreicher, da die Schuppen dunkler und der Untergrund weißlich ist. Sein Ring ist meist auch nur einfach und nicht doppel (mit Laufrille) ausgeprägt. Eine Knolle haben sie ja mehr oder weniger alle, da geht es um die Ausprägung (dicker, gerandeter).
C.r(h)achodes ist eher der Doppelgänger zu C.brunneum finde ich. C.olivieri kann man mit dem relativ gleichfarbenen, bräunlichen Hut samt Schuppen und eben nicht an nährstoffreichen Standorten wachsend, gut erkennen.
LG Thiemo
Hallo Benjamin,
Da der Abflussreiniger so sprudelt, hats mir im Hals gekratzt und ich musste die Flüssigkeit bald ins WC leeren
Wenn es schon im Hals kratzt sind die Augen auch nicht mehr weit entfernt. Bitte pass in Zukunft auf, das Natriumhydroxid vom Abflussreiniger kann bei einem Spritzer schwere Sehschäden bis zum Sehverlust verursachen! Wenn du zuviel davon mit Wasser mischt kann die Hitzeentwicklung blöderweise Spritzer erzeugen.
LG Thiemo
Hallo Peter,
Cyanoboletus pulverulentus zB befindet sich noch immer in der Positivliste, ist der unter deinen 65 Arten?
2x Nein. Der Schwarzblauende Röhrling wird in der Lister der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert geführt. Ich habe ihn leider noch nie gefunden, daher auch noch nie verkostet. Ob ich das tatsächlich machen würde, hab ich mir noch gar nicht überlegt - wahrscheinlich nicht. Freigeben werde ich ihn jedenfalls nicht.
Die Lackis schmecken mir zu neutral als dass ich sie aktiv sammeln würde. Ein oder zwei als Farbtupfer, das war's auch schon. Über die Belastungen der Pilze mit Schwermetallverbindungen bin ich im Bilde. Aber ich bilde ich mir auch ein, dass bei meinem verschwinded geringen Konsum das kaum eine Rolle spielt. Mehr Respekt habe ich vor Cadmium und Blei, was im Körper akkumuliert, das gefällt mir auch in kleinen Mengen ganz und gar nicht.
LG Thiemo
Hallo!
Ein Gelbsporer scheint der Pilz ja nicht zu sein. Russula velutipes hat oft eine fein flockig-bepuderte Stielspitze, um das zu beurteilen reichten die Bilder leider nicht aus.
Du schreibst oben was von den Sporen, gibt es dazu auch ein Bild. Evtl. sogar in Melzers-Reagenz? Isoliert stachelige Sporen würden nämlich gar nicht zu meiner Idee passen. R. velutipes hätte kleine Sporen und ein sehr niedriges Ornament mit einigen Verbindungslinien. Ohne Mikroskopie könnte man den Fund auch mit einer chemischen Reaktion prüfen. Dafür bräuchte es Sulfovanillin (frisch aus Schwefelsäure 70-80% + Vanillin darin gelöst, ggf. erhitzen) um am Stiel eine pinkrote (eosinrote) Verfärbung im Falle einer Roseinae nachzuweisen.
Das bisschen Rot an der Stielbasis würde mich nicht weiter stören. L. Romagnesi darf R.velutipes das "selten" haben.
Mein Vorschlag ist nur ein Arbeitsname, den es mikroskopisch oder chemisch zu bestätigen oder zu widerlegen gilt, denn sicher bin ich mir hier nicht ohne die exakte Sporenpulverfarbe zu kennen.
LG Thiemo
Hallo,
Mit nur dem einen Foto ist es verständlicherweise schwer was genaues zu sagen. Zumindest ein Blick auf die Lamellen und Stielspitze würde mich interessieren.
Der auffällig strukturierte Stiel und die bereift erscheinende Huthaut (inkrustierte Primordialhyphen) sagen mir, dass du bei den Roseinae suchen musst. Wenn das Sporenpulver weiß ist, wäre der Morgenrottäubling Russula velutipes ein Kandidat.
Sollte es doch gelb sein spricht das für den Ockerblättrigen Zinnobertäubling Russula pseudointegra. Beides sind Buchenbegleiter.
LG Thiemo
Hallo,
Ich finde so eine Sammlung von Beurteilungen zum Geschmack der verschiedenen Arten eine interessante Sache.
Da ich (groteskerweise?) gar nicht so gern Pilze esse hab ich mich bisher gar nicht getraut meine Erfahrungen mit einzutragen. Nun hab ich aber doch schon über 65 Arten probiert (meist identisch zubereitet- geschmort mit etwas Salz) und dachte ich beteilige mich doch in der tollen Liste. ![]()
LG Thiemo
Hallo!
Tatsache, steht hier gar nichts von gilbender Milch. Wie ich darauf gekommen bin ist mir schleierhaft - dann nehme ich alles zurück. ![]()
LG Thiemo
Hallo Schrumz,
beim Kuhmaul ist tatsächlich nichts bekannt, ansonsten parasitieren alle Arten auf den ihnen jeweils spezifischen Schmierröhrlingsverwandten.
Der Rosenrote auf dem Kuhröhrling, der Gefleckte auf dem Goldröhrling und sogar die nah verwandten Gelbfüße. Bei letzteren sind’s wohl hypogäische Suillacean, so mein letzter Wissensstand.
LG Thiemo
Hallo Jörg,
der Saftwirrling ein toller Hingucker mit den vielen Guttationstropfen. Hier gab es auch nicht mal 10l/m^2. Für den Waldboden ist das nichts, ich hoffe auf mein Glück in den Grünstreifen/Friedhof.
LG Thiemo
Hallo,
ich sehe hier Pfeffermilchlinge.
LG Thiemo
Hallo beli,
zum Thema KOH-Reaktion kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Lactarius leonis würde bei mir rausfallen, da der deutlich flaumige Hutrand fehlt.
Die Milch der Zonenmilchlinge gilbt nicht und ist richtig scharf (nicht erst nur bitter und dann scharf).
LG Thiemo
Hallo,
ich denke auch nicht, dass der Milchling dem gewöhnliche Grubige Fichten-Milchling Lactarius scrobiculatus zugehörig ist.
Es könnte sich z.B. um den Grubigen Weistannen-Milchling Lactarius intermedius handeln, da die "Haarfilze" auf dem Hut derartig fein verteilt sind (und eben nicht zusammengeballt). Der kann selten auch mit Fichte wachsen, wenn die Tanne fehlt. Ein paar (feine) Grübchen wären ja durchaus am Stiel zu sehen
Als arktisch/alpine Art unter Fichte gäbe es noch Lactarius tuomikoskii, mit kaum grubigen Stiel und ohne den bräunlichen "Haarfilz" auf dem Hut. Da aber doch etwas feiner "Haarfilz" zu sehen ist, würde ich diesen für unwahrscheinlich halten, auch wenn ich ihn selbst nicht kenne.
LG Thiemo
