Sehr schön Bernd!
Hast Du die kleine braune Keule auch eingepackt? Es wäre gut möglich, dass es was Anderes ist.
Gruß,
Alexander
Sehr schön Bernd!
Hast Du die kleine braune Keule auch eingepackt? Es wäre gut möglich, dass es was Anderes ist.
Gruß,
Alexander
Lieber Bernd,
das ist ein sehr interessanter Fund. An C. fuscoferruginea glaube ich nicht, da es ein amerikanisches Taxon ist. Kannst Du ein Exsikkat anfertigen und mir etwas schicken (je frischer, desto besser)? Ich würde den Beleg sehr gern untersuchen. Es gibt noch ein paar unklare Fragen, gerade im Bereich der braunen Keulen. Weil sie so selten sind, gibt es kaum brauchbare Belege.
Wenn Du das machst, würdest Du auch etwas von der C. pullei mitschicken? In der Gruppe gibt es auch mehr als nur eine Art.
Liebe Grüße,
Alexander
Liebe Claudia,
lieber Wolfgang,
die weiße H. fornicatus läuft bei mir unter H. streptopus, allerdings ist das mangels sequenzierten Typusmaterials noch nicht dingfest.
Claudia, Deine E. velenovskyi sehe ich eher als E. clandestinum an. Oder ist das genau die Kolletkion die wir auch mikroskopiert hatten?
Fot 18 zeigt die durch mich im Vorbeigehen bestimmte E. inopiliforme, allerdings gehören dazu die braunen Pilze auf der linke Seite und die hellen rechts sind E. prunuloides.
LG,
Alexander
Hallo Felli,
das erinnert mich entfernt an einen eigenen Fund von Pezziza subisabellina. Die Apos können, wenn alt, fast kissenförmig werden.
Siehe hier Bild 3:
oder hier:
Die Konidien könnten dann zu einem "Befall" gehören.
Dass keine Asci und Sporen zu finden sind, passt nicht so recht.
LG,
Alex
Toll, ich rufe Dich sicherlich kommende Woche mal an. Auch um unser Treffen zu besprechen.
LG,
Alex
Hi Karl,
hebe bitte mal was vom Saftling auf. ich habe heuer damit begonnen H. conica zu sequenzieren. Gerade auch mit Bezug zu den Feuchtstellen-conicas. Da würde mich eine Sequenz deines Fundes schon sehr interessieren.
LG,
Alex
Hi Raphael,
Dein letztes Bild zeigt meines Erachtens Sarcoleotia (Nothomitra) cinnamomea (evtl. s.l.). Der neue Fund sollte schon Sarcoleotia globosa sein.
LG,
Alex
Hallo,
an G. umbratile (sensu stricto nach auct. plur.) glaube ich nicht ganz. Da gibt es noch ein paar ähnliche Kandidaten, aber es könnte natürlich auch was anderes sein, da ja alpin.
Raphael, wenn Du magst leg es für mich beiseite. Da kommen demnächst doch bestimmt noch weitere Funde von Dir, die mich interessieren werden...
LG,
Alex
Hallo Thorben,
wie es scheint ist die Abgrenzung von R. campestris zu R. clavus nicht eindeutig. Hiernach wäre R. campestris möglicherweise doch nur ein Synonym zu R. clavus:
https://www.researchgate.net/publication/389274765_Romagnesiella_contui
LG
Alex
Hallo Markus,
die Apos sind angekommen.
Ich melde mich wenn ich Neuigkeiten habe. Wenn möglich, hebe gern was für einen Beleg auf. Ich werde meine voraussichtlich für die DNA-Extraktion aufbrauchen.
LG,
Alex
Hallo Markus,
Du kannst die Apothezien gern auch trocknen. Aber frisch ist auch gut. je nach Größe sollten es aber schon etwa zehn Apos sein. Ansonsten bewährt sich immer das wenige Material in Alufolie "einzuwickeln zw. zu falten", das Knäuel dann in einer kleinen Schachtel/Dose oder ähnlichen zu verstauen und im Polsterbrief (wenn es passt) oder als Päckchen versenden.
Meine Anschrift lautet:
IHI Zittau, z.H. Alexander Karich, Markt 23, 02763 Zittau.
LG,
Alex
Hallo Markus,
vor zwei Jahren hatte ich in einem neu angelegten Gewächshaus auf, mit Pferdemist veredelkter Erde, einen identischen Fund. Die Apos waren z.T. sehr winzig, Es gab aber auch welche die bis zu 5 mm groß wurden. Irgendwo sollte ich eigentlich auch noch Fotos des Belegs haben. Die finde ich aber auf die Schnelle nicht.
Ich hatte davon zwei Proben auf Aar isoliert: groß und klien. Die Sequenzierung zeigte, dass beide identisch sind. Anhand der BLAST-Suche stimmt folgender Fund 99.82 % mit meinem überein: https://www.inaturalist.org/observations/194862570
Da das BLAST-Ergebnis damals auch etwa 97 %ige Identität mit einem A. denudatus zeigte, ging ich von einer eventuellen Wuchsanomalie aus. Fehlentwickeltes Sporenornament hatte ich bei Ascobolus schon häufiger. A. denudatus: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/nucleotide/MT373896.1?report=genbank&log$=nucltop&blast_rank=18&RID=Y3TXGMD4014
Ich denke, dass Du dieselbe Art hast wie ich damals. Wenn Du davon noch Material hast, kann ich versuchen den Fund zu sequenzieren.Vielleicht könnten wir dann unsere Funde gemeinsam publizieren!? - als was auch immer ![]()
Vorausgesetzt es bestätigt sich meine Vermutung, dass die Funde identisch sind.
Gruß,
Alexander
Ich denke Karl hat recht. Vor zwei Jahren habe ich mal eine orangene und eine gelbe Byssonectria mit jeweils unterschiedlich großen Sporen sequenziert - das Ergebnis: konspezifisch. Seitdem glaube ich, dass es lediglich eine Byssonectria bei uns gibt und folgerichtig sollte alles Byssonectria terrestris heißen. Ich kenne die übrigens ausschließlich von Heide-ähnlichen Habitaten.
Gruß
Hallo Karl, hallo Thorben,
G. tibiicystis ist allerdings eine "Sumpfart" die zwischen Sphagnum wächst.
G. similis kenne ich selber gut. Matthias hat sie auch auf seiner Schwammerl-Seite dokumentiert: https://www.interhias.de/schwa…/fotoseiten/foto-001.html
LG,
Alex
Hallo Thorben,
für G. graminea halte ich das nicht. Dafür sind die Sporen meines Erachtens nach zu gedrungen und zu breit. Auch kenne ich die nur von Standorten im Rasen. Ich vermute, dass Du hier G. similis gefunden hast. Da passt eigentlich alles sehr gut, gerade auch die Ökologie.
Leider habe ich momentan den De Haan und Walleyn nicht parat, da ist G. graminea nämlich sehr gut abgebildet, aber eben die G. similis nicht drinnen. Hierfür bietet sich die Funga Nordica an.
G. similis ist übrigens eine klassische Galerina des späten Herbstes und Winters und wächst gern auf bemoosten Steinen aber auch Betonplatten o.Ä.. Inwiefern ähnliche Funde auf bemoosten Baumstämmen (stehend oder liegend) konspezifisch sind, wäre mal interessant zu untersuchen. G. similis ist übrigens sehr selten kartiert und ich vermute, dass das nicht die tatsächliche Verbreitung widerspiegelt. Seltener als G. graminea sollte sie aber schon sein.
Gruß,
Alex
Ansonsten hier bei Hartmut melden:
LG
Hallo,
soweit ich weiß steht Peter mit Matthias' Mutter in Kontakt. Er kann aber sicherlich selbst mehr dazu sagen.
LG,
Alexander
Lieber Ingo,
ich habe nichts gegen humorvoll gemeinte wissenschaftliche Namen wie z.B. diesen hier:
Allerdings ist ein Epitheton aus 175 zusammenhängenden Zeichen in vielerlei Hinsicht unsinnig.
LG,
Alexander
Es ist schon verwunderlich, dass Marco Thines als Co-Autor der Art und des Artikels, sowie als Editor in Chief bei Mycological Progress, so einen Unsinn zulässt bzw. unterstützt. Ich wage zu behaupten, dass der Artikel aufgrund dieses Epithetons, das nun wirklich nichts mit der beschriebenen Art zu tun hat - der Typus stammt ja auch aus Deutschland - öfter zitiert wird, als wegen des eigentlichen Inhalts.
Hallo,
ich halte Sklerobasidien bei "agaricalen" also auch bei Keulchen
als Altersmerkmal. Zumendest kenne ich das hin und wieder bei Entoloma und auch bei div. Keulchen, wenn diese schon "etwas drüber" sind. Die Sache mit der Häufigkeit ist nicht gerade leicht zu definieren.
Aber mals ehen, evtl. ist das Merkmal doch etwas wert.
LG,
Alex
Alles anzeigenZu das Schupfi, der Pilz ist ziemlich selten bzw. wenig kartiert.
Das liegt daran, dass zumeist Gamundia striatula kartiert wurde, das ist aber eine Art, die in der Nadelstreu wächst.
G. xerophila ist mit Pelteriga in Magerwiesen-Offenlandschaften anzutreffen, zumal die Art erst vor 25 Jahren beschrieben wurde als Fayodia xerophila Luthi & Röllin 2000.
Beste Grüße
Harald
Aber, Bon hatte das Taxon als Varietät zu G. leucophylla beschrieben und das war schon 1996.
LG,
Alexander
Hallo Thorben,
wie Wolfgang ja bereits schrieb ist die Gruppe um C. laeticolor, die auch C. helvola und C. trigonospora, beinhaltet schwierig und meine eigenen molekularbiologischen Daten legen nahe, dass es ein Aggrat aus mehreren Sippen ist. Anhand von Funden befreundeter Mykologen und eigener Belege kann ich aktuell 10 Sippen ausmachen.
Darunter ist gerade "C. laeticolor" recht problematisch. Der Typus stammt nämlich aus Wäldern auf Cuba und als Zusatz schreiben Curtis und Berkeley "scarcely 1 Inch high". Dieses Epitheton dürfte also sehr wahrscheinlich nicht für hiesige Kolletkionen angebracht sein. Hier muss noch einiges überarbeitet werden. Ein großes Problem stellt, wie immer die Typisierung "alter bekannter" und etablierter Namen dar.
Anhand der Sporenform Deines Beleges vermute ich hier die häufigste "laeticolor"-Sippe. Gern schaue ich mir den, gut dokumentierten, Fund näher an.
Wenn Du magst, schicke den Beleg an:
Alexander Karich
Internationales Hochschulinstitut Zittau
Markt 23// 02763// Zittau
LG,
Alexander
Hallo Wolfgang,
das ist verständlich. Ich hatte vor Jahren einen sehr ähnlichen Fund auf den Hermannsdorfer Wiesen in Sachsen.
Den zu bestimmen gelang mir nicht. Eine radiale Faserung des Hutes ist zu erahnen, aber evtl. lag das an dem Alter der Ftruchkörper. So ähnlich ist es ja auch gelegentlich bei E. prunuloides und ebenso den großen Blauen. Am ehesten dachte ich an Entoloma luteobasalis, die im übrigen phylogenetisch auch nicht allzu weit weg steht. Deshalb hatte ich den Pilz sequenziert. Die Sequenz ging über Kai Reschke an Bálint Dima. Inzwischen weiß ich, dass der Beleg identisch mit dem Typus zu E. inopiliforme ist. Die Publikation ist soweit ich weiß akzeptiert und sollte kommendes Jahr erschienen.
ABER, dass eurer Fund identisch ist, möchte ich nicht entschieden ohne den Pilz selbst in der Hand gehalten zu haben. Ich wollte nur darauf hinweisen.
Ich hänge mal ein Foto meines Fundes an:
LG,
Alexander
