Hallo,
diese hier ![]()
Ich könnte die PDF per Mail verschicken.
LG,
Alex
Hallo,
diese hier ![]()
Ich könnte die PDF per Mail verschicken.
LG,
Alex
Hallo Björn,
als ich vor ein paar Jahren vor demselben Problem stand wie Du jetzt, ging es mir ähnlich. Inzwischen behaupte ich ein paar Arten relativ gut ansprechen zu können, auch ohne sie selbst mikroskopiert zu haben. Deshalb möchte ich mal kurz was zu Deinen Kollektionen schreiben.
1.Das sollte A. tristis sein - es sind einige der typischen Sporen zu erkennen. Reife Apos von A. tristis haben oft walzenförmige/zylindrische Sporen im Ascus, und das meine ich auf den Fotos zu erkennen. Keine andere Art hot solche Sporen. Die Art ist sehr häufig aber leider auch recht plastisch.
2. Das sollte A. larsenii sein. Die Sporen, die Du zeigst, sind nicht korrekt ausgebildet, das habe ich selbst oft bei A. larsenii beobachtet. Sporengröße und kleine braune Apos passen aber gut.
3-5. Vermutlich auch A. tristis.
6. Das ist eine noch unbeschriebene Art, die nahe Warcupia terrestris steht. Es gibt zwei auf Brandstellen, beide unbeschrieben. Das Manuskript ist vorbereitet aber Nicolas wartet noch auf ein Sequenzergebnis zu einer "A. uncinata". Ich hoffe das dauert nicht mehr allzu lange. Beide Arten haben +/- spindelige Sporen, eine hat etwas schlankere Sporen und oft gebogene Paraphysenspitzen, die andere selten bis nie gebogene Paraphysen, die dafür apikal breiter kopfig erweitert sind. Die eine hat eher büschelige Wuchsform, die andere wächst solitär,
7, 8. Das ist A. melaloma. Die breitelliptischen Sporen und dickwandig-pigmentierten "Haare" sind ein eindeutiges Merkmal. Inwiefern die Art in mehere zu unterteilen ist, konnten wir leider nicht gänzlich klären, deshalb haben wir es vorerst bei einer Art belassen.
Ich hoffe das hilft etwas - und ich liege nicht allzu falsch mit meiner Einschätzung ![]()
LG,
Alex
Hi Felli,
hast Du noch was von dem Lentaria-Beleg? Ich würde den gern mal genauer ansehen.
LG,
Alexander
Ah, schade.
An eine Clavariaceae mag ich anhand des Habitus nicht ganz glauben (und weil ich mich sonst zu sehr ärgere die Anfrage nicht eher gelesen zu haben). In den Hygrophoraceae gibt es, wie ich schon schrieb, Arten mit ähnlichen "Medallionschnallen" (heißt da allerdings toruloide Basidienbasis). Beispiele sind Porpolomopsis calyptriformis und auch Humidicutis-Arten. Daher vermute ich, dass Dein Beleg eher in dieser Richtung einzuordnen ist, dafür sprechen auch die langen Basidien.
ABER
Wenn ich den Pilz selbst gefunden hätte würde ich da wahrscheinlich ohne zu zweifeln Sphagnurus paluster dran schreiben. Auch die Sporen passen dazu ganz gut. Lediglich die langen Basidien mit Medallionschnallen sprechen gegen die Art. Eine Verunreinigung des Beleges durch Material am Werkzeug kannst Du sicher ausschließen? Du hast nicht zufällig eine rosa Clavaria davor präpariert? Die Clavaria aus der Gruppe um C. incarnata/messapica haben solche Basidien. Das wäre zumindest auch eine Option.
LG
Alex
Hi Bernd,
sehr spannend. "Medallionschnallen" kenne ich sonst nur von Clavariaceae, oder ähnlich von manchen Hygrophoraceae. Hast Du einen Beleg?
Falls ja, kannst Du mir den gern auch schicken.
LG,
Alex
Hallo Rainer,
zu den Brandstellenfunden kann ich leider nur Vermutungen anstellen: #1 evtl. Nostoc?, #2 was aus der Sclerotinia Ecke? #3 eine Arrhenia.
Deine E. cf. Alboleptonia (Pilz #2) ist sicherlich Marasmiellus tricolor, und die omphaloide Entoloma sollte mit E. neglectum abgeglichen werden, allerdings kenne ich die aus dem (Spät)Sommer.
LG
Sehr schön Bernd!
Hast Du die kleine braune Keule auch eingepackt? Es wäre gut möglich, dass es was Anderes ist.
Gruß,
Alexander
Lieber Bernd,
das ist ein sehr interessanter Fund. An C. fuscoferruginea glaube ich nicht, da es ein amerikanisches Taxon ist. Kannst Du ein Exsikkat anfertigen und mir etwas schicken (je frischer, desto besser)? Ich würde den Beleg sehr gern untersuchen. Es gibt noch ein paar unklare Fragen, gerade im Bereich der braunen Keulen. Weil sie so selten sind, gibt es kaum brauchbare Belege.
Wenn Du das machst, würdest Du auch etwas von der C. pullei mitschicken? In der Gruppe gibt es auch mehr als nur eine Art.
Liebe Grüße,
Alexander
Liebe Claudia,
lieber Wolfgang,
die weiße H. fornicatus läuft bei mir unter H. streptopus, allerdings ist das mangels sequenzierten Typusmaterials noch nicht dingfest.
Claudia, Deine E. velenovskyi sehe ich eher als E. clandestinum an. Oder ist das genau die Kolletkion die wir auch mikroskopiert hatten?
Fot 18 zeigt die durch mich im Vorbeigehen bestimmte E. inopiliforme, allerdings gehören dazu die braunen Pilze auf der linke Seite und die hellen rechts sind E. prunuloides.
LG,
Alexander
Hallo Felli,
das erinnert mich entfernt an einen eigenen Fund von Pezziza subisabellina. Die Apos können, wenn alt, fast kissenförmig werden.
Siehe hier Bild 3:
oder hier:
Die Konidien könnten dann zu einem "Befall" gehören.
Dass keine Asci und Sporen zu finden sind, passt nicht so recht.
LG,
Alex
Toll, ich rufe Dich sicherlich kommende Woche mal an. Auch um unser Treffen zu besprechen.
LG,
Alex
Hi Karl,
hebe bitte mal was vom Saftling auf. ich habe heuer damit begonnen H. conica zu sequenzieren. Gerade auch mit Bezug zu den Feuchtstellen-conicas. Da würde mich eine Sequenz deines Fundes schon sehr interessieren.
LG,
Alex
Hi Raphael,
Dein letztes Bild zeigt meines Erachtens Sarcoleotia (Nothomitra) cinnamomea (evtl. s.l.). Der neue Fund sollte schon Sarcoleotia globosa sein.
LG,
Alex
Hallo,
an G. umbratile (sensu stricto nach auct. plur.) glaube ich nicht ganz. Da gibt es noch ein paar ähnliche Kandidaten, aber es könnte natürlich auch was anderes sein, da ja alpin.
Raphael, wenn Du magst leg es für mich beiseite. Da kommen demnächst doch bestimmt noch weitere Funde von Dir, die mich interessieren werden...
LG,
Alex
Hallo Thorben,
wie es scheint ist die Abgrenzung von R. campestris zu R. clavus nicht eindeutig. Hiernach wäre R. campestris möglicherweise doch nur ein Synonym zu R. clavus:
https://www.researchgate.net/publication/389274765_Romagnesiella_contui
LG
Alex
Hallo Markus,
die Apos sind angekommen.
Ich melde mich wenn ich Neuigkeiten habe. Wenn möglich, hebe gern was für einen Beleg auf. Ich werde meine voraussichtlich für die DNA-Extraktion aufbrauchen.
LG,
Alex
Hallo Markus,
Du kannst die Apothezien gern auch trocknen. Aber frisch ist auch gut. je nach Größe sollten es aber schon etwa zehn Apos sein. Ansonsten bewährt sich immer das wenige Material in Alufolie "einzuwickeln zw. zu falten", das Knäuel dann in einer kleinen Schachtel/Dose oder ähnlichen zu verstauen und im Polsterbrief (wenn es passt) oder als Päckchen versenden.
Meine Anschrift lautet:
IHI Zittau, z.H. Alexander Karich, Markt 23, 02763 Zittau.
LG,
Alex
Hallo Markus,
vor zwei Jahren hatte ich in einem neu angelegten Gewächshaus auf, mit Pferdemist veredelkter Erde, einen identischen Fund. Die Apos waren z.T. sehr winzig, Es gab aber auch welche die bis zu 5 mm groß wurden. Irgendwo sollte ich eigentlich auch noch Fotos des Belegs haben. Die finde ich aber auf die Schnelle nicht.
Ich hatte davon zwei Proben auf Aar isoliert: groß und klien. Die Sequenzierung zeigte, dass beide identisch sind. Anhand der BLAST-Suche stimmt folgender Fund 99.82 % mit meinem überein: https://www.inaturalist.org/observations/194862570
Da das BLAST-Ergebnis damals auch etwa 97 %ige Identität mit einem A. denudatus zeigte, ging ich von einer eventuellen Wuchsanomalie aus. Fehlentwickeltes Sporenornament hatte ich bei Ascobolus schon häufiger. A. denudatus: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/nucleotide/MT373896.1?report=genbank&log$=nucltop&blast_rank=18&RID=Y3TXGMD4014
Ich denke, dass Du dieselbe Art hast wie ich damals. Wenn Du davon noch Material hast, kann ich versuchen den Fund zu sequenzieren.Vielleicht könnten wir dann unsere Funde gemeinsam publizieren!? - als was auch immer ![]()
Vorausgesetzt es bestätigt sich meine Vermutung, dass die Funde identisch sind.
Gruß,
Alexander
Ich denke Karl hat recht. Vor zwei Jahren habe ich mal eine orangene und eine gelbe Byssonectria mit jeweils unterschiedlich großen Sporen sequenziert - das Ergebnis: konspezifisch. Seitdem glaube ich, dass es lediglich eine Byssonectria bei uns gibt und folgerichtig sollte alles Byssonectria terrestris heißen. Ich kenne die übrigens ausschließlich von Heide-ähnlichen Habitaten.
Gruß
Hallo Karl, hallo Thorben,
G. tibiicystis ist allerdings eine "Sumpfart" die zwischen Sphagnum wächst.
G. similis kenne ich selber gut. Matthias hat sie auch auf seiner Schwammerl-Seite dokumentiert: https://www.interhias.de/schwa…/fotoseiten/foto-001.html
LG,
Alex
Hallo Thorben,
für G. graminea halte ich das nicht. Dafür sind die Sporen meines Erachtens nach zu gedrungen und zu breit. Auch kenne ich die nur von Standorten im Rasen. Ich vermute, dass Du hier G. similis gefunden hast. Da passt eigentlich alles sehr gut, gerade auch die Ökologie.
Leider habe ich momentan den De Haan und Walleyn nicht parat, da ist G. graminea nämlich sehr gut abgebildet, aber eben die G. similis nicht drinnen. Hierfür bietet sich die Funga Nordica an.
G. similis ist übrigens eine klassische Galerina des späten Herbstes und Winters und wächst gern auf bemoosten Steinen aber auch Betonplatten o.Ä.. Inwiefern ähnliche Funde auf bemoosten Baumstämmen (stehend oder liegend) konspezifisch sind, wäre mal interessant zu untersuchen. G. similis ist übrigens sehr selten kartiert und ich vermute, dass das nicht die tatsächliche Verbreitung widerspiegelt. Seltener als G. graminea sollte sie aber schon sein.
Gruß,
Alex
Ansonsten hier bei Hartmut melden:
LG
Hallo,
soweit ich weiß steht Peter mit Matthias' Mutter in Kontakt. Er kann aber sicherlich selbst mehr dazu sagen.
LG,
Alexander
Lieber Ingo,
ich habe nichts gegen humorvoll gemeinte wissenschaftliche Namen wie z.B. diesen hier:
Allerdings ist ein Epitheton aus 175 zusammenhängenden Zeichen in vielerlei Hinsicht unsinnig.
LG,
Alexander
