Beiträge von boccaccio

    Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank an Karl für den Hinweis auf die Huthaare.


    Von dem Hypomyces habe ich noch was im Kühlschrank liegen. Ich habe bis jetzt ja noch nicht so schrecklich viele Erdzungen gesehen, aber hatte offenbar Glück, daß ich die "gammeligen" gefunden habe :D


    Björn

    Hallo Claudia,


    da gibt es eine ganz einfach Antwort: Ich bin noch kein Rentner und habe nur endlich viel Zeit zur Verfügung :D Das heißt, wenn ich Funde unter dem Mikroskop habe, mache ich schon MIkrofotos, aber bei allen Pilzen geht das einfach zeitlich nicht. Den Adonis hatte ich z.B. ganz am Ende der Tour gefunden und wußte schon, daß ich mehr als genug Mikrofutter habe. Deshalb ist der direkt vor Ort geblieben.


    Björn

    Hallo zusammen,


    kommen wir jetzt zum vierten und letzten Teil aus den Borkenbergen.


    1. Lycogala epidendrum agg. Mit dem büscheligen Wuchs geht meine Tendenz zu L. terrestre


    2. Hier tendiere ich aufgrund der Wuchsform zu Arcyria stipata.


    3. Mycena adonis


    4. Cyathicula coronata


    5. Eine Hypoderma an Solidago. Leider habe ich die Sporen nicht gemessen. Ich schau mal, ob in den Resten noch was zu holen ist.


    6. Amanita muscaria


    Björn

    Hallo zusammen,


    und weiter geht es mit Teil 3 aus den Borkenbergen.


    1. Eine Geopora mit Befall. Sporengröße (22.9+-1.6) µm x (13.3+-0.9) µm, Q=1.7+-0.1 bzw. (20.2-26.6) µm x (11.0-15.5) µm, Q=1.5-2.1, was für Melanospora tulasnei spricht, wobei ich auch einen Artikel gefunden habe, der die Art und M. brevirostris zusammenwirft.


    2. Hygrocybe conica


    3. Suillus luteus

    Huthaut

    Stiel

    Röhre


    4. Lycoperdon excipuliforme


    5. Die Milch war (natürlich) orange und blieb es auch. Begleitbäume Kiefern. Also Lactarius deliciosus?


    6. Chroogomphus mediterraneus

    Lamelle in Melzer

    Huthaut

    Lamelle in Kongorot


    7. Eine Inocybe um I. dulcamara. Wenn ich mit Dittes Seite vergleiche, paßt von der Zystidenform her I. dulcamara am besten. Aber was heißt das schon bei Rißpilzen...

    Sporen (9.7+-0.5) µm x (5.8+-0.3) µm, Q=1.7+-0.1 bzw. (8.9-11.1) µm x (5.1-6.3) µm, Q=1.5-1.8

    Stiel

    Lamelle in KOH

    Lamelle in Kongorot

    Huthaut


    8. Arrhenia retiruga


    9. Der Stiel hatte kleine, braune Punkte (auf dem Foto leider nicht gut zu erkennen), Begleitbaum war Pinus sylvestris, das Fleisch reagierte mit KOH gräulich. Kann ich den damit als Suillus collinitus ablegen? Auf das Basismyzel habe ich leider nicht geachtet :(

    Sporen (8.5+-0.5) µm x (3.6+-0.1) µm, Q=2.4+-0.2 bzw. (7.8-9.8) µm x (3.4-3.8) µm, Q=2.1-2.8

    Huthaut

    Stiel

    Röhren


    10. Eine Geopora mit Sporen von (27-30) µm x (14-16) µm, Q=1.8-2.0. Das würde zu G. foliacea passen. Was meint ihr?


    Björn

    Hallo zusammen,


    weiter geht es mit dem zweiten Teil meines Ausflugs in die Borkenberge. Wir hatten im ersten Teil ja mit Spaltlippen geendet, dann machen wir mal mit anderen Kiefernnadelbewohnern weiter.


    1. Cyclaneusma sp. Hab ich nicht weiter untersucht, kann also C. minus oder C. niveum sein.


    2. Thelephora terrestris


    3. Noch mal Stäublinge. Dieses mal ohne Paracapillitium, Sporen (4.0+-0.2) µm bzw. (3.8-4.5) µm ohne Pedicel, fein warzig, Subgleba dunkel oliv-braun, ohne netzartige Struktur des Peridiums. Kann das Lycoperdon umbrinum sein?


    4. Gymnopilus penetrans


    5. Gymnopus perforans


    6. Das würde ich für junge Exemplare von Suillus bovinus halten.


    7. Gomphidius roseus


    8. Ein Ritterling unter Kiefer. Sporen (4.8+-0.4) µm x (3.2+-0.3) µm, Q=1.5+-0.1 bzw. (4.4-5.7) µm x (2.7-3.7) µm, Q=1.3-1.8. Liege ich mit Tricholoma albobrunneum richtig?


    9. Ein Rhizopogon in sehr reifem Zustand. Das erklärt dann auch, warum mein Pilzköfferchen zu Hause beim Öffnen so roch, als hätte jemand einen fahren gelassen.

    Borkenberge-0177.JPG


    10. Geoglossum elongatum, wie schon im Vorjahr an gleicher Stelle


    11. Die Sporen sind zwar mit (8.8+-0.6) µm x (5.4+-0.4) µm, Q=1.6+-0.1 bzw. (7.8-9.8) µm x (4.8-6.2) µm, Q=1.4-1.8 etwas klein, aber mit den Basidien mit den großen Ösen fällt mir außer Clavaria falcata nichts anderes ein.

    12. Cordyceps militaris


    13. Suillis bovinus


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Samstag war ich mal wieder im NSG Borkenberge an der Grenze zwischen Haltern und Coesfeld unterwegs. Es handelt sich um einen ehemaligen Truppenübungsplatz, der mittlerweile zum Naturschutzgebiet umfunktioniert wurde. Es dort auf sandigem Boden viele Kiefern, aber auch Birken und an einigen Stellen Eichen und Buchen. Also sehr reichhaltig, was den Baumbestand angeht. Dazu kommen dann noch offene Heideflächen. Die sind zwar leider nicht zugängig, da es ein Wegegebot gibt (wohl auch wegen möglicher Blindgänger, die dort noch schlummern), das auch kontrolliert wird (wohl weniger wegen Pilzsammlern als eher wegen Quadfahrern). Aber selbst wenn man nur entlang der freigegebenen Straße unterwegs ist, findet man deutlich mehr Pilze, als man sinnvoll bearbeiten kann.


    1. Eine Telamonie unter Eiche, Buche, Birke und Kiefer. Eigentlich sollte man sich sowas ja gar nicht erst anschauen, aber es war der Anfang der Tour, der Sammelkoffer war leer und es gab eine Kollektion mit Pilzen von alt bis jung. Geruch war erdig-muffig. Dann also mal die FN rausgeholt und geschlüsselt. Und bei der Fruchtkörpergröße geht es schon los. Die meisten sind ja eher klein, aber der alte Schlappen ist schon größer als 3 cm Hutddurchmesser und 4 mm Stieldicke. Wie biegt man da ab? Oder sollte man mal in beide Richtungen gehen?

    Ansonsten wird im Schlüssel noch nach der Velumsfarbe gefragt, die würde ich hier als weiß bezeichnen. Geht ihr da mit?

    Sporengröße (8.2+-0.6) µm x (5.0+-0.2) µm, Q=1.7+-0.2 bzw. (7.2-9.5) µm x (4.5-5.4) µm, Q=1.4-1.9


    2. Ein Stäubling. Da ich neben Capilitum auch Paracapilitium gefunden habe, würde ich den als Lycopderon pratense ablegen. Was meint ihr? Sporengröße (3.6+-0.2) µm bzw. (3.1-4.0) µm, Sporen fein warzig.


    3. Ein Täubling, Geschmack mild, leicht mehlig (wie ein mehliger Apfel) in der Konsistenz, mit Guajak nach 8 Sekunden ganz langsam bläuend, mit Eisensulfat orange, Sporenpulver IIIb, Begleitbäume Betula und Quercus. Ich muß gestehen, daß ich da aus Zeitgründen noch keinen Bestimmungsversuch unternommen habe, aber vielleicht hat ja jemand eine Idee dazu.


    4. Noch ein Täubling. Ebenfalls mild, mit Guajak nach 5 Sekunden deutlich blau werdend, Eisensulfat orange, Sporenpulver IIIb, Begleitbäume Quercus und Betula. Auch hier aus Zeitgründen noch kein Bestimmungsversuch meinerseits.


    5. Cystoderma amianthinum, Sporengröße (6.0+-0.5) µm x (3.4+-0.2) µm, Q=1.7+-0.2 bzw. (5.4-7.1) µm x (3.2-3.9) µm, Q=1.4-2.1

    Huthaut


    6. Ein dicker, fetter Stäubling. Aber welcher genau? Der Durchmesser war so geschätzt 15-20 cm.


    7. Hygrocybe conica. Als ich den Pilz fotografierte, kam ein Radfahrer vorbei, der neugierig fragte, was ich da suche. Ich hub an, von Pilzen zu erzählen, woraufhin er sofort feststellte: Das sind dann aber kleine Pilze!?! Ich stimmte zu und verwies auf den farbenfrohen, seltenen und geschützen Saftling, aber er fuhr fort: Es gibt ja auch halluzinoge Pilze... ich hab da letztens ein Buch gelesen....


    8. Neottiella vivida, Sporen (25-28) µm x (16-17) µm, Q=1.4-1.7


    9. Eine Spaltlippe an Pinus sylvestris. Sporen um die 105 µm lang, Asci 160-170 µm. Auch wenn hier die Querstreifen fehlen, würde ich zu Lophodermium pinastri tendieren, da die Nadel nicht mehr an toten Ästen war und die Sporen für L. pini-excelsae zu groß sind.


    Björn

    Hallo Frank,


    ich habe das Panthera C von Motic in der trinokularen Version. Dazu kommt dann noch der Kameraadapter, an dem ich eine Canon EOS 600 D angeschlossen habe (die Kamera war schon vor dem Mikroskop vorhanden). Preislich lag das Mikroskop bei circa 1800 €, der Kameradapter bei 100 €. Bei der Kamera erinnere ich mich nicht mehr an den Preis, weil ich die schon vor Urzeiten gekauft habe.

    Es gibt ansonsten noch die Option, daß man sich gebraucht ein altes Mikro von Zeiss etc. besorgt. Da sind die Preise wohl niedriger, aber da kann ich mangels eigener Erfahrung eigentlich nichts ernsthaft zu sagen. Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn man hier im Forum mal einen Beitrag macht, in dem jeder der Mikro-Freaks seine Ausstattung und ein paar damit erzielte Beispielbilder präsentiert.


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Sonntag habe ich vormittags eine kleine Runde auf der Halde Hoppenbruch gedreht. Traditionell macht der APR dort ja immer seine letzte Exkursion des Jahres Anfang Dezember, aber wer weiß, ob die dieses Mal stattfinden kann. Und weil dort immer so schöne Erdzungen wachsen, wollte ich mal einen Blick riskieren.


    1. Amanita pantherina


    2. Geoglossum cookeanum. Ich habe sogar zwei verschiedene Stellen entdeckt, wo die Erdzungen wachsen. Neben der traditionellen Stelle findet sich auch eine weitere kurz nach dem man vom Waldfriedhof aus den ersten Rundweg um die Halde erreicht hat.


    3. Neben normalen Erdzungen gab es auch einige Exemplare, die von einem weißen Hyphomyceten befallen waren. Dieser entpuppte sich dann als Hypomyces papulasporae


    4. Hygrocybe conica


    5. Cuphophyllus virgineus


    6. Entoloma hebes. Basidien mit Basalschnalle, Cheilozystiden vorhanden, Huthaut mit intrazellulärem Pigment so wie einzelnen Inkrustinationen, Sporen (10.6+-0.6) µm x (6.0+-0.3) µm, Q=1.8+-0.1 bzw. (9.4-12.1) µm x (5.4-6.9) µm, Q=1.5-1.9


    7. Volvopluteus gloiocephalus


    8. Habe ich nicht mitgenommen, aber ich denke mal, daß das Richtung Omphalina pyxidata gehen wird.


    9. Leotia lubrica


    10. Clavulina rugosa


    11. Gymnosporangium sabinae ex Pyrus communis


    12. Ein Täubling, zu dem mir im Feld erstmal Russula atropurpurea einfiel. Begleitbäume Eiche, Birke, Pappel, Hainbuche. Die Chemie belehrte mich dann aber schnell eines Besseren: Grüne Reaktion mit Eisensulfat, schnell mit Guajak blauend, Sporenpulver IIIa, also ein Heringstäubling. Da ich in der Hutmitte keine verdickten Elemente finden konnte (die läßt sich aber leider immer sehr schlecht mikroskopieren bei den Heringstäublingen) würde ich hier auf Russula graveolens agg. tippen. Was sagen die Täublingsspezialisten?

    Hallo Sandra,


    ich persönlich finde beim Gymnosporangium ja die Teliosporen auf Juniperus noch deutlich toller. Aber leider sind die Arten da nicht so einfach zu bestimmen :D


    Das mit dem Quetschen von Mehltau ist ja so eine Sache. Da habe ich in meiner Anfangszeit immer viel zu kräftig gedrückt und dann gab es nur Brei. Mir ist ja sowieso ein Rätsel, wie Mehltau draußen in der Natur überleben kann. Die Asci aber auch die Ascosporen ploppen bei mir unterm Mikroskop meistens nach wenigen Minuten auf.


    Die Puccinia lagenophorae ist in der Tat im Aecienstadium und kommt auch auf Senecio vor, besonders Senecio vulgaris ist da ein gerne genommener Wirt.


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Freitag Nachmittag bin ich eine kleine Runde über den Waldfriedhof in Duisburg geschlendert. Es gab durchaus den einen oder anderen Pilz zu finden, wobei ich allerdings für meine Verhältnisse nur relativ wenige Fotos gemacht habe.


    1. Auriscalpium vulgare


    2. Coprinus comatus


    3. Crepidotus mollis

    Huthaut

    Sporen

    Lamelle


    4. Crucibulum laeve. Die Wirtschaftsweisen sagen für die kommenden Monate eine starke Inflation voraus! :D


    Björn

    Hallo Schupfnudel,


    bei der Stropharia war Jan-Arne im Feld auch bei S. caerulea. Für S. aeruginosa spricht meiner Meinung nach der ausdauernde Ring und die wenigen, aber kräftigen Myzelstränge an der Basis. Der Pilz kommt dort aber jeden Herbst an der gleichen Stelle, von daher sollte man da wohl einfach mal mikroskopisch reinschauen.


    Björn

    Hallo zusammen,


    hier noch der zweite Teil der Gruga-Exkursion.


    1. Erysiphe penicillata ex Alnus glutinosa


    2. Lepiota subincarnata

    Sporen in Wasser

    Sporen in Melzer

    Huthaut

    Lamelle


    3. Ein Cortinarius unter Laubbäumen. Das meiste Ahorn, eine Linde war auch in der Nähe und Haselsträucher. Geruch nach gekochten Kartoffeln, Geschmack erinnerte an Gemüsesuppe/Sellerie. Mit KOH verfärbte sich kein Teil des Fruchtkörpers. Ideen sind mehr als willkommen.


    4. Hier sind Jan-Arne und ich bei Entoloma hebes gelandet. Hut mit Umbo, Basidien mit Basalschnalle, Huthaut mit inkrustiertem und intrazellulären Pigment.

    Sporen

    Lamelle

    Huthaut

    IMG_6627.JPG


    5. Milesina scolopendriae ex Asplenium scolopendrium


    6. Septoria cerastii ex Cerastium sp.


    7. Macrocystidia cucumis

    Lamelle

    Huthaut


    8. Psilocybe cyanescens

    Lamelle


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Sonntag ging es mal wieder mit einer kleinen Gruppe in die Gruga. auch hier schießen die Pilze aktuell wie wild aus dem Boden, so daß wir unserer Artenliste einige neue Taxa hinzufügen konnten.


    1. Podosphaera euphorbiae ex Euphorbia peplus


    2. Leucoagaricus badhamii

    Sporen in Wasser

    Sporen in Melzer

    Lamelle

    IMG_6669.JPG


    3. Aleuria aurantia

    Sporen

    Sporen in Baumwollblau

    Schläuche


    4. Octosporopsis nicolai


    5. Mycena crocata


    6. Boletus edulis


    7. Mit den gestielten Basidien lande ich bei dieser dünnen Glibberkruste bei Myxarium. Sporen (7.5-10.2) µm x (3.5-4.9) µm, Q=1.8-2.7 bzw. (8.7+-0.7) µm x (4.0+-0.4) µm, Q=2.2+-0.2, Schnallen vorhanden., keine Zystiden, keine Kristalleinschlüsse sichtbar.

    Wenn ich mich dann mit Spirin et al. "A convolute diversity of the Auriculariales with sphaeropedunculate basidia" von 2019 durchschlüssel, lande ich bei Myxarium grilletii. Hat da jemand Erfahrung und kann das bestätigen oder hat andere Ideen?


    8. Stropharia aeruginosa


    9. Phyllactinia betulae ex Betula jacquemontii


    10. Mucilago crustacea


    11. Puccinia asperulae-odoratae ex Galium odoratum mit Eudarluca caricis als Hyperparasit


    Björn

    Hallo zusammen,


    weiter geht es mit dem zweiten Teil des Berichts aus dem NSG Mechtenberg.


    1. Pucciniastrum agrimoniae ex Agrimonia eupatoria


    2. Unter Birke, ein Hauch von Schärfe am Beginn, dann eher fruchtig, an Apfel erinnernd, negative Guajak-Reaktion, Eisensulfat-Reaktion trivial, Sporenpulverfarbe IVb. Das ist zwar etwas dunkel, ich hatte aber auch Sporen für eine ganze Kompanie. Deshalb würde ich da insgesamt trotzdem Russula exalbicans zu sagen.

    IMG_6533.JPG


    3. Lactarius pubescens

    Huthaut

    Lamelle


    4. Phragmidium mexicanum ex Potentilla indica

    IMG_6315.JPG


    5. Octospora humosa


    6. Omphalina pyxidata, Sporen (7.2-9.3) µm x (4.5-5.7) µm, Q=1.4-1.9 bzw. (8.0+-0.7) µm x (4.9+-0.4) µm, Q=1.6+-0.1, Basidien 4-sporig mit Basalschnalle

    Lamelle

    Huthaut

    Sporen


    7. Rhytisma acerinum ex Acer pseudoplatanus


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Samstag war ich auf einer längeren Tour durch das NSG Mechtenberg an der Stadtgrenze Essen/Gelsenkirchen und auf der Halde Rheinelbe unterwegs. Da es auch hier so langsam Herbst wird, sprießen die Pilze aktuell nur so aus dem Boden und ich konnte einige interessante Funde machen.


    1. Phyllachora graminis ex Elymus sp.


    2. Gymnosporangium sabinae ex Pyrus communis


    3. Coprinus comatus


    4. Phyllactinia guttata ex Corylus avellana


    5. Sawadaea tulasnei ex Acer platanoides


    6. Uromyces fallens ex Trifolium pratense

    IMG_6259.JPG


    7. Auf Trifolium repens fand ich dann diese schwarzen, festen Strukturen. Im Mikroskop sah es nach Pyrenomycet aus, aber es waren leider keine reifen Sporen oder sonstige Strukturen erkennbar.


    8. Tubaria dispersa

    Huthaut

    Lamelle

    Sporen


    9. Das würde ich für Lepista sordida halten. Sporen (5.3-7.1) µm x (3.8-4.9) µm, Q=1.3-1.9 bzw. (6.1+-0.5) µm x (4.3+-0.3) µm, Q=1.4+-0.1

    Lamelle

    IMG_6424.JPG

    Huthaut

    Sporen


    10. Tranzschelia discolor ex Prunus spinosa


    11. Puccinia lagenophorae ex Bellis perennis


    12. Golovinomyces macrocarpus ex Tanacetum vulgare


    13. Deconica montana


    14. Lycoperdon pratense


    15. Arrhenia retiruga


    16. Hier hab ich im Feld erstmal an einen Rötling gedacht. Mitgenommen hab ich ihn aber trotzdem und war dann erstaunt, daß es ein Weißsporer ist. Könnte es Arrhenia griseopallida sein? Sporen (6.0-9.6) µm x (4.0-6.0) µm, Q=1.4-1.7 bzw. (8.4+-1.0) µm x (5.3+-0.6) µm, Q=1.6+-0.1, Basidien 4-sporig, Schnallen vorhanden.

    Lamelle

    Huthaut

    Sporen


    Björn

    Hallo zusammen,


    am vergangenen Freitag war ich einmal kurz auf dem alten Friedhof in Duisburg. Schrecklich viele Pilze gab es nicht, aber dann nimmt man eben, was man so findet.


    1. Hier lande ich bei Melanoleuca polioleuca. Fleisch im Hut weiß, im Stiel braun und nach unten dunkler werdend, mit Guajak schnell blau färbend.

    Lamellen

    Huthaut

    Sporen in Melzer


    2. Hier lande ich bei Calocybe carnea

    Huthaut

    Lamelle

    Sporen


    3. Phaeolus schweinitzii


    4. Suillus placidus. Als ich zunächst nur den gelben Hut gesehen hab, dachte ich zunächst an eine Amanita. Um so größer das Erstaunen, als Röhren sichtbar wurden.


    5. Lepiota cristata


    Björn