Beiträge von boccaccio
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Hallo zusammen,
der Rost auf Vincetoxicum fehlt mir noch! Allerdings haben wir hier ja auch keinen Kalk in der unmittelbaren Nähe und damit die Wirtspflanze nicht. Und wenn ich mal Richtung Hagenn auf Kalk unterwegs bin, ist das meistens zur falschen Jahreszeit.
Bei Fallopia kannst du übrigens auch noch auf einen zweiten Rostpilz achten: Microbotryum anomalum. Der befällt die Blüten, so daß darin dann nur violett-braunes Sporenpulver gebildet wird. Die Sporen sind dann wie bei Microbotryum üblich schön netzartig ornamentiert.
Björn
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Hallo Karl,
wenn ich das gewußt hätte! Dann hätte ich diesen seltenen Pilz auch mal selber finden können
Ich hatte auch nach Microstroma album geschaut, der sicherlich ähnlich verbreitet ist im Stadtwald, aber das ist im Regen leider immer schwer bis unmöglich.Björn
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Hallo zusammen,
hier nun der zweite Teil meiner samstäglichen Funde. Den Start machen noch zwei Nachzügler aus dem Krefelder Stadtwald.
1. Cyathus striatus
Haare der Außenhaut
Sporen
2. Direkt neben den Hemileccinums aus Teil 1 lag ein kleiner Ast mit dem Cythus striatus von oben. Da Karl mir am Vortag schrieb, außer den drei Röhrlingen gäbe es im Stadtwald aktuell keine Großpilze, wollte ich natürlich das Gegenteil beweisen und nahm den Ast um ihn etwas besser ins Licht zu rücken. Dabei fiel mir dann auf der Unterseite ein freudig orange-farbener Belag auf. Der erste Gedanke an eine Tomentella hat sich dann auch mikroskopisch bestätigt. Sporengröße (7.8+-0.5) µm x (6.0+-0.5) µm, Sporen unregelmäßig gelappt, Hyphen mit Schnallen, dünnwandig, schmal. Alle Mikrobilder in KOH, d.h. keine cyanescenten Elemente vorhanden. Eventuell Tomentella umbrinospora?
3. Uromyces verruculosus ex Silene latifolia
4. Wilsoniana amaranthi ex Amaranthus retroflexus
5. Moesziomyces bullatus ex Echinochloa crus-galli
6. Leucoagaricus leucothites
7. Microstroma album. Gut, der Pilz ist jetzt nicht ganz aus der Kategorie Großpilz

8. Der hier aber schon eher: Polyporus squamosus
9. Puccinia bardanae ex Arctium sp.
10. Microbotryum lychnidis-dioicae ex Silene latifolia
11. Coleosporium tussilaginis ex Tussilago farfara
12. Calvatia gigantea
13. Daedaleopsis tricolor
Björn
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Hallo zusammen,
die Tage hatte Karl ja schon von seinen beeindruckenden Röhrlingsfunden aus dem Krefelder Stadtwald berichtet. Da ich am Samstag sowieso nach Mönchengladbach wollte, lag Krefeld ja quasi für einen Abstecher auf den Weg. Von Karl bekam ich noch den Hinweis, daß ich besser morgens auf dem Hinweg in Krefeld Halt mache, da der Stadtwald nachmittags relativ überlaufen ist. Außerdem bekam ich auch dankenswerterweise die genauen Fundstellen auf einer Karte präsentiert. Damit ausgerüstet war es dann ein Kinderspiel die Pilze aufzuspüren und auch der Regen, der am Morgen immer mal wieder vom Himmel fiel, konnte meine Stimmung nicht trüben. Doch neben den dicken Boleten gab es auch noch zahlreiche andere Pilze, die sich an diesem Samstag wohl alle gedacht haben "Size matters", denn ein Fruchtkörper war größer als der andere. Daher auch der Titel dieses Beitrags (und wann hat man schon mal die Chance, das große 'ß' zu benutzen), der also keinesfalls ironisch gemeint ist, wie man das bei meiner Phytovorliebe ja durchaus auch hätte erwarten können.
1. Laetiporus sulphureus
2. Rubroboletus satanas
Stiel
Huthaut
Röhren
Sporen
3. Wenn man sich beim Erstellen der Mikropräparate ziemlich nah mit der Nase an den Satansröhrling geklebt hat und dabei den Geruch einer vollen Babywindel wahrnimmt, ist man froh, wenn man anschließend diesen Pilz hier unters Mikro legt. Der Iodgeruch wirkt da direkt angenehm und klinisch rein. Was nicht ganz so angenehm war: Ich hatte mir fürs Mikro eine Hälfte des Pilzes mitgenommen, den Karl schon am Vortag für sein Foto zerschnitten hat. Da war dann bei der Ankunft zu Hause schon einiges an Leben drin erwacht...
Hemileccinum impolitum
Stiel
Huthaut
Röhren
Sporen
5. Caloboletus radicans
Stiel
Huthaut
Röhren
Sporen
6. Fomes fomentarius, der dankenswerterweise schon ganz selbständig einen Sporenabwurf präpariert hat.
7. Ganoderma resinaceum
Der Teil 2 mit den Funden von der Wanderung von Mönchengladbach nach Kaarst folgt dann später.
Björn
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Hallo Pablo,
ich habe in der Zwischenzeit noch mal bei Nr. 6 reingeschaut. Da war mir nämlich auch schon aufgefallen, daß es so aussieht, als säßen da zwei Tomentellas übereinander. Die oben gezeigten Mikrobilder stammen von dem dunkelbraunem Fruchtkörper. Interessanterweise sahen die hellen Partien dann im Mikroskop auch genau gleich aus. Insbesondere gab es auch da wieder die kurzzelligen, dickwandigen Hyphen. Es kann natürlich sein, daß ich da Pech hatte und unten drunter noch die dunkelbraune Tomentella saß. Aber dann weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich die beiden auseinanderdröseln soll...
Ansonsten habe ich ja meine letzte Tomentella immer noch nicht zu Tomentella geschickt. Da kann ich also einfach noch etwas mehr dazulegen. Gleich kommt auch noch ein Beitrag aus Krefeld vom letzten Wochenende (siehe hier), wo es ebenfalls eine orange-braune Tomentella gab. Die scheinen gerade eine gute Zeit zu haben.
Björn
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Hallo zusammen,
am Sonntag habe ich mich mal wieder auf eine Phytotour an den Rhein begeben. Diesmal ging es vom Schloß Benrath im Düsseldorfer Süden in Richtung Himmelgeister Rheinbogen. Dabei habe ich u.a. die folgenden Funde gemacht:
1. Uromces geranii ex Geranium pratense
2. Podosphaera fugax ex Geranium pratense
3. Lacrymaria lacrymabunda
4. Eigentlich gilt ja: Rose, Pappel, Weide, meide! Aber andererseits gilt halt auch: Ist die Pappel schwarz, macht das Schüsseln Spaß! Melampsora laricis-populina ex Populus cf. nigra
5. Erysiphe macleayae ex Chelidonum majus
6. Ustilago maydis ex Zea mays
7. Microbotryum lychnidis-dioicae ex Silene latifolia
8. Fomes fomentarius
9. Gymnosporangium sabinae ex Pyrus communis
10. Erysiphe ulmi var. ulmi ex Ulmus sp.
Björn
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Hallo Mikromeister,
in Naturschutzgebieten ist das Sammeln auch am Weg nicht erlaubt.
Björn
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Hallo zusammen,
zu dem Fund kann ich nichts beitragen, aber ich habe den Melzer-Schlüssel in der Version vom 18.1.2019. Das ist wahrscheinlich einer der letzten, wenn nicht gar die letzte Version. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich die einfach mal in deutsch und englisch hier anhänge.
Björn
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Hallo Werner,
schöne Funde und sehr hübsche Fotos, die du uns da präsentierst! Die Spaltlippen an Birke und Eiche kannte ich noch gar nicht. Da muß ich mal gezielt nach Ausschau halten.
Björn
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Hallo zusammen,
am Montag Abend war ich mal wieder für eine kleine Runde im Duisburger Stadtwald unterwegs. Großpilze waren weiterhin Mangelware, aber die Rindenpilze zeigten sich dann doch. Teilweise sehr farbenfroh, im Großteil aber braun in braun. Es war also Tomentella-Time

1. Phlebia subochracea. So leuchtend gelb, mit langen Zystiden und Schnallen war das mal ein einfacher Rindenpilz. Sporengröße (4.9+-0.3) µm x (3.1+-0.2) µm, Q=1.6+-0.1
2. An einer feuchten Stelle unter Erlen fand sich direkt auf dem Boden wachsend diese braune Kruste. Tomentella-Alarm?!? Alles was jetzt folgt ist in 3% KOH mikroskopiert worden.
3. An der gleichen Stelle auf einem Holzstückchen dieser Fund. Mikroskopisch offenbar das gleiche wie Fund Nr.2. Hyphen braun, dickwandig, bis 10 µm breit, nicht inkrustiert, Sporen (7.3+-0.5) µm x (5.5+-0.4) µm, unregelmäßig, Schnallen vorhanden, keine Zystiden. Ich tendiere hier zu Thelephora terrestris f. resupinata und frage mal direkt die anderen Tomentella-Sammler: Wie viele Thelephora terrestrisse sammelt ihr im Schnitt, bis ihr mal eine Tomentella erwischt? Hier sind es gefühlt hunderte...
4. Hier lande ich bei Tomentella ellisii. Auf einem Stein, an feucher Stelle im Laubwald, Sporengröße (8.5+-0.4) µm x (6.0+-0.4) µm, Q=1.4+-0.1, mehr der weniger elliptisch, Schnallen vorhanden, keine Zystiden
5. An feucht liegendemTotholz unter Erlen. Schnallen vorhanden, keine Zystiden, Sporen (6.2+-0.4) µm x (5.3+-0.6) µm, unregelmäßig, Hyphen auffällig kurzzellig, dünnwandig. Da lande ich irgendwie im Nirgendwo
6. Gleicher Fundort wie Nr. 5, ebenfalls auf feucht liegendem Laubholz. Schnallen vorhanden, Zystiden keine, Hyphen kurzzellig, braun, auffallend dickwandig, Sporen unregelmäßig, (7.1+-0.5) µm x (6.0+-0.5) µm. Auch hier bin ich unschlüssig.
Björn
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Hallo Thorben,
das Exobasidium habe ich mitgenommen. Ich hatte ja die Hoffnung, daß ich das auch mikroskopisch dokumentieren kann, aber leider fand sich auf den Gallen keine pilzliche Struktur (mehr). Ist das für die Bochumer trotzdem von Interesse?
Björn
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Hallo zusammen,
am Sonntag war ich mal wieder im Duisburger Landschaftspark unterwegs, wo es diesmal sogar echte Großpilze zu bestaunen gab!
1. Champignons sind ja immer so eine Sache, aber den hier würde ich für Agaricus campestris, Sporengröße (7.4+-0.5) µm x (4.8+-0.4) µm, Q=1.6+-0.1, keine Gelbfärbung, Geruch unauffällig
2. Puccinia asparagii ex Asparagus officinalis. Der scheint dort standorttreu an einem wilden Spargel zu sein.
3. Podosphaera dipsacacearum ex Dipsacus fullonum, Konidien mit Fibrosinkörpern
4. Puccinia pulverulenta ex Epilobium hirsutum
5. Puccinia convolvuli ex Calystegia sepium agg.
6. Rhamphospora nymhpaea ex Nymhpaea sp.
7. Tranzschelia discolor ex Prunus spinosus
8. Erysiphe arcuata ex Carpinus betulus
9. Erysiphe necator ex Vitis vinifera
10. Plasmopara viticola ex Vitis vinifera
11. Erysiphe palczewskii ex Caragana arborescens
12. Hyaloperonospora nasturtii-aquatici ex Cardamine hirsuta
Björn
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Hallo zusammen,
am letzten Samstag war ich auf einer Tour vorbei an den Deutener Mooren und durch die Emmelkämper Markt. Das Gebiet dort ist überwiegend sehr sandig und mit Kiefern bewachsen, entsprechend war also aufgrund der anhaltenden Trockenheit nicht mit Großpilzen zu rechnen. Aber es gibt ja immer noch die Kleinpilze:
1. Puccinia polygoni ex Fallopia sp.
2. Uromyces sarothamni ex Cytisus scoparius
3. Naohidemyces vacciniorum ex Vaccinium myrtillus
4. Exobasidium vaccinii ex Vaccinium vitis-idaea
5. An Kiefernnadeln. Ein unangenehmer Geruch war nicht wahrnehmbar, so daß ich hier zu Gymnopus androsaceus tendieren würde.
6. Erysiphe divaricata ex Frangula alnus
7. Coleosporium tussilaginis ex Tussilago farfara
8. Ragnhildiana ferruginea ex Artemisia vulgaris
9. Puccinia artemisiella ex Artemisia vulgaris
10. Botryobasidium sp. leider unreif
11. Cinereomyces lindbladii. Generative Hyphen mit Schnallen, Skeletthyphen in KOH auflösend
12. Pucciniastrum agrimoniae ex Agrimonia eupatoria
13. Botryobasidium vagum
14. Laetiporus sulphureus
Björn
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Hallo zusammen,
am letzten Wochenende war ich mal wieder am Rhein unterwegs. Zunächst ging es in Dormagen in das NSG Zonser Grind und von dort weiter Richtung Neuss ins NSG Uedesheimer Rheinbogen. Großpilze waren dort wie erwartet Mangelware, aber es gab einige interessante Phytoparasiten, die ich Euch zeigen möchte.
1. Wilsoniana amaranthi ex Amaranthus retroflexus. Hier sind die Oosporen für die Bestimmung wichtig, da man anhand der Konidien keine Trennung zu Wilsoniana blithi vornehmen kann.
2. Ein Microbotryum an Silene. Leider bin ich mir bei der Wirtsbestimmung unsicher. Ist das einfach eine schmächtige Silene latifolia? Dann wäre der Pilz Microbotryum lychnidis-dioicae.
3. Uromyces geranii ex Geranium cf. pratense
4. Doch ein Großpilz. An einem Pappelstumpf zeigte sich Lentinus tigrinus.
Sporen
Lamellen
5. Sclerospora graminicola ex Setaria sp. Die befallene Pflanze sieht leider verunstaltet aus, so daß ich da nicht wirklich zu einer Wirtsbestimmung komme. Die Pflanzen drumherum waren gesund und sehen nach Setaria vertillicata aus.
6.Ustilago maydis ex Zea mays
7. Puccinia centaureae ex Centaurea scabiosa, gut erkennbar an den drei äquatorialen Keimporen der Uredosporen
8. Golovinomyces cichoracearum ex Cichorium intybus
9. Uromyces verruculosus ex Silene latifolia
10. Ustilago perennans ex Arrhenatherum elatius
Björn
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Hallo Beate,
bei der Scutellinia-Bestimmung kann ich dir leider nicht weiterhelfen (da ist Ralf aber natürlich auch der richtige Ansprechpartner), aber was die Messung angeht, würde ich sagen, daß das mit der Pi-mal-Daumen-Rechtwinkligkeit mehr als ausreichend ist. Du kannst ja einfach mal mehrere unabhängige Messungen an einer und der selben Spore machen und schauen, welche Werte du da erhälst. Alles was weniger als 0.5 µm Abweichung ist, zählt nicht, weil das sowieso unter der Auflösung des Lichtmikroskops liegt.
Björn
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Hallo zusammen,
ZitatAlso Alnus nix Rosaceae, macht auch insofern mehr Sinn, weil doch Alnus sehr Ektomykorrhizafreudig ist (obligat sogar?) und Rosaceae gar nicht.
Rosaceaen können aber auch Mykorrhiza eingehen. Ich denke da gerade an Entoloma clypeatum, den man ja unter diversen Prunus-Arten finden kann.
Björn
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Hallo zusammen,
freut mich, daß die Bilder gefallen. Die Mikrofotos sind mit einer Canon EOS 600D an einem trinokularen Panthera C von Motic entstanden.
Der Russische Bär war dort in zahlreichen Exemplaren an Wasserdost. Die meisten Exemplare waren zwar sehr scheu, aber einige haben dann doch mal für ein Foto stillgehalten.
Björn
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Hallo Pablo,
bei mir ist es eher umgekehrt, abgesehen von Th. penicillata und Th. terrestris (gerne auch in der f. resupinata bei der Suche nach Tomentellas) habe ich hier noch keine Theleophora zu Gesicht bekommen.
Björn
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Hallo zusammen,
nachdem ich letzte Woche ja schon einmal in der Eifel von Urft nach Kall unterwegs war, habe ich mich am Sonntag noch mal auf die gleiche Tour gemacht. Diesmal aber in die entgegengesetzte Richtung von Kall nach Urft, so daß die Schwerpunkte etwas anders gesetzt sind. Am Ende einer sechsststündigen Wanderung übersieht man ja eher mal was als ganz am Anfang. Großpilze waren nach wie vor rar, aber es gab dafür wieder viele spannende Phytoparasiten zu bestaunen.
1. Uromyces armeriae ex Armeria maritima subsp. elongata
2. Rhytisma salicinum ex Salix sp.
3. Ich tendiere zu Puccinia carniolica ex Peucedanum/Dichoropetalum carvifolia
4. Vermutlich Pleuroceras pseudoplatani ex Acer pseudoplatanus
5. Ustilago maydis ex Zea mays
6. Coleosporium euphrasiae ex Rhinantus sp.
7. Taphrina alni ex Alnus incana
8. Coleosporium senecionis ex Senecio ovatus
9. Puccinia laschii ex Cirsium oleraceum
10. Puccinia cnici-oleracei ex Cirsium oleraceum
11. Taphrina tosquinetii ex Alnus glutinosa
12. Uromyces geranii ex Geranium sp.
13. Plasmopara sp. ex Geranium sp.
Daneben gab es auch noch einiges Getier:
Argiope bruennichi
Bombus pascuorum
Euplagia quadripunctaria
Björn
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Hallo zusammen,
am Samstag war ich nach längerer Zeit mal wieder in der Westruper Heide. Dieses mal genau richtig zum Gymnosporangium auf Sorbus. Im letzten Jahr war ich ja einmal zu früh - da gab es nur Spermogonien - und einmal zu spät - da gab es keine Blätter mehr. Im Frühjahr hatte ich dann mein Glück am Wacholder versucht, aber da war ich wohl auch ein wenig zu früh dran.
1. Gymnosporangium cornutum ex Sorbus aucuparia
2. Peniophora quercina
3. Tremella mesenterica
4. Uromyces sarothamni ex Cytisus scoparius
5. Cetraria aculeata
6. Microbotryum anomalum ex Fallopia sp.
Björn
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Hallo Thorben,
der Wirt ist Glechoma hederacea. Das Messen kann man sich bei den Phytos in der Tat meistens sparen (das war einer der Gründe, warum ich mich anfangs auf die Phytos gestürzt habe, bei meinem alten Mikroskop hatte ich ja Anfangs kein Meßokular). Bei der Puccinia glechomatis, die sehr häufig ist, kannst du auch mal drauf achten, daß es zwei Arten von Telien/Teliosporen gibt. Relativ helle, dünnwandige Sporen, die sofort auskeimen können (manchmal sind die Telien bereift, das sind dann Basidien und Basidiosporen - lassen sich gut mit Kongorot anfärben) und dunkle, dickwandige Sporen, die erstmal überwintern müssen.
Björn
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Hallo Thorben,
bei den Sporen hier würde ich klar sagen, daß die Spitze oben wie aufgesetzt aussieht und der Stiel sich unten langsam verdickt, also genau so, wie es bei Phragmidium tuberculatum der Fall sein sollte.
Björn
