Hallo zusammen,
auch als Morgenlektüre ein gelungener Bericht!
Björn
Hallo zusammen,
auch als Morgenlektüre ein gelungener Bericht!
Björn
Hallo Malone,
wenn du in Fungi of Northern Europe Band 4 auf Seite 197 schaust, sind da auch Tricholoma sulphureum mit violett überhauchtem Hut gezeigt.
Björn
Hallo Schupfi,
die vollständige Dokumentation meines Fundes gibt es hier. Was die Volvariella angeht, hast du natürlich recht, daß da die Hutfarbe nicht so recht zu V. bombycina paßt.
Björn
Hallo zusammen,
auf dem Foto von Geranium robertianum sehe ich leider keine Coleroa. Die kommt meistens in Gruppen vor und ist dann auch ohne Lupe gut erkennbar.
Den grauen Dachpilz sehe ich da auch nicht, sondern etwas besseres: Volvariella bombycina. Den hatten wir auch mal bei einer APR-Exkursion in Hösel:
Ansonsten ist in Hösel die Straße in Bahnhofsnähe eigentlich immer gut für Röhrlinge, auch schon früh in der Saison. Ich hatte da am 12.6.2021 Suillelus queletii
Björn
Hallo zusammen,
weiter geht es mit dem zweiten Teil der Moor-Tour.
1. Gymnosporangium cornutum ex Sorbus aucuparia. Während ich den Pilze fotografierte, machte ein Vater mit seinem kleinen Sohn eine Rast auf einer Bank. Als ich an den beiden vorbeikam, fragte der Sohn, was ich da angeschaut habe. Ich erklärte, daß ich Pilze such und zeigte ihm den Rost. Der Kurze zeigte mir daraufhin eine handvoll matschiger Rotfußröhrlinge, die sie schon gesammelt hatten. Als ich nach etwas weiterem Small Talk zum Thema Pilze dann wieder des Weges zog, hörte ich, wie der Kleine seinen Vater fragte: "Papa, können wir auch solche Pilze sammeln wie der Mann?"
2. Tylopilus felleus
3. Puccinia graminis ex Lolium perenne
4. Phragmidium bulbosum ex Rubus fruticosus agg.
5. Oosporen von Sclerospora graminicola ex Echinochloa crus-galli
6. Zwischendurch mal etwas Blumiges: Sonnentau
7. Das müßte Uromyces silphii ex Juncus tenuis agg. sein. Die Keimporen der Uredosporen liegen klar im oberen Sporendrittel. Dazu noch Eudarluca caricis als Hyperparasit
Björn
Hallo zusammen,
nachdem ich vor einer Woche ja schon einige interessante Funde im Deutener Moor gemacht habe, war ich am letzten Samstag noch mal dort unterwegs und habe auch dasbenachbarte Lasthauser Moor mit in Augenschein genommen.
1. Ustilago maydis ex Zea mays
2. Exobasidium rostrupii ex Vaccinium oxycoccos. Im Mikro zeigte sich dann auch noch Podosphaera myrtillina
3. Coleosporium melampyrum ex Melampyrum pratense
4. Exobasidium vaccinii ex Vaccinium vitis-idaea, zum Teil von Cladosporium exobasidii befallen
5. Fomitopsis pinicola
6. Taphrina sadebeckii ex Alnus glutinosa
7. Hygrocybe conica
8. Ein Milchling unter Pinus und Quercus, Milch nicht gilbend, zunächst mild, dann leicht scharf schmeckend, Geruch nach Blattwanze. Insgesamt lande ich dann bei Lactariun quietus
Björn
Hallo zusammen,
ist zwar nur noch ein halber Fruchtkörper mit viel Dreck dran, aber ich trockne ihn dann mal für den Fall der Fälle.
Björn
Hallo zusammen,
am letzten Sonntag traf sich der APR für eine Exkursion im Botanischen Garten Bochum sowie am angrenzen Kalwes. Auch wenn die Großpilze eher rar waren, konnten wir doch einige schöne Funde machen:
1. Podosphaera xanthii ex Lagenaria siceraria
2. Cronartium flaccidum ex Paeonia anomala
3. Cronartium flaccidum ex Vincetoxicum japonicum
4. Tubifera ferruginosa
5. Jackrogersella minutella
6. Russula graveolens agg.
7. Amanita excelsa
8. Entoloma lividoalbum
Björn
Hallo Pablo,
das sieht sehr gut aus! Ich hab gerade auch noch mal an den Fruchtkörperresten gekratzt und konnte ganz klaren Mehlgeruch feststellen.
Björn
Hallo zusammen,
am Montag Vormittag waren Dieter und ich auf einer kleinen Runde auf dem Alten Friedhof in Duisburg unterwegs. Viel erwartet hatte ich pilztechnisch nicht, aber es gab dann doch ein paar nette Funde.
1. Scleroderma verruculosum mit ausgeprägtem Pseudostiel und stacheligen Sporen von (8-10) µm
2. Clitopilus geminus
3. Gyroporus castaneus
Sporen
Huthaut
Röhren
Stiel
4. Und dann noch ein Unbekannter. Im Feld hatten wir erstmal auf eine Cystoderma getippt. Aber dazu passen weder die Huthaut noch die dextrinoiden Sporen. Zu einer Lepiota scheinen die Runden Sporen von (4.8+-0.4) µm x (4.4+-0.2) µm, Q=1.1, (4.0-5.6) µm x (4.0-4.9) µm, Q=1.0-1.2 nicht. Aber was ist es dann?
Sporen
Mit Melzer
Huthaut
Lamellen ohne Zystiden, Basidien viersporig mit Basalschnalle
Björn
Hallo zusammen,
weiter geht es mit dem zweiten Teil aus den Deutener Mooren, wo nur noch 2 Pilze gezeigt werden, diese aber dafür aus allen Blickwinkeln.
1. Exobasidium vaccinii ex Vaccinium vitis-idaea
Hier mit Nr. 2: Cladosporium exobasidii var. exobasidii als Hyperparasiten
Hier auch mal ein Befall eines Triebes von oben her
Konidien
Basidiosporen (und Konidien)
Konidien von Cladosporium exobasidii var. exobasidii
Und hier noch ein paar weitere Bilder, wo Triebe befallen sind. In der Mehrzahl deutlich von oben her, also so wie es sich für E. vaccinii gehört.
Björn
Hallo zusammen,
am Samstag war usseliges Wetter angesagt und spätestens ab Mittag sollte es stark Regen. Das klang alles nicht sehr verlockend und so habe ich mich dann auf den Weg nach Dorsten zu den Deutener Mooren gemacht, weil man dort im Zweifelsfall auch nur eine kleine Tour mit tollen Funden machen kann.
1. Den Anfang machte Naohidemyces vacciniorum ex Vaccinium myrtillus
2. Taphrina betulae ex Betula pendula
3. Scleroderma citrinum
4. Microbotryum anomalum ex Fallopia convolvulus
5. Golovinomyces montagnei ex Carduus crispus
6. Sclerospora graminicola ex Echinochloa crus-galli
7. Eine Russula unter Pinus und Quercus. Auch wenn ich im NSG Deutener Moor unterwegs war, war es an der Stelle hier nicht moorig, sondern eher trocken, da es dort den üblichen sandigen, sauren Boden gab. Lamellen auf Anhieb scharf, Guajak negativ, Eisensulfat trivial. Das Sporenpulver hätte ich auf den ersten Blick bei IIa einsortiert. Es war aber glaube ich deutlich zu viel und zu dick, so daß I die bessere Wahl ist. Insgesamt lande ich damit dann im Russula emetica agg. Mit dem Bresinsky-Schlüssel geht die Tendenz dann zu Russula silvestris. Was sagen die Russula-Experten?
8. Gymnosporangium cornutum ex Sorbus aucuparia
9. Phragmidium bulbosum ex Rubus fruticosus agg.
Björn
Hallo zusammen,
sehr schön! Im Laufe der Zeit zeigt sich hier in der Gegend dann ja doch die eine oder andere Tomentella-Art. Und sogar die Inocyben verlieren einen Teil ihres Schreckens ![]()
Björn
Hallo zusammen,
gestern war der MAB mal wieder auf einer Exkursion. Ziel war ein Waldstück oberhalb der Kluterthöhle in Ennepetal. Insgesamt war das Pilzaufkommen doch relativ mau, obwohl der Wald feucht genug war. Aber einige nette Funde gab es dann doch.
1. Direkt am Bahnhof Amanita phalloides
2. Von Mario als Phlebiella vaga bestimmt
3. Russula virescens
4. Mutinus caninus
5. Scleroderma areolatum
6. Russula cyanoxantha
Björn
Hallo zusammen,
erstmal Euch allen vielen Dank für die Rückmeldungen zu meinen Funden.
Was die Tomentella angeht, erscheinen mir die Beschreibungen von T. punicea und T. umbrinospora sehr ähnlich. Von den Unterschieden bei den Rhizomorphen abgesehen (die aber wohl nicht die Rhizomorphen unter dem Subikulum betrifft, die bei beiden Arten monomitisch sind und da stammen meine Rhizomorphen ja auch her), scheint die Farbe entscheidend zu sein.
Hauptunterschied scheint die Farbe zu sein und da fehlen mir bei meinem Fund dann schon die Olivtöne. Vielleicht kann Tomentella noch etwas Erhellendes beitragen?
Bei der Inosperma habe ich mir noch mal die Stielspitze genauer angeschaut. Das eine Exemplar war zwar schon etwas eingetrocknet und das andere den Würmern zum Opfer gefallen, aber es hat dann an zwei Stellen doch noch für Caulozystiden gereicht, die offenbar sehr gut zu Inosperma maculatum passen:
Bei den Russulas hilft es glaube ich, daß ich so langsam weiß, wodrauf man bei der Huthaut zu achten hat. Wenn ich es dann noch schaffe, wirklich nur winzige Mengen Huthaut und Sporen zu mikroskopieren, dann gelingen mitunter auch halbwegs passable Bilder.
Björn
Hallo Tuppie,
das Zeug auf dem Blatt aus deinem Garten ist ein echter Mehltau. Falsche Mehltaue bilden bäumchenartige Konidienträger.
Björn
Hallo zusammen,
gestern Abend habe ich zunächst eine kleine Runde über den alten Friedhof in Duisburg gedreht. Abgesehen von einem Rißpilz war dort nicht viel los, so daß ich anschließend noch eine Runde durch den Stadtwald gedreht habe. Auch dort zeigte sich lange Zeit nichts bis es zum Abschluß dann doch noch einige Russulas gab.
1. Ein Rißpilz unter Tilia. Geruch habe ich keinen wahrgenommen. Sporen messen (10.7+-0.7) µm x (5.8+-0.4) µm, Q=1.8+-0.2, (9.8-12.1) µm x (5.2-6.4) µm, Q=1.6-2.2. Die Cheilozystiden sind keulenförmig und haben keine verdickte Wände. Der Hut ist radialfaserig, so daß ich bei Inosperma lande. Wenn ich dann mit der Funga Nordica schlüssel, lande ich bei Inosperma maculatum bzw. Inosperma fulvum. Geht das wenigstens in die richtige Richtung oder liege ich weit daneben, Ditte ?
Lamelle in KOH
Sporen
Huthaut
Stielspitze
2. Im Wald dann schon wieder eine Tomentella mit leuchtenden Orange-Tönen. Die Sporen sind unregelmäßig gelappt und messen (6.5-7.6) µm x (5.5-6.8) µm, Schnallen sind vorhanden, Zystiden gibt es keine, die Subhymenialhyphen erscheinen regelmäßig. Beim Mikroskopieren in KOH fällt auf, daß sich eine gelb-grüne Substanz löst. Beim Mikroskopieren in Wasser war an den Basidiolen außen teilweise eine amorphe Substanz an der Spitze befindet. Soweit ich es beurteilen kann, ist das Hymenium nicht cyanescent. Rhizomorphen sind vorhanden. Wenn ich durch Franks Schlüssel gehe, lande ich dann am Ende bei T. umbrinospora. Die hatte ich letztes Jahr in Krefeld und sah dann aber mikroskopisch doch etwas anders aus. Bin ich also irgendwo falsch abgebogen?
3. Eine Russula mit Sporenpulverfarbe Ia-b, fruchtigem Geruch, scharfen Lamellen, Guajak-, Eisensulfat trivial, KOH am Stiel rötlich. Mit den riesigen Dermatozystiden lande ich dann bei Russula farinipes
4. In der Nähe eine weitere Russula, mit kräftigem Habitus. Guajak schnell und intensiv positiv, Eisensulfat trivial, KOH im Fleisch gelb, außen rötlich, Sporenpulver IIa-b. Die Sporen haben Warzen, die zum Teil mit feinen Graten verbunden sind, deshalb Tendenz zu Russula subfoetens statt R. foetens.
5. Keinen Meter daneben dann noch etwas hellere Fruchtkörper. Ansonsten makrochemisch identisch zu Nr. 4, Stiel innen gekammert, Geruch zwischen pilzig und Schweißfuß, Sporenpulver IIc. Also wohl auch was aus dem R. foetens/subfoetens-Komplex. Allerdings paßt das Sporenornament irgendwie weder zur einen noch zur anderen Art wirklich gut. Auffallend waren hier auch sehr lange, dünne, hyphenartige Elemente, die wie Dermatozystiden wirken. Baumtechnisch gab es für alle drei Russulas Betula, Quercus, Carpinus und Fagus.
6. Bolbitius titubans
Huthaut
Lamelle
Björn
Hallo Sebastian,
du hast natürlich Recht: Das ist der Apikulus und nicht der Keimporus.... ich mache zu viele Phytos ![]()
Björn
Hallo Pablo,
ich war da auch schwer beeindruckt von. Leider war der Sporenabwurf nicht sehr ergiebig (das ist bei Telephorales ja sonst nie ein Problem an Sporen zu kommen), sonst hätte man das sicher auch noch besser ablichten können. Denn die Sporen waren natürlich fast alle so orientiert, daß der Keimporus nicht seitlich oder auf der Oberseite war...
Björn
Hallo zusammen,
letzten Freitag war ich auf einer kleinen Runde bei einer Wiese hier in der Nähe und habe einige Phytoparasiten eingesackt.
1. Uromyces dactylidis ex Dactylis glomerata
2. Uromyces viciae-fabae ex Vicia sativa agg.
3. Uromyces fallens ex Trifolium cf. medium
4. Puccinia cf. agropyri ex Elymus repens
Björn
Hallo zusammen,
letzte Woche war ich mal wieder in Duisburg im Botanischen Garten und habe nach Phytoparasiten gesucht. Daneben gab es dann auch noch den Rückweg durch den Stadtwald mit einigen größeren Pilzen.
1. Albugo candida s.l. ex Sisymbrium strictissimum
2. Thecaphora oxalidis ex Oxalis stricta. Hier mal die Anamorphe, die auf den Antheren sitzt.
3. Pucciniastrum agrimoniae ex Agrimonia procera
4. Mal wieder ein Rosenrost. Die Zellenzahl der Teliosporen liegt gleichverteilt bei 6 und 7 Zellen, das hilft also nicht. Aber die Spitze ist ziemlich abrupt aufgesetzt und der Stiel allmählich verdickt, so daß ich zu Phragmidium tuberculatum tendiere. Dazu passen auch die relativ deutlichen Keimporen der Uredosporen
5. Kretzschmaria deusta
6. Eine Tomentella! Und zwar diesmal sogar etwas gut bestimmbares. Mit den runden Sporen von 7-9 µm und amyloidem Keimporus lande ich bei Tomentella bryophila.
Björn
Hallo Alexandra,
was verstehst du denn unter Pilzpirsch? Geht es dir ums Sammeln von Speisepilzen oder bist auch anderen Pilzen gegenüber aufgeschlossen?
Björn
Hallo Bernd,
das sieht stark nach uralten Aecien von Puccinia coronata aus.
Björn
