Beiträge von boccaccio

    Hallo zusammen,


    am Dienstag war ich mal wieder auf der Suche nach Phytoparasiten am Rhein in Düsseldorf-Kaiserswerth unterwegs. Neben wenigen Rostpilzen gab es vor allem Mehltau in verschiedenen Arten zu bewundern:


    1. Phyllactinia fraxini auf Fraxinus excelsior: Myzel blattunterseits und keulige Konidien, da scheidet Erysiphe syringae aus und übrig bleibt P. fraxini.



    2. Erysiphe heraclei auf Heracleum sphondylium


    3. Arthrocladiella mougeotii auf Lycium chinense




    4. Mehltau auf Trifolium sp.

    Leider waren die Fruchtkörper hier noch nicht wirklich reif, so daß ich mich nicht zwischen Erysiphe trifoliorum und Erysiphe pisi var. pisi entscheiden kann




    5. Mehltau auf Carpinus betulus.

    Da das Myzel blattoberseits auftaucht, lande ich hier bei Erysiphe arcuata. Aber irgendwie sind die mikroskopischen Bilder nicht sehr erhellend. Das sieht irgendwie nach einem bunten Mischmasch von Dingen aus.




    6. Rostpilz auf Prunus spinosa.

    Die Uredosporen haben am Scheitel eine verdickte Wand und die Uredien sind braun, also entscheidet man sich im Klenke für 1. Sporengröße messen kann ich im nächsten Schritt nicht, aber da es sich hier nicht um P. mahaleb handelt, kann man wohl guten Gewissens 2* wählen. Im nächsten Schritt wäre es jetzt gut Telien zu finden - die gab es hier aber nicht. Wenn man sich dann nur an der Verteilung der Uredien orientiert, käme man wohl eher bei Tranzschelia discolor aus, weil ja die befallenen Blätter dicht mir Uredien besiedelt sind. Das würde sich auch mit der Aussage decken, daß auf P. spinosa meist nur Uredien gebildet werden.



    Kaiserswerth-0072.jpg



    7. Und zum Abschluß noch ein Fund aus Neuss vom 30.8.2018: Mehltau auf Amelanchier lamarckii. Die Anhängsel der Fruchtkörper bringen mich dann zu Podosphaera amelanchieris.




    Björn

    Hallo Tuppie,


    hier hat es vor circa einer Woche mal ein bißchen geregnet, aber jetzt auch nicht in Unmengen. Eigentlich ist der Wald nach wie vor ziemlich trocken. Aber es scheint für einige wenige Pilze ja trotzdem zu reichen. Was den Dachplz angeht, wächst der wohl in der Tat auch an Weide.


    Björn

    Hallo zusammen,


    gestern Abend ging es nach der Arbeit auf eine kleine Runde durch den Stadtwald in Duisburg. Dort fanden sich neben den üblichen Phytoparasiten auch die ersten richtigen Pilze mit Stiel und Hut!


    1. Agaricus augustus



    Stielhaut

    Sporen

    Huthaut

    Lamellen

    Was sind das für seltsame kugelige und deutlich bräunliche Elemente an den Lamellen?



    2. Pleurotus sp.



    3. Pluteus salicinus


    Huthaut in Wasser

    Lamellen in Wasser

    Sporen in Wasser

    Huthaut in Wasser

    Lamellen in Kongorot

    Huthaut in Kongorot


    4. Xerocomus s.l. sp. Da waren die Maden schneller als ich und haben vom Stielfleisch nicht mehr viel übrig gelassen



    Das war es dann auch mit Großpilzen, weiter geht es mit Phytoparasiten

    5. Kuehneola uredinia aus Rubus elegantispinosus mit den charakteristischen gelben Flecken auf der Blattoberseite. Auf der Blattunterseite gab es dann weiße Telien mit den charakteristischen Teliosporen-Ketten.



    6. Phragmidium violaceum auf Rubus fruticosus agg. mit großen violetten Blattflecken auf der Oberseite




    7. Phragmidium bulbosum auf Rubus fruticosus agg.


    8. Puccinia komarovii auf Impatiens parviflora an der Unterseite von gelben Blattflecken



    9. Podosphaera balsaminae auf Impatiens noli-tangere


    Björn

    Hallo zusammen,


    @ Dieter

    Danke für den Hinweis. Kannst du da irgendwas als Literatur zu empfehlen? Von der Cercosporella-Monographie habe ich z.B. leider nur den ersten Teil auf Researchgate gefunden und sonst bin ich in die Richtung von Ellis&Ellis abgesehen gar nicht ausgestattet.


    @ Pablo

    Wenn ich mir das jetzt das Foto anschaue, sieht der Pilz in der Tat nicht besonders nach Goldmistpilz aus. Im Wald sah der aber schon eindeutig danach aus (auch wenn er sicher nicht mehr der frischeste war) und entsprechend waren wir uns da auch eigentlich alle direkt einig.


    Björn

    Hallo Karl,


    irgendwie muß man sich ja beschäftigen ;) Auf die Zeitangaben für die Fruchtkörperbildung habe ich bis jetzt noch nicht geachtet. Deshalb bin ich gerade mal für die obigen Funde mit Fruchtkörpern den Klenke/Scholler durchgegangen. Der hat nur zu Erysiphe heraclei eine Angabe und das paßt mit Juli-Oktober voll ins Bild.


    Björn

    18. Neoërysiphe galeopsidis auf Galeopsis tetrahit



    19. Coleosporium tussilaginis auf Tussilago farfara




    20. Coleosporium petasitis auf Petasites hybridus




    21. Melampsorella caryophyllacearum auf Stellaria sp.




    22. Hier bringt mich Ellis&Ellis zu Phloeospora heraclei auf Heracleum sphondylium. Wenn man dann aber mal in U. Brauns "A Monograph of Cercosporella, Ramularia and allied Genera Vol. 1" schaut, stellt man fest, daß es auf Bärenklau offenbar zahlreiche anamorphe Pilze mit ähnlichen Sporen gibt, so daß es auch hier nicht zu einer sicheren Bestimmung reicht.




    Björn

    Hallo zusammen,


    am vergangenen Sonntag ging es mit dem APR auf Exkursion zur Fuelbecker Talsperre bei Lüdenscheid im Sauerland. Viel geregnet hat es dort wohl auch nicht in letzter Zeit, so daß sich die Pilze entsprechend rar machten. Das eine oder andere Exemplar mit Stiel, Hut und Lamellen fand sich dann aber doch und natürlich gab es auch wie immer jede Menge interessanten Kleinkram. Hier ein paar Bilder der Funde:


    1. Incrucipulum ciliare



    2. Hymenochaete rubiginosa



    3. Calocera viscosa



    4. Claviceps purpurea


    5. Fomitopis betulina



    6. Bolbitius titubans



    7. Pluteus podospileus



    8. Hymenoscyphus menthae


    9. Golovinomyces sordidus auf Plantago major




    10. Podosphaera aphanis auf Alchemilla vulgaris agg.




    11. Podosphaera balsaminae auf Impatiens noli-tangere

    Fuelbecker Talsperre-0114.jpg

    Fuelbecker Talsperre-0116.jpg


    12. Wenn ich mit dem Ellis&Ellis schlüssel, lande ich hier bei Mycosphaerella podagrariae auf Aegopodium podagraria. Nur weiß ich leider nicht, inwiefern es da noch andere ähnliche Arten auf Giersch geben kann. Da ich außerdem ja keine absoluten Sporengrößen messen kann, bleibt eine Restunsicherheit, siehe auch weiter unten beim Bärenklau.




    13. Kuehneola uredinis auf Rubus fruticosus agg.

    Fuelbecker Talsperre-0134.jpg


    14. Coleosporium senecionis auf Senecio ovatus




    15. Puccinia arenariae auf Stellaria nemorum




    16. Erysiphe vanbruntiana var. sambuci-racemosae auf Sambucus nigra





    17. Erysiphe aquilegiae var. ranunculi auf Ranunculus sp.



    Gleich geht es weiter mit Teil 2...

    Hallo zusammen,


    hier im Westen ist es ja nach wie vor noch ziemlich trocken, so daß sich an Großpilzen relativ wenig tut. Deshalb ging es für mich in letzter Zeit immer mal wieder an den Rhein um nach Phytoparasiten Ausschau zu halten.


    12.8.2018, Düsseldorf-Volmerswerth

    Entyloma eryngii auf Eryngium campestre




    12.8.2018, Neuss-Grimlinghausen

    Wilsoniana sp. auf Amaranthus cf. reflexus. Auf Amarant gibt es zwei Wilsonianas, die man erst im Herbst bei Betrachtung der Oosporen trennen kann. Da heißt es also warten und hoffen, daß die Pflanzen nicht abgemäht werden.




    15.8.2018, Duisburg-Neuenkamp

    Auch hier wieder Entyloma eryngii auf Eryngium campestre




    Mehlig-flockiges Myzel und Fibrosinkörper in den Konidien, also Podosphaera plantaginis auf Plantago lanceolata




    Mehlig-flockiges Myzel und einheitliche Konidien, also Erysiphe polygoni auf Rumex sp.



    Auch hier einheitliche Konidien und Fruchtkörper, also Erysiphe voncolvuli var. convolvuli auf Convolvulus arvensis





    Erysiphe heraclei auf Heracleum sphondylium





    16.8.2018, Duisburg-Mündelheim

    Erysiphe heraclei auf Heracleum sphondylium



    Claviceps purpurea s.l.



    Konidien ohne Fibrosinkörper, also Erysiphe knautiae auf Knautia arvensis




    Ustilago maydis auf Zea mays




    Golovinomyces cynoglossi auf Symphytum officinale




    18.8.2018, Monheim am Rhein

    Cercospora beticola auf Beta vulgaris




    18.8.2018, Schloßpark Düsseldorf-Benrath

    Cronartium ribicola auf Ribes nigrum

    Benrath-0037.jpg



    21.8.2018, Neuss

    Microbotryum saponariae


    Ich hoffe, der Post funktioniert jetzt so wie ich das will, da ich die Bilder in zwei Etappen hochgeladen habe. Wenn ich also gleich laut fluche, ist was schiefgelaufen...


    Björn

    Hallo Grüni,


    wenn du deinen Pilz auf einem immergrünen Rhododendron gefunden hast (und danach sieht es aus), dann ist Exobasidium rhododendri die einzige Nacktbasidie, die in Frage kommt.


    Björn

    Hallo Nobi,


    was den Fichtenrost angeht, habe ich mich durch den Klenke geschlüsselt. Die Sori sind an Nadeln und nicht an Zapfen, also geht es von 1 nach 3. Dort muß man entscheiden, ob Jungtriebe hexenbesen- bis zapfenartig gestaucht sind. Das ist nicht der Fall, also geht es weiter über 3* zu 4. Telien haben wir hier nicht sondern Aecien, also landen wir über 4 bei 5. Hier werden Farbe und Form der Aecien angefragt: blass-fleischrot und zylindrisch säulenförmig an meist unverfärbten Nadeln oder gelb und häutig-sackförmig an gelben Querbändern der Nadel. Farblich bin ich eher bei blass-fleischrot, aber der Rest paßt eher zur zweiten Alternative 5*, also geht es weiter zu 6. Jetzt muß man die Sporengröße kennen und absolute Größen kann ich leider nicht messen. Bleiben also als Kandidaten Chrysomyxa ledi, Chrysomyxa rhododendri und Chrysomyxa empetri.


    Björn

    23.7.2018 Wanderung vom Col de la Croix zum Lac des Chavonnes

    9. Rostpilz auf Sorbus sp. An den gelben Flecken sollten dann eigentlich die zylindrischen Aecien wachsen, das haben sie hier aber (noch) nicht getan, so daß eine Bestimmung nicht möglich ist.


    10. Ein Großpilz: Hydnum sp.


    24.7.2018 Wanderung vom Lac de Retaud über den Col de Voré zum Arnensee

    11. Noch ein Großpilz: Boletus edulis


    12. Exobasidium rhododendri auf Rhododendron ferrugineum


    13. Und noch eine Nacktbasidie: Exobasidium myrtilli?


    14. Cantharellus cibarius


    25.7.2018 Wanderung an der Mündung der Rhône in den Genfersee

    15.Omphalotus olearius



    16. Laetiporus sulphureus


    26.7.2018 Wanderung von Reusch zum Oldensattel

    17. Coleosporium cacaliae auf Adenostyles alpina


    27.7.2018 Wanderung vom Col de Bretaye nach Les Diablerets

    18. Rostpilz auf Picea abies


    Björn

    Hallo zusammen,


    Ende Juli ging es für mich für 10 Tage in die Schweiz in den Urlaub. Ziel war Les Diablerets, gelegen auf circa 1100 m Höhe nicht weit weg vom Genfer See und in der Nähe des Röstigrabens. Hauptsächlich ging es natürlich ums Wandern, aber auch dabei lassen sich ja immer und überall Pilze finden, so auch hier. Großpilze machten sich zwar auch relativ rar, obwohl es den einen oder anderen Regenguß gab, aber Phytoparasiten gab es in Hülle und Fülle, noch dazu jede Menge Arten, die es bei uns im Flachland in Ermangelung passender Wirte nicht gibt.


    19.7.2018

    1. Am ersten Abend ging es auf einen kleinen Spaziergang ins Dorf und zurück zur Ferienwohnung. Dabei gab es direkt ein erstes Phyto-Highlight: Taphrina alni auf Alnus incana


    20.7.2018

    Am ersten vollen Urlaubstag ging es dann direkt zur ersten großen Wanderung auf La Para (2539 m). Großpilze gab es zwar auch hier keine, aber dafür einiges an Phytos:

    2. Trachyspora intrusa auf Alchemilla sect. Alchemilla

    La Para-0115.jpg


    3. Puccinia actaeae-agropyri auf Aconitum napellus



    22.7.2018

    Diesmal ging es in den Creux de Champ. Eigentliches Ziel war das Refuge de Pierredar, da es aber ab 2000 m relativ grau und kühl war, haben wir dort kehrt gemacht. Auch hier gab es jede Menge Phytoparasiten:

    4. Ein Rostpilz auf Euphorbia sp. Eine Bestimmung ist mir hier nicht gelungen, aber schöne Sporen hat der Pilz ohne Zweifel

    IMG_0902.JPG

    IMG_0900.JPG


    5. Puccinia geranii-silvatici auf Geranium silvaticum




    6. Uromyces geranii auf Geranium sp.


    7. Uromyces laburni auf Laburnum alpinum



    8. Puccinia veratri auf Veratrum album


    Soviel erstmal bis hierher. Der zweite Teil folgt dann in einem weiteren Beitrag hier im Thema.


    Björn

    Hallo Stefan,


    da habt ihr ja einige tolle Pilze gefunden. Bei uns war am Sonntag auch eine APR-Exkursion angesetzt, die ich aber leider geschwänzt habe, weil ich erst am Vorabend aus dem Urlaub zurückkam und sowieso nicht mit vielen Pilzen gerechnet habe. Die Fundliste mit 56 Arten (ganz ohne Phytos) hat mich dann aber eines besseren belehrt.


    Björn

    Hallo Fionn,


    danke für die Pflanzenbestimmung. So langsam sollte ich das Pfaffenhütchen eigentlich kennen, aber irgendwie tue ich mich da immer mit schwer. Damit ist der Mehltau dann auch bestimmt: Erysiphe euonymi.


    Björn

    Hallo zusammen,


    bevor es in den Urlaub in die Schweiz geht hier noch einige wenige Pilzfunde aus dem Duisburger Stadtwald vom 13.7.2018. Viel ist weiterhin nicht zu finden, aber immerhin gab es diesmal sogar Großpilze zu bestaunen!


    1. Podosphaera pannosa auf Rosa sp.


    2. Erysiphe circaeae auf Circaea lutetiana



    3. Puccinia circaeae on Circaea lutetiana



    4. Erysiphe aquilegiae var. ranunculi on Ranunculus sp.



    5. Pleurotus sp. in Supermarktqualität :D


    6. Makroskopisch sieht man erstmal Erysiphe euonymi auf Euonymus europaeus, beim Blick durchs Mikroskop gibt sich dann auch der Befall mit dem Hyperparasiten Ampelomyces quisqualis zu erkennen.




    7. Hier scheitere ich leider schon an der Bestimmung der Wirtspflanze. Dabei hat der Mehltau so schöne Fruchtkörper, die im Mikroskop, als sie noch auf dem Blatt waren, ihre Anhängsel alle schön nach oben streckten. Hatte ein bißchen was von einem Oktopus, der durch die Tiefen des Meeres gleitet.



    8. Phragmidum rubi-idaei on Rubus idaeus mit Himbeere als Appetizer ;)



    9. Und zum krönenden Abschluß die erste Taphrina, die ich bis jetzt finden konnte: Taphrina sadebeckii auf Alnus glutinosa mit flachen Blättern und ohne Hexenbesen.

    Stadtwald Duisburg-0080.jpg


    Björn

    Hi,


    der ist eigentlich so charakteristisch, den kann man gar nicht übersehen (wenn man ein Auge für distelartiges Zeugs hat - ich habe den damals in Genf auf den Orchideenwiesen zum ersten Mal gesehen). Ob wir hier am Rhein soviel Kalk haben, wage ich zu bezweifeln, wenn dann sollte der Kalk aus den Muscheln reichen. Geben sollte es den bei dir aber definitiv: Karte bei FloraWeb


    Björn

    Hallo Pablo,


    an Entolomas würde ich mich ja nicht rantrauen. Außerdem ist es hier so trocken, da wachsen sowieso keine Großpilze, wenn man nicht gerade mit dem Gartenschlauch durch den Wald rennt. Was eigentlich gar keine so dumme Idee ist... ich weiß ja jetzt, wo bei mir auf dem Friedhof der Kornblumenröhrling wächst :D


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Samstag habe ich das schöne Wetter am Rhein genossen und dabei auf der Ölgangsinsel (die nebenbei bemerkt weder eine Insel ist, noch etwas mit Öl zu tun hat - hier ging man früher zum Aale fangen) jede Menge Feldmannstreu, Eryngium campestre gefunden. Der hatte auch dankenswerterweise kleine braune Flecken auf den Blättern, so daß ich mir das mal unterm dem Mikroskop genauer angeschaut habe. Und siehe da: Entyloma eryngii, der ganz nette Sporen hat, die in einer unregelmäßig geformten Hülle stecken EDIT: eine unregelmäßig dicke Wand haben:

    Ölgangsinsel-0015.jpg



    Björn

    Hallo zusammen,


    Stefan

    Nein, ein Meßokular habe ich immer noch nicht. Ich werde wohl in absehbarer Zukunft mikroskopmäßig aufrüsten, da wäre das Meßokular für das alte Kindermikroskop ja keine sonderlich zukunftsträchtige Investition.


    @Pablo

    Vielen Dank für den Tip, da werde ich mir den Pilz bei Gelegenheit wohl noch mal zu Gemüte führen. Da nutze ich endlich mal KOH und dann ist es wieder nicht die richtige Wahl. Die Pilze machen mich noch fertig ;)


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Sonntag hat sich eine kleine Gruppe Pilzbegeisterter vom trockenen und heißen Wetter der letzten Wochen nicht abschrecken lassen und ging auf Exkursion in den Buerschen Stadtwald in Gelsenkirchen. Viel haben wir ja nicht erwartet, wurden dann aber sogar mit richtigen Speisepilzen überrascht. Außerdem gab es natürlich wie immer eine bunte Mischung an Phytoparasiten:


    1. Pleurotus pulmonarius


    2. Leptosphaeria acuta


    3. Schleimpilz


    4. Ganoderma applanatum


    5. Phellinus sp. Im Mikroskop gab es leider nur diese Ansammlung von Hyphenstückchen zu bewundern.


    6. Melogramma campylosporum



    7. Libertella faginea war überaus zahlreich vorhanden


    8. Trochila ilicina



    9. Phragmidium violaceum auf Rubus fruticosus agg.



    10. Erysiphe flexuosa auf Aesculus hippocastanum mit Öltröpfchen in den Konidien. Die Fruchtkörper sind noch nicht voll entwickelt.


    11. Podosphaera erigerontis-canadensis auf Lapsana communis



    12. Erysiphe circaeae auf Circaea lutetiana



    13. Podoshaera balsaminae auf Impatiens noli-tangere


    14. Unbekannte Anamorphe auf Acer pseudoplatanus. Könnte es eventuell Melasmia acerina (Rhytisma acerinum Anamorphe) sein?


    15. Podosphaera aphanis auf Geum urbanum



    16. Mehltau auf Weide. Sollte man besser meiden ;)



    17. Puccinia lapsanae auf Lapsana communis


    18. Puccinia circaeae auf Circaea lutetiana


    19. Aporhytisma urticae


    Björn