Hallo zusammen,
dank Torben hat die Nr.5 jetzt auch einen richtigen Namen: Stephanoma tetracoccum. Eine Beschreibung des Pilzes findet man hier.
Björn
Hallo zusammen,
dank Torben hat die Nr.5 jetzt auch einen richtigen Namen: Stephanoma tetracoccum. Eine Beschreibung des Pilzes findet man hier.
Björn
Hallo Claudia,
ja, ich habe ihr gesagt, daß ich das Duisburg Leitungswasser schon seit mehr als 6 Jahren trinke... und daß es sie nicht beunruhigen sollte, daß ich davor volles, lockiges Haar hatte ;P
Björn
Hallo zusammen,
anbei ein paar Pyrenomyceten aus dem Duisburger Stadtwald, die ich am letzten Sonntag dort finden konnte. Interessant auch, daß ich beim Betrachten von Stöckchen von einer älteren Frau von hinten angesprochen wurde: "Was suchen sie denn da, junger Mann?" Ich erklärte, daß ich Pilze suche, aber eben keine Speisepilze, sondern Kleinkram und zeigte ihr dann einen Ast mit Melogramma campylosporum. Sie fragte, ob das mit den Pilzen nicht gefährlich sei. Ich verneinte und sie erzählte dann, daß sie mal im Restaurant Pfifferlinge gegessen habe und sich daran vergiftete und beinahe verstorben wäre. Anschließend ließ sie es sich aber nicht nehmen, nach dem Speisewert von M. campylosporum zu fragen. Ich verwies auf Kleinheit und Konsistenz und daß sich damit die Frage nach der Eßbarkeit wohl erledigt habe. Anschließend erwähnte sie noch Cryptostroma corticale, vor dem in den Medien vor 2 Jahren intensiv gewarnt wurde. Als sie sich wieder auf den Weg machte, fragte sie noch, was ich beruflich mache (Physiker), zog los, drehte nach 10 Metern um, kam zurück und fragte, ob ich ihr sagen könne, ob das Leitungswasser hier in der Gegend gefahrlos genießbar sei....
1. Amphisphaeria millepunctata ex Carpinus betulus
2. Melanconis stilbostoma ex Betula pendula
3. Pleomassaria carpini ex Carpinus betulus
4. Camarosporidiella elongata ex Robinia pseudoacacia
5. Melogramma campylosporum ex Carpinus betulus
Björn
Hallo Nobi,
die ÖMG-Vorträge werden wohl aufgezeichnet, wenn der Vortragende da nicht explizit widerspricht. Bei Aufzeichnung gibt es dann auf Wunsch der Vortragenden entweder eine Veröffentlichung auf Youtube oder aber die Möglichkeit, daß der Vortrag nur "intern" geteilt wird, d.h. man muß bei der ÖMG nach dem Link fragen.
Björn
Hallo Sebastian,
die weißen Haare gehören nicht zum Schleimpilz selber, sondern sind Polycephalomyces tomentosus.
Björn
Hallo Martin,
das Wasser ist mit Chinatusche so dunkel gefärbt. Das ist ein bekanntes Mittel um Gelanhängsel und Schleimkappen sichtbar zu machen.
Makrofotos gibt es nicht, weil man auf den Stöckchen selber nur schwarze Pusteln oder Erhebungen sieht. Im Anschnitt dann eben die aufgeschnittenen Perithecien. Das ist alles recht unspektakulär und winzig, so daß ich da durchs Mikro fotografieren und stacken müßte.
Das sind übrigens alles keine klassischen Phytoparasiten, die wachsen ja an lebendem Pflanzenmaterial, während die Pyrenos hier alle an Totholz wachsen.
Björn
Nächsten Donnerstag sind dann ja auch die Phytoparasiten dran, also endlich mal richtige Pilze ![]()
Björn
Hallo zusammen,
ich fürchte ja, daß im Zweifelsfall die Texte hier aus dem Forum schon in ChatGPT eingeflossen sind. Die KI kann halt nicht denken, sondern schaut nur nach Mustern. Und da sieht eine Aussage der Form "Der Speisetäubling (Agaricus campestris) ist ein gefürchteter Giftpilz." eben erstmal gut aus. Da sehe ich auch eine große Gefahr von KI-generierten Texten: Die lesen sich erstmal gut, sind aber im Zweifelsfall inhaltlich (in Teilen) sinnfrei. Wenn man ein bißchen Ahnung hat, merkt man das zwar, aber man muß dafür den Text aufmerksam lesen. Klar können Menschen ganz ähnliche Unsinns-Texte produzieren, aber eben viel langsamer als die KI. Die produziert den Quatsch nämlich schneller, als wir ihn mit unserer echten Intelligenz im Kopf lesen können...
Björn
Hallo Claudia,
oh weh... ich hatte beim Erstellen des Beitrags ein kleines Malheur mit der Zurücktaste im Browser. Weil ich dann dachte, daß die alten Fotos weg seien, habe ich den Entwurf gelöscht und einen neuen Beitrag erstellt. Aber offenbar haben die Fotos doch überlebt.... wie man es macht....
Björn
Hallo zusammen,
Anfang Januar war ich auf einer Pilztour in der Haard bei Oer-Erkenschwick und konnte dabei die folgenden Funde machen:
1. Ein Botryobasidium mit Sporen von 7.8+-0.5 x 4.2+-0.2 µm, Q=1.9+-0.1, 6.9-8.6 µm x 3.5-4.5 µm, Q=1.7-2.2, also ohne Anamorphe nicht näher bestimmbar.
2. Noch ein Rindenpilz auf dem gleichen Rindenstück. 7.9-9.5 µm x 4.2-4.9 µm, Q=1.7-2.2. Basidien 4-sporig, Schnallen vorhanden. Zystiden gab es auch in allen Farben und Formen, aber insgesamt nur relativ wenig, so daß sich da kein kohärentes Gesamtbild ergibt.
3. Neobulgaria pura
4. Hypocrea pulvinata ex Fomitopsis betulina
5. Meloderma desmazieri auf Pinus strobus
6. Biscognauxia marginata
7. Massaria campestris ex Acer campestre
Björn
Das stimmt. Im ersten Moment wäre ich auch fast vorbeigelaufen. Das Wetter war ja eher düster und der blaue Rindenpilz eher auf der dem Boden zugewandten Seite des Holzes wuchs, wirkte er erstmal fast schwarz und wie ein Pyrenomycet. Umso größer natürlich die Freude, als er dann blau wurde.
Beim APN-Meeting am Montag wurde übrigens berichtet, daß man den Pilz auch sehr einfach auf Rindenmulch übersiedeln kann. Das wäre mal auszuprobieren...
Björn
Hallo Martin,
den habe ich jetzt bei gezielter Suche auf Physcia schon das eine oder andere Mal finden können. Ist sicher nicht auf jedem Ast mit Physcien vorhanden, aber wenn man sich einige Äste anschaut, sollte man eigentlich fündig werden.
Björn
Hallo Nobi,
wie ich den Beitrag gestern eingestellt habe, mußte ich daran denken, daß du letztes Jahr meintest, der würde dir noch fehlen. Hier ist das wirklich ein absoluter Massenpilz, der quasi an jeder Platane vorhanden ist. Dafür sucht man sich nach H. berkeleyi die Augen aus...
Björn
Hallo zusammen,
zu Silvester habe ich noch eine Runde durch den Eller Forst in Düsseldorf gedreht. Auch hier war die Motivation der Fund eines Blauen Rindenpilzes bei obsidentify. An der besagten Stelle war ich zwar auch diesmal nicht erfolgreich, aber die Tour hat sich gelohnt....
1. Hymenochaete tabacina ex Salix sp.
2. Holwaya mucida
3. Massaria inquinans ex Acer pseudoplatanus
4. Sarcomyxa serotina
5. Marchandiomyces aurantiacus
6. Illosporiopsis christiansenii
7. Und ganz am Ende der Tour dann der Zufallsfund: Terana caerulea in rauen Mengen an einem Brückengeländer
Björn
Hallo zusammen,
da Ende letzten Jahres in Dortmund an der Emscher der blaue Rindenpilz bei obsidentify gemeldet wurde, habe ich mich am vorletzten Tag des Jahres auf die Suche begeben. Terana caerulea habe ich zwar nicht gefunden, aber dafür einige andere interessante Dinge gefunden.
1. Encoelia furfuracea
2. Illosporiopsis christiansenii
3. Xanthoriicola physciae
4. Syzygospora physciacearum
5. Phragmidium violaceum III ex Rubus fruticosus agg.
6. Arrhenia rickenii
7. Octospora musci-muralis
8. Lophiostoma macrostomum an Urtica dioica
9. Pleomassaria carpini an Carpinus betulus
10. Stilbospora macrosperma ex Carpinus betulus
11. Splanchnonema pupula ex Acer pseudoplatanus
12. Scytinostroma hemidichophyticum
In Melzer
In SV
Björn
Hallo zusammen,
nach Weihnachten war ich eine Runde im Wald zwischen Düsseldorf und Ratingen unterwegs und konnte dort einiges an Pilzen finden:
1. Sclerencoelia fraxinicola auf Fraxinus excelsior
2. Octospora affinis ex Orthotrichum affine
3. Pleomassaria carpini ex Carpinus betulus
4. Amphisphaeria millepunctata ex Carpinus betulus
5. Splanchnonema pupula ex Acer pseudoplatanus
6. Melogramma campylosporum ex Carpinus betulus
7. Gracilistilbella clavulata ex Carpinus betulus
Björn
Hallo Nobi,
jetzt komme ich nach den ganzen Feiertagen endlich mal dazu, dir zu antworten. Die Saccobolusse scheinen ja wirklich ein weites und schwieriges Feld zu sein. Wenn sie nicht zu hübsch wären, würde man sie wahrscheinlich einfach links liegen lassen...
Bei Nummer 4 habe ich die Sporen gemessen: 10.6-12.8 µm x 4.7-5.8 µm, Q=2.0-2.5, im Mittel 11.7 x 5.4 µm, Q=2.2. Damit ist Thelebolus microsporus wohl raus, aber leider auch alle anderen Thelebolusse, wenn ich das richtig sehe. Was kann es dann sein? Ein Coprotus?
Björn
Hallo Norbert,
Myxarium sind eigentlich total angenehm zu Mikroskopieren. Ein kleines Fitzelchen mit Kongorot anfärben und dann etwas in KOH anweichen, bevor das Deckglas draufkommt und schon hat man ein wunderbares Präparat. Und Sporenabwurf geht ja meistens auch sehr unkompliziert bei denen.
Björn
Hallo zusammen,
ich würde bei dem Drüsling auch eher zu Myxarium tendieren. Man sieht doch links sehr schön die weißen Einschlüsse. Dann muß man aber mikroskopieren, da M. hyalinum und M. nucleatum zwei gute Arten sind, die man nur über die Sporengröße auseinandergedröselt bekommt.
Björn
Hallo Sebastian,
ich kenne keine Verwechslungsarten (habe aber auch noch nie von weiteren Bactridium-Arten gehört). Farblich scheint das Dingen variabel zu sein. Wir hatten heute einen Fund, der eher weiß als gelb war.
Björn
Hallo zusammen,
das ist Bactridium flavum.
Björn
Hallo Cyrill,
das sieht doch aufgrund der Sporen schon stark nach Hypomyces aus ![]()
Björn
