Neeeeneeee, das ist schon Mauerlattich und kein Hasenlattich!
Björn
Neeeeneeee, das ist schon Mauerlattich und kein Hasenlattich!
Björn
Hallo Claudia,
das ist Puccinia chondrillae an Mauerlattich. Die Stoßdämpfer sind übrigens dicke Kappen über den Keimporen.
Björn
Hallo zusammen,
ich habe mich vor allem auf den niederländischen Schlüssel bezogen, den man hier findet. Daraus wird dann z.B.auch ersichtlich, daß sich S. orbiculare und S. cavarae wohl nur mikroskopisch über die Sporen trennen lassen.
Björn
Hallo Ingo,
das dürfte ein Septobasidium sein. Die bilden eine Lebensgemeinschaft mit Schildläusen, sind also ziemlich exotisch unterwegs. Ich selber habe noch nie welche gefunden. Auf Pistacia lentiscus gibt es wohl Septobasidium cavarae, aber zur Sicherheit müßte man hier wohl mikroskopieren. Die Art hat gerade Basidien, keine Hyphensäulen und zylindrisch gebogene Sporen.
Björn
ZitatEin Ja ohne Mikroskop...
Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Björn
Hallo Christine,
ja, das ist Taphrina farlowii. Aktuell in großen Mengen zu finden.
Björn
Hallo Nobi,
auch von mir zunächst mal die besten Genesungswünsche und ein herzliches Danke für die beeindruckende Fotostrecke. Mich haben die Dungpilze zwar schon vor einiger Zeit infiziert, aber wenn man solche herrlichen Beiträge sieht, wird die Lust auf die nächste Dungprobe weiter angefacht.
Björn
Hallo Stefan,
klingt nach einer guten Idee. Aber nächste Woche ist doch dann schon Kleinpilztagung. Da wird mikroskopiert statt gezoomt ![]()
Björn
Schlimmer, du mußt Haus und Hof verkaufen und in ein anderes Land ziehen ![]()
Björn
Du mußt jetzt ganz stark sein, Claudia: Mein Hirn sagt da nur: Iiiiih, eine fiese Anamorphe. Schnell weg damit ![]()
Björn
Bereite da für Mittwoch bitte einen Vortrag vor ![]()
Björn
Hallo zusammen,
das sind doch tolle Funde, die du da gemacht hast! Wobei es an Stachelbeere mit Phyllactinia ribes sogar noch einen dritten möglichen Mehltau gäbe. Da ist also noch viel Luft nach oben
Ich empfehle übrigens auch noch einen kleinblütigen Rhododendron für den Garten. Der kriegt keine Seifertia, kann dafür aber von der wunderschönen Nacktbasidie Exobasidium japonicum heimgesucht werden.
Björn
Hallo Florian,
das klingt nach einem spannenden Projekt und ich bin gespannt, was du uns da im Laufe es Jahres alles zeigen wirst. Diese tollen Wiesen machen auf jeden Fall schon mal goße Lust, dort nach Phytoparasiten zu suchen ![]()
Björn
Hallo Ulla,
da hab ich ja Glück gehabt und muß jetzt nur noch den einfachen von beiden finden ![]()
Björn
Hallo Erwin,
das sind keine Pilze, sondern Knöllchenbakterien.
Björn
Hallo Sandra,
das sieht aus, als hätte da jemand ein Feld voll Mohn gepflanzt. Es war aber tatsächlich ein Getreidefeld, in dem aber jede Menge Mohn stand. Ich nehme an, daß dort im NSG auf den Ackerflächen dann nicht die ganz große chemische Keule rausgeholt wird.
Björn
Hallo Ingo,
ja, die Sporen werden laut Literatur wohl von Insekten von Blüte zu Blüte getragen.
Björn
Hallo zusammen,
am letzten Samstag war ich bei Aachen kurz hinter der belgischen Grenze beim Dörfchen Kelmis unterwegs. Dort gab es in der Vergangenheit wie bei Aachen auch den Abbau von schwermetallhaltigen Erzen. Auf em Abraum hat sich eine sogenannte Galmeiflora mit hochspezialisierten Pflanzen gebildet, die mit den schwermetallverseuchten Böden klar kommen. Aber auch Pilze gibt es dort natürlich:
1. Microbotryum silenes-dioicae ex Silene dioica in goßer Menge
2. Melampsorella symphyti ex Symphytum officinale
3. Urocystis alopecuri ex Alopecurus pratensis
4. Noccaea caerulescens ssp. calaminaris
5. Viola lutea ssp. calaminaria
6. Und weil es dort auch Kalk gibt: Orchis mascula
Björn
Hallo zusammen,
nach dem ich die ersten beiden Tage des Pfingstwochenendes in vollen Zügen genossen habe (im wahrsten Sinne des Wortes), ging es gestern Vormittag auf eine kleine Runde in die Rheinaue Friemersheim, wo sich ein wahres Brandpilz-Eldorado aufgetan hat.
1. Microbotryum lychnidis-dioicae ex Silene latifolia
2. Puccinia suaveolens ex Cirsium arvense
3. Coleosporium senecionis ex Senecio vulgaris
4. Epichloe typhina ex Dactylis glomerata
5. Entyloma eryngii ex Eryngium campestre
6. Tranzscheliella hypodytes ex Elymus repens
7. Urocystis agropyri ex Elymus repens
8. Ustilago perennans ex Arrhenatherum elatius
9. Melampsorella symphyti ex Symphytum officinale
10. Erysiphe alphitoides ex Quercus robur
11. Und zu guter Letzt auch einige gesunde Pflanzen:
Björn
Hallo zusammen,
nachdem hier im Forum vor längerer Zeit ja schon von den beiden Didymium-Arten auf Pestwurzblättern berichtet wurde, konnte ich am letzten Sonntag in Winterberg selber welche finden. Leider bin ich mir nicht ganz sicher, welche der beiden Arten ich hier vor mir habe. Die dunkle Farbe spricht eher für D. tussilaginis, könnte aber auch ein Artefakt sein, weil die Peridie bei den meisten Fruchtkörper schon ziemlich abgewetzt ist und man nur noch Sporenmasse sieht. Sporenmaße von 10.1-11.7 µm passen eher zu D. vernum, auch wenn sie da wohl eher einen Hauch zu groß sind. Schließlich fällt noch das relativ locker verteilte Wachstum auf, das sich auch eher auf den Rand des Blattes beschränkt. Laut Literatur auch ein Hinweis auf D. vernum. Was sagen die Expert:innen dazu?
Björn
Hallo Sandra,
der Pilz auf Alopecurus ist Mastigosporium album. Ist sackhäufig und hat auch mikroskopisch sehr hübsche Konidien mit kleinen Antennen.
Björn
Hallo zusammen,
die Setae würde ich auch für pflanzliche Sternhaare halten. Wie sicher bist du dir denn mit der Substratbestimmung? Hast du mal die Monographie von Verkley zur Bestimmung herangezogen?
Björn
Hallo zusammen,
am letzten Samstag war ich bei Dorsten im NSG Witte Berge und Deutener Moore unterwegs. Das Gebiet ist relativ vielfältig mit Kiefernwäldern auf sandigen Böden, einem ehemaligen Hochmoor, einem Niedermoor, Reste einer Wacholderheide und diversen Feldern in der Umgebung. Entsprechend vielfältig zeigten sich die Pilze:
1. Hyaloperonospora parasitica ex Capsella bursa-pastoris
2. Urocystis alopecuri ex Alopecurus pratensis
3. Entyloma ficariae ex Ficaria verna
4. Plasmopara nivea ex Aegopodium podagraria
5. Colpoma quercinum
6. Puccinia aegopodii ex Aegopodium podagraria
7. Peridermium oblongisporum ex Pinus sylvestris
8. Lachnella alboviolascens
9. Taphrina farlowii ex Prunus serotina
10. Cudoniella rubicunda an Kiefernzapfen
11. Gymnosporangium cornutum ex Juniperus communis
12. Kuehneola uredinis ex Rubus fruticosus agg.
13. Calocybe gambosa
14. Enteridium lycoperdon
15. Desmazierella acicola
16. Polyporus ciliatus
17. Entyloma ficariae
18. Mastigosporium album ex Alopecuris pratensis
19. Albugo candida ex Capsella bursa-pastoris
20. Albugo candida ex Arabidopsis thaliana
21. Phaeosphaeria nigrans ex Dactylis glomerata
Björn
Hallo Jan-Arne,
Schritt eins zur Bestimmung war ein gescheiter Schlüssel. Den gibt es von Zotto und man schlüsselt sich da direkt zu V. filispora, V. decolorans, V. flavovirens und V. rubicola durch. Über die schwache IKI-Reaktion und Hymeniumfarbe bin ich dann zu V. flavovirens gekommen.
Björn
Hallo Ingo,
die Größe der Fruchtkörper ist laut Literatur wohl so im Bereich 0,2-1 mm. Durch die petrolblaue Farbe ist der Kontrast zum Substrat allerdings ja nur eher mäßig, nicht so wie bei den klassischen, orangenen Moosbecherchen, das macht alles nicht leichter.
Björn
