Hi,
dann ist wohl das Hauptproblem, daß man Taphrinas nur findet, wenn man danach sucht ![]()
Björn
Hi,
dann ist wohl das Hauptproblem, daß man Taphrinas nur findet, wenn man danach sucht ![]()
Björn
Hi Stefan,
zu der Pholiota kann ich nur sagen, daß entweder Mario sie mitgenommen hat, oder keiner. Ich vermute letzteres...
Und Phragmidium violaceum wurde von einem Physiker, der hier schnell noch seinen Beitrag vor der Topologie-Vorlesung abschicken wollte, umsortiert. Wurde aber wieder rückgängig gemacht ![]()
Die Taphrinas finde ich gerade überall hier. Im letzten Jahr habe ich die nicht gesehen, aber auch nicht so bewußt drauf geachtet.
Björn
Hallo zusammen,
am gestrigen ersten Mai ging es mit dem MAB auf die übliche Tour in die Hildener Heide um dort nach Sumpfhaubenpilzen und Backenzahnkreislingen Ausschau zu halten. Wir wurden auch fündig, fanden aber auch noch den einen oder anderen Pilz:
1. Entyloma ficariae auf Ficaria verna. Ein wahrer Flächenbrand! Wobei es wohl zu Ostern tatsächlich in der Hildener Heide einen größeren Waldbrand gegeben hat.
2. Taphrina pruni auf Prunus spinosa
3. Eine Pholiota
4. Uromyces ficariae auf Ficaria verna
5. Auch für Mario gab es Pilze
6. Und noch einer am gleichen Eichenast
7. Tranzschelia fusca auf Anemone nemorosa
8. Puccinia punctiformis auf Cirsium arvense, das olfaktorische Highlight der Exkursion
9. Melampsora euonymi-caprearum auf Euonymus europaeus
10. Mitrula paludosa
11. Cudoniella tenuispora
12. Hyaloperonospora niessliana auf Alliaria petiolata
13. Laetiporus sulphureus
14. Peziza sp. auf Pferdedung. Im Moment tue ich mich bei der Beurteilung des Excipulum schwer.
15. Lophodermium pinastri auf Pinus nigra
16. Taphrina farlowii auf Prunus serotina
17. Coleosporium senecionis auf Senecio inaequidens
18. Taphrina padi auf Prunus padus
19. Puccinia mirabilissima auf Mahonia aquifolium
20. EDIT: Phragmidium violaceum auf Rubus fruticosus agg.
21. Bei diesem Brombeerrost bin ich unsicher
Björn
Hallo Alis,
das ist eine Lecanora. Die Physcia ist auf den beiden obersten Ästen mit den feinen Lappen und den dunklen, teilweise bereift wirkenden Apothecien.
Björn
Hallo Alis,
die Flechten haben eigentlich keine Saison und sind das ganze Jahr über da - wenn man auf sie achtet. Du hast auf deinen Zweigen aber deutlich mehr als nur eine Art Flechten. Xanthoria parietina ist unten in gelb klar zu erkennen. Auf den oberen Zweigen erkenne ich mindestens eine Physcia, eine Lecanora und noch mindestens eine weitere Art.
Björn
Hallo Stefan,
viel Zeit hab ich im Moment eigentlich auch nicht, aber so eine halbe Stunde Spaziergang und eine halbe Stunde Mikroskop sind schon noch drinnen. Die Rostpilze sind ja auch schnell präpariert. Was mein Mikroskop angeht, bin ich aber nach wie vor noch bei meinem monokularen Bresser aus Kindertagen und einer LED-Schreibtischlampe als Beleuchtung:
Björn
Hallo zusammen,
gestern Abend ging es für mich als Abschluß der Arbeitswoche auf eine kleine Runde durch den Botanischen Garten Duisburg, wo ich wieder auf der Suche nach Phytoparasiten war. Dabei gelang als netter Fund u.a. Uromyces hyacinthi, den Karl vor Kurzem in Krefeld gefunden hat.
1. Puccinia sessilis auf Arum maculatum
2. Puccinia mirabilissima auf Mahonia aquifolium
3. Uromyces hyacinthi auf Hycinthoides sp.
Björn
Hallo zusammen,
am Dienstag war ich abends nach der Arbeit auf eine kleine Runde am Rhein in Duisburg-Neuenkamp. Auf den wenigen Milchsternen, die nicht dem Rasenmähern am Deich zum Opfer gefallen sind, gab es zwar nicht die erhofften Rostpilze, dafür fand sich aber an Cirsium arvense ein für mich neuer Rostpilz: Puccinia punctiformis. Das Besonderen an diesem Pilz ist der angenehme Honiggeruch der Spermogonien.
Björn
Hallo Karl,
ich hatte das auch mal unters Mikro gelegt und auch einige Sporen gefunden. Fotos zeige ich hier noch bei Gelegenheit, momentan ist meine Zeit gerade etwas knapp. Ansonsten liegt der Stängel auch weiter bei mir im Kühlschrank.
Björn
Hallo zusammen,
am Ostermontag fand die geplante Gruga-Exkursion in Essen leider wegen Teilnehmermangel nicht statt. Stattdessen machte ich mich dann zu einer kleinen Runde im Grenzgebiet von Essen, Bottrop und Oberhausen auf durch den Gleispark Frintrop und die Brache Vondern. Auch hier gab es wieder einige Pilze zu bestaunen.
1. Könnte man auf den ersten Blick für eine Taphrina an Weißdorn halten, ist aber nur das Ergebnis einer Möhrenwurzellaus Dysaphis crataegi
2. Enteridium lycoperdon
3. Uromyces scutellatus auf Euphorbia cyparissias
4. Lecanora muralis
5. Rusavskia elegans
6. Coleosporium senecionis auf Senecio inaequidens
7. Melampsora pulcherrima auf Mercurialis annua
8. Xanthoria calcicola
9. Zauberlehrling
Björn
Hallo zusammen,
am Karfreitag hatte Björn ins Rotbachtal eingeladen. Zwar war es dort auch schon wieder verdächtig trocken, aber das hielt einige Pilze dann doch nicht vom Wachstum ab.
1. Tranzschelia fusca auf Anemone nemorosa
2. Ein unbekannter Schleimpilz
3. Puccinia violae auf Viola sp.
4. Phacidium lauri
5. Der Fund auf Königsfarn wurde von Karl als Unguicularia aspera bestimmt
6. Leptopeltopsis nebulosa. Wobei jetzt bei genauerer Betrachtung sieht das gar nicht so nach typischem Fleckenpilz aus...
Björn
Hallo zusammen,
gestern morgen war ich bei Sonnentrahl und doch recht frischen Temperaturen auf einer kleinen Runde im Duisburger Landschaftspark. Besonders viele Pilze habe ich da zwar nicht gefunden, aber die vorhandenen Exemplare möchte ich doch vorstellen:
1. Melampsora pulcherrima auf Mercurialis annua. Laut Klenke und Scholler (2015) eine mediterrane Art, die in Deutschland bisher noch gar nicht nachgewiesen wurde. Bei Pilze-Deutschland finden sich 2 Funde von 2013 und 2016 in Sachsen und Bayern.
2. Hier denke ich makroskopisch an Steccherinum fimbriatum. Ich hab aber noch nicht mikroskopisch reingeschaut.
3. Ein Fund auf Birke. Schnallen sind keine vorhanden. Auffällig sind die recht dicken Wände der Hyphen. Zystiden gab es jede Menge. Die meisten waren mit Kristallen besetzt, es fanden sich aber auch Exemplare ohne Kristalle oder auch eine mit nur einem Kristallschopf am Kopf. Sporengröße (6.2+-0.5) µm x (3.0+-0.3) µm. Geht das Richtung Phanerochaete und ich muß noch mal Zystidenlängen messen?
Björn
Hallo Radelfungus
bei Nr. 9/10 würde ich einfach mal auf Schwefelköpfe tippen.
Nr 17 ist Arum maculatum.
Björn
Nächstes Jahr? Beim Verlag steht gerade was von Mai... aber du scheinst ja schon zu wissen, was drinsteht ![]()
Björn
Hallo Stefan,
gibt es das Buch jetzt schon? Ansonsten steht im Klenke das Aecidium aber als Sammelart für Roste auf anderen Ranunculus-Arten drin.
Björn
Hallo Brummel,
der gelbe Rost auf Ficaria verna sollte entweder Uromyces rumicis oder Uromyces poae sein.
Björn
Hallo zusammen,
auch heute habe ich mal wieder ein paar Pilzchen von meinen Kötteln abgeerntet.
Der erste Fund könnte in Richtung T. d. gehen. Die Setae färben mit Lugol ganz leicht gelb-orange. Reicht das schon? Außerdem waren bei einem Haar zwei Septen erkennbar. Sporengröße ist (16.3+-0.5) µm x (11.5+-0.3) µm.
Setae?!?
Mit Lugol
Das sollte Trichobolus zukalii sein. Sporengröße (10.7+-0.7) µm x (9.3+-0.4) µm, Q=1.15+-0.04
Und ein Saccobolus. Wahrscheinlich der gleiche wie letztens. Paraphysen sind rein weiß. Sporengröße (16.4+-0.7) µm x (8.2+-0.4) µm, Clustergröße 40 µm x 15 µm.
Björn
Hallo Pablo,
die Mollisia habe ich ganz gekonnt ignoriert ![]()
Was die Nummer 8 angeht, habe ich gerade mal die eine Spore, die auf einem meiner Fotos abgelichtet ist, ausgemessen und komme auf 5.5 µm x 2.3 µm also deutlich zu kleine für P. pubera. Dann hab ich den Pilz gerade auch noch mal unterm Mikro gehabt und nach Schnallen gesucht. Nach 10 Minuten Suche habe ich die dann auch endlich gefunden. Außerdem hat der Pilz ein Bad in Sulfovanillin bekommen. Gloeozystiden habe ich dabei aber keine entdecken können.
Wobei ich mit dem (selbstangerührten) Sulfovanillin so meine Schwierigkeiten habe. Ich habe hier im Forum gelesen, daß man einen Tropfen Schwefelsäure nimmt, dort Vanillinkristalle zufügt und rührt bis eine quittengelbe Lösung entsteht. Das war bei mir auch nach minutenlangem Rühren nicht der Fall. Muß man da einfach noch länger warten?
So, kurz vom Abschicken noch mal ein Blick durchs Mikroskop. Also vereinzelt sehe ich da zystidenartige Dinge, deren Inhalt hellviolett gefärbt sind. Leider liegen die alle so, daß man sie nicht gescheit in einem Rutsch scharf fotografieren kann.
Björn
Hallo Nobi,
da werden ja hoffentlich noch ein paar Fruchtkörper mehr kommen. Ich werde einfach regelmäßig reinschauen und Dinge unters Mikroskop werfen. Mal sehen, ob wir T. dextrinoideosetosus (wer denkt sich solche Namen aus?) dann noch bestätigen können.
Björn
Hallo Nobi,
ich hatte meine Funde auch bei Facebook gepostet und da hatte Ralf den ersten ebenfalls als T. zukalii identifiziert. Was den zweiten Pilz angeht, hab ich gerade noch ein Exemplar unters Mikroskop gelegt. Haare oder Setae habe ich dabei nicht entdeckt. Die fadenförmigen Gebilde sehen für mich eher nach Paraphysen aus und sind septiert.
Asci sind gute 100 µm lang. Sporengröße (17.0+-0.7) µm x (11.3+-0.6) µm
Das war nur eine Hyphe, wie sich bei weiterer Verfolgung im Mikroskop rausstellte.
Björn
Hallo zusammen,
ich war ja vor kurzem in den italienischen Alpen unterwegs und habe da neben zahlreichen Flechten auch zwei Dungproben mitgenommen, die ich jetzt in die feuchte Kammer gegeben habe. Auf der ersten Probe zeigten sich heute auch schon die ersten Pilze.
Hier erstmal die Losung. Um welches Tier mag es sich handeln? Hirsch? Wildschwein?
Und hier die Besiedlung
Pilz Nummer 1 hatte lange, spitze Stacheln
Sporen hatte er auch, aber seine Schläuche wollte er mir nicht zeigen
Pilz Nummer 2
Mit Lugol gab es keine Blaureaktion der Asci, aber die Sporen färbten sich hübsch orange-braun
Björn
Hi,
das ist einfach nur Schmock
Sonst hätte ich schon gezielt nach Teliosporen gesucht
P. bulbosum hab ich hier irgendwie deutlich seltener als P. violaceum, von daher ist das wohl ein Fall von fehlender Routine gewesen.
Björn
