Das ist kein Wurmbefall, sondern der typische steile, mittige Trichter der Grünen Anistrichterlings. Hast du nicht daran gerochen, Martin? Das gehört einfach dazu bei den Beschreibungen hier!
Beiträge von Austernseitling
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Hallo Andy
Schön gell, wieder mal richtige Pilze zu sehen! Mir gings in den vergangenen Tagen auch so im Tessin. Und danke für den Schuppigen Porling, so muss ich gar nicht recherchieren, was ich da gefunden hab aus dem Tisch vor der Alphütte herauswachsend

An toten Lärchen gabs immer mal wieder Schwefelporlinge - vermutlich Laetiporus montanus auf 1800m:
Und zu essen gabs feine Reifpilze und ein paar Eierschwämmli:
Auch das Tierreich gab einiges her. Z.B. eine Wolfsspinne mit ihren Jungen auf dem Rücken!
Sollte was nicht stimmen, so korrigiert mich.
Sorry, dass ich deinen Thread gekapert habe. Dachte, es passt grad.
LG Andreas
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Yeah, ich hab ein freies Wochenende vor mir!
Zahlreich wiederholen sich die Rätselmacher:innen, find ich. Falls nein, sind sie wohl eher Früchten zugeneigt.
Viel Spass euch beim Rätseln!
LG Andreas
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Lactarius zonarioides vielleicht?
Es sieht sehr gut danach aus kann man noch was anderes als einen sporenabdruck zu machen um den zu fixieren lg.
Das weiss ich leider nicht.
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Halle miteinander
Mmh, Brätlinge! Hab dieses Jahr noch keine gesehen. Bei mir ists auch grad arg leer im Wald...
Überigens: Hier ist doch unsere gemeinsame Küchenmykologische Liste. Tragt eure Vorlieben ein! Ich müsste da auch mal wieder updaten.
LG
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Lactarius zonarioides vielleicht?
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Was gibt´s denn unter der Gürtellinie?
Eine Gruppe von Pilzen, von denen ich noch nie gehört, gelesen, ... habe.
Mit so einem Pilz anzufangen, ist für mich ein Schlag unter der Gürtellinie.
Was habe ich wohl aus dem Kühlschrank herausgenommen, weil sie faul waren ?
Was gibt es immer zu Ostern?
Okay, wenn ihr meint, dann reich ich den Pilz mal ein! Nimmt mich wunder (ich war davon vor euren Phälen ja noch gar nicht überzeugt).
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Welch übles Rätsel;-) Da werde ich angelockt mit einem äusserst simplen Testrätsel, bei dem ich immerhin gelernt habe, diverse Details zu beachten ... und dann das: Eine höllische Szene mit tausend Details und so einige kommen auch in Pilznamen vor - aber doch nicht alle!! (Das ist nicht böse gemeint, ich muss eher über meine Blauäugigkeit lachen.) Ich weiss noch nicht, ob ich genug Zeit und Ausdauer finden werde in den kommenden Wochen... Viel Erfolg allerseits!
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Hallo miteinander
Ich bin sehr gerne dabei:-) Vielen Dank für euer Engagement!
Lieb Grüsse
Andreas
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Das wäre ja dann passend.
Darf ich nachfragen; ich verstehe dich nicht: Wozu würde das passen? (Ich bin kein Mikroskopierer.)
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Also Fenchelporling sollte es nicht sein. Der reagiert mit KOH schwarz. Ich hatte eine eindeutig rötliche Reaktion.
Da muss ich wohl nochmal mikroskopieren.
Gruß Nosozia
Dann ist es vielleicht wirklich Pycnoporellus fulgens, wie Ulla schreibt. Bei dem müsste die Huttrama dunkel weinrot reagieren mit KOH, wie ich lese.
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hallo nosozia
Ich tippe auch auf fenchelporöing. dessen geruch wird von vielen menschen als fruchtig von aprikose bis zitrus wahrgenommen. in den letzten 35 jahren wurde er in der Schweiz 48mal auf laubholz kartiert. er kann das wohl auch!
Aund dann hab ich das gefunden auf fundkorb.de:
Legt man ein Stück vom frischen Fenchelporling (am besten auf einem Objektträger über weißem Papier) in einen Tropfen Kalilauge, entsteht eine olivgrüne Lösung, die nach kurzer Zeit wieder nach rostbraun umschlägt. (Quelle: Besl et al. 1975, Hermann Jahn 1979)
Kannst du ja mal ausprobieren, falls du KOH vorrätig hast.
lg andreas
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Hallo Stefan
Ich kann dir bestens folgen. Wurzelnder Schleimrübling ist sicher korrekt. Flocki seh ich auch so, hatte den auch schon so seltsam gefärbt. Aber vielleicht bringt hier noch ein Experte was Spezielleres ins Spiel...
LG Andreas
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oh, suku hat mich überholt;-)
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Hallo Gunter
Neben dem Haus steht wohl ein Baum (eine Eiche?), mit der das Pilzmyzel in Symbiose lebt. Zum Bilden von Fruchtkörpern sucht sich der Pilz eine feuchte Stelle. Vermutlich ist die gezeigte Mauer und die Luft daneben relativ feucht.
Für die Wand besteht bei solchen Mykorrhizapilzen keine Gefahr. Anders könnte es sein, wenn ein Holz zersetzender Pilz daraus wachsen würde...
lg Andreas
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Liebe Leute
Heute Morgen hab ich endlich mal Zeit gefunden für einen kurzen Blick in meinen Wald im Schweizer Mittelland. Fahrrad abgestellt und keine zehn Meter gegangen stand bereits ein prachtvoller Sommersteinpilz vor mir!
Leider wars der einzige weit und breit.
An anderen Stellen gabs auch nur je einen von denen.
Wenn das mal kein schöner Trockenschaden ist:
Hier durfte einer in Ruhe aussporen:
Und dieser hatte nette Gesellschaft vom einzigen angetroffenen Pfifferling - sehr klein und ebenfalls sehr vertrocknet:
Gleich daneben fand ich dieses nette Arrangement:
Eingige gammlig-vertocknete Lungenseitlinge und Gelbe Lohblüten sind mir noch zu Gesicht gekommen:
Ansonsten kaum ein Pilz. Die Bise hat ganze Arbeit geleistet.
Zum Schluss noch eine Frage: Sind das möglicherweise Ziegelrote Risspilze?
Ich hab die noch nie bewusst gesehen, aber sie wurden in letzter Zeit überall in den Foren rumgereicht. Da dachte ich... könnte allenfalls sein.
Merci fürs Mitkommen.
LG Andreas
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Hallo Tobi,
an Nadelholz denke ich eher an den hier aus der Verwandschafft https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkler_Lackporling
viele Grüsse
Matthias
Hallo Matthias
Wird der jetzt definitiv abgetrennt vom Glänzenden Lackporling? Ich dachte, es sei vermutlich nur eine Varietät. Und im Weiteren dachte ich, dass der Dunkle auf Weisstanne wachsen müsse. Ich weiss es nicht, man kann zu diesen Lackporlingen und ihren Wirtsbäumen nämlich so allerlei lesen... Weisst du mehr Aktuelles dazu?
LG A
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Ist der weich? Vermutlich ist er beinahe streichfähig. Sieht mir nach einem Schleimpilz aus. Welcher, das kann vermutlich niemand sagen aufgrund der Fotos.
LG Andreas
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Hallo Uwe
Ja, der sieht zumindest exakt aus wie ein Mehlräsling. Wie Andi schon sagte, ist er hier (und vielerorts) sehr häufig.
Das ist dann aber auch kein Pilz für Anfänger, würde ich so sagen.
Da hast du bestimmt recht. Weisse Trichterlinge usw. ... Dennnoch war das für mich neben Täublingen, Rotfüssen, Krausen Glucken und den in meiner Heimatregion selten gefundenen Steinpilzen (ebenso wie Flockis) ein von mir recht bald sehr genau gelernter Pilz. Viele bezeichneten ihn als sehr schmackhaft, zudem einer der besten Steinpilzzeiger, also wollte ich den bestimmen können. Ein mir bekannter Pilzkontrolleur bescheinigte mir nach einigen fehlerfreien Ernten und gemeinsamem Repetieren aller Merkmale, dass ich nun reif sei für den Mehlräsling. So kam es, dass dieser Pilz früher einer meiner ersten selbst bestimmten und verspiesenen Pilzarten wurde. Und ich liebe die Mehlräslinge bis heute als Speisepilze:-) Wichtig ist einzig: Besteht die kleinste Unsicherheit, so lasse den betreffenden Fruchtkörper weg. Und das tut bei den oft recht kleinen Mehlräslingen auch deutlich weniger weh als bei grossen, seltener gefundenen Fruchtkörpern!
LG Andreas
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Jung sieht der Pilz aus wie Bauschaum, dann wächst er tellerförmig und ist noch sehr hellgelb. So wäre die Konsistenz ziemlich weich und der Pilz korrekt zubereitet okay bis lecker. So dunkelorange wie deiner ist er wohl schon etwas alt und relativ hart.
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Lieber Adem
Niemand kann dir hier eine Verzehrsfreigabe geben. Denn wir wir riechen und spüren den Pilz nicht. Es ist in meinen Augen definitiv ein Schwefelporling. Der jüngste und weichste scheint es mir jedoch nicht mehr zu sein. Weiss nicht, ob der noch lecker ist - wenn, dann wohl nur der Rand. Es haben schon reichlich Schnecken gekostet; in Anbetracht des Schleimbelages oberhalb - das ist aber kein Problem. Eine Eibe war dein Baum sicher nicht, an Robinie mag ich auch nicht ganz glauben. Das wäre also gut - auch wenn es neuerdings heisst, dass das Substrat WOHL doch nicht so ein grosses Problem sei. Eiche scheint mir möglich. Darauf soll der Schwefelporling eher bitter schmecken. Weide wäre super, daran glaube ich hier eher weniger. Du siehst, es gibt keine Garantie, dass der Pilz lecker ist. Aber als persönlicher Erstfund kannst du den Schwefelporling verbuchen:-) Wenn du ihn essen möchtest, so so lege ihn zuerst einem Pilzsachverständigen vor.
LG Andreas
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Hallo Andreas,
Helvella costifera heißt auf Deutsch glaube ich Ausgebreitete Lorchel. Der Pilz bist z. B. bei E. Gerhardt (BLV-Pilzuführer) beschrieben. Er scheint recht selten zu sein, ich kenne ihn von nur einer einzigen Fundstelle auf dem Heilbronner Hauptfriedhof.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling
Aha, danke. Ich hab das allgemein gemeint z.H. Schupfi bezüglich den Bildbeschriftungen. Die Namen sind ja schnell gegooglet, aber es ist wohl für einige Mitleser:innen einfach praktisch, wenn möglichst wissenschaftliche und deutsche Namen genannt werden:-)
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Hallo Schupfi
Eine sehr schöne Ausbeute. Davon kann ich momentan nur träumen.
Wärs allenfalls möglich jeweils auch noch einen deutschen Namen anzufügen? Das wäre sehr nett, denn ich kenn die wissenschaftlichen Namen einfach noch immer lange nicht alle. Herzlichen Dank!
LG Andreas
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Liebe Leute
Sorry, ich hab ein bisschen geschlafen... aber besser spät als nie: Heute konnte ich mich davon überzeugen, dass die gelben Fruchtkörper von 1a-1g zu zu sehr ähnlichen Gebilden wie diejenigen von 2a-2h geworden sind. Es ist also sicher alles die gleiche Art; nämlich der Becherförmige Sägeblättling. Insgesamt waren es im Mai sicher 40-60 Fruchtkörper von Neolentinus cyathiformis.
LG Andreas
