Beiträge von Maria

    Hallo Oehrling,


    gute Fotos! Wie sollten die denn aussehen? Was wäre da wichtig?


    Leider konnte ich dieses Wochenende nicht wie geplant noch einmal dort hin gehen, da ich mit einem Magen-Darm-Virus etwas außer Gefecht bin. Ich hoffe aber, dass ich in Kürze dort noch Exemplare finden werde. Und deswegen, wie sollte ich den was fotografieren?

    Die waren wirklich sehr unterschiedlich zu den ganzen Fichten-Habichtspilzen die ich in den letzten zwei Jahren gefunden habe. Sonst hätte ich die gar nicht fotografiert und auch hier nicht angefragt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Rudi,


    keine Ahnung wie häufig der hier ist. Ich durchquere nur immer wieder einmal einen Park und da steht er eben an zwei Stellen mit bisher, letztes Jahr und dieses Jahr, immer nur wirklichen wenige Exemplaren. Bisher habe ich daher eher beschützt und bewundert, Die sind schon toll anzusehende Pilze - finde ich zumindest.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Tomas,

    diese Frage habe ich mir im letzten Jahr, vor vielleicht zwei Wochen und bei diesem Beitrag auch gestellt. Also wenn man einen Pilz findet, der zwar nicht überall wächst und nicht wirklich oft wächst aber eben dort sehr reichlich steht .. naja dann nehme ich etwas mit und probiere den. Wenn es aber um wenige Exemplare geht was dann? Bei mir im letzten Jahr standen da zwei/drei Exemplare und dieses Jahr ganze zwei. Bei Grüni im Garten schaut es, so glaube ich, ähnlich aus. Geht man da ran im Sinne der Äpfel - sind nur Früchte und schaden/beeinträchtigen dem(n) Baum nicht ? Beinahe überall steht ja, man sollte diesen Pilz schonen und eben nicht verzehren.

    Liebe Grüße


    Maria

    Vorgartenzwerge, Fotosession im Maisfeld, ein gemeiner Knoten der mich im Wind stehe ließ und wieder Gefleckthütige - dieser kurze Spaziergang am Abend war wirklich abwechslungsreich und spannend.


    Plötzlich steht dieser Vorgartenstreifen mitten in er Stadt voll mit Saftlingen.
    Ich beschäftige mich ja noch nicht lange mit Saftlingen, vermute aber, dass dies Kegelige / Schwärzende Saftlinge (Hygrocybe conica) sind.


    In allen Stadien




    Noch viel mehr wie bei den Pilzen interessieren mich einfach alle Pflanzen und da sind die häufigsten Pflanzen oft die interessantesten. Hier eine Aufnahme der winzig kleinen Blüte des Ackerunkrautes Gemeiner Windenknöterich (Fallopia convolvulus) - ich finde die total hübsch. Es lohnt sich übrigens auch etwas über seine frühere Bedeutung als Nahrungsmittel, die bis in die Steinzeit zurückverfolgt werden kann, aber auch über seine medizinischen Seiten zu lesen.



    Und dann - Wow - Ein ganzes Maisfeld befallen mit dem Maisbeulenbrand (Ustilago maydis). Vielleicht hat dies ja noch nicht jeder gesehen, ich zumindest sah den Maisbeulenbrand im letzten Jahr zum ersten Mal. Deswegen kommen nun ein paar Fotos davon.







    Der Quirlblütige Salbei (Salvia verticillata) gefällt mir einfach unheimlich gut.

    P1400877_ji.jpg


    Und dann fand ich im Hainbuchengestrüpp neben einem Trockenrasen plötzlich wieder Gefleckthütige Röhrlinge (Hemileccinum depilatum). Ich glaube, so selten sind die hier, zumindest punktuell, vielleicht gar nicht. Jedenfalls habe ich mich gefreut.


    Ah, apropos - zum ersten Mal fand ich die Gefleckthütige Röhrlinge an einem ganz anderem Ort zwei, drei Wochen vorher und hatte keine Ahnung welche Pilze genau dies sind. Nachdem ihr mir hier mit der Bestimmung geholfen habt und ich natürlich noch etwas darüber gelesen habe, konnte ich ihn nun ohne Probleme bestimmen - Eure Hilfe kommt also an :)


    Leider wurde es dann sehr schnell dunkel was man bei den letzten beiden Fotos auch merkt - ein kurzer Spaziergang ist irgendwie immer zu kurz ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Liebe Sabine und Holger,


    was gäbe es denn da zum krumm nehmen. Ich finde es toll immer dazu lernen zu können und freue mich über unterstützende Kommentare - hier wäre es schon cool gewesen wenn ihr da ein winziges Detail ... aber es wird wohl bei der Angabe "einer der beiden" bleiben müssen.


    Oh ja, die Bläulinge und die Widderchen sind echt schwierig zu bestimmen, da kommt es auf so viele kleine Details an - puh - und genau die muss man dann auch noch scharf aufs Foto bannen. Aber ich persönlich finde oft auch die Permuttfalter sehr schwierig zu bestimmen.
    Hier liegen einfach viele Habitate unmittelbar nebeneinander. Es ist schon toll, nebeneinander hat man Moore, die renaturierte Altmühl, Feucht- und Fettwiesen, Halbrockenrasen, Trocken- und Wacholderhänge und Steinbrüche und die Wälder, alles oft nur wenige Meter voneinander getrennt. Nicht umsonst kommen die ganzen Entomologen zum Teil von weit her ins Altmühltal. Und ich stehe mittendrin und versuche jetzt halt mir da ein wenig Kenntnis zu verschaffen. Das macht so einen Spaß!


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Sabine und Holger


    Ja, es ist wirklich ein Paradies hier. Und das Wort selten habe ich hier ganz schnell aus meinem Wortschatz gestrichen.


    Und da habe ich doch gleich auch noch eine Frage an Euch. Ich habe erst im letzten Sommer begonnen mich mit Schmetterlingen überhaupt zu beschäftigen und taste mich da so langsam mit der Bestimmung vor wobei mir glücklicherweise Freunde enorm helfen. Woran macht ihr es fest, dass dies Zygaena purpuralis (Thymian-Widderchen) und nicht Z. minos (Bibernell-Widderchen) ist? Kann man die doch irgendwie unterscheiden? Und an was genau dann? Das wäre so toll wenn ich dies könnte, denn die fliegen ja beide hier in großer Zahl herum und ich weiß immer nur "einer der beiden".


    Gerne zeige ich noch mehr Fotos. Als nächstes kommen für den Juli ein paar Orchideen, genauer die schwierigen Stendelwurzen, und einmal sehen was noch - ich habe ja nur ein paar tausend Fotos ;).


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Müsst ihr die Bläulinge auch jedes Mal fotografieren? Irgendwie sollte man ja meinen man hat nun genug Fotos aber nein ... Die sind aber auch schön, egal welcher.

    Hallo Ihr Lieben,


    Fauna und Flora verändert sich im Laufe des Jahres und ich finde es ungemein spannend dieses auf immer gleichen Wegstrecken über das Jahr hinweg zu beobachten. Ich laufe dabei auf ganz normalen Wanderwegen und diese sind fußläufig von mir zu erreichen oder sind mit einer 10-minutigen Zugfahrt erreichbar.


    Der Kleine Schlehen-Zipfelfalter (Satyrium acaciae)


    Netzhexen (Suillelus luridus) gab es Anfang Juli auch.


    Und es gab Orchideen - zum Beispiel die Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens)





    Auch die Rispige Graslilie (Anthericum ramosum) blühte nun überall.



    Immer wieder schön sind die diversen Kreuzblümchen.



    Tja, da staunte ich nicht schlecht. So kleine und mickrige Türkenbundlilien wie in diesem Jahr habe ich noch nicht gesehen.





    Überall blühte das Rote Waldvöglein (Cephalanthera rubra)



    Auch das Birngrün (Orthilia secunda) blüht nach wie vor.



    Bei jedem Schritt hüpft es nun mehrfach davon - hier konnte ich einmal eine der Ödlandschrecken fotografisch festhalten.



    Diese sieht man bei den Felsen kaum. Der Weiße Waldportier (Aulocera circe)



    Großer Perlmuttfalter (Speyeria aglaja)



    Immer wieder Widderchen :) Hier, so vermute ich, das Thymian- oder das Bibernellwidderchen.



    Der für diesen Tag angekündigte Sturm zog auf, der Wind peitschte bereits böig, dunkel wurde es, ich beeilte mich zurück in den Ort zu kommen, nahm eine Abkürzung und dann waren sie auf einmal da ... so viele und so unglaublich schön. ❤️

    Die Fotos sind ob der Situation wirklich nicht so toll aber das macht nichts. Der Rote Apollo (Parnassius apollo)

    P1310036_ji.jpg








    Aber ich musste mich beeilen um trockenen Fusses vor dem Regen zurückzukommen während der Graureiher gemütlich sein Abendbrot erbeutete.



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    Kämpfe unter Wasser

    Eigentlich wollte ich nur ein tausendstes Foto der Gelbbauchunken machen aber dann ging dies ziemlich ab ... ich habe einfach nur noch auf den Auslöser gedrückt und einige Fotos sind sogar etwas geworden.


    Die zwei Unken lagen gemütlich nebeneinander im Wasser als sich eine dritte Unke von hinten näherte. Die linke Unke setzte sich in Bewegung und dann ging alles rasend schnell.











    Der Eindringling war besiegt und verzog sich wieder. Für mich war dies ein ungemein spannendes und faszinierendes Schauspiel gewesen.



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    Pilze gab es Anfang Juli nicht wirklich viele aber immerhin doch ein paar. Den Fransigen Wulstling (Amanita strobiliformis) habe ich dann aufgrund Eurer Hilfe im letzten Jahr auch in diesem Jahr erkannt.



    Viele Pilze bereiten mir nun, Dank Eurer Hilfe in den letzten zwei Jahren keine Bestimmungs-Probleme mehr.



    Der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola)



    Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)



    Mit Käfern, Wanzen und Co., so habe ich für mich beschlossen, fange ich erst gar nicht an - der Kleine hier mit seinem Bürstenhaarschnitt war aber schon putzig.

    Er wurde mir als Gemeiner Bienenkäfer (Trichodes apiarius) benannt.



    Flockenblumen - so zahlreich, unterschiedlich und so schön.









    Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium)



    Irgendwann mache ich einmal ein Album "Ackerränder (heute heißen die Blühstreifen ;) ) - so wie sie sein sollten"



    Orchideen müssen nicht immer im Vordergrund stehen.



    Allerdings sind sie, vor allem wenn man sie sich im Detail ansieht, natürlich wunderschön. Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)





    Apropos Detail - so winzig klein und im Gras beinahe unsichtbar, aber ich finde wunderschön.
    Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)



    Dies waren Fotos von zwei verschiedenen Wanderungen Anfang Juli. Natürlich war ich danach wieder unterwegs aber ich glaube, jetzt reicht es erst einmal.


    Liebe Grüße


    Maria




    Hallo miteinander.


    Eine Nacht darüber schlafen ist immer gut! Und ja, gestern menschelte es bei mir sehr.


    Ich bin so wie ich bin und jetzt mache ich den Altmühltalbericht noch einmal und hoffe einfach, dass ihr von der Diversität, die ich versuche mit meinen Fotos ein klein wenig wieder zu spiegeln, genauso begeistert seid wie ich es jeden Tag aufs Neue bin.


    Liebe Grüße


    Maria

    Dies würde ich sehr gerne Peter da ich die Menschen und das Wissen hier sehr schätze. Wenn aber mein Wissensdrang. meine Art und Weise, auch im Umgang mit der Pilzbestimmung so viele Ungereimtheiten aufwirft, ja dann überlege ich ehrlich gesagt schon.


    Liebe Grüße einer leicht schockierten, frustrierten Maria

    Hallo Grüni/Kagi,


    von meiner Seite aus besteht da bezüglich Oehrling überhaupt kein Problem. Ich war auch immer mehr als höflich, im Gegensatz zu manch anderen Usern hier, und habe mich immer bedankt, ebenfalls im Gegensatz zu manch anderem User hier. Alles was darüber hinausgeht habe ich weiter ober geschrieben und um Ideen gebeten.

    Und ich habe nie behauptet von Pilzen Ahnung zu haben, ganz im Gegenteil. Aber ich arbeite hart daran mehr Ahnung zu bekommen!
    Und, ich bin richtig glücklich darüber ein Mensch zu sein, der die Fähigkeit hat überzusprudeln, sich über diese überwältigende Vielfalt der Natur jeden Tag aufs Neue freuen zu können , ja auch, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, diese Vielfalt überhaupt erst einmal wahrnehmen zu können.


    Ich jedenfalls ziehe so langsam aus dem Ganzen hier meine ganz eigenen Schlüsse und überlege wo ich meine Freude, mein Überwältigt sein an der unglaublichen Natur, meine Neugierde eigentlich unterbringen kann. Hier? Meinen fertigen neuen Altmühltal-Bericht für Juli habe ich jedenfalls gerade nicht gepostet - warum sollte ich frage ich Euch.


    Dich wiederum lade ich sehr gerne einmal hierher ein, mit Deiner Schwester habe ich diesbezüglich ja auch schon. leider einmal zu spät, geschrieben. Und nicht nur Dich! Es wäre so toll immer wieder einmal, neben dem Stefan, mit jemandem unterwegs zu sein, der einem genau, fachkundig und auch innerhalb der ganzen Vielfalt sagen kann um was es sich denn jeweils handelt.
    Wenn Du vor hast die schier unglaubliche Region hier einmal zu besuchen, dann melde Dich bitte.

    Und ansonsten - anscheinend überfordere ich. Ich selbst bin übrigens nicht überfordert. Anscheinend bin ich zu sehr Chaotin - bin ich auch, aber dies ist für mich kein Problem sondern darin steckt ein recht effektives System was aber wieder einige andere nicht nachvollziehen können (dies begleitet mich schon immer, mein ganzes Leben lang) und daher alles als unorganisiert, chaotisch ansehen.

    Wenn meine Art und Weise hier nicht gerne gesehen wird, wenn meine höflichen Umgangsformen, meine Wissbegierde hier nicht so gerne gesehen werden, wenn mein Danke, Vielen Dank hier nicht genügen, wenn von mir binnen zweier Jahre ein immenser und perfekter Wissensstand erwartet werden ... ja dann ... dann bin ich hier wohl falsch. Schade, sehr, sehr schade!


    Maria

    Danke Mausmann.


    ich gebe zu, ich war gerade irgendwie, ich weiß nicht verletzt ist das falsche Wort, naja .. es menschelte halt. Aber ich denke, in Deinen Worten steckt viel Wahres und ich danke Dir dafür.


    Ein zeitnahes Feedback über ein "Vielen Dank" hinausgehend ist für mich schwierig, da ich immer erst dann weiß ob ich etwas Dank Eurer Hilfe tatsächlich begriffen habe, wenn ich die Pilze wieder finde und dann weiß was es ist (ob Gattung oder Art), weiß auf was man achten muss. Und dann ist meist schon einige Zeit vergangen und die Anfrage mit Glück z. B. auf der 8. Seite zu finden, meist noch viel weiter zurückliegend. Und ja, ihr hier könnt dann natürlich nicht wissen, ob Eure Mühe etwas gebracht hat.
    Ich habe noch keine Ahnung wie ich dies ändern könnte, aber ich kann Euch versichern, Eure Hilfe, Eure Erklärungen, Eure Links, bringen mich so ungemein weiter, helfen mir immens und ohne Euch würde ich heute nicht so dastehen.


    Oehrling, hast Du vielleicht einen Vorschlag wie dies zu ändern wäre? Das Einzige was mir spontan einfällt ist, dass ich einfach meine fb-Beiträge auch hier poste und man daraus vielleicht erkennen kann, was ich verstanden habe (und dies habe ich ja nur durch euch alle) und wo eben noch nicht.

    Viele liebe Grüße

    Eure Maria

    Nee oder? DAS Immergrün? OHA, dann ist das vielleicht noch ein ganz anderer Sarcodon. Dort würde ich Squamosus nicht vermuten. Das ist eine Art der mageren Sandkieferwälder, wie hier in der Lausitz.


    l.g.

    Stefan

    Ich muss Dich enttäuschen Stefan, dies war nicht beim Mittleren Wintergrün sondern wo die Wiese mit den Orchideen und weiteren wunderbaren Pflanzen unter den Strommasten ist. Und dort ist doch dieser schmale Waldstreifen zwischen Schotterweg und Wiese ... dort wachsen diese Pilze.


    Liebe Grüße


    Maria

    Mache ich Stefan.


    Ich habe eh vor die nächsten Tage dort wieder hin zu gehen. Angenommen die Pilze sind aufgrund der Wärme bereits vertrocknet - trotzdem ein Exemplar mitnehmen?
    Ach die wachsen übrigens dort wo ich unbedingt das Birngrün fotografieren wollte als wir zu 5. unterwegs waren.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Maria,

    Aber trotzdem wüsste man schon gerne, ob du wirklich ein Interesse an den von dir gezeigten Pilzen hast oder nicht, denn dann müsste man nicht ständig zum Bücherregal rennen und Literatur wälzen, um zu den von dir gezeigten Pilzen Namen zu finden - die dann bei dir vielleicht, so wie sich das bei dir jetzt ein bisschen anhört, ins linke Ohr rein- und zum rechten Ohr wieder rausgehen und letztlich nur deinen Frust erhöhen. Welche Vorstellungen du vom Kennenlernen von Pilzen genau hast, ist mir nicht ganz klar. Aber das Einstellen und Immer-Wieder-Einstellen von äußerst schwer und oft nur mikroskopisch bestimmbaren Pilzen „quer-durch-den-Garten“ in der Hoffnung, dass dir ein Auskenner den Namen rausfindet ist doch nicht wirklich zielführend, und so ist es kein Wunder, dass du immer noch das Gefühl hast, kein Land zu sehen, obwohl du dich jetzt schon eine ganze Weile damit beschäftigst. Ein bisschen methodisches Vorgehen könnte da sicher helfen, findest du nicht?

    FG

    Oehrling

    Hallo Oehrling,


    ich glaube, da liegt jetzt ein kleines Missverständnis vor und ich bin, wenn ich ganz ehrlich bin, auch etwas irritiert.


    Natürlich interessiere ich mich ungemein für die angefragten Pilze, sonst würde ich ja nicht fragen.


    Keineswegs geht dies in das eine Ohr rein und beim anderen wieder raus. Wenn dem so wäre, würde ich mir nicht die Mühe machen in der Regel vorher selbst zu recherchieren, Texte und Bilder hier einzustellen und dann alle gemachten Angaben nachzulesen. Leichter wäre es einfach ein paar Zeigefotos irgendwo einzustellen mit dem Text "Schaut einmal wie hübsch"


    Und ich gehe durchaus zielgerichtet vor. Ob ich den "richtigen Weg" gewählt habe weiß ich nicht. Je nachdem was ich das Jahr über finde sehe ich mir ganz bestimmte Gattungen näher an und lese da sehr viel und stelle durchaus auch so lange Bestimmungsanfragen bis ich es begriffen habe. Aktuell sind dies diverse Röhrlinge insbesondere die Hexen. Gleichzeitig die ganzen Erdsterne, die Saftlinge und in letzter Zeit überblicksmässig die Rötlinge (hier will ich aber einfach nur erkennen können, dass es sich um Rötlinge handelt - mehr nicht!).

    Um erkennen zu können was kann zumindest annähernd bestimmt werden, muss ich erst einmal die Gattung an sich erkennen und muss mich damit erst einmal zumindest oberflächlich auseinander gesetzt haben (dies mache ich gerade mit den Rötlingen). Nicht wenige meiner Anfragen gehe in die Richtung welche Gattung dies ist. Und erst dann kann ich mich entscheiden ob ich mich mit diesen Pilzen weiter beschäftigen will oder nicht, ob ich dazu Anfragen mache oder nicht. Die ganzen Galerinas, soweit ich sie als solche erkenne, schaue ich mir zum Beispiel nicht mehr weiter an, oder zur Zeit auch nicht die ganzen Täublinge, Milchlinge, Rißpilze usw. usw.

    Dennoch kann es vorkommen, dass mir Pilze auffallen mit denen ich mich gerade nicht intensiver beschäftige. Na und? Dennoch kann es vorkommen, dass ich einen "Knoten im Gehirn" habe und eine Gattung oder eine Art nicht erkenne obwohl ich es eigentlich vom Prinzip her weiß. Na und? Darf man da dann nicht aus wirklicher Interesse heraus nachfragen was dies sein könnte?


    Außerdem bin ich der Meinung, dass mein Wissen in der "ganzen Weile" seit ich mich damit beschäftige enorm gewachsen ist und man dies auch durchaus erkennen kann - so sagt man mir dies zumindest von vielen Seiten. Übrigens, seit genau 2 1/2 Jahren beschäftige ich mich nun mit den hiesigen Pilzen - nur um eine greifbare Zahl zu haben.


    Ich gehe davon aus, dass sich Dein Text generell auf meine Anfragen, in diesem Jahr ja noch gar nicht so viele, bezieht und dies waren immer, mit Ausnahme dieser Sammelanfrage hier, Einzelanfragen, also zu einem Pilz.
    Ich kann nichts dafür, dass ich vor zwei Jahren in ein Gebiet mit einer außerordentlich hohen Diversität, sowohl was die Biotope als auch was die Arten angeht, gezogen bin. Vorher lebte ich ja immer bei den "Steckerleswäldern" auf sauren Böden mit entschieden weniger Pilzarten. Ich kann nichts dafür, dass ich hier laufend auf Pilze stoße, für deren Bestimmung man gelegentlich Fachliteratur braucht, die einem halt nicht so geläufig sind. Ich suche diese Pilze nicht gezielt, die wachsen hier einfach so und dies zum Teil in großer Anzahl.


    Und ja, Du hast Recht ein klein wenig methodisches Vorgehen ist wirklich von Nöten. Dies sehe ich auch so. Wenn ich aber auf Trockenhängen bin um mir die diversen Saftlinge gezielt näher anzusehen und daneben schwarze, blaue, gelbe kleine Pilzchen wachsen die mir sofort ins Auge springen oder "Stachelpilze" am Waldrand, oder - soll ich mir die dann nicht ansehen? Wenn ich mir im Wald die ganzen verschiedenen Röhrlinge gezielt näher ansehe und daneben wachsen Becherchen und Lorcheln und dies Lederkoralle - soll ich mir die dann nicht ansehen? Und ist es dann nicht legitim wissen zu wollen was dies ist?


    Sorry, ich habe jetzt ewig viel geschrieben, aber als ich gerade Deinen Text las, den ich ja nicht nur als auf diese einzige Sammelanfrage bezogen las, war ich schon ein wenig irritiert.

    Sofern dies allerdings nicht nur Deine Meinung ist sondern von weiteren Usern getragen wird, dann bitte ich um Entschuldigung. Dann teilt mir dies bitte offen mit und ich werde mit meinen künftigen Pilzbestimmungsanfragen überlegen, wie und wo ich diese weiter machen kann.


    Maria

    Letzten Samstag konnte ich nur einen kleinen Spaziergang machen und es war wie immer wunderschön. Nachfolgend ein paar Fotos vom Samstag wobei ich die Speisepilze einmal nicht zeige und es beginnt lila ....


    Überall blühen im Wald plötzlich wieder die Veilchen - keine Ahnung welche dies sind.

    P1390846 (2)_ji.jpg


    Die "Milka-Lila-Kuh-Pilze" sind wieder da ;)Inocybe geophylla var. violacea - danke noch einmal Stefan.


    Dieses Lila, einfach herrlich.



    Lacktrichterlinge mit ihren herrlichen Farben

    P1390979_ji.jpg


    In allen Farbschattierungen - so schön.
    Helmlinge, vielleicht Große Bluthelmlinge (Mycena haematopus)


    Nach langer Zeit sah ich einmal meinen Freund wieder, wenn auch dieses Mal ziemlich weit entfernt.


    Wahrscheinlich der Blumenartige Warzenpilz (Thelephota anthocephala) und sollte er doch noch das Stinken anfangen dann Thelephora palmata. (Das Foto ist vergrößert)



    Ich habe alles vergessen was ich im letzten Jahr über Erdsterne gelernt habe - da muss ich echt noch einmal intensiv ran.
    Jedenfalls sind die alle, ausnahmslos, bereits wieder vertrocknet oder am vertrocknen.


    Neue Dornige Stachelbart-Funde, aber die werden gar nicht mehr richtig groß, denen ist es anscheinend auch zu warm.



    Dafür sprießen die kleinen Igelchen in Massen



    Genau so wie die Buchen-Schleimrüblinge nun überall hervorkommen.


    Am meisten faszinierten mich aber diesen kleinen Schönheiten.




    P1390939 (2)_ji.jpg





    Mehr Fotos gibt es dann für den Sonntag, dann aber mehr von Trockenrasenhängen.


    Liebe Grüße


    Maria