Beiträge von Maria

    Hallo Ihr Lieben,

    nach langer Zeit verfasse ich aus gegebenen Anlass wieder einmal einen Post. Stefan ( Oehrling ) besuchte mich gestern aufgrund eines Fundes. Damit man versteht warum und wie es dazu kam erst einmal Fotos meiner kleinen Wanderung vom letzten Samstag.


    Am Samstag war ich schier überwältigt von den vielen verschiedenen Pilzen die zum Tel schon etwas Besonderes sind, zumindest für mich.

    Nachfolgend eine kleine Auswahl, auch wenn es viele Fotos sind, ausgewählter Pilz- und Pflanzen-Fotos in der Reihenfolge wie sie entstanden sind. Es fing zunächst ganz harmlos an, doch dann ...


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    Bis zum Abwinken


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    So langsam geht die Saison zu Ende


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    Ich glaube, die ganzen Saftlinge die ich an diesem Tag sah waren alles Hygrocybe persistens, bin aber wie immer nicht wirklich sicher.


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    Die Trockenrasen- und Halbtrockenrasenhänge standen voll mit einer Vielzahl kleiner Pilze so wie zum Beispiel diese hier.


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    Die hier waren dagegen nicht zu übersehen, leider kann ich sie nicht mehr verspeisen.


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    Wohin man sah Pilze, die vielen Fichtenreizker am Waldrand und später vom Wald zeige ich erst gar nicht.


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    Wahrscheinlich der Gesägtblättrigen Rötling (Entoloma serrulatum)


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    ?


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    Immer wieder einmal blühender Frühlings-Enzian (Gentiana verna)


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    Und auf einem der Hänge wirklich viele Saftlinge aber ich glaube, dass dies alles der Spitzgebuckelte Saftling war.


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    Auch im Wald stellenweise ein Pilz neben dem anderen, darunter sehr viele verschiedene Risspilze (glaube ich zumindest ;) ).


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    Und dann an mehreren Stellen diese nach wie vor unbekannten Stachlinge. Und diese Pilze waren der Grund des Besuches von Stefan. Weitere Fotos findet man hier


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    Immer wieder Dreifarbige Krempenritterlinge (Leucopaxillus compactus)


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    Und nachdem die, wie ich finde, schon etwas Besonderes sind hier noch ein Foto.


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    An den vielen Fransenenzianen (Gentianopsis ciliata) komme ich einfach nicht vorbei ohne Fotos zu machen.


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    Wohl einer der letzten Himmelblauen Bläulinge (Lysandra bellargus)


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    Die Farben des Satans-Röhrling (Rubroboletus satanas) sind schon richtig Klasse.


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    Und an diesen Massen-Pilzchen komme ich auch nicht vorbei ohne ein Foto zu machen. Ich denke der Braungrüne Zärtling (Entoloma incanum)


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    So eine schöne Blüte des Fransenenzians :)


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    Immer wieder der Schwarzer Korkstacheling (Phellodon niger)


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    Wie schon erwähnt ... Risspilze ohne Ende


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    Ein kleiner Hang voll mit Orangeroten Korkstachelingen (Hydnellum aurantiacum) die gerade durchkommen - wunderschön und ich glaube schon etwas durchaus Besonderes.


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    Ja, solche Winzlinge gab es auch, hier nur ein Beispielfoto.


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    Oder die hier.


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    Außerdem Lorcheln.


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    Rötliche Gallerttrichter



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    Und noch so viele andere, weitere Pilze - einfach wie im Traum!


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    Auf dem Rückweg besuchte ich dann noch kurz den Milzfarn (Asplenium ceterach). Auch er ist etwas ganz besonderes, ist in Bayern stark gefährdet, also RL2



    Unterwegs war ich zwischen drei und vier Stunden und ich war ob der Vielfalt, die meisten Funde habe ich hier ja gar nicht gezeigt, richtig, richtig platt. Es ist schon der Wahnsinn hier :)


    Liebe Grüße und der Bericht vom Besuch des Stefan kommt in Kürze.


    Maria

    Hallo miteinander,

    ich füge noch die Fotos mit der KOH-Reaktion an diesem erwähntem älteren Pilz bei. Leider ist der Streifen mit der leichten rosa-violetten Färbung des Fleisches auf den Fotos nicht wirklich gut erkennbar.




    Wir bepinselten dann alle möglichen weiteren Stachlinge von oben bis unten aber keiner, auch nicht die älteren, hatte die oben gezeigte Reaktion, sondern maximal die nachfolgende.

    Servus, Maria!


    Macht nix. Die Doku mit den Mikromerkmalen ist ja oben hier im Thema einzusehen. Da hat ja auch Frank schon geschrieben, daß das vorerst mal ein Rätsel bleibt und man die wirklcih auch frisch vergleichen müsste.
    Ich wünsche dir und Stephan viel Glück, wenn er vorbeikommt, daß ihr reichlich Stachelinge findet (die im anderen Thema habe ich auch gesehen und bewundert).
    Bitte Bildchen machen und zeigen, wenn ihr die auseinanderklabüstert!



    LG, Pablo.

    Hallo Pablo,


    ja, wir haben heute an mehreren Stellen, so wie im letzten Jahr, nicht wenige dieser obigen Stachelinge gefunden, von ganz jung bis alt. Es scheinen alles die gleichen zu sein, da sind wir uns ziemlich sicher, und natürlich haben wir alles dokumentiert und Stefan wird sich dies nun zuhause näher ansehen. Denn was es ist, dies ist natürlich nach wie vor nicht klar, nur etwas eingegrenzt. Ich bin echt neugierig auf das was Oehrling dazu schreiben wird.


    Liebe Grüße


    Maria

    Oh Pablo, dies ist jetzt ein Jahr her und ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern welchen ich Dir zugesandt hatte. Es war auf jeden Fall einer von denen die man auf einem der Fotos sieht, glaube ich zumindest ;)


    Morgen, naja in Anbetracht der Stunde heute, kommt unser Oehrling und sieht sich dies einmal an - ich bin vielleicht gespannt was er herausbekommt :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Bitte, was habe ich denn da gefunden?

    Hallo Maria

    Einen von den Kartoffelbovisten. Ich glaube, sicher kann man die Arten makroskopisch nicht unterscheiden.

    Hallo Uwe,


    dies hatte ich schon befürchtet. Allerdings hatte ich die Hoffnung, dass man diese hier, bis Scleroderma bin ich ja gekommen, zumindest etwas einschränken kann, so auffällig wie die mir erschienen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Oehrling,


    dies wäre ja fantastisch!!!


    Ja, dies sind aktuelle Funde von gestern. Und die im letzten Jahr standen exakt, aber wirklich zentimetergenau, an der selben Stelle.


    Am Montag muss ich nicht arbeiten und hätte Zeit, am Dienstag kann ich dagegen nicht. Oh, dies wäre so toll, da wuchsen nämlich ringsum noch so einige andere Pilze bei denen ich mit Fragezeichen davor stehe. Hast Du meine Telefonnummer noch? Wenn nein melde Dich doch bitte noch einmal per PN.


    Ich freue mich schon total :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Oehrling,


    danke für Dein Kompliment.


    Ein Geruch ist bisher nicht wirklich feststellbar, so wie im letzten Jahr. Probiert habe ich dieses Mal nicht, hatte ich ja aber im letzten Jahr und beschrieben. Alle Fruchtkörper, bis auf einen total verwurmten, waren noch sehr jung und die lies ich daher vor Ort, habe sie nicht mitgenommen. Und den verwurmten habe ich zwar mitgenommen aber dies war, wie ich gerade feststellte, keine so gute Idee ;) . Aber die Saison fängt ja gerade erst an.


    Die Huthaut der Pilze vom letzten Jahr waren meiner Meinung nach schon schuppig, aber dies ist jetzt nur meine Meinung.

    Das Fleisch würde ich eher als gelblich einstufen, die KOH-Reaktion auf den Stacheln war dann sehr leicht grünlich-wässerig.


    Ich bin echt neugierig.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich greife dieses Thema noch einmal auf mit neuen Fotos von gestern, darunter welche mit KOH-Reaktion sowie Habitatfotos. Ich würde ja schon sehr gerne wissen mit wem genau wir es hier zu tun haben.


    Liebe Grüße


    Maria









    KOH-Reaktion am Hut und Fleisch


    KOH-Reaktion am Stiel und an den Stacheln


    Habitatfotos in jede Richtung, die Pilze wachsen links unter den jungen Fichten.


    Ich stehe dort wo die Pilze wachsen


    Hinter mir wachsen die Pilze



    Diese Fotos eines älteren bzw. angeschimmelten Fruchtkörpers entstanden am 23.08.2020 an der gleichen Stelle.

    Hallo Ihr Lieben,


    ich kann mich nicht erinnern solche Bovisten, ich hoffe es sind welche, schon einmal gesehen zu haben. Bei meinen Bestimmungsversuchen bin ich am ehesten bei Braunwarziger Hartbovist (Scleroderma verrucosum) gelandet nur ob dies stimmt?


    Funddaten: 05.09.2020, Altmühltal, kompletter Mischwald, sie wuchsen nur direkt auf einem geschottertem Weg, die mittleren Fruchtkörper hatten einen Durchmesser von ca. 3/4 cm., Geruch vorhanden aber für mich nicht definierbar, jedenfalls für mich nicht wirklich unangenehm.


    Bitte, was habe ich denn da gefunden?


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    wie immer ist die Diskussion nicht nur spannend sondern auch äußerst lehrreich für mich. Danke dafür an Euch alle.


    Und natürlich, sobald ich an diesem Baumstamm wieder vorbei kommen (und dann hoffentlich nicht wieder zwischen "Dunkel und siehst mich nicht" ;) ) mache ich gute Fotos.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Werner,


    T. biforme habe ich hier schon gefunden - er wächst hier. Und bei meinem nächsten Spaziergang ins Moor werde ich einfach versuchen vor Einbruch der Dunkelheit bei diesem Baumstamm zu sein um einigermaßen gute Fotos der Pilze, an dem Stamm wuchsen noch mehr, andere Pilze, zu machen.


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    Hallo Beli,


    als ich den Pilz fand dachte ich nur "Was ist denn jetzt dies schon wieder". Als ich dann aber das Schnittbild sah, dachte ich sofort an den Leberreischling. Ich bin ehrlich gesagt über deinen Beitrag ganz persönlich erleichtert, dass ich nicht so ganz daneben lag - danke :)


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    Ich habe ja nur einen kleinen Teil des Pilzes abgeschnitten, der Rest wird ja weiterwachsen, denke ich zumindest. Und an diesem Baumstamm komme ich auf meinem Weg ins Moor welches ich regelmäßig wegen der Pflanzen und Insekten besuche jedes Mal vorbei. Jetzt bin ich echt neugierig, wie sich der Pilz weiter entwickeln wird.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Werner,


    erst einmal vielen Dank. Ja, die Babys, die laufen mir halt öfter einmal über den Weg - die Senioren hingegen lasse ich mittlerweile links liegen nachdem ich selbst gefährlich nahe ans Seniorenalter rücke ;) .


    Ich habe keine Ahnung was dies für ein Baum war. Allerdings wuchsen dort etliche Pilze und vielleicht kann man über diese Rückschlüsse ziehen, ich befürchte allerdings eher nicht. Allerdings fand ich diese ganzen Pilze auf meinem heutigen Rückweg kurz vor 20 Uhr, also kurz vor Einbruch der Dunkelheit, und leider leider ist kein einziges Foto scharf geworden - vor lauter Frust hatte ich die Fotos bereits im Papierkorb, nun aber doch noch einmal hervorgekramt.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    Leberreischlinge habe ich zwar schon oft gefunden, die sahen nur immer doch etwas anders aus. Bei meinem heutigen Fund fällt mir nur nichts anderes ein, bzw. ich finde nichts anderes was passen könnte. Vorsichtshalber, liege ich mit meiner Annahme richtig?


    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Keine Ahnung welcher Baum dies einmal war, der liegt da schon Jahrelang und ist soweit ich mich erinnere das "Telefon" innerhalb eines Wald-Lehrpfades.. Der Wald an sich ist ein kompletter Mischwald, unter anderem auch mit Eichen.


    Hallo Ihr Lieben,


    nachdem ich wochenlang, eigentlich schon monatelang, nicht in die Natur konnte fand ich dann bei meiner ersten Exkursion diese Pilze hier. Solche habe ich noch nie gefunden und weiter wie Rubroboletus komme ich leider nicht. Bitte, was habe ich denn da gefunden?


    Funddaten: 23.08.2020, Altmühltal, kompletter Mischwald mit verschiedenen Laubbäumen und Nadelbäumen. In dem Waldstück verteilt sah ich bestimmt 25 Exemplare dieser Pilze. Kein spezieller Geruch, probiert habe ich nicht, die Pilzhüte und Stiele der noch nicht vergammelten waren relativ fest, die meisten Pilze waren relativ groß - Durchmesser 15 bis 20 cm, die Hüte sehr hell. Der Rest müsste auf den Fotos ersichtlich sein.


    Ich danke Euch für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria






    Hier noch Fotos eines Methusalems den ich als erstes gefunden hatte - von dem habe ich auch noch etliche weitere Fotos..





    Und noch ein Foto eines weiteren dieser Pilze - der hier war, wie viele der anderen, richtig groß und dennoch (noch) relativ fest.

    Lieber Stefan,


    leider komme ich erst heute dazu hier etwas zu schreiben - Du kennst ja meine aktuelle berufliche und damit zeitliche Situation. Aber dennoch, es ist mir ein Bedürfnis dies noch zu tun.

    Es war so ein tolles Wochenende, genau so wie Du es beschreibst. Eigentlich hatte ich ja eine Art Fortbildung für Botaniker mit dem Orchideenexperten schlecht hin geplant aber dann kam Corona und ich musste alles absagen :( ABER ich war darüber so traurig, dass ich im Rahmen des in Bayern trotz Corona und innerhalb des hier Erlaubtem einige ganz wenige persönliche Freunde fragte ob sie nicht Lust hätten ganz privat zu kommen. Und ihr alle, die ich Euch alle persönlich bereits vorher kannte, ihr ward die Wucht - es war einfach nur toll!!! Es war so schön mit Helmut Presser (der Orchideen-Experte) Arthur Händler (das Botaniker-Wunder-Lexikon ;) ) , Rico Kaufmann (Botaniker-Meister-Erklärer der noch ganz groß werden wird!), Silvio Meyer (für mich einer der besten Entomologen und mein Haupt-Mentor), Dir dem Mykologen auch noch mit Vera (will nicht genauer benannt werden aber sie hat Kenntnisse im botanischen Bereich ähnlich wie meinen) die Gegend hier zu erkunden.

    Jeder hat aus seinem Bereich etwas dazu beigetragen und alle waren begeistert darüber über andere Fachbereiche etwas zu erfahren. UND es haben sich zwischen Euch allen persönliche Freundschaften entwickelt die, wie ich über fb verfolgen konnte, Früchte tragen - wie schön ist dies denn! :)

    Mit und für Euch gerne immer wieder!

    Liebe Grüße


    Maria


    Ach so - ich selbst habe an diesem Wochenende nicht so viele Fotos gemacht - das Los der Organisatoren ;) Wer auf fb ist kann aber auch die Eindrücke, Fotos und Kommentare der anderen Teilnehmer über meine fb-Seite lesen und sehen. Jeder Teinehmer hat wieder ganz andere Eindrücke wahrgenommen, fotografiert und vermittelt - echt interessant!

    (Sorry - ich bin nicht fähig die einzelnen Links aufzulisten - ich halt wieder ;) Daher der Link zu meiner Seite mit den Angaben zum Datum der entsprechenden Posts)


    https://www.facebook.com/msingerdeortega



    • 03. Juli: Ich mit Silvio Meyer: Orchideen, Saftlinge, Schmetterlinge und Co.
    • 05. Juli: Vera: Wunderschöne Tage im Altmühltal mit allen
    • 05. Juli: Ich mit allen Teilnehmern: Am Wochenende konnte ich mich mit ganz lieben Freunden treffe ....
    • 05.Juli: Arthur mit allen Teilnehmer: Impressionen von der 2-tägigen Entomologischen/Mykologischen-Botanischen Exkursion im wunderschönen Altmühltal und Umgebung.
    • 05.Juli: Rico mit allen Teilnehmern: Privates Botaniker- und Naturliebhabertreffen auf der Fränkischen Alb bei Treuchtlingen
      06.Juli: Silvio mit allen Teilnehmern: Vier Tage Altmühltal liegen hinter mir. Ich hatte die große Ehre botanische, entomologische, mykologische und kulinarische 1f609.png;) Exkursionen mit 6 wunderbaren Menschen zu unternehmen. Ich ziehe meinen Hut vor euch und eurem unglaublichen Fachwissen. Ich denke, wir konnten alle viel voneinander lernen.
      Die Chemie hat auch einfach von Anfang an gestimmt und ich hoffe darauf, sowas wieder mit euch tun zu können.
    • 07.Juli: Ich mit allen Teilnehmern: Nachfolgend noch Fotos vom Samstag von Funden die entweder noch nicht gezeigt wurden oder die mir einfach gefallen.
      08.Juli: Ich mit allen Teilnehmern: Am Sonntag besuchten wir zwei verschiedene Habitate bevor wir uns leider wieder voneinander verabschieden mussten und ein traumhaft schönes Wochenende mit unglaublich netten Menschen zu Ende ging. Ich freue mich schon auf ein Wiedertreffen!
    • 08. Juli: Silvio: Gelbbauchunke (Bombina variegata) Vielen Dank, Maria Ortega, für's Zeigen.
    • 08. Juli: Stefan (Climbingfreak): Nun kommt der Mykologische Teil unseres wunderschönen Treffens. Vielen Dank noch Mal an Maria für die kurzfristige Orga. An alle noch Mal liebe Grüße, Ihr seid tolle Menschen und ich hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen.

    Hallo Ihr,


    aufgrund eines anderen aktuellen Threads bin ich gerade auf diesen uralten hier gestoßen.


    Eigentlich sehr schade, dass ich dann 2017 in das mir damals völlig unbekannte Altmühltal umziehen musste und dann natürlich erst einmal hier neue Pilzgründe finden musste, mein Leben neu gestalten, organisieren und aufbauen musste. Und dann die ganzen mir völlig unbekannten neuen Pilze die ich hier fand - also ganz ehrlich, da war mir der Mond die letzten Jahre über irgendwie dann doch schnuppe ;)

    Aber jetzt, da ich hier im Altmühltal langsam heimisch geworden bin, da ich diese unglaublichen "anderen" Pilze irgendwie doch etwas "sortiert" bekommen habe ;) , aufgerüttelt durch diesen anderen Thread ... spannend und interessant finde ich das Thema schon noch ungemein. Ihr vielleicht auch? Machen wir weiter?

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    zufälligerweise sah ich heute ins Forum ;)

    Ja stimmt, seit Langem kann ich aus beruflichen Gründen nicht mehr so oft im Forum sein und übrigens auch nicht in fb - leider, leider :(

    Aber dieses Thema interessiert(e) mich in der Tat sehr und ich hatte da viel recherchiert und gelesen und auch eigene Aufzeichnungen gemacht.

    Unbestritten ist, dass der Hauptfaktor natürlich das Wetter ist (Temperatur, Niederschlag usw.)
    Unbestritten ist, dass viele Sammler nur in der vermeintlich "günstigen" Mondphase vermehrt zum sammeln gehen und alleine dadurch ein vermeintlich höheres Pilzwachstum vorliegt.
    Aber:
    Woher kommt weltweit diese althergebrachte volkstümliche Annahme, dass bei zunehmenden Mond die Pilze vermehrt sprießen?

    Zum Pilzwachstum in Bezug auf den Mondstand gibt es diverse Untersuchungen aus diversen Ländern. Allerdings hatten bei meinen Recherchen vor einigen Jahren viele von vorneherein ein Ziel - nämlich zu beweisen, dass ja oder dass nein. Und damit sind diese Untersuchungen, was auch immer bewiesen werden sollte, für mich nicht wirklich aussagekräftig. Es gab allerdings ein Ehepaar aus Nürnberg des dortigen Pilzvereines die die Unterlagen dieses Vereines über viele Jahre hinweg auswerteten und eigentlich beweisen wollten, dass der Mond eben keinen Einfluss hat und dann mit Erstaunen feststellten, dass anscheinend über den Jahres-Durchschnitt vieler Jahre hinweg eben doch. Auch gibt es einen Mitarbeiter der spanischen Regierung (ich glaube es war Aragon), der im Auftrag der Regierung dieses in einem bestimmten Gebiet statistisch erfassen sollte und der ebenfalls einen Einfluss feststellte.

    Ich selbst lief damals täglich den gleichen Weg durch einen sehr pilzreichen Wald und dies wirklich über viele, viele Monate/Jahre lang, und mir fiel auf, dass das Wachstum der Pilze kurvenartig verläuft. Daraufhin fing ich über einen gewissen Zeitraum an, dies einmal in einer Liste festzuhalten. Das Ergebnis war für mich durchaus interessant.

    Es ist allerdings nicht so, wie man sich dies vereinfacht vorstellt. Es ist mitnichten so, dass alle Pilze immer bei zunehmenden Mond vermehrt wachsen. Es kommt auch auf die Art der Pilze an. Manche fangen anscheinend vermehrt in der ersten Woche des ersten Viertel des zunehmenden Mondes zu wachsen an, andere in der zweiten Woche des ersten Viertels, wieder andere in der ersten Woche des zweiten Viertels, usw. Ja es gibt anscheinend auch Pilze, die vermehrt bei abnehmenden Mond sprießen. Ich meine mich aber zu erinnern, dass gerade die häufigsten Speisepilze (Maronen, Steinpilze z. B.) gerne vermehrt in der Zeit des zunehmenden Mondes wachsen - vielleicht rührt daher die Ansage des vermehrten Wachstums bei zunehmenden Mond - während andere (Speise-)Pilze durchaus vermehrt in der ersten Woche des abnehmenden Mondes wuchsen (ich meine, dass dies zum Beispiel die Schopftintlinge waren, müsste jetzt aber in meinen Unterlagen nachlesen).
    "Ältere" Pilze fand ich übrigens immer, egal zu welchem Mondstand. Der entscheidende Faktor ist und war, wann diese angefangen hatten zu wachsen (bzw. wie alt diese Pilze vermutlich waren).

    Ich dachte damals schon und denke dies immer noch, dass eine wissenschaftliche und neutrale! Erfassung durchaus interessant sein könnte, bei der allerdings nicht nur das Wachstum in Bezug auf den Mondstand einfließt, sondern eben auch das Wetter (Temperatur, Niederschlag etc.), die Art des Pilzes, das Alter des Pilzes, usw.

    So, und jetzt habe ich doch tatsächlich den damaligen Thread wieder in den Tiefen des Forums gefunden.
    Mondphasen und Pilzwachstum
    Viel Spaß beim Lesen.

    Und jetzt drückt mir einmal die Daumen, dass sich meine berufliche Situation entspannt, denn nicht nur, dass ich nicht mehr im Forum oder in fb sein kann, ich kann ja auch nicht mehr in der Natur unterwegs sein und dies macht mich mittlerweile ganz kirre und kribbelig.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hier wachsen aber auch Pilze, echt schwierig für mich und doch so ungemein faszinierend und interessant!

    Das ist u.a. auch ein Grund, warum ich dich immer sehr gerne besuchen komme. ==Gnolm3==Gnolm10

    Ach meno Stefan, und ich dachte, dass Du NUR wegen mir kommst ==Gnolm1 ==Gnolm12 ==Gnolm7

    Ich freue mich schon so auf nächstes Wochenende, auch wenn es ja eigentlich "nur" um Pflanzen geht (auf denen dann ja auch wieder Pilze zu finden sind). Aber die Pilze, die so zwischen den Pflanzen wachsen, schauen wir zwei uns schon auch an.

    ... denn sonst ist die Wohnung irgendwann voll mit Herbarmaterial und man hat selbst keinen Platz mehr.



    LG; Pablo.

    Genau. Und bei mir kam dann auch noch dazu, dass ich Schlamper dann manchmal gar nicht mehr wusste welches getrocknete Exemplar den nun welcher Fund war welches ich dann wem? zusenden wollte - ich werde ja schon selber rot und schäme mich ein wenig ;)


    Wie auch immer, nun weiß ich, so wie Du geschrieben hast, dass dieser hier angefragte Pilz bzw. solche Pilze durchaus interessant sein könnten und kann die beim nächsten Mal dann gezielt mitnehmen.


    Hier wachsen aber auch Pilze, echt schwierig für mich und doch so ungemein faszinierend und interessant!


    Liebe Grüße


    Maria

    Falls wir die Pilze nächste Woche wiederfinden, dann werde ich dir mir mal ansehen. Inocybe ist ja ein meiner Interessensschwerpunkte.


    l.g.

    Stefan

    Hi Stefan,


    die fand ich übrigens ganz in der Nähe von der Stelle an der wir letztes Jahr mit Christoph und Christoph die Ziegelroten gefunden hatten - vielleicht erinnerst Du Dich. Die Chancen stehen meines Erachtens gut, dass wir am Wochenende noch ein paar größere/ältere Exemplare finden könnten. Hoffentlich ....

    Liebe Grüße


    Maria