Beiträge von Maria

    Hallo Stefan,


    naja, Steinbrucherweiterungen, Steinbruch-Wiederbelebung etc., dies geschieht hier im Naturpark Altmühltal laufend und damit natürlich auch Rodungen. Eigentlich müsste und könnte ein großer Teil des Altmühltal unter Naturschutz gestellt werden, dies geschah aber nur in einigen wenigen sehr kleinen Habitaten, der ganze Rest ist nur Naturpark.


    Und man sollte bedenken, dass viele der Habitate, so auch das Habitat um das es hier geht, ja erst durch Menschenhand entstanden sind. Dies waren früher Steinbrüche die nun halt, in diesem Falle, wieder bewaldet sind, dort wurde eine Stromtrasse geschlagen, dort wurde ... (wenn ich dies schreibe weiß wirklich jeder wo genau der Fundort liegt ;) ), und so weiter und so weiter.


    In solchen Gebieten wie dem Altmühltal sollte man und kann man nicht überall und generell "Verbieten", hier leben und arbeiten Menschen deren Existenz, nicht nur die der Firmeninhaber, von solchen Tätigkeiten abhängt. Gezielt aber, bei ganz besonders schützenswerten und einmaligen Habitaten, sollte man dann allerdings durchaus tätig werden. Dazu sind dann aber wirklich gewichtige Gründe und wissenschaftliche und fundierte Analysen erforderlich. Und dann könnte man in diesem speziellen Fall vielleicht sogar eine kleine Chance haben, denn die Firma wirbt genau mit solchen Dingen wie zum Beispiel Naturschutz und ist hier auch durchaus in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde tätig und zwar mehrfach. Wenn ich mich allerdings an die Firma oder an die Untere Naturschutzbehörde wende, dann bringt dies gar nichts, dies muss schon von anderer, renommierter und anerkannter Seite her erfolgen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Ich freue mich jetzt schon auf Dich lieber Pablo!


    Sechs verschiedene Stachelpilze habe ich dort, in diesem relativ kleinem Areal, ja bisher schon gefunden und was ich so gut wie nie fotografiere ist das ganze "Rindengetöns" ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Dort wachsen auch unglaublich viele verschiedene eher seltene Cortinarien, der evtl. Cortinarius psittacinus den ich vor ein paar Tagen anfragte zum Beispiel. Und was die Pflanzen angeht die dort wachsen ist es ebenfalls der Hammer (über die habe ich überhaupt erst die ganzen Pilze dort entdeckt). Jedenfalls begehe ich seit zwei Jahren diesen Berg regelmäßig, beinahe jede Woche, spätestens jede zweite Woche, allerdings blieb ich wegen dem doch zum größten Teil etwas unwegsamen und steilem Gelände in diesem uralten Steinbruchgebiet bisher immer brav auf den Wegen. Dies werde ich nun ändern und einmal sehen was sich abseits der Wege vielleicht noch so finden lässt.


    Der ganze Berg ist übrigens in Privatbesitz einer Stein-abbauenden Firma. Ich kann nur hoffen, dass der Abbau auch in Zukunft nur die andere Hälfte des Berges betrifft und eben nicht diese sensationelle Bergseite. Auch deswegen wäre rein vorsichtshalber eine wissenschaftliche / professionelle Begutachtung oder was auch immer sicher nicht verkehrt!


    Liebe Grüße


    Maria

    WOW!


    Ich habe jetzt doch so einiges über den Sarcodon lepidus gefunden - also dies wäre ja ein Ding!


    Und wenn man bedenkt, dass der weltweit, wie ich gelesen habe, extrem selten ist, in Deutschland vom Aussterben bedroht ist, und hier wächst der an diesem Berg wirklich sehr zahlreich - ist ja schier unglaublich :)


    Liebe Stachlings-Experten, ich führe Euch sehr gerne in dieses Areal denn dies, so meine Meinung, sollte nun wirklich genau untersucht und dokumentiert werden.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Christoph,


    Eichen wachsen bei der Stromtrasse zwar auch, nicht aber bei der zweiten Fundstelle. Dort wachsen nur Rotbuchen und Fichten soweit ich mich erinnere. Oehrling kannst Du Dich an weitere Bäume erinnern?


    Und dann fand ich ja vor ein paar Tagen gleich mehrere Rotbuchen an deren Fuß, eigentlich schon beinahe Stamm, diese hier gezeigten Stachlinge wuchsen - ich denke der Begleitbaum ist die Rotbuche auch wenn ca. die Hälfte der gefunden Stachlinge unter Fichten, die aber eben im Mischwald stehen, wuchsen.


    Ich werde einmal schauen, ob ich die "Die terrestrischen Stachelpilze Europas" online finde, vermutlich aber eher nicht :(


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Christoph,


    super dass Du Dir dies angesehen hast. Leider finde ich nicht wirklich viel über den Sarcodon lepidus, auf den Fotos von Harzpilze bzw. dem Tintling sieht der aber rein optisch schon einmal sehr ähnlich aus. Wo könnte ich denn mehr darüber lesen, erfahren?


    Es handelt sich, nur am Rande erwähnt, nicht um einen Laubwald sondern um einen Mischwald. Du warst genau dort übrigens auch schon. Vielleicht erinnerst Du Dich an den Wiesenstreifen unter der Stromtrasse an dem, von unten nach oben gesehen rechts davon, die Korallenwurz wächst und ich unbedingt nach dem Birngrün sehen wollte (und wir vor über einem Jahr keinen einzigen Pilz gefunden haben ;) ). Genau dort habe ich die beiden Stachelinge gefunden. Und dann erinnerst Du Dich vielleicht an die Stelle an der ihr direkt am Weg den einen Risspilz so ewig lang fotografiert habt (dies war neben der uralten Steinbruchmauer mitten im Wald und ein ganzes Stück oberhalb dieser Stromtrasse) - genau dort ist eine weitere Fundstelle dieses hier gezeigten Stachelings, neben weiteren Stachlingen wie dem Orangeroten Korkstacheling (Hydnellum aurantiacum) oder dem Weißen Stoppelpilz (Hydnum albidum).


    Liebe Grüße


    Maria

    September Teil 5


    Anfang September hatte ich die Ehre Dr. Ernst Krach begleiten zu dürfen. War das toll!!!

    Nicht nur, dass es zwischenmenschlich sofort passte, dass es äußerst amüsant und kurzweilig war, sondern auch und vor allem was mir alleine (und es ist ein Unterschied ob man alleine oder in der Gruppe ist) Herr Dr. Krach alles zeigte und erklärte.

    Sehr froh bin ich, dass es ihm wohl genau so gut gefallen hat und wir solche kleine Exkursionen beide gerne wiederholen möchten.


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    Zum ersten Mal sah ich den Bunten Eisenhut (Aconitum variegatum ssp. variegatum L.)


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    Der einheimische, besonders geschützte Bunte Eisenhut (Aconitum variegatum ssp. variegatum L.) gilt als gefährdet (RL3)


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    Aconitum variegatum ssp. variegatum L. kommt in den bayerischen Mittel- und Hochgebirgen und im Flachland streckenweise in den Flussauen vor, ist aber vor allem in Nordbayern zurückgehend.


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    Ebenfalls zum ersten Mal sah ich, zumindest bewusst, das Breitblättrige Laserkraut (Laserpitium latifolium) und dann gleich einen recht schönen Bestand.


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    Die Färber-Scharte (Serratula tintoria)

    Bei diesem kleinen Ausflug ging es weniger um die Schönheit der abgelichteten Pflanzen sondern um deren Bestimmung und auch Bedeutung. Für die einheimische Färber-Scharte (Serratula tinctoria L. subsp. tinctoria) hat Deutschland eine hohe Verantwortung, wobei die Hauptverantwortung innerhalb Deutschlands in Bayern liegt. In Bayern kommt die Färber-Scharte zerstreut vor und ist in vielen Gebieten stark rückläufig mit der Tendenz zu RL3.


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    Mir wurden unter anderem auch die diversen Glockenblumen und die Unterscheidungsmerkmale gezeigt und erklärt.


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    Ebenso die diversen Labkräuter die wir sahen. Immerhin kannte ich die von diesem Tag alle schon, so wie hier das Nordische Labkraut (Galium boreale). (Ein kleines "Erfolgserlebnis" tat mir dann schon auch gut ;) )


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    Hier erinnerte ich mich zunächst nicht mehr an den genauen Namen - nur an den richtig widerlichen und unangenehmen Geruch dieser Pflanze. Der Geruch scheint ein Bestimmungsmerkmal zu sein. Dr. Krach meinte wie "Mäuse-Urin" (wobei ich jetzt nicht weiß wie Mäuse-Urin riecht ;) )

    Die Nachbestimmung zuhause ergab dann Steife Wolfsmilch (Euphorbia stricta)


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    Die Steife Wolfsmilch (Euphorbia stricta) ist nördlich der Donau eher ungewöhnlich und nicht häufig anzutreffen.


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    Der Hügelklee (Trifolium alpestre) hingegen war klar.


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    Dieses Fingerkraut dann schon nicht mehr - Rötliches Fingerkraut (Potentilla heptaphylla)

    Zum Rötlichen Fingerkraut heißt es in Wikipedia: "In den Mittelgebirgen nördlich der Linie Stuttgart-Nürnberg ist es sehr selten; im Schwäbisch-Fränkischen Jura ... ist es selten." Jedenfalls scheint es hier im Altmühltal durchaus noch vorzukommen und nun habe ich gelernt wie ich es bestimmen kann.



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    Wir sahen uns bei Weitem nicht nur eher seltene Pflanzen an sondern auch zum Beispiel den Acker-Flügelknöterich (Fallopia convolvulus) und dessen Unterschiede zum Hecken-Knöterich.



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    Einfach weil sie mir gefallen.



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    Und dann die Wasserpflanzen ...

    Hahnenfuss, welcher aber? Ich erinnere mich nur noch daran, dass es einer aus der Gruppe der Wasser-Hahnenfüsse war und die sind außerordentlich schwierig zu bestimmen.



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    Gummistiefel hatte ich nicht dabei, daher etwas unscharf aus der Ferne fotografiert.


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    Nadelkraut (Crassula helmsii)

    Eine eingebürgerte, I-A Invasive Pflanze! Es steht auf der sogenannten Schwarzen Liste / Aktionsliste.



    Jedenfalls hatte ich nach dieser Exkursion nicht nur noch jede Menge weiterer Fotos von weiteren Pflanzen, sondern auch jede Menge zum nachlesen und verinnerlichen. Es war einfach nur toll.


    Die nächsten, nachfolgenden Beiträge handeln dann wieder von Pilzen - versprochen ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Marcel,


    ich habe nun lange überlegt ob ich Dir überhaupt antworte. Nun ich antworte jetzt nicht Dir sondern allen anderen - von Dir erwarte ich damit keinerlei erneute Rechtfertigungen Deiner Ansichten und Thesen!


    Kartierungen erfolgen auch bei den Pflanzen nur punktuell, sind aber im Gegensatz zu den Pilzen doch weitaus flächendeckender und damit aussagekräftiger. Googelt man gezielt, so findet man für Rheinland-Pfalz doch so einige offizielle punktuelle Kartierungen unter anderem eben auch für die Ross-Kastanie. Privat-Seiten, die zudem nur "Monumental-Bäume" nach Meldung irgendwelcher Leute berücksichtigen, sollte man skeptisch betrachten, die sind keinesfalls flächendeckend und vor allem nicht im allgemeinen aussagekräftig.


    Dann gibt es hier ein Wirr-Warr an verschiedenen Kastanien. Weiß-blühende, Rot-blühende, Essbare, nicht essbare, ... Es handelt sich erst einmal um zwei komplett verschiedene Gattungen. Und dann noch um eine Vielzahl verschiedener Arten. Vielleicht erst einmal Bestimmungsarbeit machen? So schwer ist dies bei den Kastanien ja nun wirklich nicht.


    Eine Aussage von Marcel möchte ich hingegen doch zitieren.

    "Was ich hingegen behauptet habe ist, dass es man gesundheitliche Probleme bekommen kann, wenn man Teile der Kastanie angreift und dann die Hand in den Mund steckt."

    Dies ist schlichtweg falsch und außerordentlich schlecht recherchiert! Völliger Blödsinn sozusagen. Sorry Marcel.


    Alles andere über Friedhof, Katzen, Automobilclubs und was weiß ich, ist meiner Meinung nach hier irrelevant.


    Bitte, bitte, bevor man solche Dinge öffentlich schreibt, und alles im Forum kann öffentlich und von jedem gelesen werden, doch erst einmal sich selbst sach- und fachkundig machen! Und genau dies ist hier offensichtlich nicht geschehen sondern es geht nur noch, ungeachtet der Fakten und des eigenen Wissens, um Recht haben. Habt ihr dies nötig? Ich nicht!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hi Stefan,


    es geht hier nicht um die Ess-Kastanie sondern um die Ross-Kastanie - zwei komplett verschiedene Gattungen ;)


    Apropos, ich glaube, die Ross-Kastanie ist was Phyto-Pilze angeht nicht einmal so uninteressant aber da kenne ich mich ja, wie Du weißt ;) , überhaupt nicht aus.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Oehrling,


    ja, der Stiel war weiß mit gelb unterlegten Grübchen. Dieses "Weiße" war irgendwie plüschig (mir fällt keine andere Beschreibung ein).

    Moos gibt es dort eigentlich nirgendwo und auch bei lange anhaltender Feuchtigkeit habe ich dort noch nie Moos gesehen.


    Was auch immer es ist - wie des Öfteren kommen wir hier wohl wieder einmal nicht wirklich weiter. Macht nichts :) Und vielleicht stehen ja bei einem nächsten Spaziergang dorthin noch welche dort ...


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pablo,


    es handelt sich, wie Stephan schon schrieb, meiner Meinung nach um die gleichen Stachlinge wie eingangs gezeigt, nur halt älter. Dort standen noch mehr herum, alle mit diesen auffälligen, den Stiel dicht bedeckenden Stacheln.


    Du weißt, dass ich mich immer freue wenn ich Besuch bekomme! Jetzt lass uns einmal abwarten wie das Treffen im Oktober verlaufen wird und dann sehen wir weiter ob wir ein nächstes Treffen für 2021 in Angriff nehmen oder ob mich einfach ein / zwei Leute privat besuchen. Und dies wäre ja auch fast jederzeit und spontan und sehr gerne möglich. :)


    Diese ganzen Stachlinge, und damit meine ich nicht die Unmengen von Habichtspilzen etc., sondern die ganzen anderen eher seltenen, wachsen übrigens alle in einem doch relativ eingeschränktem kleinen Areal. Zumindest habe ich bisher noch nirgendwo anders hier solche "komischen" Stachlinge gesehen. Entdeckt hatte ich die alle, bis auf diese hier, bereits im letzten Jahr und auch da wuchsen sie dort recht zahlreich. Ich gehe also davon aus, dass dies in jedem Jahr mehr oder weniger so sein wird. Vielleicht finden wir im Oktober ja noch ein paar davon - wer weiß.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo noch einmal


    Nachdem ich selbst nur in Erinnerung hatte, dass die Rosskastanie sehr wenig giftig ist habe ich nun einmal in meinen schlauen Fachbüchern nachgelesen. Hier eine Zusammenfassung:


    Geringfügig giftig sind die unreifen Früchte und die grünen Samenschalen und diese müssen zudem verzehrt werden. Und hier ist es auch schon zu Fällen insbesondere mit Kindern gekommen. So zeigte zum Beispiel ein 9-jähriges Mädchen nach Verzehr von 5 Roßkastanien Übelkeit. Bei etwa 30 % aller Fälle treten Symptome auf. Dies sind vorwiegend Magen- und Darmbeschwerden - Erbrechen ist hier das Mittel der Wahl.

    Der Gefährlichkeitsgrad liegt bei "Wenig giftig"!


    Eine Kontaktgift-Gefahr, da dies in einem der obigen Texte angesprochen worden war, liegt in keinster Weise vor. Also man kann die Kastanie bedenkenlos anfassen, auch ohne Handschuhe.


    Ansonsten können die Pollen der Rosskastanie eine inhalative Allergie verursachen aber um dies geht es hier ja nicht.


    Ich schreibe dies hier, da ja vielleicht auch User mitgelesen haben die nun Angst bekommen haben - keine Angst vor der Kastanie. Wenn ihr möchtet, dann bastelt mit Euren Kindern unbesorgt diese wunderbaren Figuren, so wie es bereits meine Großeltern, meine Eltern, ich und meine Kinder getan haben. Das man die nicht isst, also kaut und runterschluckt, und auch die grünen Schalen nicht, versteht sich eigentlich von selbst. Außerdem bastelt man ja eh nur mit den reifen Kastanien und ohne die Schalen ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    amüsiert, Entschuldigung, habe ich die vorherigen Beiträge gelesen. Um auf das fachliche, auf korrekte und fundierte Fakten, zurückzukommen ... einfach zwei Links. Wer mag kann sich die ja ansehen, muss es aber auch nicht.


    Verbreitungskarte von Aesculus hippocastanum L. (Gewöhnliche Rosskastanie) für Deutschland (Und diese floristische Kartierung dürfte doch erheblich realitätsnäher und aussagekräftiger sein als die Angaben in dem Link der "monumentaltrees" )
    Verbreitungskarten der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands


    Beiträge zur Rosskastanie - Umfangreiche Informationen zum Baum des Jahres 2005 der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.Hier findet man unter anderem auch einen recht interessanten Artikel "Bäume für Kinder für Bäume"


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Und wieder einmal wird mir klar wie es kommt, dass ich so vielen Kindern bei meiner Arbeit erst stundenlang die Ängste vor der Natur nehmen muss (fass dies nicht an, dies ist giftig, gefährlich,...) bis ich erst mit meiner eigentlichen Arbeit beginnen kann. Und wieder einmal stellt sich mir die Frage, wie nicht nur ich sondern ganze Generationen es geschafft haben schadlos zu überleben. Wie weit entfernt sind wir doch mittlerweile von der Natur, vom natürlichen Umgang mit ihr. Traurig.

    (Vorsichtshalber, hiermit spreche ich nicht die jeweiligen Autoren in diesem Thread an, sondern meine es ganz allgemein, hervorgerufen durch die Erfahrungen meiner jahrzehntelange Arbeit mit Kindern in der Natur.)


    Hallo Oehrling,


    ich habe keine Ahnung ob da nicht irgendwo in diesem "Begrenzungsstreifen" nicht auch eine Tanne stand, möglich wäre es, ich meine auch auf der anderen Seite des Ackers, und damit viel zu weit entfernt, welche gesehen zu haben.

    Eine Verfärbung der Schnittstelle fand jedenfalls nicht statt.


    Wenn ich dies richtig sehe, dann kann man die drei möglichen Kandidaten wohl eher schwer auseinander halten wenn die Baumart nicht feststeht?


    Ich hatte nach dem gestrigen Schriftwechsel und nach dem Foto von Beli spaßeshalber und zufällig genau bei diesen Pilzen, und witzigerweise nur bei diesen, einmal KOH benutzt. Hier das Resultat - ob dies aber weiterhilft weiß ich natürlich nicht. Ich füge das Foto einfach einmal an.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    liege ich hier bei meinen Bestimmungsversuchen richtig?


    Funddaten:

    20.09.2020, Altmühltal, Mischwald, genauer im "Gestrüpp" mit diversen Laub- und Fichtenbäumchen zwischen Fichtenwäldchen und Acker mit verschiedenen Laubgehölzen innerhalb eines Rotbuchenwaldes (und jetzt sucht Euch etwas heraus ;) ). Ich vermute aber als Partner die Fichte.

    Hutdurchmesser des durchschnittenen Pilzes ca. 6 cm, Pilzhöhe ebenso.

    Keine Milch erkennbar/austretend.

    Geruch irgendwie leicht Obstartig, ich dachte spontan in Richtung Pfirsich oder ähnliches.


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    diese Pilze hier stachen mir gestern ins Auge. Liege ich hier mit Büschelrüblingen richtig?


    Funddaten:
    20.09.2020, Altmühltal, Mischwald mit verschiedenen Laubbäumen und verschiedenen Nadelbäumen. Die Pilze, es gab zwei oder drei dieser Büschel, wuchsen immer direkt neben Fichtenzapfen am Boden.


    Vielen Dank schon einmal.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    diese zwei halbvertrockneten Pilze wuchsen aus einem stehenden, lebenden Buchenstamm heraus. Eigentlich dachte ich vor Ort ja Scheidlinge und dass ich die bestimmen könnte, aber nee, kann ich nicht. Das einzige was evtl. passen könnte, aber für mich auch nicht wirklich, ist der Wollige Scheidling.


    Aber die zwei interessieren mich. Bitte, was habe ich denn da gefunden?


    Funddaten:
    20.09.2020, Altmühltal, Rotbuchenwald, an lebender Rotbuche.

    Hutdurchmesser ca. 6 cm, Huthöhe ca. 4 cm, Pilzhöhe ca. 13 cm

    Der Geruch erinnert mich an Kakao


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Danke Rudi.


    Auch wenn ich gerade wegen der Trockenheit gejammert habe, immerhin habe ich gestern und heute schon noch ein paar nette Pilze gefunden, darunter auch einige Cortinarien. Welche genau, vermutlich mit eurer Hilfe, muss ich aber erst noch schauen. Anfragen und Berichte kommen noch.


    Liebe Grüße


    Maria