.... und ich finde hier einfach keine Herbsttrompeten ![]()
Und alle anderen aus meiner Gegend berichten von DEN Funden und DEN übervollen Körben und ... irgend etwas mache ich verkehrt ![]()
Ich freue mich mit Euch!
Liebe Grüße
Maria
.... und ich finde hier einfach keine Herbsttrompeten ![]()
Und alle anderen aus meiner Gegend berichten von DEN Funden und DEN übervollen Körben und ... irgend etwas mache ich verkehrt ![]()
Ich freue mich mit Euch!
Liebe Grüße
Maria
Hallo Ihr Lieben,
gestern war ich wieder einmal unterwegs - zurzeit können die Körbe gar nicht groß genug sein, aber es wird aller höchste Zeit loszugehen - insbesondere die Röhrlinge sind größtenteils schon zu alt.
Maronen findet man sehr, sehr viele, darunter viele kleine feste. Viele sehen aber bereits so aus:
Steinpilze sah ich bestimmt über 30/40 Stück - die meisten leider bereits zu alt und/oder total verwurmt. Aber 9 Exemplare kamen dann doch im Korb zusammen ![]()
Genauso bei den Flockenstieligen Hexenröhrlingen
Und auch bei den unterschiedlichsten Raufüssen sah es nicht anders aus - die meisten waren schon zu alt. Ich fand Birken-Röhrlinge, Rotkappen (ich glaube zwei verschiedene) und Hainbuchen-Röhrlinge.
Nach wie vor gibt es unendlich viele wirklich große Stoppelpilze und endlich auch sehr viele Trompetenpfifferlinge. Und ich fand wirklich viele Reizker - Fichten- und Edelreizker. Ferner drei wirklich schöne Krause Glucken.
Lärchenröhrlinge sah ich ebenfalls sehr viele und so viele Hohlfussröhrlinge und so große wie gestern habe ich noch nie gesehen - stellenweise flächendeckend! Aber wie man sieht, sofern man die überhaupt sammelt ;), auch diese zu alt.
Sandpilze beinahe ohne Ende und massenhaft Kuhröhrlinge - die letzteren allerdings alle schon zu alt. Ferner fand ich z.B. auch unendlich viele Habichtspilze - hier im Verein mit Stoppelpilzen
P1140059.JPG
Schließen möchte ich diesen Bericht über einen außerordentlich ertragreichen Spaziergang mit diesem Kameraden der doch tatsächlich wurmfrei war.
Liebe Grüße
Maria
Ich danke Euch Igel und Karl-Heinz ![]()
Ich glaube, ich habe nun verstanden was die kleinen, feinen, makroskopisch erkennbaren Unterschiede sind. Und ich denke, dass die Pilzchen die vor mir liegen Grünblaue Träuschlinge (S. caerulea) sind.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für Deine Information
. Im letzten Jahr nahm ich wegen einem anderen Pilzfund (eine evtl. eher seltene Lorchel die aber nur mikroskopisch bestimmbar war) Kontakt mit der Abteilung Pilzkunde der NHG auf. Man teilte mir mit, dass wohl zurzeit, leider, niemand wirklich Ahnung von Mikroskopierung hat. Dies kann sich natürlich in den letzten Monaten auch wieder geändert haben. Jedenfalls musste ich im letzten Jahr unverrichteter Dinge und ohne wirkliches Interesse verspürt zu haben, wieder von dannen ziehen.
Liebe Grüße
Maria
[hr]
Danke Pablo ![]()
Vielleicht liest dies hier ja Jemand der Interesse und Zeit hat! Würde mich jedenfalls sehr freuen.
Liebe Grüße
Maria
[hr]
Seit gestern hat sich farblich etwas getan und deswegen stelle ich noch ein paar Fotos ein. Leider wieder nur Fotos mit Kunstlicht da es heute einfach nicht hell werden will.
Liebe Grüße
Maria
Alles anzeigen
Hallo Maria,
da Du leider keinen neuen Thread zum Thema "traditioneller Pilzrezepte" aufmachen möchtest, obschon Du solche Rezepte suchst und die Ergebnisse vermutlich interessant wären, gehts hier weiter.
Link zu digitalisierten historischen Kochbüchern ab 1350 : https://web.archive.org/web/20…en.de:80/gloning/kobu.htm
Fröhliches Forschen
wünscht
Feinschmecker
Hallo Feinschmecker,
![]()
![]()
Ich sage dazu nur alles zu seiner Zeit UND warum eigentlich ich? Also ich meine ich habe durchaus schon, alleine aus beruflichen Gründen, so einige Kenntnisse was die traditionelle Kochkunst auch in Bezug auf Pilze angeht. Und ich weiß auch durchaus wo ich weitergehend fündig werden kann ![]()
Aber anscheinend, wenn ich mir die vorhergehenden Texte so durchlesen, stoßen da so einige unterschiedliche Welten und Ansichten aufeinander
Wenn sich also jemand für dieses Thema interessiert, übrigens wirklich spannend!, und einen Thread eröffnet, dann poste ich sehr gerne ab und an etwas aus meinem Wissensschatz ![]()
Wie wäre es also mit Dir Feinschmecker?
Liebe Grüße
Maria
Alles anzeigen
Hallo Maria,
Die Lamellenschneide bei Stropharia caerulea hat die gleiche Farbe, wie die Lamellen, bei S. aeruginosa ist sie weiß. Das läßt sich auf dem Foto aber nicht sicher sagen. Die Flocken und der Ring sind bei S. caerulea vergänglicher als bei S. aeruginosa. Die Farbe ist kein geeignetes Unterscheidungsmerkmal.
In Deinem Fall würde ich auch auf S. caerulea tippen, Sicherheit bringt das Mikroskop.
[hr]
PS: Warum machen eigentlich nicht alle so schöne Fotos, wie Du? :bravo:
Hallo Igel,
wenn ich dies jetzt richtig verstanden habe - nix genaues weiß man nicht ohne das scharfe Glas
Die Tendenz geht aber dem Augenschein nach schon in Richtung Stropharia caerulea ?
Für die Fotos kann ich eigentlich nichts - die macht die Kamera und die hat nur mit der Farbe Weiß wirkliche Probleme ![]()
Liebe Grüße und Danke für Deine Antwort ![]()
Maria
Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich Pilze gesehen die ich zumindest bewusst noch nie gesehen habe. Grünspanträuschlinge kenne ich natürlich, diese hier sahen aber, zumindest meiner Meinung nach, irgendwie anders aus ![]()
Fundort war am Wegrand im Gras, auf der einen Seite Nadelwald, auf der anderen Seite Laub/Gebüsch-Mischwaldstreifen. Boden eher kalkhaltig.
Falls eine Frage nach dem Geruch kommt - ich bin so erkältet, dass ich rein gar nichts mehr rieche ![]()
Gehe ich mit meiner Vermutung richtig?
Vielen lieben Dank schon einmal.
Liebe Grüße
Maria
Ähm... Trockne den mal. Ich wüsste momentan nichts besseres, als den vorläufig nur "Leccinum spec." zu nennen. Aber solche Funde sind eigentlich wichtig für die Forschung, insbesondere wenn das Frischmaterial gut dokumentiert ist (wie hier) und ein beleg angefertigt wird.
Mache ich Pablo ![]()
Und Dir dann zusenden? Oder wem? (Werde langsam Dauerkunde bei der Post
)
Liebe Grüße
Maria
Alles anzeigen
Hallo, Maria!
Ja, leg den ruhig mal raus.
Daß du den nach 10 Minuten nach dem Durchschneidn nochmal beobachtet hast ist wichtig, denn manchmal entwickeln sich Verfärbungen bei dieser gattung recht langsam.
LG, Pablo.
Oh ja Pablo und wie langsam!
Ich habe den, bzw. die zwei Pilze gerade gefunden und auch versucht die Farbveränderungen zu fotografieren. Bei Kunstlicht ist mir dies leider nicht wirklich gelungen.
Die Stielbasis zeigt nun ein deutliches grau-grün, aber nur von außen. Beim Durchschnitt zeigt sich, sehr schmal am Rand des Stieles, ein deutliches grün, aber nicht durchgehend der gesamten Stiellänge entlang.
Ich versuche morgen bei Tageslicht neue, bessere Fotos zu machen. Lediglich bei dem Nachfolgenden kann man ansatzweise ein klein wenig erkennen, aber wirklich nur ansatzweise.
Jetzt wird es ja so langsam richtig spannend ![]()
Liebe Grüße
Maria
P.S.: Wie lange sind denn zwischen dem Durchschneiden und dem Aufnehmen des Bildes vergangen?
Hallo Pablo,
das Fotos entstand kurz danach. Auch kurze Zeit später (ca. 10 Minuten) konnte ich keine weiteren Veränderungen feststellen.
Aber ich habe den Pilz mitgenommen - den muss ich jetzt nur noch in meinen heutigen gigantischen Speisepilzfunden finden. Und leider bin ich beim Putzen der Pilze bis dahin noch nicht durchgedrungen
Sollte sich farblich etwas verändert haben schreibe ich dies natürlich sofort!
Liebe Grüße
Maria
Hallo Ihr Lieben,
in letzter Zeit werden ja immer wieder einmal weiße Birkenpilze vorgestellt. Nun, ich habe heute eben einmal einen grünlichen gefunden - Abwechslung muss ja sein ![]()
Fundort war in einem unglaublich vielfältigem Mischwald auf leicht kalkigem Boden. Dort fand ich heute übrigens sehr viele verschiedene Raufüße. Der nachfolgende Pilz sieht für mich eigentlich aus wie ein ganz gewöhnlicher Birkenpilz wenn da nur diese grünliche Farbe, vor allem am Hut aber auch am Stiel, nicht wäre. Und deswegen frage ich hiermit einfach einmal vorsichtshalber nach.
Liebe Grüße und danke für Eure Antworten.
Maria
Alles anzeigenAlles anzeigen
Hallo Pilze Erding,
ich schließe mich den Hinweisen von Uwe definitiv
an. Ich nehme sie auch nur dann, wenn sie rein weiß und fest sind! Allerdings liebe ich die Schopftintlinge ihres sehr, sehr feinen Geschmacks wegen eher pur, also ohne Speck
Heute gab es bei mir wieder einmal gebackene Schopftintlinge :yumyum:
Liebe Grüße
Maria
Hallo Maria
gebackene pilze -wie machst du das
bin jetzt mal neugierig :
Hallo Willy,
dies ist eigentlich ganz einfach. Für die Menge an Schopftintlingen für eine Vorspeise für vier Personen oder als Hauptgericht für eine Person (ohne Beilage), braucht man vier Eiweiß, vier Esslöffel Mehl, Paniermehl, Salz.
Zuerst die Eier trennen (nicht schlagen), dann das Mehl und das Salz (man braucht viel Salz!) unterrühren bis ein dickflüssiger Eiweißteig entsteht. Die kleinen, geschlossen Schopftintlinge (ohne Stiel) eintauchen, dann in Semmelbrösel wälzen und in der Pfanne bei mittlerer Hitze ausbacken. Auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen. Dazu passt hervorragend ein kleiner Salat und Trüffel-Mayonnaise.
Und das Ganze sieht dann z.B. so aus:
[hr]
Ich habe so einige Rezepte mit Schopftintlingen ausprobiert, so auch die Rezepte in denen die Schopftintlinge mehr oder weniger einfach in Butter geschmort werden, aber ich muss gestehen, nicht alle schmecken mir wirklich gut. Dies ist natürlich, wie immer wenn es um den Geschmack geht, rein individuell ![]()
Ich persönlich mag z.B. auch eine Schopftintlings-Creme-Suppe aber eher nicht mit Mehlbindung sondern mit Kartoffelbindung, aber auch das ist natürlich rein individuell.
Liebe Grüße
Maria
Hallo,
ich schwanke ehrlich gesagt gerade ein wenig, ob ich über diesen Thread ein ganz klein wenig belustigt bin ![]()
Um was geht es? Es geht darum, wie in den verschiedenen Gegenden Pilze traditionell zubereitet werden. Bei Helmut und mir offensichtlich gerne mit einem kleinen Schuss Essig, wie Tuppie schrieb in Tschechien wohl zusätzlich noch mit etwas Kümmel.
Dies sind Hausmann-Rezepte die oft von Generation zu Generation innerhalb der Familie und/oder der Gemeinschaft weitergegeben worden sind.
Bis ins 20. Jahrhundert hinein gab es zwar Kochbücher, diese waren allerdings eher "hochherrschaftlich". Das einfache Volk hatte keine Kochbücher. Zudem waren über lange Zeit in den meisten Städten nur drei Pilze marktfähig, durften also auf den städtischen Märkten angeboten werden. Dies waren Morcheln, Trüffel und Champignons. Diese drei Pilze findet man in den alten Kochbüchern - ich habe selbst einige, die ältesten Original-Kochbücher die ich besitze sind von 1791 und 1792. Die "Herrschaften" wollten sich sicher auch vom einfachen Volk abgrenzen, das ja, insbesondere auf dem Land, schon immer Pilze in den Speiseplan mit einbezogen hatte. Dies waren aber halt die eher normalen Pilze und weniger die auch damals teuren Trüffel und Co.
Ein wenig Pilzwissen begann sich dann im 19. Jahrhundert auch in den Städten breit zu machen, so dass in den hochherrschaftlichen Kochbüchern dann ab Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts auch Pfifferlinge, Täublinge und Brätlinge zu finden sind.
Hausmanns-Rezepte, also Rezepte des einfachen Volkes, wird man vermutlich vor dem frühen 20. Jahrhundert eher weniger in schriftlicher Form finden. Die ersten wirklichen schriftlichen Aufzeichnungen darüber fand ich um 1938 (müsste ich jetzt nachschauen wann genau), als die damaligen Machtinhaber Deutschlands das deutsche Volk wohl offensichtlich auf andere Zeiten vorbereiten wollten ![]()
Und danach fand ich dann erst einmal vor allem in der ehemaligen DDR diesbezügliche Rezepte.
Man könnte vielleicht auch sagen "Kochen mit Pilzen - ein Stück Geschichte?" ![]()
Liebe Grüße
Maria
Könnte ne krause Glucke sein, bin mir aber nicht sicher, waren drei unterschiedliche Fruchtkörper aus dem Umkreis von 10 Metern. Unter Nadelbäumen, Kiefern.
Vielen Dank.
Hallo Bububabalou,
dies ist keine Krause Glucke sondern sind, so denke ich zumindest, Korallen.
Liebe Grüße
Maria
... könnte das erste Bild nicht auch einen Kuhröhrling zeigen? So kenne ich junge Kuhröhrlinge. Dieser eingerollte Hutrand...............
Hallo Heidi,
ich habe mir das erste Bild gerade noch einmal angesehen und ja, ich finde Du hast Recht ![]()
Liebe Grüße
Maria
Vielen Dank für die nette Begrüßung.
In dem großen saßen auch schon Würmer. Ist das nicht schon Ausschlussgrund oder kann man die einfach rausschneiden, wie bei festem Obst?
Das Problem bei den Röhrlingen mit farbigen Teilen ist, dass da auch zum Beispiel der Erlengrübling oder Purpurröhrling und ein paar andere dann eben doch giftig sind. Bei den farblosen aber in keiner Liste giftige Pilze auftauchen. Das heißt, selbst wenn ich mich total dumm anstelle. Ich muss nur Röhren und einen farblosen Pilz erkennen.
Hallo Sampi,
bei den "farblosen Röhren-Pilzen" solltest Du dann aber auch den Gallen-Röhrling kennen
Sammelst Du dann auch keine Maronen? Ich meine die sind ja eigentlich ebenfalls irgendwie "farbig".
Vielleicht wäre eine andere vorsichtige Herangehensweise an die Welt der (Röhren-)Pilze auch ein guter Weg
Lies einfach hier im Forum mit und stelle selbst Fotos zur Bestimmung ein. Und so kannst du nach und nach dein Spektrum was Pilze angeht erweitern.
Rein theoretisch kann man die verwurmten Stellen natürlich herausschneiden. Wichtig ist, dass der Pilz an sich noch wirklich fest und knackig ist und eben nicht bereits zu alt und weich.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Feinschmecker,
eigentlich geht es genau darum - ich zitiere Dich einmal:
"Auch sind traditionelle Rezepte nicht automatisch der Garant für höchsten Genuss." ...mmmh - ist dies wirklich immer und vom Grundsatz her so? (wir reden hier nicht von Mehlpampe und Totkochen und Co.
)
"Ich schließe nun mit Öhrlings Anregung, alte Zöpfe abzuschneiden und empfehle, traditionelle Rezepte -zumindest mal versuchsweise- den heutigen Gegebenheiten anzupassen." Genau Deiner Meinung
Und Du wirst sehen, die "Alten" mit ihren "alten Zöpfen" wussten sehr wohl was, ohne "kühltechnische Aspekte" zusammenpasst. Säure, zumindest im fränkisch/bayerischen-Raum
, passt hervorragend zu Pilz-Ragout - auch in der Haute Cousine - die greift nämlich auch gerne auf die althergebrachten kulinarischen Köstlichkeiten zurück und bringt sie auf den neuesten Stand.
Mich würde echt interessieren wie andernorts in Deutschland die Pilze traditionell zubereitet wurde ![]()
Liebe Grüße
Maria
Hallo Sampi,
als allerstes erst einmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum ![]()
Welcher Pilz dies genau ist, dürfte mittlerweile ja klar sein. Ich persönlich würde den von dir gezeigten Pilz kulinarisch nicht mehr verwenden
(In dem Stadium schmeckt er mir persönlich nicht mehr aber dies ist, wie schon gesagt, rein persönlich
)
Sich als Einsteiger, und ich nehme an das du dies bist :), erst einmal auf Röhrlinge zu beschränken finde ich eine gute Idee! Ja, es gibt ein paar Röhrlinge die man vielleicht nicht verspeisen sollte - aus verschiedenen Gründen. Ein lebensbedrohlicher Giftpilz ist darunter aber, zumindest soweit ich weiß, nicht zu finden. Sicher wird dir aber jemand anders noch detaillierter dazu schreiben. Übrigens, die mit der orangen Röhrenfarbe oder die mit den roten Stielen sind äußerst schmackhaft Pilze ![]()
Dann in Bezug auf den Gallenröhrling ... schaue Dir einfach einmal den Stiel an und vergleiche mit dem Gallenröhrling. Und dann, dies ist vielleicht auch ein wenig Erfahrungssache, schätze das mögliche Älter des Pilzes z. B. anhand der Röhren ein und vergleiche dann mit dem Gallenröhrling.
Wenn du einfach ein wenig hier im Forum mitliest Sampie und Deine Fragen stellst, dann wirst du sehr schnell ein wirklich gutes Pilzwissen erhalten! Und ich freue mich auf Deine weiteren Beiträge.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Helmut,
ich meinte dies keineswegs abwertend sondern wirklich interessiert
Wie werden deutschlandweit die herkömmlichen Speisepize traditionell zubereitet?
Ich kenne dies traditionell (aus Mittelfranken) z.B. so:
Zwiebeln, Butter, Pilze (üblicherweise Massenpilze wie Maronen) werden angebraten. Sobald die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist wird mit Essig abgelöscht. Dann wird Sahne oder Schmand zugefügt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Fertig! Dazu gibt es Gniddler (Kartoffelklöße), Schdobbfer (Kartoffelpüree) oder Nudeln.
Und macht man eine Pilzsuppe, dann werden die Pilze einfach püriert und Flüssigkeit (und evtl. Bindemittel wie Kartoffeln und/oder Mehl zugegeben), aber eigentlich keine Fleisch- oder Gemüsebrühe zugegeben.
Die verschiedenen Zubereitungsarten und Möglichkeiten finde ich gerade echt interessant ![]()
Liebe Grüße
Maria
[hr]
Alles anzeigen
Pilze werden in Franken, was ja irgendwie doch zu Bayern gehörtebenfalls traditionell, zumindest soweit ich weiß, essigsauer zubereitet.
Hallo zusammen,
die armen Pilze! Früher, zu Hungerszeiten oder in abgelegenen, armen Waldregionen, ja da musste man sie essigsauer zubereiten, da hat man auch noch weniger gut schmeckende Pilze mit verarbeitet, und da brauchte man den Essig zum Übertünchen. Aber - sorry das so hart zu sagen - Essig an richtig guten Pilzen ist ein kulinarisches Verbrechen, es sei denn man legt sie essigsauer ein. Gute Butter in die Pfanne, ein paar Zwiebelwürfel, Salz und Pfeffer, mehr sollte man nicht verwenden, sonst schmeckt man den Pilz ja nicht mehr. Statt bewahrenswerter Tradition würde ich eher einen alten Zopf, der abgeschnitten gehört, darin sehen.
FG
Oehrling
Hallo Öhrling,
mir schmeckt das Maronen-Ragout nach wie vor mit einem kleinen Schuss Essig (oder sollte ich sagen Säure - Weißwein täte es wahrscheinlich auch
) am Besten. Aber dies ist wie bei allem was den Geschmack angeht natürlich rein individuell ![]()
Liebe Grüße
Maria
Alles anzeigen
Danke für eure Antworten,
ja die größeren sind wirklich schon um einiges weicher als die kleinen.
Werde jetzt immer fleißig den Drucktest machen bzw. die Poren begutachten bevor ich
diese mit in den Korb packe
Gibt es eigentlich große Röhrlinge (wie auf den Bilder zu sehen wie zB die Sandröhrlinge)
die noch zum verzehr geeignet sind, oder sind die alle schon alt und gammling bzw zu weich
zum essen?
lg Tobi
Hallo Tobi,
ja, die gibt es durchaus - also größere Röhrlinge die noch schön fest sind.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Helmut,
na das finde ich ja jetzt so richtig Klasse ![]()
Pilze werden in Franken, was ja irgendwie doch zu Bayern gehört
ebenfalls traditionell, zumindest soweit ich weiß, essigsauer zubereitet. Allerdings gänzlich anders als von Dir beschrieben ![]()
Es wäre doch einmal wirklich interessant zu erfahren wie die traditionellen Zubereitungsarten in den verschiedenen Regionen Deutschlands so sind ![]()
Liebe Grüße
Maria
Hallo Tobias,
ich bin zwar nicht Pablo und vor allem keine Pilz-Expertin
...
Drücke leicht auf die Hutoberfläche - sinkt Dein Finger ein, gibt der Pilz nach - vergiss den Pilz!
Das Erste Deiner Fotos zeigt sehr schöne Sandröhrlinge. Die sind vermutlich auch noch hart. Das zweite Foto zeigt genau das Gegenteil.
Die Maronen-Röhrlinge auf Deinen Fotos dürften meiner Meinung nach allesamt einem Drucktest nicht standhalten - ich persönlich würde sie nicht mitnehmen. Aber, und dies möchte ich ausdrücklich betonen, dies ist meine ganz persönliche Meinung
Ich persönlich nehme nur die Röhren-Pilze mit, die wirklich noch richtig fest sind!
Liebe Grüße
Maria
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Hallo Maria,
klingt auch nicht schlecht, eine Cremesuppe. Meins ist eher so ein angedickter Eintopf.
Schopftintlinge finde ich bei uns immer an einem Waldwegsrand. Hab sie noch nie mitten im Wald gefunden. Hab das Gefühl das viele, auch der eher erfahrenen Sucher, sie stehen lassen. Naja gut für mich
Ich hab auch gelesen, dass der Schopftintling sehr wenig Schwermetalle aufnimmt. Auch nicht schlecht, wenn man wie ich min. 1 mal die Woche in der Saison Pilze isst.
bg
anglachel
Hallo Anglachel,
ich finde die Schopftintlinge schon ziemlich häufig mitten im Wald aber immer auf den Wegen oder am Rand der Wege. Und ja, ich habe auch den Eindruck, dass die meisten Pilzsammler wohl eher die Steinpilze, Maronen und Pfifferlinge kennen.
Gerade was die Schopftintlinge angeht höre ich immer wieder, dass die Leute sie probieren und dann öfter als nicht so gut empfinden. Wenn man dann genauer nachfragt erfährt man wie sie zubereitet wurden
Und wenn man dann manche Fotos der Funde sieht wird einem zusätzlich manches klar ![]()
Weißt du was mein absoluter Favorit bei den Schopftintlingen ist? In Eiweißteig gebackene Schopftintlinge an Blattsalat mit Trüffelmayonnaise - einfach nur "göttlich köstlich" ![]()
Liebe Grüße
Maria
Hallo Marco,
bei den Rotfußröhrlingen musst du beim Sammeln peinlich genau hinschauen, die sind oft in der Röhrenschicht schimmlig. Die hier nicht, aber andere schon.
FG
Oehrling
Hallo Marco,
Genau! Und wenn Du nur die sammelst die auf leichten Druck nicht nachgeben, also wirklich ganz fest sind, dann hast Du einen leckeren Pilz, zumindest im Mischpilz-Gericht ![]()
Liebe Grüße
Maria
