Hallo Suillus B.,
danke für die interessante Information.
Und jetzt erschließt sich mir hier so einiges. Frau Hirschmann, die übrigens wirklich hervorragende Kenntnisse hat, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diese Aussage eben nicht zu den gezeigten Stäublingen gemacht sondern vermutlich über einen "anderen runden, kugligen Pilz"
(so werden Anfänger ja wohl erst einmal in den Apps suchen) gesprochen. Und dann kommt halt der Schnitt der Aufnahmen durch das BR und dann kommt so etwas heraus.
Irgendwie tut mir Frau Hirschmann gerade etwas leid 
Liebe Grüße
Maria
[hr]
Hallo zusammen,
leider habe ich keinen Pilz-Opa bei der Hand, aber die Dame aus der Pilzberatung hat mir Panik gemacht.
Was war das für ein Pilz, der giftig ist, wenn man ihn zu einer Kartoffelsuppe kocht? Ich habe versucht den gezeigten Pilz zu identifizieren, bin allerdings komplett gescheitert. Für mich sah das nach einem Röhrenpilz aus, von denen ja nur sehr wenige richtig giftig sind...
Könnt Ihr helfen?
Liebe Grüße aus dem Chiemgau
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Hallo PilzDiletant,
erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Und ich würde auf Deine Frage hin spontan sagen, "Botschaft angekommen"
Ich finde es richtig gut, dass Du hier gleich schreibst!
Also, Du brauchst keine Angst zu haben, sondern vielleicht eher Respekt und Vorsicht. Die Botschaft in diesem Film ist einfach: Vorsicht mit dem leichtsinnigen Umgang mit den Apps bzw. Pilzen - um Pilze bestimmen zu können braucht man ein wenig mehr an Wissen. Ich habe auch keinen Opa aber ich habe dieses Forum hier. Dies ersetzt keineswegs Pilzführungen, die Begutachtung eines Pilzes durch einen Pilzberater, aber hier kann ich fragen und hier werde ich gefragt wenn etwas unklar ist. Hier bekomme ich die Bestätigung, dass es entweder eindeutig dieser Pilz ist oder aber, dass es eben ein anderer Pilz ist. Dies alles kann und macht eine App oder ein Buch nicht.
Der "Kartoffelsuppenpilz" ist, soweit ich mich erinnern kann, ein Maronenröhrling. Dieser ist im ausreichend gekochtem Zustand natürlich essbar und ein wunderbarer Speisepilz. Aber er muss, wie beinahe alle Pilze, eben ausreichend lange gekocht oder gebraten werden und dafür reichen die fünf Minuten eben nicht. Nur darum ging es wahrscheinlich in dem zusammengeschnittenen Beitrag.
Die häufigsten Pilzvergiftungen geschehen übrigens nicht durch giftige Pilze sondern durch zu alte Pilze oder eben durch nicht sachgerechte Zubereitung.
Und jetzt lass Dir keine Angst machen und frage weiterhin fleißig hier nach. Du wirst sehen, hier im Forum lernst du sehr schnell und wirst immer mehr an Sicherheit gewinnen.
Liebe Grüße
Maria