Servus Beli,
bist du ganz sicher, dass das ein Stachelhymenium ist und nicht schlitzporig?
Kannst du Climatocsytis ausschließen ?
Grüße
Felli
Servus Beli,
bist du ganz sicher, dass das ein Stachelhymenium ist und nicht schlitzporig?
Kannst du Climatocsytis ausschließen ?
Grüße
Felli
Servus Tuppi,
Es handelt sich um eine Steinfliege
Grüße
Felli
Servus Martin,
erinnert makroskopisch an Didymium squamulosum, aber die Sporen und keine Stiele?
Mal sehen was die Schleimpilzler dazu sagen.
Grüße
Felli
Servus Martin,
Danke für die Klarstellung - hab ichs mir doch gedacht.
Es tut mir leid, dass du wegen mir Probenmaterial verloren hast. Bestimmt hat sich eines der Döschen, die ich dir gab, geöffnet.
Falls du im Schüttgut nach der Sarcogyne suchen solltest, wähle die schwarz berandeten Apothecien.
das war sicherlich nicht deine Schuld ![]()
Grüße
Felli
Servus,
so, jetzt bin ich endlich dazu gekommen einige mitgenommene Proben untem Miko anzusehen.
Also ein paar Ergänzungen zum oberen Beitrag.
Bei ein paar Proben hab ich das Gefühl was verwechelt zu haben - hätt ich wohl doch beschriften sollen ![]()
Nr 1
Hier bin ich mir schon mal nicht sicher ob das die selbe Gallertflechte wie oben ist.
Ich hab da den Arbeitsnamen
Lathagrium cf. fuscovirens
rangeschrieben - Die Sporen würden meiner Meinung nach dafür sprechen.
Apothecien mit wulstigem Rand
Sporen hyalin leicht mauerförmig
Paraphysen apikal abgerundet , leicht keulig mit braunem Exsudatschleim
IKI-Reaktion blau
Nr.2:
Placynthium nigrum - Schwarzer Tintenfleck
Schwarze Kruste mit türkisem fransigem Rand ( leider nicht gut getroffen)und aufsitzenden Apothecien
Nr.3:
mal keine Flechte
Hygrocybe acutoconica
Nr.4
von dieser Flechte hab ich leider keine Probe mehr gefunden
Circinaria contorta
Nr.5
Caloplaca cf. variabilis ( auch keine Probe)
Nr.6:
Auf Moos im schattigen Bereich
Arrhenia retiruga
Daneben lag die
Nr.7
auf kleinem Fichtenzapfen:
Phragmotrichum chailletii
immer wieder hübsch anzusehen
Bei der Nr. 8
bin ich mir nicht ganz sicher ob das Makro- und die Mikrobilder von der selben Probe stammen ( Die Döschen lagen offen im Transportbehälter
)
Makrobild von Sarcogyne regularis/ pruinosa
Acarospora glaucocarpa
Einzelapothecium x400 unterm Bino
leicht feucht
Asci vielsporig
Warum hier eine leichte gelbe Reaktion mit KOH auftrat kann ich nicht erklären
Und zum Abschluss eine Schmetterlingsflechte an einer alten Buche auf der glatten Rinde.
Die allgemeinen chemischen Tests erübrigen sich hier ![]()
Nr.9
Großer Eichenspanner
so, das war´s.
Ich hoffe es war nicht zu viel, und für Info´s bin ich wie immer dankbar.
Felli, wir sollten das bei Gelegenheit sehr gerne wiederholen!
Aber gerne doch, dann bei gutem Wetter ![]()
Grüße
Felli
Servus,
Sommersteinpilze können durchaus unter Fichten vorkommen, kommt aber nicht häufig vor.
außerdem ist doch die Weißtanne viel näher mit der Buche verwandt als mit Fichte - hat mir mal jemand gesagt ![]()
Grüße
Felli
Servus Martin,
Tolle Bilder ![]()
Meine sind fast alle verwackelt, lag wohl an den wechselnden Winden
Bin noch nicht dazu gekommen zu Mikroskopieren.
Güße
Felli
Servus Hias,
war im Valepp-Raum unterwegs,
Oder hast du sie zwischenzeitlich schon öfter gehabt?
nein, das war für mich der erste Fund, und du kannst mir glauben, in dem Habitat hätt ich diese Peziza nicht erwartet.
Grüße
Felli
Servus,
Auf einer kleinen Bergtour, wollte ich eigentlich den Sumpfdotterblumensklerotienbecherling finden.
Gefunden hab ich ihn leider nicht, dafür aber einen Vertreter aus der selben Gattung
1: Sclerotinia sulcatula
Gewachsen sind diese in einem Caltha palustris Bestand mit verschiedenen Gräsern, Binsen und Seggen, so dass eine Substratbestimmung sehr schwierig ist.
Die stäbchenförmigen Sklerotien werden in den Stängel der abgestorbenen Pflanzen gebildet
Die Sporen sind 4- Kernig Die Asci 8-sporig
Und die äußerste Schicht des ektalen Excipulum´s reagiert mit Lugol leicht blau
Am selben Ort wuchs auch eine große dunkelbraune Peziza
2. Peziza cf. montirivicola
Die meisten Merkmale stimmen überein, eine 100% Bestimmung ist es sicher nicht, da müßte evtl doch noch mal ein Genetiker ran. War halt nur 1 Fruchtkörper
Medula
Weiter geht es
Nr. 3
an einem alten Holzlagerplatz, matschig, fand ich ein paar kleine violette Pezizen
Die sahen extrem unreif aus, dennoch nahm ich sie mit.
Die Aussenseite war braun granuliert was für violette Pezizen ungewöhnlich ist.
Dazu kam auch noch ein kurzes Stielchen
nach fast einer Woche war es dann soweit, das Pilzchen reifte nach
Selbst nach einer Woche trat noch eine leicht milchige Flüssigkeit aus den verletzten Stellen.
Allerdings ohne Blauton
Die Hymenium- Farbe wechselte ins bräunliche
Sporenabwurf war weiß-creme
Auch bei dieser Bestimmung als Hansenopezia decora lass ich mal ein großes CF.stehen
Und die
Nr 4
Wieder eine dunkelbraune Peziza nur ca. 30 cm neben der Violetten ![]()
Hier bin ich mir fast sicher
Peziza sublaricina
dunkelbraun granulierte Rand
Paraphysen mit goldgelben Guttulen
Mit Lugol erkennt man bei dieser Peziza-Art die Sporenornamentation bessser als mit Baumwollblau, weil dieses die Sporenhülle deutlich aufquellen lässt.
Die Ornamentation ist typisch für die Art
So, das wars
Grüße
Felli
Servus Martin,
erstmal vorweg - so etwas hab ich noch nicht gesehen.
Patellaria hab ich auf grund der bitunicaten Asci und der gekrümmten Sporen in Betracht gezogen.
Kurzfristig hab ich auch mal an Stenocybe gedacht.
Es macht irgendwie den Eindruck dass das ganze relativ weich ist - oder? [ also nicht typisch Pyrenomycet (Sporormiella/ Kohlenbeere)]
Wenn man jetzt von den bitunikaten Asci ohne Lugolreaktion ausgeht kommt man zu den Dothideomycetes/ Hysteriales/Pleosporales
Ich werd mal schauen ob ich in der Richtung noch was finde.
Wäre vielleicht auch noch wichtig wenn man einen reifen Ascus mit voll entwickelten Sporen sehen könnte,-
Grüße
Felli
Servus Daniel,
Das was da jetzt an Bildern zu sehen ist würde ich auch dem Schuppigen zuordnen!
Ich könnte mir durchaus vorstellen , dass du da zwei Arten nebeneinander hast.
Grüße
Felli
Servus,
Danke Euch allen für eure Hinweise.
Bei Gelegenheit werd ich mir mal ein Stückchen davon unterm Mikro anschauen.
Grüße
Felli
Riecht der Sklerotienporling, den ich noch nie in der Hand hatte, auch so wie der Schuppige, also diese typisch mehlige, Maipilz ähnliche?
Die rochen alle danach, hab bei allen ein Stück abgemacht und dran gerochen, bei allen klar zu erkennen.
Gerüche sind relativ - empfindet jeder ein wenig anders. Manchmal riecht der Schuppige auch nach gar nichts - zumindest für mich.
Wenn du dir mit dem Schuppigen Porling sicher bist - na, dann ist das so.
Wieviele Porlinge waren es denn?
Wuchsen die alle aus der Erde ( für den Schuppigen relativ ungewöhnlich)?
Und wie groß waren sie ( Handflächengroß passt zum tuberaster?
Grüße
Felli
Servus
Hat der Sklerotienporling denn auch schwarz am Stiel, nicht daß ich wüßte, hatten die alle. Habs kontrolliert.
Die Stielbasis kann schon dunkler ausfallen.
Was mich an Sklerotienporling denken lässt , sind die dunklen Schuppen und der +/- zentrale Stiel. Zudem scheint mir die Größe besser zum tuberaster zu passen.
Grüße
Felli
Servus
58)
Goldmistpilz wäre mein Gedanke
und der Schuppige Porling ist meiner Meinung nach ein Sklerotienporling
Grüße
Felli
Servus,
mit Porlingen kenne ich mich nicht aus, Werner Edelmann kann das wohl bestätigen ![]()
Hier hab ich einen ca 30 x15 cm halbresupinaten harten Porling mit dunkler Trama.
Die Porenschicht ist recht hell, und an den Rändern ist eine leicht rotbraune Färbung zu erkennen.
Den Pilz sah ich schon letztes Früh-Jahr. Im Winter war er verschwunden! Also nicht mehrjährig
Seit März wächst er wieder am beschädigten Stamm einer lebenden Linde, erst weißlich dann graubraun später bräunlich mit heller Fruchtschicht.
Bei Hutbildung sieht man eine braune "Abdeckung"
Irgendwie sieht er jung nach Zunderschwamm aus, ist es aber definitiv nicht.
Mikroskopiert hab ich ihn nicht, denke auch dass er noch unreif ist.
Hat jemand eine Idee?
Grüße
Felli
-mmhh- ![]()
Hast du da so etwas wie eine Medula( Frkp- aufbau) innerhalb der dunklen Hülle?
Grüße
Felli
Servus Martin,
sieht interessant aus, wie war denn die Konsistenz der Fruchtkörper?
sieht so ein wenig nach Pattelaria aus.
Grüße
Felli
Servus,
leider kann man auf den Bildern wenig erkennen,
aber die Sporen erinnern ein wenig an die Gattung Myrothecium
kannst ja mal vergleichen.
Grüße
Felli
Servus Jörg,
welchen gibt es denn da auf Nadelholz? Mir ist keiner bekannt.
Ich habe z.B.einen gesicherten Fund von G. martinii auf Nadelholz ( Tanne o. Fichte).
Und was ist mit Gyromitra warnei ? ( kenn ich zwar nicht persönlich,- aber kann man das einfach ausschliessen?)
Grüße
Felli
Servus Reinhard,
klar kannst du den so abheften, allerdings würde ich noch ein cf. davor setzen.
Es gibt halt immer Doppelgänger.
Mikroskop ist meistens Pflicht um was genaueres zu sagen.
Grüße
Felli
Servus,
vermutlich riecht er nach Pferdemist ![]()
Möglicher Weise ist es ein halbkugeliger Ackerling, oder ein junger Träuschling,
Lass ihn doch mal aussporen um die Sporenfarbe zu sehen.
Grüße
Felli
Servus Patrick
Da wäre ich jetzt auch erstmal bei Lecanora albella, muss aber eingestehen, dass ich die Art bislang noch nie gesehen habe. Da muss ich wohl zukünftig mal drauf achten.
Ist L.albella gar nicht so häufig? Oder nur übersehen?
Herzlichen Dank
Felli
Servus Patrick
recht herzlichen Dank für deine Bestimmungshilfe.
Schön, dass auch für dich noch etwas Neues dabei war.
Das Parasit und Hyphomycet schwierig sind hab ich mir schon gedacht ![]()
Es handelt sich tatsächlich um Erle als Substrat (was auch nie bezweifelt wurde!): Auf dem einen Beleg sind zwei Fruchtkörper der nur auf Erle wachsenden Stenocybe pullatula drauf
Hab ich diesen winzling doch übersehen ![]()
Herzliche Grüße
Und nochmals Dank
