Beiträge von Felli

    Servus,

    Ihr habt ja tolle Geschichten auf Lager :thumbup:

    Leider kann ich euch mit keiner Solchen beglücken,


    Allerdings Rotfuß schöne Funde hast du gemacht, aber

    Der Dottergelbe Spateling

    ist das sicherlich nicht auf den Bildern. Das ist etwas Clavulina-Artiges.

    Und Falls es doch ein Spateling sein sollte, liegt es an meinem Bildschirm dass ich es nicht erkannt hab ;)

    Grüße

    Felli

    Servus,

    auf auf feuchtem Laubholz fand ich diese 2 Gesellen.

    Der 1.gelb der 2. braun

    Beide stiellos auf dem Substrat (evtl. breit angewachsen bei Nr 1)

    1.

    Sporen rundlich, feinwarzig/feinstachlig


    Capilitium einfach gewickelt, kurze Enden, keine Verzweigungen


    Nr.2

    Hier bin ich mir fast sicher das es sich zu mindest um eine Trichia handelt.

    Auf Grund des gelblichen Capilitiums und der feinwarzigen Sporen könnt ich mir Trichia contorta v. attenuata vorstellen.


    Grüße

    Felli

    Servus Thorben

    Danke für den Artikel,

    Ob das aber wirklich ein Springschwanz war ? Sah unterm Bino schon irgendwie spinnenähnlich aus - Werd ich wohl aber leider nicht mehr rausbekommen,

    Nochmals Danke


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Auf der Suche nach Moosbecherchen findet man auch allerhand andere Pilze + pilzähnliches

    So auch dieses hübsche Teil, das wie eine parasitierte Octospora aussieht.

    Leider hat es den Transport nicht so gut überstanden, so dass ich nur die Überreste Mikroskopiert habe.


    Zu meiner Überraschung fand ich eine tote Spinne unter einem Sporenhaufen, mit hyalinen Hyphen und birnenförmigen Verdickungen.

    das Ganze war irgendwie klebrig und einen Hinweis woher die riesigen stacheligen Sporen kommen fand ich nicht. Alles ein wenig unheimlich-oder ?

    Übersicht in Kongorot


    Schaut man sich das Spinnenbein genauer an kann man Pilzhyphen darin erkennen

    x400

    Spinnenbein x 1000


    Die Sporen erinnern entfernt an eine Elaphomyces / Hirschtrüffel.

    Sie sind bis 45µ,gelbraun-braun, rund, stachlig.

    x400 in Melzer´s Reagenz

    Die birnenförmigen Teile dürften die Enden der abstehenden Hyphen auf dem ersten Bild sein

    x1000


    Das Blaue waren ganz winzige Teilchen die sich an den birnenförmigen Zellen absetzten. Ich denke dass das die Spinnenflüssigkeit war die zwischenzeitlich austrat.

    Ob jetzt die Spinne mit den Sporen was zu tun hat weiß ich nicht, vielleicht ist sie nur durch Zufall dort verendet.

    Überreste eines Ascomyceten konnte ich allerdings auch nicht entdecken.


    Kennt das jemand von euch, bzw. gibt es Vermutungen ?


    Und kann mir einer sagen was das für ein Moos ist ?


    Grüße

    Felli

    Servus Ulla,

    Wow, das hätt ich jetzt nicht gedacht.

    Was man alles findet wenn man nach Moosbecherchen schaut, die wachsen auf auf dem Moos daneben ;)


    Ich hoffe, dass Du den Beleg gut aufgehoben hast. Der Fund ist sicher wert in einer Publikation veröffentlicht zu werden!

    Beleg ist am trocknen, soll ich ihn dir schicken ?

    Veröffentlichung - ich weiß nicht ob ich da die Zeit dafür finde.

    Mir fehlt doch völlig das Hintergrundwissen über die Schleimis.


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Diese gelblichen Würstchen hab ich auf einem am Boden liegenden Weidenast auf dem dort ansässigen Moos? gefunden.

    Die Wülste sind gebogen gewunden, 3-8 mm lang, gelblich,und die Außenhülle uneben-eingedellt.

    Die Hülle ist relativ hart aber brüchig.

    Im Inneren befinden sich die braunen(violettbraun) stachlig warzigen Sporen, und schneeweiße gitterartig verzweigte Kalkeinlagerungen.




    Könnt ihr mir bei der Bestimmung behilflich sein ? Und evtl. auch was zu dem Moos sagen ?


    Grüße

    Felli

    Servus,

    13 a+b könnte Peziza celtica sein, das Habitat würde passen. Es gibt aber noch ein paar violette Pezizen z.B. P. paulii, die man leider nur mikroskopisch unterscheiden kann.

    Die Melatiza ist m.M.n sicher eine. Nur welche. Ein Sporenbild in Wasser + Baumwollblau für die Ornamentation, würde evtl Klarheit bringen.

    M. cornubiensis mit Netzstruktur, M. flavorubens mehr warzig.


    Die Nr. 8 ist sicher kein Becherling sondern ein Hängeröhrchen, Henningsomyces candidus evtl.

    Grüße

    Felli

    Servus Uwe,

    Nobi hat ja schon geantwortet,. Man kann auf den Sporen auch schon ein gestreiftes Ornament erkennen. Aber das nur so am Rande

    mit schwach sichtbarer DeBary Bubble ?

    Dieser Ring mit dem dunkleren kleinen Kreis ist keine De Barry Bubble sondern der Sporenkern.

    Grüße

    Felli

    Hi Steve,

    I think the spore length is wrong for P. badiofusca.

    I could imagine P. badiofuscoides, but am not sure.

    I have not dissected a fresh specimen to check for whitish latex, but the cross section of an old specimen shows a bit of white.

    Did you notice a bluish liquid?

    Should have both types.


    short ridges and big irregular warts

    Also for P. saniosa ;)


    Greetings

    Felli

    Servus Marwin,

    Deine Frage wird man so leider nicht beantworten können.

    Falls der Pilz hyaline Sporen hat- wovon ich jetzt ausgehe, kannst du hier mal nachgöögln.

    European species of Hypocrea part II Species with hyaline ascospores

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Ingo, :thumbup: danke für den Link

    Kann also sein, dass auf dem Bino-Foto rehydrierte Exemplare dabei sind. Wieso fragst Du?

    Wenn du ein Herbar machst, verschrumpeln manche Fruchtkörper zum Teil bis zur Unkenntlichkeit. Gerade so winzige Becherchen sehen dann aus wie Kugeln oder eben wie hier fast geschlossen.

    Befeuchtet man sie sehen sie wieder wie frisch gewachsen aus, und erhalten ihre normale Größe zurück; die Randhaare strecken sich und man kann dann natürlich den Fruchtkörper dadurch besser beurteilen.

    Wenn nichts dergleichen geschieht sehen sie entweder immer so aus

    oder sie sind nicht trockentolerant ;)


    Grüße

    Felli

    Servus Marwin,

    Es wäre schön wenn du zu deinen Becherlingen etwas mehr schreiben könntest z.B. Farbe, Aussenseite/ Milchfluss und so andere unbedeutend Dinge wie Sporenornamentation, Paraphyseninhalte usw.

    Ein Sporenbild in 1000 facher Vergrößerung wäre auch schön.

    Abgesehen davon denke ich, dass es auf Grund der Paraphysenform und den unregelmässigen Guttulen in den Sporen an den Polen eher eine Peziza als eine Otidea ist. Evtl. Peziza boltonii ?

    Aber

    sind die Asci jodpositiv oder jodnegativ? Das wäre die erste bestimmungsrelevante Frage.

    dem kann ich nur zustimmen.

    (ich glaube, dass das auch mit Melzers Reagenz funktioniert)

    in 95% der Fälle bei Peziza trifft das zu.


    Grüße

    Felli

    Servus Johann,

    Ihr findet Sachen ;)

    Zum Pilz kann ich so wenig sagen. Ist das Bild vom Trockenherbar oder sid die rehydriert?

    Wichtig sind die Sporen und auch die Haare an der Außenseite - falls welche vorhanden, dann die dextrinoidität überprüfen.

    Es gibt ja eine ganze Reihe von cyphelloiden Pilzen,

    Stigmatolemma wäre evtl eine Möglichkeit

    Grüße

    Felli

    Servus Jan,

    Bei der Datenlage lässt sich zu deinem Fund fast nichts sagen. Ich mutmasse einmal daß es sich um einen Ascomyceten handelt. Evtl. ein Hymenoscyphus/ oder Phaeohelotium. Mehr glaube ich geht ohne Mikro´s nicht.

    Grüße

    Felli

    Servus Schorsch,

    Hat wirklich niemand einen Tipp, wie man diese widerspenstigen Teile unters Deckglas bringt.

    ist ganz einfach ;)

    lass das Teil richtig Trocknen, dann kannst du winzigste Teile mit der Rasierklinge abschaben/ schneiden,

    Dann damit unters Glas und Wasser zulaufen lassen


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Auf der Suche nach Klein-/Moosbecherlingen begegnen mir immer wieder Flechte/ Krustenflechtenarten.


    Hier 2 Arten die ich vor kurzem gefunden habe und bei denen ich nicht weiter komme.


    Nr. 1

    Ein kleiner , weicher, kissenförmiger, leicht rotbrauner Fruchtkörper auf Moos/Algen gewachsen

    KOH nicht getestet

    Schnitt

    Asci: interessanter Weise 8-16 sporig,

    Sporen uni-biseriat angeordnet

    Sporen: rund. glatt, 5-7µ , mit mehreren Guttulen.

    Erst hyalin dann rotbraun(?)

    Lugolreaktion rot-rotbraun


    Nr.2

    Diese wuchs auf einem Findling/ Kalkgestein


    Das Lager ließ sich leicht vom Stein trennen,

    KOH-

    Fruchtkörper gelantinös

    Asci 8- sporig

    Sporen 25-30(35) x 5-7µ, leicht spindelförmig, multiguttulat, 0-3 x septiert



    Lugol-Reaktion erst blau, dann sehr dunkel braun-schwarzrötlich


    Hat jemand eine Ahnung und kann einen Tipp dazu geben ?


    Grüße

    Felli

    Servus Reinhard,

    allerdings vermisse ich auf Deinen Bilder jeglichen Rotton,

    der überhaupr erst zum Reizker führen würde.

    Genau Malone. :daumen:

    Man erkennt auf den Bildern einen weißfleischigen Pilz ohne jegliche Anzeichen eines parasitischen Pilzes (Da wären zumindest Pusteln zu erkennen).

    Möglich wäre hier ein bakterieller Befall der die Ausbildung der Lamellen verhinderte.

    Ich denke das hier ist ein gestörter Nebelgrauer Trichterling.


    Grüße

    Felli

    Servus Sebastian,

    Die Habitatfrage ist eigentlich fast selbsterklärend.

    Meist sind es gestörte Böden, Brandstellen/ Abbruchkanten/ Strassenränder/ Wege usw. an denen die ersten Algen + Moose wachsen oder auch moosbewachsene Felsen oder die moosigen Zwischenräume von Kopfsteinpflaster.

    Natürlich kommt es ja auch immer auf die Pilzart an, ob diese direkt auf den Pflanzen oder aber den Mooswürzelchen wachsen.

    Wenn sie direkt auf den Pflanzen sind musst du die Moospolster untersuchen die nicht gesund (heller-grau oder braun) aussehen.




    Ich hoffe das hilft dir nun die " Moosies" aufzuspüren,

    noch ist die Zeit dafür gut :)


    Grüße

    Felli