Beiträge von Bergwald

    Danke Abeja,

    ich habe mit Flechten erst angefangen, aber werde anhand deiner Angaben versuchen, irgendetwas rauszubekommen. Selbst wenn ich "Irrwege" gehe, lerne ich dazu. Ich denke so geht es vielen, nach dem Motto: Aus Fehlern lernt man. Oder wie ein Prof. von mir sagte: Nichts ist lehrreicher als die Note 6. Zwar etwas heftig, war von diesem aber nicht böse gemeint, war ein angenehmer Lehrer, als auch Prüfer.

    LG

    Thomas

    Hallo abeja,

    ich hätte eine Frage zu der ersten Flechte. Du schreibst, du hast Reagenzien angewendet. Entweder übersehe ich dies, oder du hast nicht angegeben, wie z.b. die Reaktion mit K war. Eventuell könnte man im Umkehrschluss zu den anderen Flechten die du vorgestellt und ausgeschlossen hast, schließen, dass keine Reaktion vorhanden war, aber du schreibst bei der ersten Flechte die du ausschließt=Pleurosticta (Parmelia) acetabulum K + gelb. Vielleicht war aber bei deiner Flechte K+ rot, oder eben doch keine Reaktion? Könntest du das noch mitteilen?

    Besten Dank im voraus.

    LG.

    Thomas

    Hallo Harald,

    ich würde aber erst nochmal abwarten, die Anfrage ist erst vor drei Stunden eingestellt. Es gibt auch hier Spezialisten, zumindest in einigen Ascomyceten Gattungen.

    Aber klar, das entscheidest allein du.

    Viele Grüße

    Thomas

    Liebe Jule,

    ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendjemand auf den "Schlips" getreten fühlen könnte. Im Gegenteil, es ist toll, dass du dein hohes Fach -Spezialwissen hier teilst. Ich kann nur hoffen, dass du immer mal die Zeit findest, dich einzubringen.

    Danke für die wertvollen Informationen zu den vorgestellten Pilzen und Pflanzen.

    LG.

    Thomas

    Hallo Wutzi, du kannst Sachen finden😂. Eine Schlange 🐍 doller als die nächste. Langsam glaub ich, ich penne beim Gehen durch die Natur. Mag Schlangen, sehe aber keine. Vielleicht sollte ich mir mal mehr Mühe geben.

    Übrigens, vielleicht sieht man- wie du sagst -dieses Jahr mehr Schlangen, da es so lange schon so heiß ♨ ist.

    LG.

    Thomas

    Hallo Felli,

    könnte der Saftling auch H. helobia sein. Konntest du einen Geruch, also eventuell Knoblauchgeruch feststellen? Mir scheint, dass auf dem Hut kleine Schüppchen sind und die Lamellen einen Gelbstich haben. Dies könnte für diese Art sprechen. Aber wie immer, anhand von Bildern natürlich nicht wirklich bestimmbar.

    Viele Grüße.

    Thomas

    Murph, da geb ich dir vollkommen recht. Keinesfalls was verraten. Ich glaub auch, dass du mich durchschaut hast. Das mit den Ohren hab ich geschrieben 📝, in der Hoffnung, dass du dich "verplapperst" und dein Ohrgeheimnis versehentlich verrätst. Aber da hab ich mich sauber gebrannt, sowas nicht mit dir👍😂. Klasse gekontert. Weiter so!

    Seid herzlich gegrüßt.

    Thomas

    Hallo Ralph,

    Superklasse. Für mich ein grandioses Ereignis. Hat die Menschheit früher in Angst und Schrecken versetzt. Raumfahrt und Weltall begleiten mich seit Kindheit und sind ein großes Interessengebiet von mir. Ich hatte noch miterlebt, als man stolz war, überhaupt den Mond 🌝 zu treffen und die ersten Raketen einfach auf dem Mond einschlagen ließ. An ein Aufsetzen auf der Oberfläche war gar kein "Drandenken".

    Die Aufnahmen hast du toll bearbeitet.

    Danke für's Einstellen.

    VG

    Thomas

    P.S. Hatte in München auch super Bedingungen zum Beobachten.

    Oh Murph, das tut mir leid. Scheinbar sind meine Augen nicht so am richtigen Platz 😀. Aber jetzt hab's auch ich erkannt.

    Aber dennoch, ich bin überzeugt du hast ein Bärenherz ♥🐻

    Weiter so und grüß auch Frauchen.

    Thomas

    Hallo Murph,

    auf dem Bild sieht man deine Ohren ganz prima. Sieht aus wie von einem Bären 🐻. Gut dass du genau aufpasst, dass nichts Feuer 🔥 fängt!

    Gut geling

    Thomas

    Hallo Norbert,

    das bräuchte ich natürlich auch. Ich denke, das ist in solchen Fällen auch vernünftig wenn nicht notwendig. Bin da makroskopisch unsicher. Daher auch mit Fragezeichen ❓

    VG

    Thomas

    Hallo Klüppli,

    es ist zwar nicht entscheidend, aber ich muss mich da auch durcharbeiten. Aber es lohnt sich wirklich, denn dadurch werden in der Pilzkunde viele weitere Türen geöffnet. Das Schöne ist, es ist alles freiwillig. Es ist sicherlich für alle oder zumindest für fast alle ganz klar, dass jeder einzelne entscheidet, wie weit er einsteigt. Das ist gerade das wirklich Tolle an diesem Forum, dass eben alle Bereiche abgedeckt werden und ich finde niemand wird ins Abseits gestellt. Es gibt Beiträge, die ich mangels Wissen und entsprechenden Voraussetzungen nicht, oder vielleicht darf ich sagen bzw. hoffen, noch nicht verstehe. Ich fühle mich dadurch überhaupt nicht ins Abseits gestellt, denn das Spektrum ist -Gott sei Dank- enorm groß. Ich mache das, was ich gerne mache und vertiefe mich dort, wo ich Freude daran habe. Genauso freue ich mich, dass hier Spezialisten teilnehmen, die die Pilzkunde vorantreiben, auch wenn ich davon manches nicht verstehe. Ich habe jetzt etwas weit ausgeholt, das weiß ich, aber irgendwie hatte ich das Bedürfnis es darzustellen.

    VG

    Thomas

    Tja Peter,

    ich kann dich gut verstehen, denn für mich war Standort anfänglich auch immer der Ort, an dem ich einen Pilz gefunden hatte. Aber dennoch geht es begrifflich nicht anders, als Christoph dies darlegte. Dies kann ich dir gleich aus leidlicher Erfahrung erklären. Zu der Zeit als für mich Standort gleich Ort des Fundes war, habe ich natürlich auch einiges in verschiedenen Büchern gelesen. Jedesmal, wenn der Begriff Standort vorkam, hatte ich was Anderes verstanden, als gemeint war. Zum einen verwirrte mich dies, zum anderen versuchte ich mich an Erklärungen, mit dem Ergebnis, dass es entweder nicht klappte (es war ja mit dem Begriff etwas ganz anderes gemeint als ich unter dem Begriff verstanden hatte) oder ich bog den Text so hin, dass es irgendwie einen "halbseidenen" Sinn ergab, der zwangsläufig ebenso falsch war.

    Folge: Grosse Frustration und keine Lust mehr, irgendetwas zu lesen, wo dieser Begriff enthalten war.

    Dann endlich erklärte mir jemand, dass mit Standort das Habitat gemeint ist (Christoph korrigiere mich, falls es so nicht oder nicht ganz stimmt, ich meine jetzt Gleichsetzung Standort Habitat). Jetzt wurden für mich die Texte mit einem mal verständlich. Da ich aber mein ganzes Berufsleben nie mit Naturwissenschaften zu tun gehabt hatte, fiel es mir immer wieder schwer, nicht in den alten Fehler zurückzufallen. In solchen Fällen versuche ich immer mir irgend eine Eselsbrücke zu bauen. Vielleicht hilft diese auch jemand anderen. Ich stelle die zwei entscheiden Worte mal untereinander, damit es klar wird.

    StAndort

    HAbitat

    Man sieht sofort die beiden Worte haben einen gemeinsamen Vokal nämlich das A. Bei allen anderen Begriffen wie Fundort Fundstelle etc. ist kein A enthalten. Also Staaaaandort = Haaaabitat.

    Wie gesagt, vielleicht hilft es jemand weiter. Nun könnte man sagen, wenn die Mehrheit der Bürger unter Standort, den Ort wo der Pilz gefunden wurde versteht, dann könnte man einfach die Sache entsprechend ändern. Dies wäre jedoch eine Katastrophe. Sämtliche in der ganzen Vergangenheit bisher geschriebenen Bücher, in denen das Wort Standort vorkommt, wären bezüglich dieses Begriffes folglich falsch. Was für eine Verwirrung.

    Selbstverständlich bleibt jedem überlassen, ob er unter Standort etwas anderes versteht oder auch diesen Begriff in Büchern meidet. Mir jedenfalls war das Obige eine Lehre, möglichst genau zu klären, was unter einem Begriff, der mir nicht hundertprozentig klar ist, zu verstehen ist. Das hat mir ab diesm Zeitpunkt viel Ungemach erspart. Ich denke, nicht umsonst gab und gibt es eine Vielzahl von Büchern mit Begriffserläuterungen. Lexika in der Mykologie sowie in allen anderen Naturwissenschaften. Besonders katastrophal würde sich ein Missverständnis in der Humanmedizin auswirken, wie wir uns sicher alle vorstellen können.

    Viele Grüße.

    Thomas