Beiträge von Josef-08

    :ghilfe: Ich tappe immer noch im Dunklen. Hänge seit gestern nacht mit meinem Tipp in der Warteschleife.


    :at: Kagi: Du scheinst den Karl ja schon geknackt zu haben. Ist das wichtig, worauf der Zipfelmützenträger so gebannt starrt?


    LG, Josef

    Hallo,


    Ich war gestern mit ein paar Kollegen aus unserer Pilzrunde auf einem Trüffelmarkt in Nancy.

    Dort wurden neben vielen anderen Produkten aus der Region Trüffel, Trüffelprodukte und beimpfte Trüffelbäumchen aus heimischer "Produktion" angeboten.

    Angeboten wurden die Arten:

    T. mesentericum (Schwarze Herbsttrüffel, Teertrüffel oder Bitumentrüffel) und
    T. uncinatum (Burgundertrüffel oder Herbsttrüffel)
    Der Preis lag einheitlich bei 65,-- €/100 gr.

    Obwohl ich mir ursprünglich das ganze eigentlich nur mal ansehen wollte, habe ich mich nach einer Trüffelbutter-Kostprobe dann doch vom Trüffelfieber anstecken lassen und von jeder Art mal 2 kleine Knollen mitgenommen. Probiert habe ich sie noch nicht, aber der Geruch im Auto war schon sehr intensiv, vor allem durch die Bitumentrüffel. Die riecht tatsächlich sehr stark teerartig, für mich allerdings nicht unangenehm. Die Burgundertrüffel hat einen diskreteren feineren Geruch. Ich hab sie jetzt im Kühlschrank liegen und werde sie morgen testen. Den Rest werde ich dann voraussichtlich zu Trüffelbutter verarbeiten. Berichten werde ich dann voraussichtlich nach unserem nächsten Pilzstammtisch Anfang Dezember, nachdem ich mich mit den anderen ausgetauscht habe.


    LG, Josef


    Edit: Ein erster ausserplanmäßiger Versuch: Bitumentrüffel auf Rindersteak mit Brokkoli in Sahnesoße und Bratkartoffeln

    Ich wußte zwar schon vorher, dass das nicht passt, das war auch so nicht geplant, aber ich war halt ungeduldig und neugierig.

    Nach dem Anbraten habe ich ein paar dünne Scheibchen über das Steak geraspelt, eine Scheibe Butter draufgelegt und das Steak bei ca. 80 Grad für 15 Min. in den Backofen gestellt. Danach war der teerartige Geruch der Trüffel nicht mehr wahrnehmbar. Dann habe ich noch ein paar Scheibchen roh darüber geraspelt.

    Erwartungsgemäß konnte sich die Trüffel gegen das Steak und die Bratkartoffeln nicht durchsetzen. Man konnte beim Steak nur ahnen, dass da was drauf war, herausgeschmeckt hat man es nicht. Anders dagegen wars beim Brokkoli in Sahnesosse. Obwohl der Brokkoli auch einen starken Eigengeschmack hat und sich auch hier die Trüffel nicht durchsetzen konnte, haben beide m. M. jedoch überraschend gut miteinander harmoniert.

    Fazit: Dafür sind die Trüffel zu teuer. Das Geschmackserlebnis fehlte. Aber es ging ja hier um einen Versuch, und da muss man damit rechnen, dass es auch mal daneben geht.


    Wäre natürlich fatal für viele, wenn da beispielsweise Boletus edulis nicht vorkommen sollte...^^!

    Keine Angst, Fredy! Der "Karljohan" wird schon drin sein ^^.

    (Zitat: The Philip's Guide to Mushrooms and Toadstools of Britain and Northern Europe is an easy-to-use rapid identification guide to more than 400 of the larger fungi of Britain and Northern Europe. The region covered extends from Britain and Ireland to western Russia, and from Scandinavia to the Alps and the beginning of the Mediterranean zone).

    Nee, im Ernst. Ich habe die teurere Variante. Die andere kenne ich nicht.

    Ich finde die "Zeichnungen" (sollten eigentlich Aquarelle sein) sogar besser als im Pareys, zumindest aber gleichwertig. Ich hatte schon mal einen Blick in den Ludwig geworfen, und obwohl man das ja eigentlich nicht vergleichen kann, finde ich, dass viele der "Zeichnungen" da fast nahe rankommen. Ein Feldführer für draussen ist das natürlich nicht. Da ist der Pareys von Umfang u. Gewicht m.E. immer noch unersetzlich.
    Und die von Dir genannte günstigere Variante hat mir persönlich zu wenige Arten, wäre aber vom Preis her sehr interessant.


    LG, Josef

    Apropos, in die Pfanne hauen.....
    Wenn er bereits soweit aufgeschirmt ist, kommt er bei mir normalerweise nicht mehr in die Pfanne.

    Ich nehme ihn nur, wenn er noch ganz jung ist. Dann sieht man auch noch den Buckel und dann schmeckt er mir am besten.


    LG, Josef

    Hallo,


    Ein tolles Buch, dass ich noch empfehlen könnte, wenn man mit der englischen Sprache zurechtkommt, ist "Mushrooms an Toadstools of Britain & Europe" von Geoffrey Kibby. Es existiert allerdings bisher nur Band 1. Dieser enthält lediglich Nichtblätterpilze, Täublinge und Milchlinge. Band 2, der dann die Blätterpilze enthalten soll, ist bisher leider noch nicht erschienen, aber ich freue mich schon drauf. Das Buch zeigt neben tollen Aquarellen auch Sporenzeichnungen, wichtige Mikromerkmale und chemische Reaktionen. Allein wegen der zahlreichen Täublings- und Milchlingsarten ist es schon empfehlenswert. Für den Profi ist es vielleicht zu wenig, aber der fortgeschrittene Anfänger könnte seine Freude daran haben. Im Netz findet man auch Bilder von Beispielseiten. Die sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen.


    LG, Josef

    In den letzten 2 Wochen gab es in unserer Gegend eine richtige Steinpilzschwemme.

    Vor einigen Tagen war ich in einem Waldstück. Da waren wunderschöne noch knackige Steinpilze massenhaft umgetreten, bei anderen die Hüte ab- oder angeschnitten. Ich kann hier nur vermuten, dass das kommerzielle Pilzräuber waren, die bereits genug gesammelt hatten und nichts mehr für die Konkurrenz übrig lassen wollten.


    LG, Josef


    Ich frage mich eh, warum Kosmos nicht weiter Bücher produziert, wenn das Buch so beliebt zu sein scheint.

    Auf eine kürzliche Anfrage hat mir der Kosmos-Verlag mitgeteilt, dass man zwar an einer Neuauflage sehr interessiert sei, hierüber jedoch noch keine Aussage treffen könne, da dies vom englischen Lizenzgeber abhängig sei.

    LG, Josef

    Woran könnt ihr die so relativ sicher erkennen, ohne den Buckel zu sehen?

    Erfahrung, Grüni, Erfahrung....;)

    Wer ihn schon öfters in der Hand hatte, erkennt ihn auch so.
    Der Buckel und ggfs. auch der Geruch, sofern man ihn kennt, geben dann letzte Sicherheit.

    Und es gibt ja hier auch keine Essensfreigabe.


    LG, Josef

    Eine ganz kurze Ergänzung von mir, Josef schrieb dass er keine Fall kennt, in dem die Landwirtschaft sich um potentiell giftige Pflanzen kümmert.

    Hallo Carina,


    So habe ich das nicht geschrieben.

    Du hast hier zwei Sätze von mir zusammengefaßt, woraus sich dann für mich ein anderer Sinn ergibt, was ich so nicht gemeint habe.

    Ich bin dabei von normaler (verantwortlicher) Weidehaltung ausgegangen, nicht von Extremfällen.

    Natürlich haben wir unsere Rinder nicht ohne Zusatzfutter auf abgefressenen Weiden gehalten, so dass sie vor Hunger oder Langeweile alles fressen mußten, was ihnen vor die Nase kam und haben auch schon darauf geachtet, dass wir nicht gerade dort Heu machten, wo es extrem viele Pflanzen gab, die nicht ins Futter gehörten. Aber bei normaler und vernünftiger Beweidung war das kein Thema.

    Jakobskreuzkraut ist übrigens nicht nur für Pferde gefährlich, und was seine immer größere Ausbreitung anbelangt, kann hier jeder selbst nachlesen: Vorsicht vor dem Jakobskreuzkraut - Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Jakobskreuzkraut: Hübsch gelb, aber giftig


    Liebe Grüße

    Josef


    @ Bergwald: Alle Teile der Eibe sind giftig, mit Ausnahme der roten Fruchthülle (der Samen ist auch giftig).

    Hallo,


    die Diskussion ist zwar sehr interessant, aber ich denke, dass man sich hier sehr viel unnötige Gedanken macht.

    Wenn der Geschmacks- und Geruchsinn nicht durch zuviel Fertigfutter gestört ist, wissen unsere Tiere genau, was sie fressen dürfen und was nicht. Ich hatte zwar nie mit Pferden zu tun, bin aber in der Landwirtschaft aufgewachsen und da hat sich nie jemand Gedanken darum gemacht, ob die Weidetiere giftige Pilze oder Pflanzen fressen könnten. Es ist mir auch kein einziger Fall bekannt, dass sich jemals ein Tier daran vergiftet hätte. Das einzige, was schon mal vorkam, war, dass Rinder aufgebläht waren, weil sie zuviel frischen jungen Klee gefressen hatten. Sorgen machen sich die Landwirte eher über die viele Hundekacke, die auf den Wiesen hinterlassen wird. Aber das ist wiederum ein anderes Thema.
    Eine Bekämpfung des Hallimasch halte ich aus den von anderen Diskussionsteilnehmern bereits genannten Gründen für wenig sinnvoll.

    Die Fruchtkörper erscheinen ja auch nur für eine bestimmte Zeit. Wer trotzdem Angst um seine Tiere hat, sollte sie vielleicht während dieser Zeit nicht auf die Weide lassen.

    Bin trotzdem gespannt darauf, was bei Fredys Nachforschungen noch rauskommt.


    Liebe Grüße

    Josef

    Hallo Manfred.


    Dem kann ich voll zustimmen.

    Neben der ausgeprägten Trichterform und dem schlanken Wuchs ist auch der typische Buckel in der Hutmitte (der aber bei älteren Exemplaren nicht immer so ganz ausgeprägt sein kann) ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Ausserdem wächst der Mönchskopf meist in Reihen oder Hexenringen, vorwiegend auf basischen Böden (Kalk) oder an Wegrändern mit Kalkschotter.


    LG, Josef

    Hallo,

    mir würde es genügen, wenn für jedes Rätsel eine neue PN gesandt wird.

    Ich habe mir bei jedem Rätsel eine Liste angelegt, in die ich dann die richtigen Antworten gleich eingetragen habe.

    Ich komme nur etwas ins Schleudern, wenn eine PN aus einem früheren Rätsel verwandt wird.

    Aber ich hätte auch nix dagegen, wenn jemand seine Rätsel nummeriert oder benamt.
    Am einfachsten wäre es vielleicht, die Rätsel mit dem Einstellungsdatum zu versehen.


    LG, Josef

    Wer, zum Teufel, frißt nur die vielen Fische im Wald?

    Wenn ich durch den Wald gehe, finde ich nicht nur leere Flaschen und entsorgten Müll sondern auch auffallend viele leere Fischdosen.

    Zuerst hatte ich die illegalen kommerziellen Pilzsucher im Verdacht. Aber kürzlich war ich in einem Wald, in dem normalerweise keine Pilzsammler unterwegs sind, weil man dort nicht gut hinkommt und es dort auch keine der von diesen üblicherweise gesuchten Speisepilze gibt. Auch dort fand ich zu meiner Überraschung zahlreiche leere Bierflaschen und Fischdosen. Pilzsucher und Wanderer können es dort nicht sein. Wer ist es dann?


    LG, Josef

    Ich glaube, hier gibt es keine Verlierer oder Letzte, wie Du schreibst, liebes Rotfüßchen.

    Jeder, der hier mitmacht, ist ein Gewinner!:thumbup:

    Genau, so sollte es sein.

    Ist ja nicht nur davon abhängig, wie schnell man es löst, sondern auch, wie man Zeit hat und wann man hier reinschauen kann.

    Manchmal hat man ja auch wichtigeres zu tun (z.B. Pilze suchen) ;)


    @ Rotfüßchen: ich hatte einfach nur das Glück, dass ich das Rätsel gleich gesehen hatte und den Pilz kannte, so dass ich nicht lange suchen mußte.


    LG, Josef

    Hallo Hassi.

    Herzlich willkommen!

    Ja, hier gehts ganz ohne Chips.

    Antworten per PN an Rätselsteller. Keine Pilznamen (auch keine Fantasienamen) nennen, sonst gibts ne Brille.

    Es darf aber gepfählt werden.


    LG, Josef