Beiträge von Wutzi

    Hallo Alis,

    das ist ein bisschen schwierig mit dem zu Herzen nehmen, wenn du meinst, dass es möglich wäre immer genau zu kontrollieren, was ein Hund frisst. Das funktioniert nur, wenn du ihn immer an der Leine führst. Meine Trethupe darf ohne Leine laufen und da gibt es immer ein Restrisiko. Dessen bin ich mir bewusst. Ich musste das Tier auch schon röntgen lassen um auszuschließen, dass es nichts gefressen hatte, was nicht von allein wieder herauskommt. Ich bin mir allerdings der Risiken bewusst und nehme sie stellvertretend für meinen Hund inkauf. Glücklicherweise mag mein Hund keine Pilze, gar keine, auch nicht zubereitet. Aber es gibt allerlei Dinge, die ich nicht einmal anfassen würde, die das Tier sehr gerne frisst, aber nicht verträgt. Wenn ich es sehe, kann ich einwirken. Wenn nicht, ist das der Preis der Freiheit.

    Vielen Dank,

    gestunken hat der Pilz nicht, eher pilzig, keine Ahnung nach was.

    In unmittelbarer Nähe haben mich noch die Blauen Träuschlinge begeistert.

    Herzliche Grüße Lila

    Hallo Lila,

    Brennende Rüblinge riechen, zumindest wenn sie jung sind nach Essig. Im Zweifel ein bisschen quetschen. Die Striegeligen stinken nach Kohl. Aber das gilt nur für junge Fruchtkörper.


    Zuehli hat weit mehr Erfahrung als ich und wird mit seiner Einschätzung schon richtig liegen. Ich habe deshalb rückgefragt, weil ich ebenso wie du Lernende bist. Und das hört wohl nie auf. ==Gnolm13

    Hallo Don, beim Stiel wird immer von einer Natterung gespochen, nicht beim Hut. Vergleiche doch einfach einmal die Artenprofile, am einfachsten bei 123Pilze. Da sind die Unterschiede gut herausgearbeitet.

    Ich würde hier eher den Brennenden Rübling, Gymnopus peronatus sehen.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Harald, machst du das an der Farbe fest? An den hatte ich zuerst auch gedacht. Aber die Lamellen sehen beim Brennenden Rübling mehr freistehend aus, finde ich.

    Es ist komisch, bei uns hat es trotz optimalen Bedingungen (feucht, kein Frost) fast nichts auf den Wiesen.

    Hallo Markus,

    es ist in diesem Jahr auch bei uns merkwürdig. Sehr gute Saftlingswiesen bringen fast nichts, andere quellen über. Eindeutig ist zumindest, dass kurzgrasige sonnen- und windexponierte Wiesen eher schlecht sind.

    LG Karl

    So ist das hier auch, Karl. Dafür wächst H. spadicea sogar mitten im Dorf. Und da, wo sie wachsen, bekommt man fast keinen Fuß auf die Wiese, ohne Fruchtkörper zu zertreten.


    ==Gnolm20 Du bist ja mutig Peter! ==Gnolm4

    Hallo Peter,

    das Sporenpulver hat mich auch in tiefe Verwirrung gestürzt, als ich das erste Mal Volvariella aussporen sah. Das war unbeabsichtigt, im Keller auf der Fensterbank. Alles war bräunlichrosa, Fensterbank, Fußboden...

    Dann hab ich gelernt, dass diese Farbe mit diversen anderen, aus Malersicht definitiv nicht rosafarbenen Farbtönen auf den schönen Namen Mykologenrosa hört ==Gnolm7.

    Hallo Mallönsche,

    hast du dir die Pilze auch mal von ganz unten an der Stielbasis angeguckt und könnten deine 2b Pilze vielleicht Größte Scheidlinge sein?

    schade!

    Du solltest schon eine Tausendfache Vergrößerung haben, wenn du Pilze mikroskopieren willst. Vor allem brauchst du aber auch entsprechende Fachliteratur. Du musst ja auch deine Beobachtungen vergleichen können.

    Meine erste Wahl wäre es, mich jemandem anzuschließen, der ein bisschen mehr weiß, als man selbst. Ist kostengünstiger und bringt rascher Erfolg. Auch hier im Forum mitlesen hilft.

    Dem schließe ich mich an, hier kann man wirklich viel lernen und die Kommunikation hier ist wirklich gut. Ich habe bisher auch noch kein Mikroskop. Bin jetzt seit 2019 hier angemeldet und wurde noch nie enttäuscht.


    LG Tomas

    Lieber Tomas, du hast ja auch keinen Anlass geboten für unfreundliche Reaktionen ==Gnolm13 . Du weißt ja "Wie man in den Wald hineinruft...."

    Nein, hier ist niemand grimmig, nur gelegentlich genervt, wenn in der Hauptsaison gefühlt hundert mal am Tag ohne Anrede ein schlechtes Pilzfoto eingestellt verbunden mit der Frage: "Kann man den essen?"

    Da fällt eine Antwort schon mal sehr dürr aus.

    Hallöle, wenn ihr mögt, kann ich gern die letzte Wochenshow bis zum Frost 😩 zeigen. Jetzt sind die Wiesenpilze 2022 Geschichte. Was zum Raten hab ich auch. Sozusagen zum Warmlaufen fürs APR😆.

    Hallo Florian, ich bin zwar nicht Karl, aber mich hat diesen Herbst Hygrocybe splendidissima in den Wahnsinn hetrieben. Die konnte ich letztlich nur als solche erkennen, weil ich alle 2-3Tage kontrolliert habe, wie sie sich entwickeln. Das ging von tief dunkelrot über kirschrot, orangerot, gelborange bis weiß. Die Papageien waren ebenso uneinheitlich gefärbt. Die Exemplare von H. aurantiosplendens hier vor Ort unterscheiden sich von H. coccinea und H. splendidissima, dass sie kompakter sind. Damit meine ich das Verhältnis von Hut zum Stieldurchmesser. Der Stiel ist generell deutlich kräftiger als bei den beiden anderen Arten. H. aurantiosplendens hat keine Rottöne. Sie verblasst von orange nach hell.


    Im Gegensatz dazu H. splendidissima

    Du solltest schon eine Tausendfache Vergrößerung haben, wenn du Pilze mikroskopieren willst. Vor allem brauchst du aber auch entsprechende Fachliteratur. Du musst ja auch deine Beobachtungen vergleichen können.

    Meine erste Wahl wäre es, mich jemandem anzuschließen, der ein bisschen mehr weiß, als man selbst. Ist kostengünstiger und bringt rascher Erfolg. Auch hier im Forum mitlesen hilft.

    Hallo HD,


    (welcome) das könnte ein Wiesenchampignon sein, muss aber nicht. Wiesenchampignons hätten z.B. eine etwas schuppige Huthaut. Die sehe ich hier nicht. Aber das kann auch an der Bildschärfe liegen. Wie Tomas schon schreibt, gibt es mehr als 60 Champignonarten, die schwer zu unterscheiden sind. Für viele Arten brauchst du ein Mikroskop. Ohne ihn in der Hand zu haben, könnte ich ihn jedenfalls nicht bestimmen.

    Hallo Karl,

    klasse Funde! Da hattest du wirklich noch einmal Glück. Die Saftlinge auf deiner ersten Wiese hatten nur Eismäntel, waren aber ansonsten noch ansehnlich. Einen Tag später wäre alles Matsch gewesen. Das erinnert mich an unsere letzten Exkursionen in Elgersburg voriges Jahr. Da hat uns am Ende auch der Frost einen Strich durch die Wiesenpilzrechnung gemacht. Aber glücklicherweise auch erst am letzten Tag.


    Dass du den orangefarbenen Saftling als H. cholophana identifiziert hast, nimmt mir Arbeit ab. Ich bin die ganze Zeit am Rätseln, was diese orangefarbenen Fruchtkörper,bei denen nichts zu passen scheint, für eine Art sein könnte.

    Die Papageien haben mich diesen Herbst auch nach Strich und Faden vera.... Erfreulicherweise gab es solche Mengen, dass mir irgendwann klar geworden ist, dass die wirklich wie Chamäleons sind.

    Sehr tolle Fotos sind das hier! Dann steuere ich meine ersten Versuche von gestern auch mal bei. Gestern waren nur Zwischenlinsen an Bord, eingebaut zwischen einer Canon M5 und einem Sigma 30/1.4 Fotos nicht gestackt.



    Hallo Azalee, schöne Pilzlein!

    Ich hab zwar keine Ahnung, aber beim letzten Foto bin ich eher bei einem Gallertpilz. Genaues kann aber sicher lamproderma dazu sagen.

    Blöd nur, dass ich die nicht mehr erleben werde

    Einen neuen Wald an der Stelle werden wir alle nicht mehr sehen. Die nächsten 50-100 Jahre wird es dauern bis die Lücken wieder geschlossen sind.



    Nee, nee. So lange braucht das auch nicht. Also zumindest nicht, wenn wir uns nicht vorher selbst von dem Planeten schießen. Nur wird der Wald in 15-20 Jahren nicht viel mit dem heutigen Wald zu tun haben.


    Ich meinte das eher darauf bezogen, dass die nächsten 5-10 Jahre das Waldsterben noch in großem Stiel weitergehen wird und die Flächen weiter abgeholzt werden. So lange müssen wir mit dem großflächigen Mottenfraß -sprich Kahschlägen- leben und 10 Jahre braucht es, bis die Kahlstellen wieder einigermaßen zugewachsen sind. Allerdings ist der Wald dann nicht mehr einheitlich dunkelgrün und besteht nicht mehr aus Plantagenholz.


    2015 ist ein kleiner Tornado durch mein Tal gefegt und hat auf einer Strecke von vierhundert Metern sämtliche Fichten platt gemacht. Gott sei Dank auf der anderen Hangseite. Die Fichten wurden dann im Folgejahr zusammengesägt und verwertet. Und das Forstamt pflanzte - wie sollte es anders sein - Fichten und Lärchen :gmotz:.

    Allerdings war das gar nicht so schlimm, weil die Birken, Ebereschen und was sonst so an Samen angeflogen war, erfolgreich den Hang in Beschlag genommen haben.
    Ein paar junge Buchen hatten den Sturm überlebt und ein paar der Nadelbäume sind auch angewachsen. Insgesamt ist ein schöner junger Laubmischwald entstanden, mit wunderschönen Herbstfarben. Ich würde mir noch ein paar Eichen wünschen. Vielleicht kommen ja noch welche, jedenfalls hatte ich einige Eicheln ausgestreut. Dir brauchen aber länger als die Pioniergehölze.


    Zwar ist so ein Wald nichts, was den Landesforsten in absehbarer Zeit Einnahmen bescheren wird, aber die Narbe ist verheilt und die Voraussetzungen für künftige CO2-Speicher sind geschaffen. Mehr oder weniger von selbst. Und es wird auch wieder Pilze geben. Denn die Mykorhizzapartner sind ja wieder da.

    Wehrtester Großzignolm,

    woher nimmt GnGn eigentlich die Chuzpe, Tribünengebühren anzusprechen anlässlich der gnaloppierenden Gninflation? Weiß er nicht, dass die Tribünistinnen und - nister gnewaltige Aufwendungen für Wurfgneschosse, Gnalkohol und Gnabberzeug haben, ganz zu schweigen von den exorbitanten Persognalgnosten für die tägliche Gneinigung?

    Gnatloae Gnüße


    Wutzi-Gnutzi