Beiträge von Wutzi

    Hallo Kevin,

    (welcome).


    Erst einmal ein Lob, du zeigst für den Anfang gute Beschreibungen und Fotos. Noch besser sind allerdings Fotos direkt vor Ort bei Tageslicht.

    Die Nummern 1-4 und 6 sind Täublinge. Als Gattung leicht zu bestimmen, aber auch eine knifflige Gattung, wenn du sie auf Artebene bestimmen willst.

    Für Speisepilzsammler gibt's da einfache Merkmale. Täublinge haben runde Zellen und sind daher brüchig. Wenn du den Stiel knickst, bricht er mit einem Knacken. Bei vielen Arten splitten die Lamellen. Hier findest du ein bisschen mehr über die Gattung. Aber du solltest anfangs deine Funde immer einem Pilzsachverständigen vorlegen. Eine Freigabe bekommst du hier im Forum nicht.


    Ich habe keine Ahnung von Täublingen. Nr. 1 ist aber gut kenntlich - Der Grüngefelderte Täubling.


    Nummer 5 ist der Samtfußkrempling, ein Holzbewohner und Färbepilz (lila!)


    Nummer 7 ist der Klebrige Hörnling

    Aber Claudia,


    hast du dir den Beitrag denn nicht genau genug angeschaut? Ziemlich genau in der Mitte ist doch eine kerngesunde Gruppe von hübschen Orchideen eingebaut!


    Björn

    Stimmt, jetzt wo du es sagst. Das hatte ich überlesen und dann die braunen Fruchtstände gesehen und ganz rasch weitergescrollt. Aber denk doch mal drüber nach: bei 1:29 ist noch ein bisschen Luft nach oben.

    Noch mal ein kleiner Nachtrag, Radelfungus. Ich hab meinen vermeintlichen Ameisenbläuling jetzt wiederholt gesehen. Du hattest Recht. Das ist eine andere Art. Der Braune Feuerfalter. Auch ein hübscher Falter, ab er ohne die besondere Biologie.


    Abendstimmung an der Elbe:

    Da schmückst du dich aber jetzt mit fremden Federn. Das Gemälde hab ich schon mal gesehen, ist von Arthur Sisley ==Gnolm7.

    Hallo Björn,

    ich bin mir ziemlich sicher, dass du bei deiner Exkursion auch ein paar schöne gesunde Pflanzen und Pilze gefunden hattest. Ist das nun ein Versehen oder Vorsatz, dass du die in deinem Beitrag weggelassen hast?


    Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt hatte. Aber kranke Pflanzen drücken auf die Stimmung. So ein paar klitzekleine Stimmungsaufheller zwischendurch würden deinen Beitrag ungemein schmücken.


    Ich gebe es ja nur sehr ungern zu, deine Mikrobilder sind wieder spitzenmäßig.

    Irgendwie ist der Beitrag steckengeblieben. Ich schick ihn trotzdem noch ab:


    Tolle Sachen Jörg! Lass dich nicht von Schupfi erwischen ==Gnolm7


    Letzteres ist aber offenbar ohne Verwerfungen abgegangen.

    Hallo Ira,

    (welcome).

    Sei nicht enttäuscht, dass es nicht sicher möglich ist, diesen Champignon aufgrund deiner Beschreibung auf Artebene zu bestimmen. Einige Arten kann man zwar ganz gut aufgrund von Beschreibungen und Fotos benamsen. Bei den meisten Arten braucht es aber das Mikroskop und ein bisschen Chemie.


    Wenn du dich ein bisschen mit der Champignon-Gattung befasst, wirst du feststellen, dass es DEN Champignon nicht gibt. Es gibt ziemlich viele Champignon-Arten. Es gibt die relativ gut bekannten Kulturchampignons oder Wiesenchampignons, die recht häufig gesammelt werden. Darüber hinaus gibt es Arten, die nach Anis duften und solche, die chemisch oder fischig stinken, es gibt Arten die winzig klein bleiben, kaum größer werden als ein 2 Euro-Stück, es gibt richtig große Kavenzmänner mit einem Stielring, der aussieht wie ein Zahnrad und es gibt Arten, die rötlich oder chromgelb anlaufen. Manche Hüte sind weiß, andere braun. Einige Arten sind essbar, viele giftig. Die Champignons eint das schokoladenbraune Sporenpulver, das bei alten Fruchtkörpern bei einem Blick auf die Lamellen erkennbar ist. Du kannst erkennen, dass das Sporenpulver in Stielnähe bei deinem Pilz allmählich reif wird und sich dunkler färbt. Du kannst auch erkennen, dass die Lamellen nicht direkt am Stiel angewachsen sind. Freistehend nennt sich das. Auch ein Champignon-Merkmal.

    Hallo zusammen,

    obwohl in den letzten Tagen einiges an Niederschlag zusammengekommen ist, zieren sich die Waldpilze bei uns leider noch. Gelegentlich mal ein einzelner Täubling, ein Goldröhrling oder ein paar Knopfstielige Rüblinge und Pfifferlinge, viel mehr gibts nicht.


    Aber auf den Wiesen scheint es langsam loszugehen. Verhalten zwar, aber immerhin, der Anfang ist gemacht.


    Gestern begegnete mir der erste Saftling des Jahres, mitten im Dorf.

    1. Hygrocybe acutoconica.


    2. Heute fand ich gleich in der Nähe die erste winzige Hygrocybe cantharellus.


    3. Auf meiner Lieblingswiese gab es umfangreiche Bestände von Entoloma porphyrogriseum, in allen Altersstadien. Schade, dass ich den schon kenne. So in allen Altersstadien finde ich diese Art nicht so oft.

    .


    4. An kulinarisch Verwertbarem durften ein paar Knoblauchstinker und eine halbe Milchkanne Himbeeren mit.


    Den Himbeeren war dann allerdings der PSH zum Opfer gefallen, weil ihm die Pflückerei langweilig geworden war und er sich anderweitig Beschäftigung gesucht hatte.


    5. Als ich den Waldweg auf der Suche nach dem verloren gegangenen Pilzspürhund zum zweiten Mal in Angriff nehmen musste, konnte ich das zuvor übersehene einzelne Exemplar von Hygrocybe conicaSo war denn der Grimm auf den treulosen Hund rasch verflogen und die Welt wieder in Ordnung., flankiert von einem winzigen Nabeling entdecken.


    Am Ende war der Grimm auf den treulosen Hund rasch verflogen und die Welt wieder in Ordnung. Die kommenden Tage wird es feucht und kühl bleiben, also gute Chancen auf weitere bunte Wachsköppe.

    Ich kann den Geruch leider nicht beschreiben, riecht aber halt ähnlich wie die aus dem Supermarkt.

    Typischer Champignon Geruch in Verbindung mit Röten und schuppigem Hut wie hier zu sehen erinnert mich an Waldchampignons / Blutchampignons (Agaricus Sylvaticus / Langei). Ob es da noch weitere ähnliche Arten gibt, weiß ich allerdings nicht.


    LG Christopher

    Moin Christopher, die Waldchampignons hatte ich auch im Verdacht, aber ich weiß nicht, ob der so ganz ohne Nadelbäume auskommt. Daher hatte ich gefragt. Vielleicht hat Climbingfreak eine Idee.


    Den PSV würde ich auf alle Fälle vorher anrufen und einen Termin machen. In der Regel machen die das ehrenamtlich und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass PSV auch oft mal nicht zu Hause sind, insbesondere in der Pilzsaison.

    Moin Martin, die Knotenprobe geht nur mit etwas betagteren Exemplaren. Wenn sie knackig frisch sind, gehen die Stiele kaputt, aber biegsamer als andere Pilzstiele sind sie auch dann.

    We are the champions.... ;)


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    Ja! Den Song hatte ich auch sofort im Kopf - der lief, als ich auf der Zielgerade meines ersten Marathons war ==Gnolm13 . Unvergesslich.

    Als kleiner Tipp - mach mal vor dem Entnehmen noch Bilder im Habitat

    Und vor allem die Finger weglassen. Bitte!


    Nichts für ungut

    Harald

    Moin,

    der Harald meint jetzt, nicht die Finger weg vom Pilz sondern vom Pilzfoto. Bei den so genannten Pfotenfotos geht oft viel an Bildinformationen verloren, was nur höchst selten durch die Besonderheiten des Nagellacks kompensiert werden kann ==Gnolm7 .

    Hallo Sarasera,


    (welcome).

    wie Suillus schon ganz treffend bemerkt hat. Ein Champion wird es wohl nicht sein, aber ein rötender Champignon wäre immerhin drin. Aber da es allein um die 80 Champignonarten gibt, darunter etliche giftige, bleibt das jedoch vorerst Kaffeesatzleserei.


    So richtig kann ich deinen Pilz nämlich auch nicht einschätzen. Es ist erkennbar, dass der Pilz bei Verletzung rötet und die Huthaut hellbraun ist. Einen Blick auf die Lamellen gewährst du leider nicht, sodass es beim Raten der Lamellenfarbe bleibt.

    Schau mal, hier steht, welche Merkmale wichtig und bestimmungsrelevant sein können. Je mehr du lieferst, desto belastbarer ist das Ergebnis.

    Interessant wäre übrigens, ob irgendwelche Nadelbäume bei dir in der Umgebung wachsen.

    Guck mal, wenn du dich an den Leitfaden zur Bestimmung hältst, ist es oft gar nicht mehr so schwer, den Pudding an die Wand zu nageln🥴.


    Nicht nur die Rottöne, sondern auch der Ring ist auch bei dem jüngeren Exemplar deutlich erkennbar. Er hängt halt noch zwischen Hutrand und Stiel fest.

    Du hast zu deinem eigenen Beitrag verlinkt, Steffen.

    Also mit meinem Gehirn stimmt definitiv was nicht.

    Das erste Rätsel war ja easy. Das haben die beiden Rätzelmasters zum Anfüttern gewählt und wollten wohl suggerieren, dass das was für jederfrau ist. Das Zweite war schon bissi fies und bei diesem hier hätte ich gar keinen Plan.

    Die Phäle hab ich ja nicht wirklich verfolgt, aber es scheint immerhin möglich, den Pilz zu erraten. Wie gut, dass ich mich nicht angemeldet habe, sonst hätte ich ganz, ganz schlechte Laune.

    Hi ich werde es wohl auch schaffen und kann einige Bilder beisteuern.

    Ich verspreche 1 bis maximal 3 Bilder je Art :) .

    LG Karl

    Das dürfte dann mit ca. 400 Bildern ein mindestens zweistündiger Vortrag werden! ==Gnolm7 Wie schön. Da freu ich mich.

    Bei mir gibt's nach wie vor kaum Pilze, aber immer noch viele Falter.