Beiträge von Wutzi

    Hallo Heinrich,

    solche Eingriffe ins Ökosystem gehen meist nach unten los, abgesehen davon, ist es nicht möglich die Pilze auf diese Weise zu eliminieren. Du würdest lediglich die Fruchtkörper entfernen, der Pilz lebt weiter und schiebt neue Fruchtkörper, wenn die Zeit heran ist - glücklicherweise.

    Niemand käme auf die Idee, alle Giftpflanzen ausrotten zu wollen, weil sie zu Vergiftungen führen.

    Menschen müssen endlich lernen, mit der Natur zu leben und sie zu verstehen. Immer wenn es an Bildung, Respekt und Risikobewußtsein fehlt, werden Fehlentscheidungen getroffen. Die Schlussfolgerung daraus liegt auf der Hand.

    Hallo Maria,

    da bist Du nicht die Einzige, die Bittermandel- und Anisgeruch anders wahrnimmt als beschrieben. In Oberhof im F2 Kurs haben 3 Leute (darunter ich) festgestellt, dass wir den Geruch von Clitocybe fragrans, also dem Langstieligen Dufttrichterling nicht anis- sondern bittermandelähnlich wahrnehmen, während der Anistrichterling für uns eindeutig nach Anis duftet. Offenbar ist das weiter verbreitet.

    Hallo Norbert,

    wie schön, dass es regnet==Gnolm3. Und wie schön, dass Du uns deshalb jetzt die Pilze von gestern zeigst:daumen:. Hast du mal probiert, die Reizker richtig scharf anzubraten? Mir schmecken sie auf diese Weise wirklich gut. Anders zubereitet schmecken sie nicht viel besser als Voreilende Ackerlinge.

    Hallo Christian,

    im Oktober hatte ich einen Pilzkurs bei Andreas Gminder. Er verwies darauf, dass Nebelkappen im Tierversuch gesundheitsschädigend sind. Ich bin jetzt nicht ganz sicher ob er kanzerogen oder erbgutschädigend sagte, aber auf alle Fälle wies er darauf hin, das man ihn nicht freigeben sollte. Eigentlich reicht mir das dann, um einen Pilz zu bewerten, denn ich denke, dass Andreas Fachwissen nicht anzuzweifeln ist. Ich hatte einen beliebigen Link ausgewählt,. Es gibt weitere.


    Vermutlich besteht kein wirtschaftliches Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung der Nebelkappe, so wie bei zahllosen anderen Pilzen nicht. die Pharma profitiert eher von chemischen Subvstanzen und die Forschung in Deutschland ist leider abhängig von Drittmittelgebern.


    Ich zweifle nicht an, dass Dir das Essen der Nebelkappen bis jetzt gut bekommen ist, verweise aber darauf, dass das kein Beleg dafür ist, dass Nebelkappen Speisepilze und unschädlich sind. Kremplinge wurden vermutlich jahrelang von weitaus mehr Menschen verspeist als Nebelkappen - bis sich irgendwann herausstellte, dass der Krempling ein Gift enthält, das bei häufigerem Verzehr der Pilze eine gefährliche Autoimmunhämolyse ausgelöst werden kann, die im schlimmsten fall tödlich endet. Ich denke, dass das und die Einschätzung von Experten wie Andreas Gminder zumindest nachdenklich machen sollte.

    Hallo Philip, der erste ist schon ein Grauer Wulstling. Der Panther hat eine deutlich abgesetzte Knolle, keine gerieften Lamellen und der Braune Fliegenpilz hätte eher warzige Ringe an der Knolle und auch keine Manschettenriefung.

    Moin zusammen, der „Perlpilz“ könnte gut aus der Ecke der großen Schirmlinge kommen.

    Und ja, vielleicht bin ich da übervorsichtig, aber der Kahle Krempling wurde auch oft und gern gegessen, bevor das Paxillus-Syndrom bekannt war. Jede/r kann tun und lassen, was er/sie will. Aber wenn es gesundheitliche Risiken gibt, sollten wir darüber aufklären

    bei uns gibt es noch Totentrompeten/Herbsttrompeten. Allerdings sind sie kaum zu sehen, weil so viel Laub drauf liegt und die Wildschweine jede Nacht drüberrennen. Ich weiß nicht, ob sie wirklich nur alle zwei/drei Jahre kommen. Bei uns gibt es nur alle zwei/drei Jahre Pilzwetter. Ich schaue im September das erste mal nach den Herbsttrompeten. Selbst bei Trockenheit sieht man dann die vertrockneten winzigen Trompeten. Diese Stellen merke ich mir und suche sie nach dem Regen ab. Deshalb finde ich auch jetzt noch welche. Ich stehe dann ewig an der bekannten Stelle und starre den Laubhaufen an, bis plötzlich ein vermeintliches Blatt wie eine Herbsttrompete aussieht.

    Hallo Jördis,

    (welcome). Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Den Herbsttrompetentrick werde ich mir merken==11.

    Hier lesen auch Andere, die auf die Idee kommen könnten, Giftpilze bzw. unbekömmliche Pilze zu verspeisen, weil sie von einem Menschen vertragen worden sind.

    Das ist jetzt hammerharter Unsinn. Bleiben wir doch bei den Tatsachen.

    Hallo Uwe, ich verstehe Deinen Einwurf nicht. Nebelkappen werden von der DGfM in der Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert, d.h. unter den Pilzarten geführt, bei denen Unverträglichkeiten auftreten oder die nur unter Einschränkung als Speisepilze gelten können. In Tierversuchen hat die Nebelkappe Krebs ausgelöst. Das und der parfümierte Geruch, der auch beim Kochen bleibt ist m.E. Grund genug, den Pilz im Wald zu lassen. Ich finde, dass wir nicht Anfänger, die hier eventuell mitlesen, motivieren sollten, Nebelkappen zu essen, weil wir nicht davor gewarnt haben..

    Hallo Jürgen,

    mit dem starken Blauen und dem dunklen Hut bin ich auch eher bei einem Hexlein. Das fehlende Röten konnte ich mir nicht richtig erklären, deshalb habe ich mich heute früh zurückgehalten mit einer Reaktion. Aber Nobis Antwort hat mich bestärkt. Frost kann eine Erklärung für die fehlende Farbe sein.

    Hallo

    Bei der Pilz Wanderung wurde mir erklärt, dass Nebelkappen keine Speisepilze wären. Ich bin ein wenig verwirrt...

    Das ist richtig. Die dürfen aber zum Verzehr freigegeben werden, mit dem Hinweis auf individuelle Unverträglichkeiten. Ebenso sollen keine großen Mengen gegessen werden. So ist es bei uns. Also kein Speisepilz, aber auch kein Giftpilz.

    Hallo Uwe,

    das wird wohl immer noch so gehandhabt. Aber gelernt habe ich vor meiner Prüfung, dass sie giftig sind, zumindest häufig Magen-Darm-Probleme verursacht haben soll Plädoyer für die Giftigkeit der Nebelkappe | PZ – Pharmazeutische Zeitung. Dazu gibt es Widersprüchliches in der Literatur. Ich würde sie nicht essen und ich finde das Verhalten von BöserWolf ziemlich eigenartig. Hier lesen auch Andere, die auf die Idee kommen könnten, Giftpilze bzw. unbekömmliche Pilze zu verspeisen, weil sie von einem Menschen vertragen worden sind.


    Natürlich habe ich ihn vor Ort belassen, ich kann es sowieso leiden wie Kopf- und Halsweh zusammen, wenn ich irgendwo so zum Spaß abgetretene Baumpilze liegen sehe.

    Mit einer Floristin habe ich mich auch schon einmal gezofft, die die Dinger für ihre Herbstgestecke eingesackt hat.

    Einer für die Gute Stube ist erlaubt, finde ich. Aber als mir vorletztes Jahr jemand meine Ganoderma gepflückt hat, deren Wachstum ich monatelang dokumentiert hatte, war ich auch sauer. Kommt immer drauf an, wer was wofür pflückt.

    Hallo Hackstutz,

    neben Zeigerpflanzen gibt es Zeigerpilze. Fliegenpilze und Mehlräslinge wachsen dort, wo Steinpilze zu finden sind. Nicht immer zur selben Zeit aber recht oft. Ich finde Waldränder sehr interessant, dort wo der Übergang zu Wiesen ist, gibt es oft Pilze. Bei Trockenheit Bachläufe und Wegränder haben auch Potenzial.

    Hallo Christian,

    bei mir sehen Die Schmetterlingstrameten so aus, wenn Maden ihr Unwesen treiben. Die Krümel sind dann Madenkacke🥴. Aber ich kann es nicht richtig erkennen auf Deinem Bild.

    Glückwunsch Claudia! Das sind ja auch Prachtexemplare! Es muss also nicht immer gestackt sein. Damit kann ich mich im Moment noch nicht anfreunden, irgendwann vielleicht versuche ich das auch mal ...


    Danke Heide, :gstrahlen: guck an, dass ich das erleben darf! Die profanen Fichtensteinpilze mit Aussicht fanden das Wohlwollen der Jury. Ick freu mir.

    Aber die Saftlinge von Irisle sind wirklich der Hammer. Glückwunsch Irisle, Dir und an alle anderen Fotografen!

    War einfach eine super Woche mit Euch, jederzeit wieder:).

    Lieber Helmut, da bin ich auch gern dabei.

    sehr ansprechender informativer, zum aktiv Mitmachen animierender Beitrag!

    Hallo Walter, danke für das Lob. Klar Mitmachen ist noch besser als lesen😂

    Liebe Claudia, ganz lieben Dank für deinen Beitrag und der Mühe damit. :Kuschel: L G

    Danke Engelchen, freut mich, dass Dir der Beitrag gefällt==Gnolm13


    es hat sich gelohnt, so lange auf den Bericht zu warten.


    Den Heideschleimfuß hatte ich kürzlich auch zum ersten Mal in der Pfanne und war ähnlich angetan.

    Hallo Cratie, schön, dass der etwas chaotische Beitrag Dein Wohlwollen gefunden hat. Der Heideschleimfuß teilt sich bei mir jetzt tatsächlich mit der Krausen Glucke Platz 1 auf der kulinarischen Myko-Skala.

    Die Vielfalt an schönen Phlegmacien war bei der BMG Tagung letzte Woche zwar größer aber dafür hattet ihr ja die "tollen" Telamonien - ich sage nur "Fifty shades of grey-brown

    :grofl:„fifty shades of grey-brown“! Ich schmeiß mich weg. Genau das ist es! Uwe, Du hast meine totale Konfusion angesichts der grau-braunen Telamonienmassen in die passenden Worte gefasst. Die sind genauso fies wie die kleinen hellen Trichterlinge.

    Hat mich sehr gefreut, Dich und die anderen neuen Gesichter natürlich genauso kennenlernen zu dürfen.

    Hallo Christoph, na und mich erst! Dir verdanke ich meine ersten Binsen und ein paar schöne Steinpilze. Die Binsen muss ich dringend noch posten. Und immerhin konnte ich Dich mit meinem Beitrag aus der Reserve locken, hier im Forum mal einen Beitrag zu schreiben.

    Hier sind die Binsenkeulen, die ich ohne Deine Aufklärung für trockene Grashalme gehalten hätte.



    Danke Claudia und danke gleichfalls Christoph 🙂

    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo Jan, gern geschehen, danke für die Glimmerschüpplinge!

    Hmm, wenn ich dazu anmerken darf, dass die Antwortenden allesamt profunde Pilzkundler sind, vor deren Meinung ich jede Menge Respekt habe, würde ich zumindest die Restzweifel über die Angaben des Ortsansässigen Experten teilen.

    Über die Bestimmbarkeit von Champignons durch Laien haben wir während der letzten Pilzkurse heftig diskutiert. Es ist tatsächlich eine verdammt knifflige Gattung.