Beiträge von mollisia

    Hallo,


    der Deutsche Name stimmt eher nicht. Genauso wenig wie mein Lösungsvorschlag :gkopfwand: Hätt ich mal auf meine Liebste gehört, die meinte der sei doch filzig auf dem Hut ....

    Schwarzfilziger Dachpilz ist mir geläufig als deuscher Name für P. umbrosus, gegenüber dem Schwarzschneidigen, der ja auch schwarze Schneiden hat aber eben nicht filzig ist. Der Adrige Dachpilz wäre dagegen P. thomsonii, und der isses ja nicht auf dem Bild, der lateinische Name stimmt schon.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    nein, egal ob vergriffen oder nicht, das Urheberrecht gibt den Autoren (oder wer auch immer Rechteinhaber ist) 70 Jahre Urheberschutz.

    Das heißt nicht, dass nicht für private Zwecke Kopien angefertigt werden dürften. Selbst komplette Bücher darf man durchaus für den Eigenbedarf kopieren. Nach meinem Kenntnisstand darf sogar eine geringe Anzahl an zusätzlichen Kopien für Bekannte gleich mitgemacht werden, wenn man diese zu maximal den reinen Selbstkosten weitergibt (ich glaube die Zahl 7 schwebt hier in der Gesetzeslage rum ....).

    Elektronische Kopien aber öffentlich anzupreisen ist so ne Sache, das sehe ich kritisch. Zumal eines der genannten Bücher ja noch jederzeit beim Verlag oder in einschlägigen Shops bezogen werden kann.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich traue mir nicht zu, Galerina marginata s.l. und Kuehneromyces lignicola ohne Mikroskop auseinanderzuhalten.


    Ich "kenne" diese Art aus dem Bayerischen Wald, wo ich sie zwei Mal in aufeinanderfolgenden Jahren am selben Stamm gefunden bzw. vom Heinz Holzer gezeigt bekommen habe - Christoph kennt diesen Fundort vermutlich: T4-28, direkt vor der Deffernik-Brücke rechts rein vom Schwellhäusel-Parkplatz her gesehen.


    Auch beim zweiten Mal wäre ich fast wieder drauf reingefallen, hätte ich mich nicht an den Standort erinnert ....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    Hallo Andreas, (und alle anderen natürlich auch), hat der nicht zufällig auch mal Calocybe carnea geheißen, oder ist das eine andere Art? Weil dann hätt ich auch richtig geraten g:D

    Schöne Grüße Euch allen

    Eberhard

    Calocybe/Rugosomyces carnea/persicolor ist tatsächlich eine andere Art, der Rosa oder Fleischrosa Schönkopf. Noch kleiner als incarnatobrunneum, und ein reiner Wiesenpilz (abgesehen von Wäldern in denen auch Saftlinge vorkommen).


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Ingo,

    Den hatten vier Teilnehmer richtig. Natürlich habe ich auch die alte Bezeichnung (Lyophyllum incarnatobrunneum) oder den Mix aus alle dem gewertet. Für den fleischfarbenen Schönkopf - 2 x geraten - gab es noch zwei Gnadenpunkte. Obwohl der wo ganz anders hingehört.


    Leute - könnt ihr mir das vielleicht mal erklären.

    wieso Gnadenpunkte? Die deutsche Bezeichnung Fleischfarbener (oder Fleischbräunlicher) Schönkopf ist Calocybe incarnatobrunneum (E.W. Gerhardt) Krieglst., also der von Dir gezeigte Pilz. Der wurde nicht nur in verschiedenen Gattungen - Lyophyllum, Calocybe, Gerhardtia - sondern auch unter verschiedenen Artnamen beschrieben:

    Calocybe civilis (Fr.) Gulden 1993

    Lyophyllum serieus Romagnesi 1987

    Tricholoma borealis Fr. ss. Alessio 1977

    Rhodocybe calocyboides Clémencon 1983 (inval.)

    Lyophyllum incarnatobrunneum Gerhardt 1982


    In Calocybe wäre er jedenfalls sicherlich besser aufgehoben als in Lyophyllum.

    M. Bon hat eine eigene Gattung für diese Art aufgestellt, Gerhardtia, da sie schnallenlose Hyphensepten aufweist, was einzigartig in dieser Artengruppe um Calocybe/Lyophyllum ist (abgesehen von nordamerikanischen Arten).

    Die Gattung ist natürlich nach E.W: Gerhardt, dem Pilzbuchautoren aus Berlin, benannt.


    Ich habe die Art regelmäßig in guten Jahren an ein oder zwei Standorten um Oberhof. Sie sind immer relativ dunkel fleischbraun, den deutschen Namen "Ockerbrauner Prachtritterling" finde ich sehr unglücklich. Weder ist der Pilz ockerbraun, noch ist es ein prächtiger Ritterling. Eher sieht er eben wie ein Schönkopf aus oder wie ein kleiner Rötelritterling. Größere Fruchtkörper als maximal 8 cm hatte ich nie.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Claudia,

    Die richtige Antwort dürfte von Andreas sein. Die Pilzlein hab ich im vorletzten Herbst bei einer Exkursion in seinen Pilzgründen zur Hohen Maas gesehen und ich finde, dass sie durchaus einen Wiedererkennungseffekt haben, eben weil sie so speziell sind.

    schön wärs .....


    Bisher hab ich nur zwei von den ersten fünf ....


    LG, Andreas

    Hallo,


    tuberaster zum Beispiel. Insbesondere da das Schnittbild ja eine Porenschicht zeigt.


    Zudem passt für einen Schüppling das Stiel-Hut-Verhältnis zu erst recht keiner Art, oder? Voll aufgeschirmt und trotzdem der Stiel so untersetzt und kürzer als der Hutdurchmesser ....


    Aber eigentlich auch egal, wird man eh nie wissen. Spannend wäre auch, ob es denn tatsächlich ein Hypomyces-Befall ist, denn den kenne ich nur von Russula/Lactarius bisher. Wenn Du also Chroogomphus (Boletales) auch schon hattest, und noch noch eine weitere Ordnung dazu käme (dass das weder ein Sprödblättler noch ein Röhrling ist dürfte ja klar sein, oder?), dann wäre das ja schon ein außergewöhnlich breites Wirtsspektrum für diesen Hypomyces. Die meisten Arten sind doch sehr eng eingenischt, allerdings kommt Hypomyces rosellus auch auf allem möglichen vor, von Cortinarius bis hin zu Phlebia ...


    LG, Andreas

    Hallo Bernd,


    hmm, also ich hab darin erst mal nur einen mumifiziert vertrockneten Polyporus gesehen. Allerdings ist der grünliche Ton im Schnitt ungewöhnlich und deutet vielleicht doch auf einen Befall mit Hypomyces hin. Aber als Wirt würde ich dennoch eher an einen Stielporling denken.


    beste Grüße,

    Andreas

    Boah, wie gemein!!


    Natürlich konnte es eigentlich nur die Frühjahrs-Lorchel sein, der Bonus "Wir werden alle sterben" wies ja auch eindeutig darauf hin dass es sich nur um einen tödlich giftigen Pilz handeln konnte ... :gkopfwand::gkopfwand::gomg::gomg::gzensiert::gzensiert:


    LG, Andreas

    Hallo,


    also die Nummer 0 hab ich überhaupt nicht zur Kenntnis genommen, stand doch über dem Hortiboletus ausdrücklich "hier beginnt das Rätsel". Folglich habe ich alles davor ausgeblendet :D


    Und nachdem ich irgendwann draufkam, dass für Bild 1 der Bonus das Bild davor war, und ich mich fragte seit wann Ying und Yang blau/rot ist, wars mir dann doch klar :S


    LG, Andreas

    Hallo Christoph,


    ja, das war auch mein erster Gedanke, aber die Art ist abgesehen von den wenigen Funden im Bayerwald derart selten, dass ich da kaum dran glauben mag.

    Und der Stubben auf dem ersten Bild sieht schon sehr nach Buche aus.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Hassi,


    man sieht schön bei deinen Aufnahmen die unterschiedliche Tröpfchenverteilung: Biguttulat mit zwei großen Tropfen (und wenigen sehr kleinen) bei jurana, mulitguttulat aus vielen nicht sehr unterschiedlich großen Tröpfchen bei austriaca. Dazu die relativ geraden Haare bei jurana gegenüber den verdrehten bei austrica - sehr schöne Gegenüberstellung.


    Im Park der VHS Inzigkofen (Kloster Inzigkofen) gibts jurana übrigens auch südlich der Donau.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ja, die Tafel von Boudier ist schon sehr schön. Aber ich habe mich schon immer gefragt, was er mit der Zeichnung i darstellen wollte. Es sollen laut Legende drei Schlauchspitzen sein, aber ich verstehe diese Struktur einfach nicht. Und auch nicht warum sie blau gezeichnet sind, denn weder haben sie eine jod-positiven Apikalapparat noch enthalten sie blaugrünes Pigment.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich bin mir mit Buche als Wirt ziemlich sicher. Diese ausgedehnten schwarzen Flecken kenne ich nur von Buche, könnte Eutypa spinosa sein oder Biscogniauxia oder sowas - hab ich auf Eiche noch nie so gesehen. Auch die Rinde ist viel zu glatt bei so einem Stammdurchmesser.


    Ich halte die Idee Ganoderma pfeifferi für sehr gut, kenne die Art allerdings auch kaum, schon gar nicht überständig.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ich finde die Art am ehesten am Randbereich von teilweise sumpfigen, oft vertieften Stellen im weiteren Auenbereich von Flüssen. Diese Stellen sind oft mit Weiden und Pappeln und Erlen bestanden. Kann gerne auch etwas nährstoffreicher sein. Einer der größten mir bekannten Vorkommen mit tausenden von Fruchtkörpern sieht aus wie eine Müllkippe und wurde auch mal so genutzt von den umliegenden Anwohnern.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hi hi,

    Aaaaachduliebezeit! Bei 7, 10, 11, 15 u. 20 habe ich noch garnix, bei 1*, 5 u. 9 seeeehr unsicher bzw. zu viele Möglichkeiten, oder Pilz (glaube ich) erkannt, aber Bonus-Bezüge nicht verstanden, der Rest soso-lala zwischen "das muß es sein!" und "äääh, kann das sein?". Nur bei Nr. 4 bin ich sicher! ==Gnolm4==Gnolm9==Gnolm11 Naja, ich hab ja noch GANZE SIEBEN STUNDEN für den Rest...


    * 1 ist ein besonderer Fall: Ganz am Anfang dachte ich sofort: Zumindest die Gattung gebongt! Dann sah ich eine kleine Verfärbung und begann, in dieser Gattung danach zu suchen. Nix wirklich passendes gefunden. Dann einen Namen gefunden, der zum Bonus passen könnte...da paßte wieder der Hutrand nicht. Andere Gattungen erwogen; da paßte dann auch der Hut nicht...und zu keinem davon paßte in irgendeiner Weise der Bonus! Pfffrrrr...

    die Nr. 7 finde ich ganz schwer, den kennt fast keiner, denke ich. Aber der Bonus passt so genau, da hat man den Pilz schon halb.


    Nr. 10 - da schwankte ich zwischen zwei ähnlichen, hab mich dann dank des Bonusses für den einen der beiden entschieden


    bei 15 bin ich mir auch nicht ganz sicher, aber diese Farbe ist so eigentümlich, da kenne ich einfach keinen anderen Pilz. Wenns stimmt, dann sind die Süddeutschen da klar im Vorteil.


    Bei 5,6 und 20 bin ich mir ziemlich sicher dass ich da keine Punkte kriegen werden ..... da kann ich auch nichts pfählen ....


    Hab schon abgegeben und harre der Lösung :kaffee:


    LG, Andreas