Beiträge von mollisia

    Hallo,


    ich würde meine Hand für Mollisia lividofusca ins Feuer legen bei der ersten Mollisia. Die Brauntöne sind so typisch - "lividus" ist ein beigegraubraun.

    Die zweite würde ich auch viel auf ligni wetten, aber wie angesprochen würde ich da sicherheitshalber kurz die Porusreaktion checken.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hello,


    no chance for anything without micros.

    The fruitbodies are dried up, and its not even certain wether the gills are free or not, may be its just the dryness that makes them disrupt from the stipe. If they are realy free, than its a Pluteus species.


    all the best,

    Andreas

    Hallo Felli,


    Ceriporia hat eigentlich ein recht lockeres Hyphensystem bei dem es problemlos möglich ist, die Hyphen zu verfolgen, Septen zu sehen etc. Fast wie bei Botryobasidium, aber natürlich schmälere Hyphen.

    Insofern sehe ich schon im Überblicksbild in dienen Bildern keine Ceriporia.. SO ne Menge Kristalle im Präparat hatte ich auch noch nie bei einer Ceriporia.

    Aber für Skeletocutis amorpha gefallen mir die Dimensionen des Fruchtkörpers nicht, und auch dass er nirgends Hutkanten bildet passt nicht so gut. Vielleicht ja noch was anderes? Aber ohne Sporen, Basidien und mit unsicheren Schnallenverhältnissen ....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hello Steve,


    I think it is rather growing on some plant debris than on wood?

    Reminds me strongly to Coprinopsis tigrinellus, but it would be important to know the measures of the pleurocystidia to searate form C. xantholepis e.g.


    all the best,

    Andreas

    Hallo Ingo,


    ich würde meine Chipse sehr gerne beim Rätselersteller lassen, denn dass Du für die ganzen Mühen jetzt auch noch ohne was dastehst, das will mir nicht so recht einleuchten. Und wenn Du jedes Jahr so ein Rätsel machst, dann reicht mein Chipsvorrat noch genau 48 Jahre - das sollte reichen


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Ihr alle,


    ich gratuliere Dir herzlich, Grüni, aber auch generell allen - Treppchenbesetzern und überhaupt Mitmachern, sehr cool!

    Und dieses letzte Bild Nr. 20 - also dass da ein Pilz rauskommt! Ich hätts nie geglaubt. Selbst nach der Auflösung deines Bnus habe ich noch nicht geglaubt dass Du auf einen Pilz rauswillst, Ingo. Echt klasse und super spannend!


    Beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    Hallo mollisia,


    mit "Sporenpulver" konnte ich nichts anfangen, da ich ja keine Sporen sehen kann.

    das Sporenpulver erhält man, wenn man einen Hut auf ein Stück Papier legt und einige Stunden liegen lässt. Dann fallen die raus und man kann die Farbe beurteilen. Auch weißes Pulver auf weißem Papier kann man natürlich trotzdem erkennen.

    Wer etwas geübter ist kann oft schon die Sporenpulverfarbe anhand der reifen Lamellen erahnen, insbesondere wenn noch junge Exemplare dabei sind deren Lamellenfarbe man vergleichen kann.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    Zitat

    Was mich allerdings stutzig macht ist, dass meine Pilze im Schirm Mittelpunkt ziemlich hell sind, fast kein Unterschied zu der Oberfläche, die sonst der Schirm hat. Wenn ich aber nach den genannten Pilzen google, dann haben die so gut wie immer eine dunkle Mitte und werden nach außen dann heller.

    sehr gut beobachtet! Darum war mein erster Gedanke auch Agaricus cupreobrunneus, der hat nämlich kaum mal eine geschlossene Mittelscheibe. Aber das wäre wie gesagt eine sehr seltene Art von Magerwiesen, in Thüringen z.B. Rote Liste 1 (vom Aussterben bedroht).

    Aber wer weiß? Vielleicht postest Du uns mal wenn die Pilze wieder kommen ein Schnittbild? Und trocknest einen halbierten Fruchtkörper zur weiteren Untersuchung?


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ja, diese Ketten sind das Kennzeichen der "Blaualgen", im Gegensatz zu den mikroskopisch ganz anders aussehenden Grünalgen. Grünalgen sind entweder einzellig oder bilden Zellfäden, aber keine Perlschnüre. Und während letztere tatsächlich Algen sind, gehören die "Blaualgen" zu Cyanobakterien.


    Übrigens sind auch die orange gefärbten Trentepohlia-Algen, die gerne mal als Rotalgen bezeichnet werden, nur Grünalgen die aufgrund von Karotinoiden orange gefärbt sind. Allen voran die überall zu findende Trentepohlia aurea.


    LG, Andreas

    Hallo,


    auch mit nicht ganz laienhaften Augen ist dies definitiv ein Champignon.

    Was nicht bedeutet dass es zwingend eine essbare Art sein muss.

    Dass die Bestimmungstools dir die Gattung nicht auswerfen konnten ist allerdings etwas peinlich. Außer Du hast ihnen die entscheidenden Merkmale vorenthalten. Die da wären:

    Dunkelbraunes Sporenpulver (also dunkelbraune Lamellen)

    Häutiger hängender Ring am Stiel

    freie Lamellen (die Lamellen hören vom Hutrand Richtung Stiel betrachtet vor dem Stiel auf und erreichen ihn nicht, so dass eine freie Zone um den Stiel herum zu sehen ist. Das kann man auf deinen Bildern zwar nicht sehen, aber ich versichere Dir dass es so ist. Da der Pilz ja offenbar konstant erscheint kannst Du ja mal im nächsten Herbst drauf achten.


    Die Artbestimmung wird schwierig werden. Mit so stark faserschuppigen Hüten gibts allerdings nicht soooo viele Arten. Der seltenste wäre Agaricus cupreobrunneus, aber der bleibt eigentlich kleiner und wächst nur in sehr artenreichen Magerwiesen - danach sieht dein Wiesenbild nicht aus. Dann gibt die Blut-Egerlinge, die müssten beim Durchschneiden im Laufe weniger Minuten über orangerot zu tief blutrot verfärben im Fleisch. Glaube ich auch nicht so recht dran, weil die für gewöhnlich im Wald wachsen und nicht in der Wiese. Bliebe also noch sowas wie Agaricus impudicus z.B. Meiner Erfahrung nach hat der beim leichten Antrocknen immer einen deutlichen Maggigeruch. Aber es kommen auch noch andere Arten in Frage, die alle schwach röten im Anschnitt oder ganz unveränderlich sind. Von den giftigen Karbolegerlingen dürfte das keine sein, die haben weniger faserige und mehr klar schuppige Hüte. Könntest Du testen, indem du die Stielbasis eines Pilzes durchschneidest und schaust, ob sich die Schnittstelle chromgelb verfärbt. Wenn ja, dann einer der Karbolegerlinge. Wenn nein, dann nicht.


    Jedenfalls denke ich, dass Du da eine nicht ganz so häufige Art hast, welche auch immer.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ja nun, da hatte ich wohl einen Vorteil, weil ich die Wurzellorchel aus dem Schwarzwald und auch aus dem Bayerwald her kenne, wo sie bisweilen auch ohne Brandstelle wächst. Das scheint eine Pionierart zu sein, die imstande ist, frisch sterilierte bzw. neu entstandene Rohböden zu besiedeln. Demzufolge kommt sie auch manchmal dort vor, wo Waldarbeiter gewütet haben - und genau daran hat mich das Bonusbild erinnert. Nach einem Sturm und den darauffolgenden Aufräumarbeiten findet man die Art eben auch, nicht nur auf Brandstellen. Deshalb hats für mich die gedankliche Assoziation mit Wurzel gar nicht gebraucht - ich dachte das sei ein Bild vom Biotop wo Ingo sie gefunden hat ....


    LG, Andreas

    Hallo Oliver,


    deine Frage bzw. die Beantwortung ist recht komplex und ich könnte mir vorstellen, dass das in einem Gespräch besser/schneller zu klären ist als durch mehrmaliges hin- und her schreiben. Wenn Du magst können wir gerne mal dazu telefonieren. Falls gewünscht schicke ich Dir gerne meine Telefonnummer.


    LG, Andreas

    Uh, endlich mal wieder Punkte *schweißvonderstirnwischsmileysuch*


    Wenn ich jetzt auch die nächsten beiden noch richtig hab, dann hätte ich wenigstens 2/3 der selbst geschätzten Punktzahl :grotwerd::grotwerd::ghilfe:


    Schade dass es bald vorbei ist!

    Aber Ingo fängt bestimmt Montag ein neues an, nicht wahr, Ingo?! Iiiiingoooo?!?

    Hallo Ingo,

    Wie passt das alles zu diesem Bonus?

    haha, Späßle gmacht, was! Hätte ich nur Antworten gegeben zu denen ich den Bonus passend fand, wäre die Liste außer dem Königsfliegenpilz leer gewesen .....

    Bei Rätsel 15 war ich schon so weit frustriert über die Bonus-"Hilfen", dass ich vermutlich die Lösung verworfen hätte wenn der Bonus drauf gepasst hätte :gkopfwand:


    Liebe Grüße, Andreas

    Hallo,


    ja nun, wie die anderen schon sagten, kannst Du den Pilz nur durch kompletten Substratwechsel und gründliches abwaschen der Pflanze losbekommen. Und selbst dann könnten noch Sporen irgendwo hängen geblieben sein.

    Aber das Substrat wird sich absehbar irgendwann erschöpft haben. Meist machen solche Pilze nur ein bis drei Fruktifikationsschübe, vielleicht nochmal einen wenn man irgendwann später nochmal Erde nachlegt.


    Freu Dich an Ihnen, sie sind recht selten, und es ist noch nicht mal bekannt woher sie eigentlich ursprünglich sind. Denn dass es keine einheimische sondern ein eingeschleppte Pilzart ist, das ist ziemlich sicher. Dieser Schirmling tritt bei uns nie im Freien auf, aber hie und da mal in Blumentöpfen.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    das sind meiner Ansicht nach Lepiota elaiophylla, also Olivblättrige Schirmlinge. Die sind zwar tödlich giftig wenn Du sie essen würdest, aber deiner Pflanze schaden sie nicht. Diese Schirmlinge - und um eine Art dieser oder nahe verwandter Gattung handelt es sich m.E. auf jeden Fall - sind Streuzersetzer, die sich von organischen Resten in der Blumentopferde ernähren. Meist treten sie auf, wenn man frisch Erde nachgelegt hat, oder eine neue Pflanze aus dem Fachhandel mitgebracht hat.


    Also: Bitte nicht essen, führt ebenso zu massiven Leberschädigungen wie Grüne Knollenblätterpilze und enthält auch dasselbe Gift. Ansonsten harmlos, beißt nicht und tut auch den Pflanzen im Topf nix.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    das Blatt hinter der Saftlingsgruppe Bild 7 ist meiner Ansicht nach kein Hahnenfuß. es ist ausgesprochen behaart, das passt zu keinem dieser kleinen Hahnenfüße - nur der Wollige wäre vielleicht so in diese Richtung, kommt aber aufgrund von Größe und Ökologie überhaupt nicht in Frage. Ich kenne dieses Blatt, mit diesen kleinen Höckerchen auf der Oberseite wo die Haare entspringen, aber ich komm nicht drauf grad was das ist.

    Es gibt übrigens Bestimmungsliteratur für Pflanzenbestimmung nach vegetativen Merkmalen .....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Claudia,


    ist schwierig so auf deine Frage zu antworten. Das sind viele Bilder mit viel Grünzeug - was meinst Du denn da konkret? Wie soll ich Dir sagen welche Pflanze ich meine, bei so vielen Bildern? Es wäre glaube ich besser, wenn Du die Bilder einzeln benennen würdest und auf welche Pflanzen darin konkret deine Frage zielt.


    Vielfach in den Bildern zu sehen ist Galium saxatile, eine der Kennarten des Borstgrasrasen (LRT 6230), der ja eines der primären Biotope für die CHEG-Gesellschaft ist. Die Art kommt aber auch in den Reitgras-dominierten Wäldern der Mittelgebirge und in den Waldrandsäumen mit Drahtschmiele vor, ebenso wie in den Bärwurz-Gesellschaften. Jeweils zwar nicht als Kennart, aber doch wichtig.

    Klassischer Zeiger für Saftlingsbiotope ist die Bärwurz, Kennart vor allem der Bärwurz-Rotschwingelwiesen. Die sind allerdings oft ziemlich stark bewachsen und verfilzen recht schnell. Dann ist es schwierig noch was zu finden.


    Der Sauerampfer, der in den Borstgrasrasen vorkommt, ist R. acetosella, nicht R. acetosa. Letzterer ist ein stickstoffliebender mit sehr großen Blättern, während das acetosella-Aggregat Zeiger für nährstoffarme Böden ist.

    Weitere Zeiger für Nährstoffarmut, und damit Anzeiger für potenziell geeignete Saftlings-Biotope, wäre z.B. auch die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) und vor allem das Gemeine und das Niederliegende Kreuzblümchen (Polygala vulgaris und P. serpyllifolia).


    Eine gute Seite für solche ökologischen Fragestellungen ist botanik-seite.de - Das Ökologie-Portal (botanik-seite.de)


    beste Grüße,

    Andreas

    hier nochmal der Bildausschnitt

    :ghurra:



    Wer sich nach dem Bonus zu Nummer 2 noch daran erinnern konnte, dass ich hier nicht nur saure Kiefernpilze abfrage, könnte zusätzlich sensibilisiert gewesen sein. Den Raukopf hatte ich natürlich auch in Hartmut' s Revier im Harz abgelichtet.

    Ja, das hatte ich mir gedacht und wusste ja auch dass Du Dich gerne mal im Kramershai rumtreibst.

    Allerdings hatte ich Deinen Exkursionsradius doch deutlich größer noch eingeschätzt als saure Kiefernwälder und Harz, weswegen ich das nächste (Nr. 15) leider auch falsch getippt habe. ;(;(


    LG, Andreas

    Hallo,


    also beim ersten jungen Fruchtkörper wäre ich mir recht sicher dass es der Wurzelnde Bitter-Röhrling ist. Diese eigentümliche, völlig einheitliche, kalte vanillesoßengelb vom Stiel deutet mir doch sehr darauf hin.

    Der zweite Pilz jedoch könnte gut ein Silber-Röhrling sein. Nicht nur wegen der rötlichen Bereiche in der unteren Stielhälfte - das kann der WuBi auch haben. Aber die Hutoberfläche sieht etwas filziger, liegend-seidig aus, weniger glatt. Auch der Habitus ist nicht ganz so klumpig.

    Unterscheiden kannst Du die beiden erstens am Geschmack, wobei manchmal der WuBi auch mild vorkommen kann nach Berichten mancher Personen. Durchgeschnitten würde der WuBi komplett einheitlich blau verfärben, während der Silberröhrling eine gewisse Dreifarbigkeit zeigt: Im Hutfleisch blau, im Stielfleisch eher gelb, im unteren Stielbereich rötlich (letzteres kann der WuBi auch mal ein bissel haben).


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    Hallo Ingo, das dickschleimige Birkendings hatte ich immer mit Lamellen in Erinnerung, die zumindest eine andere Farbe haben als der Stiel, zumindest nicht gleich weiß. Ich hab hier weiß und weiß gesehen und Buchenblätter und daher eburneus getippt. Seh ich das bloß mit meinem Monitor falsch?

    lieben Gruß,

    Eberhard

    ja, genau so ging's mir auch. Hedrychii sollte doch von den weißen derjenige sein, der immer so einen creme-Schimmer in den Lamellen hat, oft auch im Hut. Daher hab ich auf den Wohlriechenden Schneckling (H. agathosmus) getippt, denn für die anderen waren mir die Flocken zu grob und für H. cossus/quercetorum (den ich eigentlich favorisierte) fehlten mir die Eichenblätter ....


    Sollte ich jemand mit meiner Phälerei in die Irre geführt haben (von wegen Holsten-Tor - Lübeck - Marzipan ...), so tut mir das sehr leid, das war nicht meine Absicht!


    LG, Andreas

    Hallo Claudia,


    ja, das ist eben eine meiner Kritiken an den 123pilze-Werken, dass die sich da nicht selten unreflektiert Zeugs zusammenstoppeln und damit dann eben mehr Verwirrung schaffen als Klarheit .... Körniger Dachpilz wird des Öfteren für Pluteus plautus benutzt - für P. umbrosus habe ich das noch nie gehört (außer bei 123pilze)


    LG, Andreas

    Hallo ihr alle,

    Noch 9 oder 7 Punkte (je nachdem wie Ingo meine Lösung zu Nr. 1 bewertet), und ich habe meine geschätzte Punktzahl erreicht...:gzwinkern:

    äh, sieht bei mir bissel anders aus :grotwerd::grotwerd:

    Wenn ich den Rest richtig hab, und Ingo noch 5 Rätsel dranhängt, dann hab ich ne Chance meine geschätzte Punktzahl zu erreichen .....:gpfeiffen::gpfeiffen:


    LG, Andreas