Beiträge von mollisia

    Hallo Bernd,

    Mir scheint aber, dass nach Deiner Anfrage "Fungi of Temperate Europe", 2 Bände von 2019, für um 150 €, in Frage käme. Eine Rezension gibt es hier Pilzzentrum Hornberg - Schwarzwälder Pilzlehrschau - Buchvorstellungen und -rezensionen mit einem prähistorischen Preis, den ich als Frühbucherpreis verstehe.

    verstehe ich nicht, was Du damit meinst. Der kostete schon im ehemaligen Myko-shop 105 Euronen, und jetzt in meinem Myko-Service ebenfalls. Weder prähistorisch noch frühbuchenderweise.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    jepp!

    findet sich gerne an eher trocken hängendem Holz, auch gerne in Rosenhecken. Obs wirklich nur eine Art gibt - Propolis farinosa heißt die jetzt glaube ich - scheint fraglich. ABer wer guckt sich sowas schon nähers an, ist ja aufgrund der Form makroskopisch unverkennbar.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ja, das ist bestimmt Leucoagaricus nympharum / Macrolepiota puellaris.

    Viele Lepiotaceae sind weit verbreitet und kommen nicht nur in Europa vor, daher würde es mich nicht wundern die auch im Kaukasus zu treffen. Zumal der Kaukasus ja so eine Art meeting point für europäisch und asiatisch verbreitete Arten ist.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    also das war schon eher als Tipp zu verstehen, denn als gesicherte Bestimmung!

    Ich hab mir die nie so genau angesehen, kann daher zur Außenseite nix sagen. Aber das Hymenium, das man auf Deinem Foto bei einem der Fruchtkörper sieht, das würde schon sehr gut passen farblich und auch durch die Runzel. Und mikroskopisch passt es ja auch, und diese Sporenform und -maße sind a nicht gerade alltäglich. Dazu Substrat Pappel ....


    beste grüße,

    Andreas

    Hallo Claudia,


    ärgere Dich nicht über Dich, man kann nicht von Anfang an alles interessante auf einmal "mitnehmen". Auch ins Mikroskopieren wächst man erst mit der Zeit rein, auch wenn Du schon gut mit dem Mikroskop zurechtkommst. Ich hab mich früher auch schon manchmal über mich geärgert, dass ich bei einem tollen Pilzaspekt im Fichten-Tannenwald auf Kalk nur die Schnecklinge und Ritterlinge angeschaut habe, die fast jedes Jahr kommen, aber nicht die vielen tollen Phlegmacien. Auf die habe ich mehr als 10 Jahre lang warten müssen in diesem Wald bis sie wieder da waren. Aber damals war ich einfach noch nicht so weit, die hätten mich überfordert. 10 Jahre später hatte ich bestimmt mehr davon als beim ersten Mal. Also gräme Dich nicht, ich finde Du arbeitest Dich eh schon mit hoher Geschwindigkeit in die verschiedensten Ecke der Pilzwelt ein.


    Liebe Grüße,

    Andreas

    Mensch Claudia,


    ich hoffe Du bist jetzt auch ein bissel stolz auf Dich! - Rötling zu bestimmen, selbst wenns ein relativ einfacher für die Gattung ist - also das ist doch was! Ich bin jedenfalls stolz auf Dich! Da müssen wir beim nächsten Treffen dann mal drauf anstoßen, denn hättest Du das vor drei Jahren gedacht, dass es mal so weit kommt mit dir?! :gbravo::gbravo:

    Zudem ist es ein Erstnachweis für Thüringen!


    beste Grüße,

    Andreas

    Hello,


    it could well be that cultered Pleurotus ostreatus s.l. found their way into nature and that we therefore have big variation in this complex.


    Typical pulmonarius is quite easily to recongize, but as yu say one often has problematic collections too. Even in the supermarket not all Pluerotus ostreatus seems to be ostreatus but also pulmonarius?!


    all the best,

    Andreas

    Hello,


    this could well be Psathyrella melantina (today Coprinopsis I think), which has quite pale spores as far as I remember. Don't know wether the rest would fit, but at least there are some Psathyrella with only faintly coloured spores in microscope.

    You should perhaps use KOH 3% to try to regonflated the structures. But may be your specimens are just too destroyed yet.


    all the best,

    Andreas

    Hallo,


    diese Kommentierung von LOUIS (1994) wurde immerhin von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) bis vor kurzem jedenfalls noch auf ihrer Internetseite so dargstellt und sollte somit für Thüringen jedenfalls so etwas wie Gültigkeit haben. Wie man dieses "für 8 Personen kochen interpretiert" geht intelligenterweise aus dieser Kommentierung nicht hervor .....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    Pilze sammeln für die eigene Ernährung ist definitiv ein vernünftiger Grund zur Fruchtkörperentnahme!

    Allerdings ist eben die Menge nicht geregelt, aber die Auslegung dieses Bundesgesetztes ist ja sowieso den Ländern übertragen. Nur findet sich in den entsprechenden Landesgesetzen eben auch keine griffigeren Beschreibungen, die Auslegung wird weiter an die Unteren Naturschutzbehörden deligiert. Das bedeutet also, dass Du in jedem Landkreis in dem du sammelst eigentlich die dort gängige Umsetzung erfragen musst.

    Und das ist völlig unabhängig davon, ob eine Art auf der BArtSchV mit Ausnahmeregelung steht oder überhaupt nicht drauf ist. Der Pfifferling wird da nicht anders bewertet (theoretisch) als der Hallimasch.

    Für uns Pilzsammler gilt als Faustregel, dass man sich immer im Gesetzesrahmen bewegt, wenn die Sammelmenge nicht ein Kilo überschreitet und keine komplett geschützten Arten dabei sind. Möchte man mehr sammeln, oder gar seine gesammelten Beute an Restaurants abgeben, verkaufen oder sonstwie gewerblich nutzen, dann ist immer eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde nötig. Dass die sich dann leichter tun, Dir ein Okay für 10 kg Hallimasch zu geben als für 10 kg Pfifferlinge dürfte klar sein. Wahrscheinlich würdest Du sogar mit großen Augen angeguckt wenn Du einen Antrag aufs Sammeln von größeren Mengen Hallimasch stellen würdest *ggg*


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    Waldkalkung ist aus Naturschutzsicht ein Unding und ein ähnlich großes Übel wie Düngung (aber zum Glück längst nicht so verbreitet). Im Prinzip bewirkt es auch ähnliches. Pilze der sauren und der nährstoffarmen Böden verschwinden, einzelne Nährstoffzeiger wie Fuchsiger Rötelritterling, Trichterlinge und ähnliche werden gefördert.

    Düngung ist ökologisch nur dann gerechtfertigt, wenn die Böden aufgrund von sauren Einträgen (saurer Regen ...) so stark absauern, dass Aluminiumionenkonzentration bestimmte Grenzwerte überschreitet und damit die Nährstoffaufnahme und die Mykorrhizen der Bäume geschädigt wird.

    Literatur z.B. hier: Bodenversauerung und Nährstoffverfügbarkeit (thuenen.de)


    beste Grüße,

    Andreas

    Hello,


    I think you mixed up the sections: thomsonii and podospileus belong to Mixtae, whereas romellii is an Eucellulodermi.

    Phlebophorus would be even more similar to your collection, as romellii has a yellow stipe and phlebophorus is colourless to slightly greyish or yellowish-greyish


    all the best,

    Andreas

    Hello,


    I don't see Pleurotus ostreatus in your collection. Way too thin, and too whitish, and too small, and the yellow discolouration is unusual either. IF it is one of the central european Pleurotus species, then I would rather think of Pleurotus pulmnarius than of ostreatus.


    For literature, this may be useful:

    HILBER, O. - Die Gattung Pleurotus.


    all the best,

    Andreas

    Hallo,


    da kann ich Werner nur zustimmen. Äußerst wahrscheinlich Corticium/Laeticorticium roseum, aber zur letzten Sicherheit muss mikroskopiert werden.


    LG, Andreas

    Hallo Frank,


    kann Antrodiella echt so aussehen? Ich hätte den ohne zu mikroskopieren als Junghuhnia nitida kartiert - sollte ich da etwas vorsichtiger sein in Zukunft? Ist makroskopische Verwechslungsgefahr nur da wenn sowas auf einem Porling wächst, oder ganz generell?


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ja, auch meine Meinung.

    2x Mollisia lividofusca dürfte ebenso sicher sein wie dass die gelben Blopps Dacrymyces (stillatus) sind.


    Mit der Schizopora gehe ich ganz konform, aber ob radula oder paradoxa? Ich kanns nicht sehen ohne Mikro und selbst dann bin ich mir nicht bei jeder Kollektion wirklich sicher.


    Das mit den Zähnchen sollte ein Xylodon s.l. sein. Da Eichenholz und die Zähnchen nicht solo sondern zu mehreren: gute Chancen für Xylodon spathulatus. Dann müssten aber auch ein paar Schneidezähne mit dabei sein, nicht nur Eck- und Backenzähne.


    LG, Andreas

    Hello Steve,


    cuticule should be prepared as a thin cut, because there are also some species with mixed cuticule, means hymeniforme plus short cystidoid elements. E.g. Pluteus podospileus is one of these and it looks fairly similar to your collection.

    Nevertheless, macroscopically I think yours indeed is Pluteus nanus, especially as I have seen no flocci on the stipe in your foto, and the grey lower part of the stipe also is typical for P. nanus.


    all the best,

    Andreas

    Hello,


    even more interesting to me would be the ascomycete on the wood (?) beneath the Pluerotus :)


    I don't remember to have seen such a Pleurotus, but on Malta there might be Pleurotus species not occuring in the rest of Europe.


    all the best,

    Andreas

    Hello Steve,


    only C. xantholepis has those broad pleurocystidia (20-50 µm). The others have pleuros of 10-30 µm width.

    But xantholepis has much smaller spores and therefore is ruled out.

    The length-width-ratio of the pleurocystidia you measured is quite strange. All the species in this group have pleurocystidia of appr. 80-180 µm length. You have 60-95 µm. The width is either 10-30 µm or as an exception in xantholepis 20-50 µm. So your pleuros are minimum for length but at the mximum for width.

    I can not judge, due to lack of experience in this group. Either you have wrong measurements of the pleurocystidia (all the species with the spore size you gave have pleuros of 80-180 x 10-30 µm) or you have a new species. As there is still much to discover in Coprinus s.l., both is possible :)


    all the best,

    Andreas