Hallo Matthias
danke für Antwort
Dilemma , piceinum Fichtenrotkappe VS vulpinum Kiefernrotkappe
Merkmalle von L. piceinum und L. vulpinum aus European Boleten von Miksik und &
Wenn wir die Beschreibung der Hütte bei diesen beiden Arten vergleichen, komme ich zu dem Schluss, dass es fast keinen Unterschied in der Farbe und dem Aussehen der Hütte gibt. Beide Arten haben große Variation in Hut Farbe. Ich denke, dass diese beiden Arten nicht durch die Farbe der Hütte unterschieden werden können. Ich denke auch, dass sie nicht durch die Farbe und das Aussehen der Poren unterschieden werden können.
Auch das Fleisch sieht im Querschnitt bei beiden Arten gleich aus.
L. piceinum - Stiel ( Originalbeschreibung aus dem Buch )
Zitat :
deutlich schuppig, Schuppen zunächst an der Spitze weißlich bis blassgrau, ansonsten schwärzlich.
L. vulpinum - Stiel ( Originalbeschreibung aus dem Buch )
Zitat ;
mit dunkelgrauen, schwarzbraunen bis schwärzlichen Schuppen geschmückt,
Also Schuppenbeschreibung , Original aus Miksik Buch
L. piceinum : schwarzlich
L. vulpinum : bis schwarzlich
Also bei beiden Arten ist große Schuppenfarbe Variation per Miksik Buch aindeutig , bei beide von bis schwarzlich
Was kann ich tun, wenn bei beiden Arten gleichzeitig schwärzliche Schuppen auftreten? Anhand der Schuppenfarbe lassen sich die beiden Arten offenbar nicht unterscheiden.
bleibt noch Habitat :
Per Miksik Buch
L. piceinum
Leccinum piceinum ist eine relativ seltene Art, die von Mai bis Oktober wächst und eine obligate ECM-Assoziation mit Picea abies bildet.
Laut der Erstbeschreibung (Pilát & Dermek 1974)
kommt sie hauptsächlich in mittelalten (ca. 20–40 Jahre alten) Fichtenwäldern (einschließlich Fichtenmonokulturen) auf sauren Böden vor. Sie bevorzugt
hohe Lagen in hügeligen bis montanen Gebieten, z. B. in der Tschechischen Republik
im Nationalpark Sumava (Holec 1998). In vielen Ländern ist sie
sehr selten oder fehlt vollständig (Pilát & Dermek 1974).
L, vulpinum
Leccinum vulpinum ist eine seltene Art, die von Juli bis Oktober verstreut in Nadelwäldern (Kiefern oder Fichten-Kiefern-Mischwäldern) oder Mischwäldern vorkommt, insbesondere in vorgebirgigen bis montanen Gebieten auf sauren und alkalischen Böden. Sie bildet eine ECM-Assoziation mit verschiedenen Kiefernarten (Pinus spp.), insbesondere mit P. sylvestris und wahrscheinlich auch mit Picea abies. In Skandinavien wächst sie meist unter Vaccinium vitisidaea (Stridvall & Stridvall 2006), in Schottland und Italien unter Vaccinium myrtillus und/oder Arctostaphylos uva-ursi (Watling & Hills 2005). Krieglsteiner (2000) berichtete über sie unter Pinus mugo.
In Griechenland wurde sie in einem Mischbestand unter Pinus brutia, Cupressus sp. und Carpinus sp. nachgewiesen (Sergentani 2017).
Per Miksik Buch ,
L. piceinum bildet eine ECM Assoziation mit Fichte ( Picea abies ) Kiefern ist niergendwo in Buch erwähnt )
L. vulpinum bildet eine ECM Assoziation mit verschiedenen Kiefernarten und wahrscheinlich mit Fichte ( Picea abies ) also nur WAHRSCHEINLICH MIT FICHTE . also für Assoziation mit Fichte gibt keine feste beweise .
Vielleicht ist Bäume Lösung , oder ?
Am Sonntag werde ich höchstwahrscheinlich noch einmal zu der Stelle gehen, an der ich diesen Pilz gefunden habe. Ich habe ein paar junge Pilze zurückgelassen, also werde ich mir alle Merkmale noch einmal ansehen.
LG