mit Schwarzgezähnelter Rettichhelmling hast Du wohl recht
Danke
Halte ich für unwahrscheinlich. Und wenn man scharfe und gut belichtete Bilder zum Angucken hätte, könnte man eher eine Einschätzung abgeben.
Beste Grüße
Harald
mit Schwarzgezähnelter Rettichhelmling hast Du wohl recht
Danke
Halte ich für unwahrscheinlich. Und wenn man scharfe und gut belichtete Bilder zum Angucken hätte, könnte man eher eine Einschätzung abgeben.
Beste Grüße
Harald
Ess gibt kaum vergleichbare Arten (Galerina marginata ss. lato ist er m.m.n. nicht).
Eine mutige und gleichzeitig gefährliche und wenig verantwortungsvolle Aussage. Wenn es "kaum" vergleichbare Arten gibt, so gibt es dennoch einige. Da würde ich jetzt mal auf deine Meinung nichts geben, zumal damit nicht zu spaßen ist und hier schon einige andere Aussagen getroffen wurden.
Was mir in der Pilzberatung schon alles als Stockschwämmchen vorgelegt wurde...
Grüße Harald
Das Schöne am Anfang einer Pilzkarriere ist ja, dass man immer recht schnell Neues für sich entdecken kann - wenn dann zusätzlich noch eine sichere Identifizierung dazu kommt, ist's aber gleich nochmal schöner.
Dazu brauchts aber nicht den Anfang, auch nach weit über fünfzig Jahren entdeckt man immer noch reichlich Neues. Obwohl die sicheren Identifizierungen nicht immer ganz einfach sind und manchmal auch ins Leere laufen.
Gestern und heute habe ich mir bspw. Hygrophorus suaveolens und Chroogomphus mediterraneus erarbeitet...
Hallo Zusammen,
die Beutelchen von Florian sind heute bei mir angekommen und gschwind habe ich das scharfe Glas angeworfen.
Nr. 1 ist wie vermutet pseudolilacea
Nr. 2 entpuppt sich als grangei mit (Ausreißer-)Sporengrößen bis 15 µ
Nr. 3 ganz klar subincarnata
Beste Grüße
Harald
die Vermutung, dass das Richtung ochraceofulva gehen könnte
Hallo Florian,
Lepiota ochraceofulva ist eine etwas größere Art, kann natürlich auch sein. Aber die Größe der Fruchtkörper ist aus den deinen Bildern nicht ersichtlich.
Zur Literatur. Da gibts einiges, aber die meisten der Monografien sind schon ein bisschen älter.
Candusso, M. / Lanzoni, G., Lepiota s.l. (Fungi Europaei 4)
Bon, Marcel, Lepiotaceae (Die Großpilzflora von Europa 3)
Noordeloos, M. et al., Flora Agaricina Neerlandica Vol. 5
Am Besten und aktuellsten ist da eigentlich der 3. Band des Pilzkompendiums, Ludwig, E.
Ansonsten halt die üblichen Schlüsselwerke: Gröger, Funga Nordica, Horak
Beste Grüße
Harald
@ Harald: Ich hatte von den pseudolilacea/griseovirens einige wenige Exemplare mal mitgenommen und trocknen lassen. Wenn da jemand Interesse hat, schicke ich ihm/ihr gerne eins.
Jep, ich hätte Interesse. Ich schick die ne PM.
Bei diesem sehr geselligem Wachstum denke ich an Psathyrella (Parasola) conopilus.
Grüße
Harald
Hallo zusammen,
beim ersten war auch mein spontaner Eindruck, dass das pseudolilacea sein könnte, ignivolvata ist das sicherlich nicht. Werner hats ja auch erklärt.
Den zweiten würde ich für griseovirens halten.
Gibts denn Exsikkate?
Die vermuteten subincarnata und cristata kann man bestätigen
Beste Grüße
Harald
Hallo zusammen,
warum macht Ihr Euch das eigentlich alle so kompliziert? Ein mikroskopischer Blick auf die Lamellenschneide und die Trennung von S. aeruginosa und S. caerulea ist ein Kinderspiel.
Da braucht es kein Mikroskop und noch nicht mal eine Lupe, man sieht es eigentlich mit bloßem Auge.
Beste Grüße Harald
Die Huthaut bei aeruginosa lässt sich problemlos in einem Rutsch komplett abziehen. Wenn man einen zierlicheren blauweißen Träuschling mit kaum vorhandenem Ring findet (meist auf der Wiese), der dann noch nach Pfeffer riecht hat man Stropharia pseudocyanea. Der sieht so aus:
Hallo Günter,
ein schwieriges Thema, das wahrscheinlich ohne Sequenziermethoden nicht ohne weiteres zu klären ist. Meine Kenntnis ist auch, dass leucophaeus und unicolor synonym sein sollen, inwieweit da noch carpini und lindtneri reinspielen, ist mir mittlerweile auch ein wenig schleierhaft.
Hier wurde das Thema schon mal ansatzweise durchgekaut:
Beste Grüße
Harald
Man ist immer wieder erstaunt. Das Leben ist voller Überraschungen...
![]()
Pilz 1: Gefunden in einem Mischwald, weiße engstehende Lamellen, beim Geruch ist mir nichts Besonderes aufgefallen. Eigentlich hätte ich an einen Dachpilz gedacht. Der Pilz wuchs jedoch direkt auf dem Boden. Er ist etwa 4 cm hoch.
Hallo Timm,
das kommt schon vor wenn das Holz unterirdisch ist und ich denke hier auich an einen Dachpilz, irgendeiner aus der Ecke des Rebraunen,
viele Grüsse
Matthias
Jep, Dachpilz ist wahrscheinlich. Wenn es keiner aus der cervinus-Ecke ist, könnte auch phlebophorus in Frage kommen.
Beste Grüße
Harald
Sonst gibt es noch die drei Bände von Kibby
Die Bücher von Kibby sind schon allemal gut, für Anfänger würde ich die aber nicht empfehlen und für den Wald ist das schon mal garnix.
Grüße
Harald
Hallo Michael,
Bilder von der Unterseite wären schona mal nicht schlecht gewesen, aber ich bin mir auch so ziemlich sicher, dass das der Geflecktblättrige ist. Der ist ja allgegenwärtig.
Grüße
Harald
Ich würde Pareys Buch der Pilze auf die Tour mit nehmen weil es so schön kompakt ist.
Wenn es denn das noch geben würde...
Ich hätte das Teil jetzt spontan bei den Trichterlingen eingeordnet, habe aber weder da, noch bei den Graublättern einen Plan.
Beste Grüße
Harald
Da es wirklich Dutzende aktuelle "populäre" Pilzbücher gibt und sowohl die Empfehlungen als auch die Ansprüche weit gestreut sind, geht mein Vorschlag dahin: Geh in die Buchhandlung deines Vertrauens, schaue was dort an Pilzbüchern herumsteht und nimm das, was dir am ansprechendsten erscheint. Wenn man in das Thema eingearbeitet ist und man sich weiter damit beschäftigen will, schafft man sich das nächste Pilzbuch an, und das nächste, und das nächste...
Beste Grüße
Harald
Gibt es denn überhaupt Helmlinge mit cremerosa Sporenpulver?
Hm, keine Ahnung, was ist mit galericulata?
#1 Gurkenschnitzling Macrocystidia cucumis
Ich glaub's nicht. Für mich ist das makroskopisch ein Helmling. Allerdings einfach festzustellen, indem man die Makrozystiden findet - oder eben nicht. Also unters scharfe Glas mit dem Ding.
Beste Grüße
Harald
