Hallo zusammen
A. strobiliformis steht nicht in der aktuellen Roten Liste Deutschlands. Eine seriösere Quelle als Wiki ist da sicherlich Pilze-Deutschland
Verbreitung Amanita strobiliformis (Paulet ex Vittad.) Bertill. 1866
Ein eventueller RL-Status würde unter dem Namen angezeigt wie z. B. hier
Verbreitung Amanita beckeri Huijsman 1962
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Jan-Arne
H. hetieri in FNE ist H. odoratissima in FE 14
H. fusipes und H. gigasperma in FNE sind H. nauseosum in FE 14
H. sachariolens ist raus über Sporen. bleibt wie Du auch feststellst H. fusisporum. H. ischnostylum ist in FNE nicht drin
Übrigens wird das Bild von H. fusisporum S. 129 in FNE in FE 14 als H. ischnostylum reproduziert.
LG Karl -
Hallo Harald
Du hast Dir sehr viel Arbeit gemacht, Beschreibung und sehr gute Mikrofotos erstellt, sowie fast alle relvanten Maße ermittelt. Dann schmeißt Du alles über den Haufen, ermittelst die Gattung nach Standort und Sporen und die Art nach dem Geruch. Eigentlich schade für die wirklich gute Vorarbeit die Du geleistet hast und mit der Du es weit bringen kannst.
Ein Tipp noch zur Gattungsbestimmung. Ermittelung der Sporenpulverfarbe und ein Blick auf die Hutdeckschicht (hyphig oder zellig) kann enorm weiterhelfen.
Welche Literatur (Gattungsschlüssel) besitzt Du denn?
Bezüglich der Bestimmung bin ich der gleichen Ansicht wie Jan-Arne. Es handelt sich sicher um eine Hebeloma aus der Sektion Sacchariolentia.
LG Karl
Ergänzung: Ich habe mal in die bereits zitierte aktuelle Fälblingsmonographie gesehen. Es gibt immerhin 5 Arten mit süßlichem Geruch.
Sporen im Mittel breiter als 7 haben H. odoratissima und H. nauseosum.
Von den verbleibenden ist H. sacchariolens raus wegen Q < 1,8
H. fusisporum Sporen mindestens 6,4 breit oder länger als 12 wäre auch raus.
Es bleibt laut Schlüssel H. ischnostylum Sporen schmaler als 6,4 und höchstens 12 lang.Beschreibung passt auch und eine deutliche Dunkelfärbung im Exsikkat soll nicht erfolgenkorrigiert -
Hallo Björn,
die Phytos und Ihre Mikros hast Du wieder sehr schön dargestellt.
LG Karl -
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Und jetzt versuche ich zu verstehen woran man erkennen kann, dass es sich um Armillaria gallica handelt. Könnte mir da bitte jemand auf die Sprünge helfen?
Hallo Maria
Das wichtigste Merkmal sind die Gelbtöne am Velum. Beim Honiggelben Hallimasch sind diese zwar ebenfalls vorhanden aber der hat dünnere Stiele und einen ausdauernden Ring.
LG Karl
PS. Die meisten Bilder vom Zwiebelfüßigen Hallimasch sind Fehlbestimmungen von A. gallica. -
Liebe Pilzfreunde,
Danke für Euer Lob!Dankenswerterwesie hat auch der schöne blaustielige Rötling einen Namen bekommen hat.
Hallo Stefan,
War ich froh, den noch live sehen zu können
. Rainer hatte zwar Belegmaterial zur Untersuchung für mich, aber nichts geht über einen Frischfund.Dieses punktuelle Pilzwachstum im Moment, konzentriert auf einzelne Stellen (und dazwischen meilenweit nichts) ist hier auch zu beobachten, aber auch an den "Stellen" finden sich meistens eher vereinzelte Exemplare.
Cystolepiota seminuda mit so eingezipfelten Huträndern hatte ich noch nie gesehen, auch ein famoser Anblick.Hallo Pablo,
das verrückteste ist, das wir die Standorte mit Ausnahme des Letzten meistens unbeachtet lassen. Gewöhnlich kommen in der Nachbarschaft Phlegmacien, Edelröhrlinge, zahlose Täublinge und vieles mehr. Ich frage mich, was wir da schon alles verpasst haben. 5 für mich neue Arten an einem Tag finde ich in der Eifel nicht so schnell.
Die Cystolepiota stand absolut frei. Gesehen hab ich sie schon mehrfach so, aber wenn man einige Blätter oder Grashalme entfernen muss, fallen die Flocken selbst bei aller Vorsicht teilweise ab und einen Vorteil muss die Trockenheit ja wenigsten haben. Bei Regen sind die Flöckchen sofort verschwunden.Am besten bringst Du ein wenig Eifel mit in die Lausitz.

Hallo Nobi,
das geht nicht, dann wird mir mein bester Pilzkumpel Rainer böse
Ich freu mich, Dich bald mal wieder zu sehen.
LG Karl -
Hallo Björn,
wieder mal ein schöner Beitrag von Dir. Leider kann ich zu den unklaren Funden auch nicht mehr sagen.
LG Karl -
Hallo Edwin,
Schön, das es bei Dir jetzt auch losgeht. T. columbetta ist ein toler Fund. Bei dem Täubling denke ich eher an R. vesca statt an R. heterophylla.
LG Karl -
Liebe Pilzfreunde
Nach dem Ein toller Eifeltrip vom 04.09.18 ging es gestern erneut mit Rainer in die Eifel. Gründliches Studium von Niederschlagskarten und die Suche nach lokal höheren Regenmengen bildete diesmal die Grundlage. Außerdem wollten wir uns noch einige „neue“ Buchenwälder auf Kalkboden ansehen, was jedoch nur zu einem einzigen Fund führte. Wenn jemals ein Männlein allein im Wald stand, war es dieses
.Spechttinling (Coprinopsis picacea)
Schnell stand der Entschluss fest die bewährten Gebiete der Vorwoche erneut zu besuchen und die Entscheidung erwies sich als richtig. In einem Bachtal zeigte sich besonders an Totholz eine erfreuliche Zunahme der Fruchtkörper und der Artenzahl.
Gelborangemilchender Helmling (Mycena crocata)
Großer Blut-Helmling (Mycena haematopus)
Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus)
Netzaderiger Dachpilz (Pluteus phlebophorus)
Schwarzsamtiger Dachpilz (Pluteus umbrosus)
Löwengelber Dachpilz (Pluteus leoninus)
Selbst Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) gaben sich die Ehre
Beim nächsten Fund war wegen der noch weißen Lamellen zunächst nicht mal die Gattung sicher, aber ein Blick ins Mikroskop, oder besser mehrere J, brachten ein eindeutiges Ergebnis.
Abgeflachtes Stummelfüßchen (Crepidotus applanatus)
Dann Freude über einen Erstfund für mich. Schwarzfaseriger Faserling (Psathyrella maculata)
Am Boden zeigte sich der Braunfleckige Milchling (Lactarius fluens)
Krönender Abschluss mit einer für mich neuen Art und dann noch aus einer meiner Lieblingsgruppen

Schönstieliger Zärtling (Entoloma lampropus) © Rainer Wald
Weiter ging zum bekannten Bruchwald. Einige Arten waren vergangen, einige habe ich im letzten Bericht gezeigt, aber es gab auch Neues. Nichts kann schlimmer sein, als bei Sonne weiße Pilze auf dunklem Boden zu fotografieren, aber das Ergebnis von zahlreichen Versuchen, sehe ich noch als recht gelungen an.
Behangener Mehlschirmling (Cystolepiota seminuda)
Der nächste Fund war eine Art meiner Top 10 Wunschliste, nach der ich schon lange vergeblich Ausschau gehalten habe.
Schorfiger Filz-Rötling (Entoloma scabiosum)
Kurzer Stopp bei einer Birke am Grabenrand Diesmal gab es statt eines Einzelexemplars eine komplette Kollektion
Weicher Dotter-Täubling (Russula intermedia)
Und gleich daneben eine Weitere. Birken Speitäubling (Russula betularum)
Weiter ging es zum moorigen Fichtenwald mit einzelne Erlen, wo sich ebenfalls eine positive Tendenz zeigte. Zunächst was für´s Auge.
Kirschroter Speitäubling (Russula emetica agg.)
Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystina)
Dann kamen einige Arten, die mikroskopisch abgesichert werden mussten.
Wolliger Risspilz (Inocybe lanuginosa)
Honiggelber Erlenschnitzling (Naucoria escharoides)
Kahler Erlenschnitzling (Naucoria scolecina)
Das ging ja noch aber bei der nächsten Art musste ich mich schon durchringen sie zu sammeln. Seit Erscheinen der Gattugsmonogaphie in Fungi Europaei Band 14, fängt man bei Fälblingen am Besten wieder bei Null an, auch wenn man sehr viel messen und nachlesen muss. Zumindest kam ich zu einem sicheren Ergebnis. Die Art wird in FUNGI Of NORTHERN EUROPE Vol. 3 noch mit H. velutipes gleichgesetzt.
Weißfleischiger Fälbling (Hebeloma leucosarx)
Den Fund zu fotografieren und zu sammeln hat sich doppelt gelohnt. In der Zwischenzeit fand Rainer einen Täubling, der für mich neu war

Gilbender Erlentäubling (Russula pumila)
30 Russula pumila 14.09.18 Eifel Mkr.jpg
Inzwischen ging es zwar auf 16:00 zu also noch Zeit für die Endstation der letzten Eifeltour. Den Erlen-, Birken-, Eichen-Buchwald, wollten wir nicht auslassen. Der erste Eindruck war enttäuschend da der Dreckswind der letzten Tage für oberflächliche Trockenheit, raschelndes Laub und blassgrüne Torfmoospolster gesorgt hatte. Mit den Pilzen verhielt es sich geradezu umgekehrt, da offenbar im Untergrund noch genügend Feuchtigkeit vorhanden war.
Frische Gelbe Graustiel Täublinge (Russula claroflava)
Unglaubliche Mengen Geschmückter Gürtelfuß (Cortinarius armillatus)
Nordischer Milchling (Lactarus trivialis)
Zahlreiche Wollstielige Raufuß-Röhrlinge (Leccinum cyaneobasileucum)
Zum guten Schluss noch ein weitere Raufuß, den wir vor einer Woche noch nicht hatten
Vielverfärbender Birkenpilz (Leccinum variicolor)
LG Karl
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Hallo Adrian
Wenn Du mit Scharfer Zinnobertäbling Russula rubra meinst, den würde ich ausschließen. Lamellen zu dunkel, Hut glänzend statt matt und violtte Farbanteile sind gleich 3 Merkmale, die ich bei R. rubra nicht kenne. Für eine echte Alternative müsste ich meine Literatur durchsehen, aber da sowohl Buchenblätter als auch Nadeln zu sehen sind, wird es immer unsicher bleiben.
Nr.2b evt. Tränender Saumpilz
Nr. 3 evt. sehr junger Herbstrotfuß
Nr. 4 eher Rosablättriger Helmling
Nr. 5 wie Nr. 2
Nr. 6 älterer Goldmistpilz oder eine Varietät davon
Nr. 7 einer der Büschelraslinge
LG Karl -
Hallo,
büschelig mit Ring kannst du mal mit pleucotephra.php vergleichen
LG Karl -
Hallo Stefan,
danke für diese tollen Eindrücke und Deinen Bericht
LG Karl -
Hallo Mausmann,
da hast Du aber schon ordentlich was zusammen bekommen
Kannst du was über den Lamellenansatz bei 7 + 8 sagen, sonst hab ich leider keine Idee.
LG Karl -
Hallo Beli,
tolle Pilze, toller Bericht, tolle neue Pilznamen
LG Karl -
Hallo Rudi,
was spricht deiner Meinung nach gegen einen Safranschirmling? Auf den Fotos kommt das vielleicht nicht so rüber, aber im Schnittbild zeigte sich im Hutbereich ein leichtes Röten.
Björn
Ich bin zwar nicht Rudi, habe mich aber mit der Gattung schon intensiv beschäftigt. Schon der genatterte Stiel schließt den Safranschirmling und wohl die ganze Gattung Chlorophyllum aus. Eine rotbraune Verfärbung in der Stielrinde (nicht im gesamten Fleisch) findest Du bei einigen Macrolepioten. Macrolepiota rhodosperma = Sternschuppiger Riesenschirmling
Dazu die Arbeit von Gernot Friebes als Anhang und Du hast Alles was du brauchst. Macrolepiota-1.pdf
LG Karl -
Hallo Felli
Ich finder da unterschiedliche Angaben für die Länge der Pleuros, wobei ja auch noch darauf zu achten ist, dass jeweils die gleiche Art gemeint ist
In den Texten wird die Länge auch nicht als Trennmerkmal erwähnt.
-------------------------------------------------------------L. pyrogalus------------------------------------- L. circellatus
Fungi of Northern Europe Vol. 2 ---------45 - 105 x (5)7 - 10 ------------------------45 - 70 x 7,5 - 8,5
Flora Agaricina Neerlandica Vol. 7 -------40 - 70 x 7 - 11 ---------------------------- 35 - 70 x 6 - 12
Fungi Europaei Vol. 7 ----------------------- 62,5-109 x 6,5 -8.5------------------------- 66,5 - 86 x 7,4 -8.6
Galli -----------------------------------------------------50 - 90 x 7 - 10 --------------------------------70 - 90 x 7 -10
Hallo Pablo,
das sind wirklich typische Kollektionen beider Arten, bei denen man sogar die gleichzeitige Anwesenheit von Hasel und Hainbuche ignorieren könte. Leider ist das nicht immer so
LG Karl -
Ist der unter Hasel mit den ziemlich entfernten, oft blass gelblichen Lamellen nicht Lactarius pyrogalus, und der mit der tendenziell dunkleren Huthaut, den weniger entfernten (und +/- weißlichen) Lamellen unter Hainbuche nicht Lactarius circellatus?
Halo Pablo,
L. pyrogalus mit entfernteren oft gelblichen Lamellen unter Hasel wird auch in der neuen Flora Agaricina Neerlandica Vol. 7 vertreten. Auch L. circellatus tendentell dunkler unter Hainbuche ist unstrittig, aber tendentiell und oft hilt natürlich nicht immer weiter. Augenscheinlich variieren die Farben mit dem Alter und es bleibt letztlich fast nur der Lamellenabstand und der Wirt, wobei der Lamellenabstand im Bild oben natürlich zu L. pyrogalus (=Haselmilchling
) passt.
Die enfernteren Lamellen beim Haselmilchling stehen auch in GBW Band 2 aber dort heißt die Art L. hortensis und der Hainbuchenmilchling L. pyrogalus. Daher wohl das Namenchaos.
LG Karl -
Wow, das Biest ist ja auch noch richtig selten



bisher nur drei Datensätze bei Pilze Deutschlands eingetragen.....
Yeah


So ein Miststück
Den ersten Fund hab ich 2012 selber beabeitet. _psathyrella_laevissima Die Frk. hatten Velum auf dem Hutrand und nicht die Spur von Ring. Darauf muss man erst mal kommen. Gut, dass es Andreas gibt
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Hallo Ralf,
sehr schöne Fortsetzung meine Eifeltrips. Bei einigen Fruchtkörpern hab ich den Eindruck, sie drei Tage zuvor in klein gesehen zu haben
LG karl -
Tolle Fotos! Welche Kamera hast du dafür benutzt?
Danke! Ich verwende eine https://de.wikipedia.org/wiki/olympus_e-330 seit mehr als 8 Jahren. Wesentlicher für die Bilder ist sicher, dass ich ausschließlich mit Stativ arbeite und manuell genau auf den Punkt scharf stelle, der mir richtig erscheint.
LG Karl -
Hallo Beli,
warum sollen zwei Arten zu viel sein? DA hast du uns doch schon wesentlich mehr gezeigt


LG Karl -
Hallo Alex,
wenn die Milch wässrig war, wird das Lactarius subumbonatus oder L. serifluus sein, wobei ich wegen der dunklen Farbe zu L. subumbonatus tendiere.
LG Karl -
Hallo Steinpils,
nach einem kurzen Überblick auf Deine sehr gute Beschreibung, dachte ich spontan an R. ionochlora. Was mich irritiert ist die Angabe der Sporenpulverfarbe. Blasscreme würde passen, aber das wäre eher
IIa - IIb. Selbst wenn es sich bei IIIa um einen Tippfehler handelt, würde das wieder mit 40y 10M kollidieren, was etwa IIIa entspricht (damit wäre ionochlora raus).
Zu Deinen ?.
Ja, das Sporenornament ist warzig einzeln (isoliert). Ich glaube, wenn Du vorsichtig mit dem Feintrieb arbeitest, wirst Du auch einige kurze Verbindungen sehen.
Pileozystiden sind eindeutig vorhanden.
LG Karl
PS. wenn Du weiterhin Täublinge bearbeitest, solltest Du Dir unbedingt die Huthauthaare (Endzellen) ansehen. In Kongorot siehst Du meisten auch die Pileozystiden schon ohne SV. -
Liebe Pilzfrende,
danke für Eure netten Kommentare
Es freut mich, dass der Bericht so gut angekommen ist.
@ Mausmann: Eigentlich hast Du für Deine Spitzfindigkeit ja
verdient. Da Tuppi wahrscheinlich erst durch Dich auf die Idee mit der Zeichnung gekommen ist, wird Dir natürlich verziehen 
@ Tuppi: Deine Veränderung der Nahaufnahme ist einfach großartig
und gefält nicht nur mir, wie Du vielleicht auf FB gesehen hast 
@ Stefan: Ich habe schon einen Regentanz für Sachsen aufgeführt und hoffe das hilft
Auf unser Kennenlernen freue ich mich ebenfalls sehr 
LG Karl
