Schöne Kollektion Pablo
Was mich alerdings bewogen hat, die jungen Frk. für eine andere Art zu halten, war der warme Braunton und das Velum bis zur Hutmitte.
LG Karl
Beiträge von Karl W
-
-
Hallo Karl,
vielen Dank für deinen Tipp, ich werde da morgen mal weiter schauen. Muss ich wohl mikroskopisch absichern, oder geht die makroskopisch?
Hallo Ramona
Mikroskopisch absichern ist notwendig. Pigment in der Huthaut stark inkrustiert und Sporen isodoametrisch ist ja schnell gemacht
LG Karl -
Geht der also auch makroskopisch oder muss man ihn mikroskopisch absichern?
In diesem Fall sind meiner Meinung nach die Frk. noch typisch genug, um sie ohen Mikros anzusprechen.
LG Karl -
Hallo Chris
Die Form der Cheilos wird wohl eher spindelförmig sein, wenn Du sie komplett freistellst. Ohne weitere Merkmale, komme ich aber nicht zu einer Aussage. Hatten die Hyphen der HDS Auswüchse (koralloid), wie sahen die Kaulos aus?
LG Karl -
Hallo Romana,
Bei Bild 1 und 3 stimme ich Dir zu. Bild 2 ist sicherlich etwas Anderes, aber da möchte ich keinen Tip abgeben
LG Karl -
Hallo Romana
Verleiche mal mit Entoloma sericeum. Diese jung dunkelbraune Art blasst recht schnell und riecht sehr intensiev mehlig/ranzig
LG Karl -
Aber ich finde keinen Dachpilz mit freien Lamellen. Vielleicht ist das eine Missbildung.
Hallo Claudia,
Ich kenne keinen Dachpilz ohne freie Lamellen
Lamellen frei steht gewöhnlich auch in der Gattungsdiagnose für Pluteus. Wie schon mehrfach erwähnt hast Du mit Sicherheit einen Dachpilz aus der Gruppe um den Rehbraunen vor Dir.
Deine Beobachtung der Spornpulverfarbe braun trifft es zwar nicht genau, aber Brauntöne gibt es ja unendlich viele. Richtig ist jedoch, dass es sich nicht um rosa handelt. Irgendwann hat es sich mal eingebürgert Die Sporenpulverfarbe von Rötlingen, Scheidlingen und Dachpilzen als rosa zu bezeichnen und seither schreibt das Jeder von Jedem ab.
Wenn man nun völlig unbefangen eine Art dieser Gattungen aussporen lässt und beurteilt die Farbe, kann man bei realistischer Betrachtung nie auf diese Gattungen kommen. Merke Dir also den Farbton Deines Abwurfs als typisch für Dachpilz
. (evt. ist rosabraun eine geiegnete Bezeichnung)
LG Karl
PS. Der einzige mitteleuropäisch Pilz mit rosa Sporenpulver, den ich kenne ist Omphalina (Arrhenia) discorosea -
Hallo Lars
Damit wirst Du bei Russula parazurea oder Russula ionochlora rauskommen.
LG Karl -
Hallo Lars
War das Sporenpulver wirklich rein weiß? Die Abgrenzung zu creme gelingt oft nur in dicker Lage mit weißem Papier als Hintergrund. Hast Du blassse violettliche Töne beim Abziehen der Huthaut?
Einen Weißsporer mit den von Dir beschriebenen Merkmalen kenne ich nicht.
LG Karl -
Hallo Pablo
Herzlichen Glückwunsch aus dem Rheinland verbunden mit der Hoffnung, dass wir uns in Deinem neuen Lebensjahr mal persönlich kennen lernen.
LG Karl -
Hallo Sarah
Danke für diese tolle Fotostrecke.
LG Karl -
-
Hallo, Karl!
Dachte ich auch anfangs... Hatte es dann aber wieder verworfen. So dermaßen violettblau, vor allem im Schnittbild hatte ich den noch nie.
Aber wenn das variieren kann, warum nicht?
Hallo Pablo,
diese intensive Blau kenne ich sonst auch nur bei winzigen, noch geschlossenen Köpfchen von kaum 1cm Durchmesser. Deshalb habe ich ja auch geschrieben mir fällt nichts anderes ein und nicht das ist er. Dazu wird man noch mit überflüssigen Bildern vom gleichen Motiv überflutet. Es ist zum Glück im drittletzten Bild noch ein Schnitt fast ohne Blau zu sehen, sonst hätte ich Cortinarius camphoratus var. inolens kreiert
LG Karl
PS. Fehlt nur noch das ein Gattunngsspezialist schreibt, das es geruchlose Formen von C. camphoratus gibt
-
Sorry Chris, aber die Zystiden von A. praecox sehen völlig anders aus.
Haben die Sporen Öltropfen oder gar ein Ornament?
Ergänzung: Mikroskopisch wäre ich dann eher bei Galerina. Die HDS von Agrocybe ist zellig, die von Galerina hyphig also leicht zu checken.
LG Karl -
Hallo Chris,
ich denke du hast sehr junge Exemplare von Agrocybe cylindracea vor dir.
LG Karl -
Hallo Mausmann,
Farbe und besonders die Größe des rechten Fruchtkörpers passen hervorragend zu L. trivialis dessen Milch sich beim Eintocknen ähnlich verfärbt wie bei L. vietus.
LG Karl -
Hallo zusammen,
mir fällt eigentlich nur noch C. alboviolaceus dazu ein.
LG Karl -
Hallo Harald,
unbedingt ein Fall für das NRW-Herbar in Münster. Ich kann mir zwar vorstellen, dass die Art nicht gar so selten ist und sich gelegentlich Exemplare unter makroskopisch bestimmten H. sacchariolens befinden, aber es ist der erste dokumentierte Fund von H. ischnostylum in NRW. Auf Verbreitung Hebeloma ischnostylum (Cooke) Sacc. 1887 gibt es überhaupt nur einen Datensatz.
LG Karl -
Hallo Eike,
wovon könnten die Schneiden denn weiß bewimpert sein, wenn nicht von Zystiden? Ich weiß ja, dass Du den nicht selber untersucht hast, aber eine andere Idee zu dem Pilz habe ich nicht. War eigentlich als Wink mit dem Zaunpfahl gedacht
LG Karl -
Hmm. Ich finde keine Gatung mit mehr oder weniger mandelförmigen, warzigen Sporen und hyphiger Huthaut ohne Zystiden die passt.
Cortinarius sollte wenigstens Reste eines Schleiers haben.
Hebeloma hat auffallende Zystiden, Naucoria auch und andere HDS
Für Gymnopilus passt die Farbe nicht uns fehlen ebenfalls die Zystiden
Da man von dem Stiel nicht viel sieht, hab ich selbst Phaeocollybia nicht ausgeschlossen aber die haben aber auch Zystiden, wenn auch manchmal spärlich.
Irgendwie sehen die Schneiden ja weiß bewimpert aus ???
LG Karl -
Den hatte ich bisher tatsächlich noch nicht im Visier, da es auch keine neue Literatur zu der Art zu geben scheint.
Oder hat den schon jemand zu Coprinopsis gestellt, wo er zwischen stercorea und foetidella stehen sollte?
In der Tat hatte ich gelegentlich "zu großsporige" stercorea-Funde, die in der Tat velox hätten sein können.
Hallo Nobi
C. velox ss. Locquin hat doch Pileozystiden. Die Ähnlichkeit mit C. stercorea hat C. velox ss. Lange.
LG Karl -
Hallo Eike,
wie ist denn Die Hutdeckschicht aufgebaut?
LG Karl -
Nur finde ich auffällig, daß ich bisher keine Übergänge zwischen den weißhütigen Wollstieligen und den braunhütigen Wollstieligen gesehen habe. Entweder sind die mir so begegnet wie die bei dir links im Bild, oder so wie die rechts im Bild. So Zwischendinger, mit weißbraun fleckigem, oder blass bräunlichem Hut: Fehlanzeige. Ist aber nur eine ganz persönliche, und darum höggschd unvollständige Betrachtung.Hallo Pablo
Die Gattung Leccinum ist ja in dem neuen Band Flora Agaricina Neerlandica Vol. 7 enthalten und bearbeitet von Noordeloos & Den Backer. Ich bin noch nicht durch mit der Gattung, aber einige Änderungen sind mir schon aufgefallen. So gibt es jetzt von L. versipelle eine var. percandidum und die graubraunen Wollstieligen sind jetzt L, cyaneobasileucum var. brunneogriseolum
LG Karl -
Hallo Karl,
danke für die Darstellung. Also muss man sich hier entscheiden, welchem Werk man mehr Aussagekraft beimisst und seine Bestimmung daran orientieren? Oder FNE eine fehlende Darstellung von H. ischnostylum als eigene Art bei gleichzeitiger Vermischung mit H. fusisporum vorwerfen und sich nach dem Werk richten, dass beide Arten miteinbezieht?
LG, Jan-Arne
Hallo Jan-Arne,
FE 14 setzt ja auf FNE auf. Die komplette Arbeit von Vesterholt wurde übernommen und nach seinem Tod fortgesetzt. Inzwischen liegen eben noch weitere Erkenntnisse vor, die zumindest teilweise auch aus dem Nachlass von Vesterholt stammen. Ich habe bei FE 14 den Eindruck, dass es sich um eine sehr gründliche Arbeit handelt und werde mich danach richten.
LG Karl -
Lieber Markus
Danke für den interessanten Hinweis mit den Sporenmassen. Beim Versuch einen jungen Frk. über den Sporenquotienten S. mendax zuzuordnen hatte ich das Problem auch schon.
Die Cylindrocysten suche ich übrigens auch schon mal vergeblich oder finde sie erst im zweiten oder dritten Präparat. Nach meiner Beobachtung sind die jedoch nicht immer an den Septen eingeschnürt und im Quetschpräparat brechen Die Hyphen an den Septen häufiger auseinander. Das hilft vielleicht nur etwas weiter, wenn man schon unzählige Frk. mikroskopiert hat
.
Die Kaulobasidien sind mir schon vor längerer Zeit aufgefallen und ich habe damals nachgeforscht. Im Abschnitt GENERIC DELIMITATION werden sie in der Arbeit von Den Bakker & Noordeloos auf S. 72 erwähnt und auf Sutara (1989) verwiesen.
Ergänzung: In der FAN Vol.7 sind auf S. 36 Zeichnungen von Sutara aus Cesca Mykologie 41/2. 1987 übernommen
LG Karl
