Hallo Matthias
Das Bild des älteren Fruchtkörpers würde gut zu E. calaminare passen. Ich suche mal, was ich sonst noch finde.
LG Karl
Hallo Matthias
Das Bild des älteren Fruchtkörpers würde gut zu E. calaminare passen. Ich suche mal, was ich sonst noch finde.
LG Karl
Hallo Hans
C. cyanites steht in der Untergattung Phlegmacium und für diese UG wundern mich die Velumgürtel auf dem Stiel, oder besser das, was ich nach Bild dafür halte.
LG Karl
Hallo Hans
C. cyanites müsste Jung einen schmierigen Hut haben, der jedoch schnell abtrocknet. Wenn Du mit einem angefeuchteten Finger über den Hut gehst, lässt sich das aber noch feststellen, falls Du das nicht bereits getan hast.
Auf den Stielen scheinen Velumreste vorhanden zu sein. Möglicherweise hast du einen Pilz aus der Untergattung Telamonia und kein Phlegmacium.
LG Karl
Hallo Norbert
Ich fürchte ohne Mikroskop wird es kein eindeutige Ergebnis geben. Standort, Aussehen und Beschreibung passen ganz gut zu einer verregneten R. nauseosa. Das Sporenplver müsste aber dunkler sein. Am Besten sieht man die SPP-Farbe, wenn man das Pulver mit einer Rasierklinge zusammenschiebt und zwischen zwei Objektträgern betrachtet.
LG Karl
Hallo Matthias
Leider komme ich auch mit den zusätzlichen Angaben zu keinem eindeutigen Ergebnis. E. cocles würde mir gut gefallen, hat aber an der Spitze ausgezogene Zystiden. E. calaminare ist blasser und E. farinasprellum hat keine Zystiden.
LG Karl
Hallo Norbert
Du hast Dir ja schon sehr viel Mühe mit der Beschreibung gegeben. Wenn Du schreibst Hut brüchig, meinst Du damit, dass der Pilz besonders gebrechlich war, oder halt brüchig wie jeder andere Täubling auch?
Ich komme mit Deiner Angabe der Sporenpulverfarbe nicht ganz klar, weil ich mir blass dotterfarben nicht richtig vorstellen kann. Geht das Sporenpulver in Richtung creme oder schon deutlich in Richtung orangegelb?
War KOH an der Stielbasis auch negativ?
LG Karl
Hallo Matthias
Ich bin sicher, dass Du eine Leptonie gefunden hast. Der Begriff schuppig in den meisten Schlüsseln führt manchmal in die Irre. Oft sin die Hüte besonders bei jungen Frk. nur im Zentrum leicht runzlig. Sie haben dann aufgerichtete und schwach bis deutlich erweiterte Endzellen in der Hutdeckschicht. Zur Bestimmung solltest Du an der Basis der jungen Basidiolen nach Schnallen suchen, die aber nicht an allen Basidiolen zu finden sein müssen und noch einmal nach Zystiden suchen und zwar zunächst ohne das Präparat zu quetschen.
LG Karl
@ Stefan: Ich hatte doch auch geschrieben, du sollst nach blassbraunen Abschnitten an der Lamellenschneide suchen. Die Zystiden und die partiell braun gefärbte Schneide passen perfekt zu E. chalybaeum. Der Blauton in den Lamellen ist oft nur bei jungen Fruchtkörpern zu sehen.
@ Sven: E. serrulatum hat schwarzblau gefärbte Lamellenschneiden. Sollte das Pigment in Ausnahmefällen mal fehlen, so ist der Aufbau der Lammellenschneide immer noch aussagekräftig. Die Zystiden entspringen aus einer parallel zur LS liegenden Hyphenschicht und nicht aus dem Hymenium. Das kann man nach dem Mikrofoto von Stefan ausschließen.
LG Karl
Ja Stefan, ich rede von Cheilos. Ohne Zystiden, ohne blaue Lamellen, mit glattem wie poliert wirkendem Stiel und fast schwarzem Hut fällt mir nicht viel ein.
LG Karl
Hallo Stefan
Den Stahlblauen kannst Du auch wegen der Hutdechschicht ausschließen. Pigment intrazellulär und erweiterte Endzellen sind typisch für die Untergattung Leptonia. Haben die Lamellen einen so deutlichen Blauton wie auf dem Bild, sieht das sehr nach E. chalybaeum aus. Oft wirken weiße Lamellen aber nur blau, weil die Farbe des Stiels reflektiert wird. Betrachte mal die Lamellenschneide unter der Lupe und achte auf blass braun gefärbte Abschnitte.
Das kommt bei E. chalybaeum häufig vor. Suche doch noch mal nach Zystiden, färbe vorher mit Kongorot an und zuerst ohne zu quetschen.
LG Karl
Hallo Pablo
C. purpureus/phoeniceus wird auch aus Nadelwald angegeben und hat rotes Velum.
C. semisanguineus hat ockerliches Velum.
C. puniceus hat in der Tat einen roten Stiel und ist die die Laubwaldform von C. sanguineus. Wird häufiger damit synonymisiert soll sich jedoch durch ockerliches Velum (sanguineus rot) und Standort unterscheiden.
Russula ohne Sporenabwurf geht gar nicht ;-). R. raoultii kenne ich nur aus Buchenwäldern auf Kalk. Junge, frische Fruchtkörper sind zentral sehr blass zitronengelb und zum Rand hin fast weiß. Junge Fruchtkörper von R. solaris sind viel freudiger gefärbt. Noch intensiver als im Bild 6 http://www.pilzforum.eu/board/showthread.php?tid=24906 wofür die Bezeichnung Sonnentaübling hervorragend passt. Neben dem chremfarbenen Sporenpulver bei R. solaris (R. raoultii weiß) unterscheidet die Arten auch noch das weitgehend isolierte Sporenornament (R. raoultii netzig). Da hast Du Trennmerkmale genug.
LG Karl
Hallo Pablo
Eine schöne Sammlung hast du da zusammengestellt. Dem Mandeltäubling kannst Du bei dem Geruch das cf wegnehmen. Zu R. solaris passen Aussehen, Schärfe und Senfgeruch. Die Lamellen werden im Alter cremefarbig. Andernfalls käme noch R. raoultii mit weißem Sporenpulver ins Spiel. C. semisanguineus hat normalerweise ein ähnliche Hutfarbe wie cinnamomeus. entweder das Bild ist zu rot oder es ist doch noch eine andere Art.
LG Karl
Hallo Hans
Da bist du in einer Gruppe mit mehreren, schwer zu trennenden Arten gelandet. Wenn das Sporenornament nur 1 - 1,5 µm hoch ist, könntest Du richtig liegen. Auch L. azonites wäre noch eine Option.
LG Karl
Hallo Tuppie
Habe gerade erst Deine Frage zu dem roten Täubling gelesen. Wenn der so ausgesehen hat, wie auf Lothars Bild, gibt es natürlich keinen Zweifel an Russula rosea.
LG Karl
Hallo Andreas
Wirklich toll, was man in diesem Jahr schon alles finden Kann. Den Erdstern würde ich mal mit dem Rötenden Erdstern (G. rufescens) vergleichen. Ich meine beim rechten Exemplar ein rötliche Verfärbung zu erkennen.
LG Karl
Hallo abeja
Der Brennende Rübling sieht jung immer so aus. Ich habe Jahre gebraucht um den mal so zu finden, wie auf dem folgenden Bild. Ohne Unterseite, da ich das schöne Grüppchen nicht beschädigen wollte.
Liebe Pilzfreunde
Am liebsten würde ich jeden Tag fahren, aber wer bestimmt mir die Dinger dann? Hier noch eine kleine Auswahl aus verschiedenen Gattungen.
Nur 4 cm Hutdurchmesser hatte dieser Vertreter. Endlich mal Boletus mendax? Leider nein (Sporenquotient 2,3)
Netztstieliger Hexenröhrling (Boletus luridus)
Wesentlich interessanter, wenn auch noch kleiner, war der nächste Vertreter. Leider war er 3 Tage später nicht mehr auffindbar, da die Schnecken ganze Arbeit geleistet hatten.
Blasshütiger Purpur-Röhrling (Boletus rhodoxanthus)
Mal ein leicht erkennbarer Risspilz mit starkem süßlichem Geruch und bei Verletzung in allen Teilen rötend.
Birnen Risspilz (Inocybe fraudans)
Normalerweise in der Eifel erst im Herbst zu finden, aber in diesem Jahr ist alles anders.
Bitterer Schleimkopf (Cortinarius infractus)
Für mich einer der schönsten seiner Gattung
Gelbflockiger Wulstling (Amanita franchetii)
Aus der gleichen Gattung, jedoch ohne Ring und mit gerieftem Hutrand
Ockergrauer Riesen-Streifling (Amanita lividopallescens)
Die nächste Art verfärbt sich innerhalb kurzer Zeit grauschwarz. Bei genauer Beobachtung kann man oft eine kurzfristige Blaufärbung beobachten.
Lehmfarbener Rasling (Lyophyllum paelochroum)
Ein Saftling mit trockenem Hut und trockenem Stiel, der sich in 30 cm hohem Gras versteckte. Nach dem man den Ersten entdeckt hatte, zeigten sich bei intensiver Suche mehr als 50 Exemplare. Die herablaufenden Lamellen kennzeichnen ihn als
Pfifferlings-Saftling (Hygrocybe cantharellus)
Eine Art aus der Gruppe der oft schwer zu unterscheidenden rotbraunen Milchlinge, der sich durch den Ring am Stielansatz verrät.
Rotgegürtelter Milchling (Lactarius rubrocinctus)
Zum Abschluss noch ein Milchling, dessen Milch sich in Verbindung mit dem Fleisch und isoliert violett verfärbt. Eine Art die unter verschiedenen Laubbäumen vorkommt, weshalb mir der zweite Name besser gefällt.
Birken Violett-Milchling, Hellgelber Violettmilchling (Lactarius flavidus)
Hallo Stefan
Wenn das s. l. auch Leucoagaricus einschließt, stimme ich Dir zu.
LG Karl
Hallo Harald
Ein interessanter Hinweis, dem ich mal nachgehen werde.
LG Karl
Hallo Jule
Danke für einen hochinteressanten Bericht über Pilze, mit denen ich mich leider kaum auskenne.
LG Karl
Hallo Mario
Richtig! Wenn der Pilz trocken wächst ist er kaum gerieft.
LG Karl
@ Pablo
An Deinem E. undatum gibt es nichts auszusetzen. Im Alter und bei Feuchtigkeit kann der Hut völlig verkahlen und der silbrige Reif sowie die oft konzentrische Zonierung verschwinden völlig.
@ Karl-Heinz
Ich sehe sehr deutlich eine Hälfte ohne eine einzige gegabelte Lamelle und auf 1/4 der Lamellenfläche (nähe Hutrand) zwei kurze Lamelletten.
LG Karl
Hallo Mario
Vergleiche mal mit R. brunneoviolacea. Gelegentlich kann auch R. ionochlora schon mal so aussehen
LG Karl
Hallo zusammen
Die Option Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe) kann man verwerfen, da keine einzige gegabelte Lamelle erkennbar ist, wogegen ich mir einen Rötling durchaus vorstellen kann.
E. mougeotii kann zwar genabelt sein, aber nicht tief trichterförmig. Außerdem besitzt er keine herablaufenden Lamellen und hat einen feinschuppigen Hut.
E. sericeoides hat einen mehr kahlen Stiel und ebenfalls keine herablaufenden Lamellen.
Von den trichterförmigen Rötlingen mit dunklen Hutfarben gefällt mir E. undatum am Besten.
LG Karl
