Beiträge von Karl W

    Harziger Lackporling (Ganoderma resinaceum) im Abstand von 14 Tagen verbunden mit der Hoffnung auf weitere Unversehrtheit. Da die Fruchtkörper an einer Platane auf der Straßenseite wuchsen bleiben die Fruchtkörper hoffentlich von Vandalen verschont.


    Die einmalige Chance die Frage zu beantworten: "Wie kommen die Zweige in den Porling" habe ich leider verpasst. Wenn ich das geahnt hätte wäre ich täglich zum Fundort geradelt :haue: .


    LG Karl

    Hallo zusammen,

    das sind normale R. satanas, die ein nicht so seltenes büscheliges Wachstum zeigen. Meisten verkümmern viele Fruchtkörper und nur wenige entwickeln sich vollständig weiter. Hier mal Aufnahmen aus meinem Hauswald mit jeweils zwei Tagen Abstand.









    Das junge Rotporer noch eine gelbe Röhrenschicht zeigen ist absolut normal wie hier bei einem Satanasbaby zu sehen ist.




    LG Karl

    Hi,

    wenn es sonst nichts gib hätte einen allerdings fast pilzfreien Beitrag über die Gegend um Garmisch Partenkirchen wo die Kleinpilztagung stattfand

    LG Karl

    Hallo Stefan

    Die Art bei der Du Dir unsicher bist konnte man bis vor kurzer Zeit noch als Mückenhändelwurz (Gymnadenia conopsea) bezeichnen (die gleiche wie Sonntag mit Duft und langem Sporn). In jüngerer Zeit hat es aber Neubeschreibungen auch in Verbindumg mit genetischen Untersuchungen gegeben.

    LG Karl

    Grüß dich Karl, nein dulcamara agg geht nicht mehr, da dulcamara vermutlich gar keine Inocybe war (siehe unseren letzten Artikel in der Mycologia Bavarica, da steht das in der Einleitung). Daher wird dieser Name ab jetzt - oder sagen wir mal voraussichtlich ab jetzt ;) - nicht mehr verwendet. Die Mallocyben sind in Untersuchung (auch von uns), einstweilen: Mallocybe sp.

    Herzlich Ditte

    Liebe Ditte,

    inzwischen habe ich den Artikel gelesen und zu meiner Freude kann ich jetzt auch noch einen weiteren Risspilz richtig beschriften.

    Inocybe tyrii Bandini, B. Oertel & U. Eberh., spec. nov.
    Unter weitere untersuchte Kollektionen:

    Hochsauerland, Alme, Quellenweg, TK25 4517/2, Fagus sylvatica, 6. Oct. 2019, leg. K. Wehr & T. Zielewski; det. D. Bandini & B. Oertel (DB6-10-19-2-Wehr).


    Ich finde es immer wieder großartig (und das ist ja bei weitem nicht das erste mal), wie neben umfassender Bestimmungshilfe auch zunächst nicht ansprechbare Kollektionen, nach entsprechenden Untersuchungen, einen Namen erhalten. Man kann Deine (Eure) Arbeit in der Gattung (oder inzwischen Gattungen) nicht hoch genug loben. :daumen::daumen::daumen:

    GLG Karl







    Liebe Risspilzinteressierte

    Diese Kollektion habe ich am letzten Samstag im NSG Brachter Wald (Depot) eingesammelt. Fruchtkörpergröße nur bis ca. 2 cm auf sandigem Boden mit Betonresten unter Kiefer (Birke weiter entfernt vorhanden) Kein Geruch festgestellt.
    Ditte oder wer sich sonst noch damit beschäftigt: Geht da mehr als Mallocybe dulcamara agg. ? Mir ist da der aktuelle Stand nicht bekannt und ich finde nichts mit so kurzen Sporen.

    Die deutliche Cortina ist wohl bei jungen Frk. nicht ungeöhnlich


    Huthauthyphen bis 6,5 - 8,5 (10) mµ dick, mit deutlichen Inkrustationen und Schnallen




    Lamellenschneide mit teilweise mehrfach septieren Zystiden mit meist keuligen aber auch zugespitzten Endzellen.




    Cheilozystiden im Dedail




    Endzellen 6,5 - 8,5 -11 mµ dick


    An der alleräußersten Stielspitze sind Kaulozystiden zu finden, wobei ich zuerst noch dachte ich hätte was vom Hymenium erwischt


    das kann ich aber nach Betrachtung unter stärkere Vergrößerung ausschließen


    Sporen: 6,4 - 7,7 x 4,4 - 5,0 ; Mittel: 7,0 - 4,8 ; Qm = 1,45




    LG Karl

    Hallo Sebastian,

    an R. globispora kann ich schon wegen der deutlichen Grüntöne nicht glauben und deine Sporen sind deutlich zu klein. Vergleiche mal mit R. carpini, den Claus vielleicht auch in Verdacht hat.

    LG Karl

    Heute auf dem hölzernen Handlauf unseres Außengeländers gesehen.

    Zebraspringspinne (Salticus scenicus) mit Beute.

    Lieber Nobi,

    die Aufnahmen sind traumhaft schön gelungen.


    LG Karl

    Hallo zusammen

    Als ich heute morgen auf die Terasse trat, öffneten sich zwei Blüten der Gemeinen Drachenwurz (Dracunculus vulgaris).


    Zum zehnjährigen Blütenjubiläum frei nach Heinz Erhard:


    Ein Drachenwurz im Garten stand und stank.

    Er hatte keine Eile, er stank aus Langeweile.

    Die Sonne schien schon hoch und heiter

    der Drachenwurz stank immer weiter.

    Die Sonne war schon längst versunken,

    da hat er immer noch gestunken.



    LG Karl

    Hallo Sebastian,

    zu R. vesca passen neben der Farbe auch die relativ schlanken Sporen incl. Ornament. Die Criens sind für mich absolut eindeutig erkennbar und machen Die Bestimmung von R. vesca eindeutig.

    LG Karl

    Lieber Nobi

    Du täuschst du Dich nicht. Die beiden Wiesen mit Arnika und Höswurz haben wir gemeinsam besucht und natürlich bist Du hier jederzeit willkommen.

    LG Karl

    Hallo zusammen

    Wie immer schon um 6:30 Abfahrt zu einer ausgedehnten Tour von denen ich einige aber bei weitem nicht alle Eindrücke zeigen möchte. Erster Halt an einer bekannten, sehr guten Saftlingswiese. Wenn man sich die Zusammensetzung und Höhe der Vegetation ansieht, kann man im weiteren Verlauf des Tages schon potetiell geeignete, neue Ziele für den Herbst aussuchen oder ausschließen.

    Los geht es mit dem

    Großern Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)

    Lichtreflexe von Tautropfen im Hintergrund


    Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi)


    Acker- Witwenblume (Knautia arvensis)


    An einer feuchteren Stelle ein schöner Bestand von Wollgras (Eriophorum sp.)


    Im weiteren Verlauf wo die Wiese feuchter wurde (und im Herbst keine Saftlinge stehen) dann sensationelle Mengen vom
    Breitblättrigen Knabenkraut (Dacthylorhiza majalis)





    Breitblättriges Knabenkraut (Dacthylorhiza majalis)



    Unter tausenden Pflanzen befand sich auch ein fast weißes Exemplar


    Breitblättriges Knabenkraut (Dacthylorhiza majalis)

    Weiter ging es in ein Kalkgebiet. Im Schatten von Schlehen
    Bleiches Waldvöglein (Cephalanthera damasonium)

    Im Übergang und auf einer offenden Fläche

    Mückenhändelwurz (Gymnadenia conopsea)




    Mückenhändelwurz (Gymnadenia conopsea)


    Kugel-Teufelskralle (Phyteuma orbiculare)




    Grünliche Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha)


    Bienenragwurz (Ophris apifera)


    Die sehr seltene apochrome Form der Bienenragwurz (Ophris apifera)





    Fliegeragwurz (Ophris insectifera)


    Dann ging es zu einem bekannten Standort wo wir auf den Ziegelroten Risspilz (Inosperma erubescens) hofften. Stattdessen gab es eine noch unbestimmte
    Sommerwurz (Orobanche sp.)




    Nicht weit entfern ein weiterer Halt bei zwei weiteren Wiesen

    Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii) ist immer noch weit verbreitet und häufig


    Variationsbreite vom Gefleckten Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii)


    Wer genau hingeschaut hat konnte schon beim vorletzten Bild fündig werden
    Echte Arnika (Arnica montana)


    Mitten in der Wiese trotz vollsonnigem Standort noch in Knospe
    Großes Zweiblatt (Listera ovata)


    Dafür blühte eine kleine und leicht zu übersehen Art
    Weiße Höswurz (Pseudorchis albida)


    Im Schatten fand sich noch ein blühendes Exemplar vom
    Manns-Knabenkraut (Orchis mascula)


    Weiter ging es in ein Feuchtgebiet und zum Highlight des Tages. In einem Bestand von Schlangenknöterich tummelten sich zahlreiche Falter, die sich erstaunlicherweise absolut nicht scheu zeigten. Nix Teleobjektiv, was ich eh nicht dabei hatte. Ich konnte tatsächlich das Stativ aufbauen und mit Makroobjektiv fotografieren, was bei Faltern wohl in kaum einem von 100 Fällen gelingt und dann auch noch bei einer seltenen und gefährdeten Art.
    Randring-Perlmuttfalter (Boloria eunomia)








    Wenn auch spärlich, aber immerhin ein Pilz :)
    Sumpfhaubenpilz (Mitrula paludosa)


    Ein Blick auf die Uhr 16:30. Sollen wir noch nach den Kronenbecherlingen schauen? Wieder Fehlanzeige aber dafür noch eine letzte Pflanze
    Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia)




    LG Karl