Beiträge von Karl W

    Hallo Rainer,

    schöne Funde hast Du gemacht.

    Bei Hygrocybe insipida gehe ich mit, auch wenn sich mir das Merkmal des gelben Randes nicht erschließt. Die Pilze sind doch komplett gelb ;) Die Stiele sind jedoch augenscheinlich schmierig und auch der Lamellenansatz passt. Gelbrandig bezieht sich wohl auf jung orangerote Frk., die dann vom Rand her zu gelb verblassen.

    Clavaria falcata und Clavaria fragilis können von der Form her so variabel sein, dass darüber eine Trennung Glücksache ist. Du hattest alleridings Glück mit Deiner Einschätzung, da C. fragilis keine hyaline Stielbasis besitzt.

    Es gibt eine Arbeit über Leotia, die ich aber noch nicht gelesen habe

    Zhong, Z.; Pfister, D.H. 2004: Phylogenetic relationships among species of Leotia (Leotiales) based on ITS and RPB2 sequences. Mycological Progress 3(3): 237-246.



    LG Karl


    Sehr interessant ->Entoloma fridolfingense, scheint sehr selten zu sein.

    Hallo Andy,

    das kann ich bestätigen, obwohl wir die Art am letzten Sonntag ja soger mehrfach fanden. Die mir bekannten Standorte sind sonnenexponierte, lückig bewachsene, flachgründige Trockenrasen auf denen stellenweise noch Kalkgestein zum Vorschein kommt.

    LG Karl


    Hier bin ich echt verwirrt. In meinem Kopf ist abgespeichrt, dass I. gibba immer eine hellere Stielfarbe hat als der Hut. Das sehe ich hier nicht. Für mich wäre das C. costata. Kannst Du mich entwirren?

    Hallo Jörg

    Du wirst wohl richtig liegen. Ich hatte wegen des Wachstums in reinem Nadelwald und dem deutlichen Buckel in der Hutmitte nicht genau genug hingesehen. Den Buckel könne wohl junge Exemplare von C. costata ebenfalls mal haben. Zukünftig werde ich wohl wieder die KOH-Reaktion auf dem Hut prüfen, die bei C. costata deutlich ist.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    nach dem Buntes Treiben in der Eifel vom letzten Sonntag ging es am Mittwoch wieder los und natürlich war mein Pilzfreund Rainer dabei

    Besser als mit diesem Prachtexemplar kann ein Exkursionstag kaum beginnen auch wenn es sich nur um ein Einzelexemplar gehandelt hat
    Rubroboletus satanas (Satansröhrling)


    Caloboletus radicans (Wurzelnder Bitterröhrling) gab es mehrfach in der Nachbarschaft, aber meist noch sehr klein


    Lactarius pallidus (Fleischblasser Milchling) erschien in zwei größeren Gruppen und in Einzelexemparen




    Auf einem Kalmagerrasen, den wir bisher nicht beachtet hatten, fanden sich neben überständigen Hygrocybe cylciphila (Kalkholder Saftling) zahlreiche Exemplare von
    Hygrocybe acutoconica s. str. (Safrangelber Saftling)


    Der interessanteste Fund war jedoch ein Rötling in frischem Zustand, der in NRW bisher nur einmal im Jahr 2008 erfasst wurde
    Entoloma fridolfingense (Welligsporiger Trichter-Rötling, Tiefgenabelter Trockenrasen-R.)


    In einem nahegelegenen Mischwald gab es zwar nur wenige Pilze, aber diese zumindest in gutem Zustand und weitgehend von Schnecken verschont
    Amanita phalloides (Grüner Knollenblätterpilz)


    Amanita solitaria (Stachelschuppiger Wulstling, Igelwulstling)


    Lepiota subgracilis (Körnigschuppiger Schirmling)


    Chamaemyces fracidus (Fleckender Schmierschirmling)


    Einer der Korallenreizker dessen Milch in Verbindung mit dem Fleisch rosa anläuft
    Flügelsporiger Milchling (Lactarius pterosporus)


    Fistulina hepatica (Ochsenzunge)


    Clavariadelphus pistillaris (Große Herkuleskeule)


    Butyriboletus fechtneri (Silber-Röhrling)


    Infundibulicybe gibba (Ockerbrauner Trichterling) Clitocybe costata (Kerbrandiger Trichterling) danke Jörg Hannes2


    Im anschließenden Fichenwald zeigten sich überständige Exemplare von Stachelbeer- und Rotbraunen Ledertäublingen. Eine farblich abweichende Gruppe gehörte zur gleichen Art
    Russula integra (Rotbrauner Ledertäubling)


    Dann noch etwas für Täublingsfreaks. Russala acrifolia hat einen Doppelgänger und es ist davon auszugehen, dass frühere Funde sich nicht selten auf die neubeschriebene Art beziehen. So z. B. Marxmüller Mxm 1:60-61 R-9154
    Russula picrophylla (Kleinsporiger Scharfblatt-Schwärztäubling)


    Die Betimmung hat mich, inklusive des Studiums der 2023 erscheinen, umfassenden Arbeit über die Schwärztäublinge mehr als einen halben Tag gekostet. Die Dokumentationen übertreffen sicherlich die Arbeiten vieler namhafter Autoren und die Arbeit ist frei zugänglich. https://biblio.ugent.be/public…1HE5K03HDY8NGD3ECGP3NGEEA Falls der Link nicht funktioniert hier der Titel
    Stop black and white thinking : Russula subgenus Compactae (Russulaceae, Russulales) in Europe revised

    De Lange et al. (2023 (PERSOONIA). 51. p.152-193

    Zum Schluss noch einige Pilze von einem Kalkmagerrasen

    Clavaria fragilis (Wurmförmige Büschelkeule)


    Bereits im Beitrag von Sonntag gezeigt jedoch waren die Fruchtkörper diesmal erheblich dunkler
    Entoloma majusculum


    Der Doppelgänger von Entoloma incanum (Braungrüner Rötling) unterscheidet sich bei der gezeigten Kollektion deutlich durch den Sporenquotienten 1.3 bis 1,9 Qm = 1,65 , der bei E. incanum gewöhnlich 1,45 nicht überschreitet.
    Entoloma verae


    Es wäre zu nicht zu mühsam gewesen im hohen Gras eine genaue Bestandsaufnahme zu machen und ich belasse es beim letzten Pilz mal bei Hunderten. Eine solche Masse habe ich selbst im Depot (NSG Brachter Wald) noch nicht gesehen. Hier einige Eindrücke nach wegschneiden des Grases
    Entoloma pophyrogriseum (Kahlstieliger Porphyr-Zärtling)







    LG Karl

    Na, wir bekommen dann bestimmt nächste Woche Deine Funde zu sehen, Karl! :love:

    Aber lasse Dich nicht von Farben blenden. Der seltenste Pilz im letzten Beitrag war der farblich schlichte :)
    Entoloma fridolfingense (Welligsporiger Trichter-Rötling, Tiefgenabelter Trockenrasen-R.)

    LG Karl

    Halo Raphael,

    zum Sporenabwurf gibt es bei den Geoglossceae eine Besonderheit. Bei G. fallax (agg.) findet man in reifen Frk. braune Sporen mit bis zu 12 Septen aber das Sporenpulver ist im Abwurf weiß und die Sporen unseptiert. G. cookeanum, umbratile usw. haben hingegen braunes Sporenpulver und die Anzahl der Septen entspricht denen im Präparat.
    Ausführlich zeigt das Kees Roobeek https://www.mycologen.nl/onderzoek/aardtongen/ wobei seine G. elongatum wohl eine unbeschriebene Art ist. Die Untersuchung des Typus durch Luc Lenaerts zeigt zwar die auch von Dir gezeigten Schüppchen am Stiel, welche für G. fallax agg. typisch sind, aber die Paraphysen sind deutlich verschieden.

    LG Karl

    Hallo Raphael,

    Die Nummer 8 ist sicher was aus der Gruppe um Geoglossum fallax (oder unreife G. fallax). Die Fruchtkörper waren sicher noch unreif und daher keine dunklen septierten Sporen im Hymenium. Thuemenidium atropurpureum hat nur Sporen um 30 mµ Länge die ein bis dreifach septiert sind, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    am letzten Sonntag war ich mal wieder mit Rainer in der Eifel, wobei diesmal offene Flächen im Vordergrund standen. Wälder wurden nur gestreift, aber einige schöne Motive konnten wir festahlten.
    Hydnellum aurantile (Orangegelber Korkstacheling)




    Cortinarius malicorius (Orangerandiger Hautkopf) gibt sich durch leuchtend orangefarbene Lamellen und Grüntöne im Schnittbild zu erkennen




    Cortinarius croceus (Gelbblättriger Hautkopf) ist durch schwach raue bis fast glatte Sporen von ähnlichen Arten zu trennen

    Gloeophyllum odoratum (Fenchelporling) wuch an zwei Seiten am gleichen Fichtenstumpf


    Cantharellus amethysteus (Amethystpfifferling) mit sehr intensiver Färbung junger Fruchtkörper


    Hydnum rufescens s. str. (Rotgelber Stoppelpilz) durch recht schmächtigen Fruchtkörper und globosen Sporen festgelegt


    Jetzt aber zu den Wiesenpilzen. Einige Arten waren so häufig, dass man an eine Plantage erinnert wurde :)

    Entoloma mougeotii (Schiefergrauer Rötling) in verschieden Altersstufen









    Entoloma majusculum ist durch blaugraue Töne am Stiel von Entoloma sarcitulum zu unterscheiden (wenn sie denn noch nicht verblasst sind). Der früher gebräuchliche Name Entoloma longistriatum sollte für europäische Funde nicht mehr verwendet werden.

    Entoloma exile (Schmächtiger Zärtling) mit nur frisch blaßblauen Stielen und mit Ausnahme der Mitte rasch verblassenden Hüten

    Entoloma porphyrogriseum (Kahlstieliger Porphyr-Zärtling) Der deutsche Name kann in die Irre führen, da die Stiele nicht völlig glatt (poliert) sind. Kennzeichend sind die dunklen ungerieften Hüte und Sporen im Schnitt unter 10 mµ lang. Die Lamellenschneiden können dunkelbrau bis nur partiell blaßbraun aber auch ungefärbt sein.

    Entoloma incanum s. str. (Braungrüner Rötling) nur durch den geringeren Sporenquotient von Entoloma verae zu trennen


    Entoloma fridolfingense (Welligsporiger Trichter-Rötling, Tiefgenabelter Trockenrasen-R.) in verschiedenen Altersstufen





    Dann gab es noch meine blauen Lieblinge
    Entoloma chalybaeum (Schwarzblauer Rötling) mit jung blauen Lamellen und oft mit partiell blaßbraun gefärbten Lamellenchneiden





    Auch einge Saftlinge ließen sich blicken
    Hygrocybe insipida (Gelbrandiger Saftling) nur jung rot und rasch vom Rand her in gelb verändernd. Die Stiele sind schmierig, jedoch nicht schleimig wie beim Papageiensaftling


    Lamellen breit angewachsen


    Hygrocybe calciphila (Kalkholder Filz-Saftling) ähnliche Arten wie H. miniata und H. helobia sind eher auf sauren Böden zu finden


    Einer der schönsten Saftlinge lugte aus der Wiese hervor
    Hygrocybe intermedia (Trockener Saftling, Feuerschuppiger Saftling)


    Bei vorsichtiger Suche im hohen Gras gelangen weitere Funde




    Einer muss der letzte sein und hier im Duett mit dem Feuerschuppigen Saftling. Beide Arten erscheinen in der Eifel oft schon im August vor der eigentlichen Saftlingsaison. Möglicherweise werden sie daher oft noch nciht beachtet und sind häufiger, als die Funddaten erwarten lassen.

    Hygrocybe citrinovirens (Kleinhütiger Saftling, Grüngelber Saftling) Das kleinhütig bezieht sich vermutlich auf die Relation zum Stiel, denn die Art gehört sicherlich zu den größeren Saftlingen


    LG Karl

    Hallo Björn,

    wie immer zeigst Du wieder großartige Funde. Hygrocybe coccineocrenata habe ich noch nie frisch gesehen und auf den ersten Blick an H. cantharellus gedacht. Die Schüppchen auf der Hutoberfläche sind aber doch irgendwie auffallend um im Feld aufmerksam zu werden und aufgrund der Ökologie hätte ich die Art wohl nicht übersehen.

    LG Karl

    O. K., also außer der Ökologie und der genetischen Untersuchung gibt es also nichts Trennendes, wird da geschrieben. Was ist, wenn die ökologische Amplitude von R. exalbicans unterschätzt und der falsche Genabschnitt untersucht wurde? Auf mich wirkt das für sich genommen noch nicht überzeugend, aber vielleicht finde ich ja selber mal so ein Teil, bei dem ich sage, es gibt irgendwie keine passende beschriebene Art dazu.


    Hallo Oehrling,

    da hast Du den Ursprungsbeitrag nicht gelesen

    Russula roseocrema R. Socha, Hálek & Baier

    Eine Art die noch wenig bekannt ist und bei Anwesenheit von Birken für Russula exalbicans (Verblassender Täubling) gehalten werden kann. Der Hut zeigt jedoch neben roten auch blasse cremfarbige Töne und fühlt sich etwas fettig an. Die Guajakreaktion ist im Gegensatz zu R. exalbicans sehr stark, was ein guter Hinweis im Feld ist. Sporenpulver mit IIa-b heller als bei R. exalbicans. Bisher bekannte Funde waren meist bei Weide/Pappel, jedoch ist die Ökologie noch nicht hinreichend bekannt.

    Die Ähnlichkeit mit R. exalbicans bezieht sich nur auf die Beobachtung im Feld ohne Untersuchung. Mikroskopisch ist R. roseocrema eine R. persicina unter Pappel aber davon genetisch getrennt.

    LG Karl

    Ich habe am Freitag in den Alpen auch noch ein gelbes Exemplar gefunden, mal schauen ob ich auf Artenebenen bestimmen kann.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg Andy

    Die gelben haben es in sich, aber ein sorgfältiges lesen der Texte bringt einen Stück für Stück weiter.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    in den letzten Tagen fanden Rainer und ich einige Korallen die jeweils in Ringen oder Reihen auftraten. Das gleichzeitige Auftreten von jungen und alten Fruchtkörpern erleichterte die Bestimmung

    Noch nie fand ich die erste Art in so jungem Zustand und mit leuchtenden Farben wie wie im ersten Bild. Eine mikroskopische Überprüfung ist unbedingt erforderlich. Von anderen gelben Arten läßt sich R. flava durch die oft zylindrischen Sporen mit flachem Ornament abtrennen.
    Schwefelgelbe Koralle (Ramaria flava)




    Die rötliche Verfärbung der Astspitzen älterer Fruchtkörper wir auch von Christan erwähnt


    Über die nächste Art habe ich mich besonders gefreut, da ich sie zuletzt 2014 gesehen habe und jetzt gleich an zwei neuen Stellen. Blassgelbe Grundfarbe junger Fruchtkörper und auffallende rosarote Farben an der Basis sind markante Merkmale. Der bittere Geschmack und die Verfärbung des Fleisches über bräunlich bis nach längerer Zeit fast schwarz sind gute Bestimmungshilfen.

    Batailles Koralle (Ramaria bataillei)






    Im Alter verfärben sich die Fruchtkörper braun und sind praktisch nicht mehr erkennbar. Die beiden folgenden Bilder von 2014 zeigen die gleichen Fruchtkörper im Abstand von gut einem Monat.


    Die oben erwähnte Fleischverfärbung bleibt jedoch erhalten.


    Schon lange laufe ich der Dreifarbigen Koralle hinterher, aber frühere Funde waren entweder zu alt und für mich nicht von R. flavescens zu unterscheiden, die Sporen passten nicht oder es waren keine Schnallen vorhanden.
    Dreifarbige Koralle (Ramaria formosa)






    LG Karl

    Ich bin diesmal auch wieder dabei und kann was von letzter Woche zeigen, nachdem ich letzten Mittwoch erst um 21:30 aus der Eifel zurück war.

    LG Karl

    Hallo Sebastian,

    schöne Funde hast Du gemacht.

    zu 4. Der FLORA AGARICINA NEERLANDICA Vol.7 entnehme ich, das L. fuliginosus in Betracht kommt.
    Sehr dunkle Fruchtkörper unter Picea werden oft als L. picinus betrachtet aber Molekulare Analysen zeigen, dass diese nicht von l. fuliginosus unterscheidbar sind.
    (Stubbe & Verbeken in Mycologia 104: 1490 - 1501, 2012).

    Stubbe_&_A.Verbeken_2012_-_European_taxa_of_Lactarius_subg._Plinthogalus[1]-1.pdf

    LG Karl

    So wie beschrieben bin ich vorgegangen, zunächst einen dünnen (ob das den Anforderungen eines erfahrenen Mikroskopieres an "hauchdünn" darf natürlich in Frage gestellt werden)


    Hallo Bernd,

    die Fotos von der ungequetschten Schneide mache ich natürlich auch nicht immer. Die sind aus meinem Archiv.

    Hier noch ein Bild eines "hauchdünnen" Schnittes von vor mehr als 10 Jahren. Heute nenne ich sowas einen Balken :D und versuche auf max. 1/3 der Breite zu gehen. Ich mache allerdings auch alle Schnitte unter einer Stereolupe.

    Hallo Bernd

    Bild a kommt meiner Vorstellng von Zystiden schon sehr nah. Ich kann mir nicht Vorstellen, dass das Hyphenenden der Lamellentrama sein sollen

    wenn Du einen hauchdünnen Schnitt von der Lamellenschneide machst, nicht sofort zu stark quetschen sondern die Schneide mit dem Objektschlitten abfahren. Wenn Du die Schnede zusammenhängend siehst, ist die Beurteilung einfacher

    ohne Zystiden, Basidien 4-sporig, hier Entoloma clandestinum



    ohne Zystiden , Basidien 2-sporig, hier Entoloma cetratum


    Schneide steril, hier Entoloma chalybaeum



    Lamellenschneide steril, hier Entoloma caesiocinctum


    Dann treten auch die oft störenden leptonoiden Körnchen nicht so stark aus. Erst dann stärker quetschen um zu sehen, wie die genaue Form und Größe der Zystiden ist und ob Septen vorhanden sind. Bei reifen Frk. ist die Beobachtung durch Sporenmassen oft erschwert, deshalb lieber zuerst junge Frk. untersuchen oder eine Lamelle in Wasser "baden" und etwas hin- und herbewegen und dann erst die Schneide dünn abtrennen.

    LG Karl