Beiträge von Karl W
-
-
-
z. B. in Syrau, meinen durch einen heimtückischen Angriff böser Pilze hingemordeten Liebstöckel.
Hallo Steffen,
Phytos morden gewöhnlich keine Pflanzen da sie sich sonst ihre Lebensgrundlage nehmen. Ein leichte Schädigung (so wie bei Phlox
) ist natürlich möglich.
LG Karl -
Hallo zusammen,
bei meinen Kollektionen von R. amarissima war der Geschmack einmal spontan extrem stark bitter und einmal erst nach lurzem kauen etwas bitter. Das Merkmal alleine ist also keinesfalls zuverlässig, wie Claus schon schrieb. Auffallend war, dass die Lamellenschneiden partiell rot gefärbt waren, teilweise deutlich, teilweise erst unter der Lupe sichtbar. Auf diese Merkmal hat auch Einhellinger schon hingewiesen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
in Solchen Fällen ziehe ich gerne die Großpilze Baden-Württemberg zu Rate.Symbionten (Mykorrhiza): Laubbäume, in erster Linie
Rotbuche und Eiche, gelegentlich auch Nadelbäume.
• Betula (2; B. pendula 1, B. spec. 1 ), Fagus sylvatica
(27), Quercus (19; Q. petraea 2, Q. robur 8,
Q. rubra 1, Q. spec. 8), Tilia (2, T. cordata 1,
T. spec. 1), indet. Laubbaum (7).
• Abies alba (3), Picea abies (3).
Anm.: Aus Nachbarländern wird Mykorrhiza auch
mit Castanea und Pinus berichtet
LG Karl -
Hallo Bläuling,
für mich ist das wie zuletzt auch einwandfrei und ohne jeden Zweifel R. parazurea.
LG Karl -
Hallo zusammen,
Nein, keine Röhrlings- oder Täublingsorgie und auch keine Cortinarien oder sonstige Kracher. Ein Schildborstling war eine Wohltat für mich. Nach mehr als 20 Kollektionen von Schildborstlingen mit elliptischen Sporen, die bei der Bestimmung Kopfschmerzen bezüglich der Trennung von Scutellinia crinita und S. scuttelata verursachen, endlich mal eine Rundsporige Art
.
Randhaare mit meist mehrfach verzweigter Wurzel von 290 -1380 mµ Länge und Sporen von 15 -18 mµ mit abgestutzten Stacheln von über 2 mµ Länge lassen keine Verwechselung zu
Scutellinia trechispora (sternsporiger Schildborstling)
LG Karl -
Ich weiß noch nicht wann ich aus der Eifel zurück bin
Liebe Grüße
Karl
-
Hallo Björn,
das war mal wieder beeindruckend und die Phytos sind was Halbarkeit und Transport angeht natülich während einer Reise ideal.
LG Karl -
Hallo Bemjamin,
nach der präzisen Beschreibunng und den Fotos habe ich nicht den geringsten Zwiefel an Deiner Bestimmung.
LG Karl -
Hallo Raphael,
in der Arbeit von Henk Huijser komme ich problemlos zum gleichen Ergebnis.
LG Karl -
Ich vermag einfach nicht zu beurteilen ob der Stiel nun genattert aber weiß ist (wie es beim Grünen in der weißen Form wäre) oder dem Aussehen von Frühlingsknollenblätterpilz entspricht. Darauf käme es wohl an um sich festlegen zu können.
Schade aber ging mir evt. auch so. Dann brauchte man dann doch die Sporen oder zumindest eine negative gelbe KOH-Reaktion auf dem Hut.
LG Karl -
Hallo Mausmann
Was spricht denn gegen A. phalloides var. alba?
LG Karl
-
Hallo Daniel,
bei den Lamellen von Russula cyanoxantha splittert nichts und je länger man drüberreibt, um so schmieriger fühlen sie sich an. Letztlich hat man fast das Gefühl mit dem Daumen über eine Speckschwarte zu reiben. Dieses Merkmal haben in Mitteleuropa nur R. cyanoxantha und R. flavoviridis.
Unter stark brüchig würde ich verstehen, dass die Lamellen splittern wenn mit einer Messerspitze darüber fährt. Das ist nach meinem Verständnis bei den Griseine nicht der Fall. Und da beginnt das Problem. Was versteht jeder Einzelne unter brüchige Lamellen? Etliche Arten muss man schon etwas traktieren bis sie brechen und mit wenig Erfahrung werden die dann als Frauentäublinge aufgefasst, wenn die Farbe nur halbwegs passt.
Ähnlich problematisch kann die Beurteilung der Lamellenfarbe auf Bildern sein. Wer fotorgrafiert schon mit Graukarte um die Farbtemperatur anzupassen.
LG Karl -
Hallo Uwe
Er wuchs an einem Wegrand, Erde sandig, sauer hast Du wohl übersehen und was passt Dir beim Abziehen der Huthaut nicht für R. parazurea?
LG Karl -
Hallo Sebastion,
danke fürs Zeigen. Das deckt sich sehr gut mit unseren Beobachtungen. Ich hatte in meinem Beitrag nicht alles aufgeführt, was ohne Foto geblieben ist. Pfeffermilchling, Hainbuchenrauhfuß und Semmelstoppelpilz gehörten zu den häufigeren Arten, aber Leotia lubrica hatten wir selbst an einem bekannten Standort noch nicht.
LG Karl -
Die erwähnten sieben Täublinge waren demzufolge auch unter denen, die fototechnisch auf der Trecke blieben?
Leider war das so
LG Karl -
Hallo zusammen
Im Beitrag Ein bisschen was aus der Eifel hatte ich Caloboletus calopus fälschlicherweise als C. polygonius bezeichnet. Das Vorkommen im Kalklbuchenwald und das scheinbar fehlende Netz sind jedoch keine ausreichenden Kriterien.
Zum Glück hatte ich ein Exemplar eingepackt. Nach Entfernung des Hutes waren unter der Stereolupe große Maschen an der Stielspitze zu sehen und ich habe die Reaktion mit Jod (Melzer) im Fleisch geprüft. Die amyloide Reaktion spricht eindeutig für den "normalen " Schönfuß, da diese Reaktion bei Calobeletus polygonius fehlen soll.
LG Karl -
Hallo zusammen,
heute war eine Erkundungstour mit Rainer fällig. Das Pilzwachstum kommt langsam in Gang auch wenn fototechnisch vieles auf der Strecke blieb. Sommersteinpilze und Netzhexen, sieben Täublinge, zwei Wulstlinge, zwei Scheidlinge, drei Rüblinge und ein Ackerling waren von rotbraunen Schleimratten angefressen oder überständig. Einige ansehnliche und teilweise seltene Exemplare stellten uns trotzdem zufrieden.
Neoboletus erythropus (Flockenstieliger Hexenröhrling)
Caloboletus radicans (Wurzelnder Bitterröhrling)
@ Caloboletuspolygoniushat sich nicht bestätigt. Caloboletus calopus (Schönfußröhling).
Hydnellum suaveolens (Wohlriechender Korkstacheling)
Ein leicht erkennbarer Schleierling (zumindest solange die DNA-Freaks ihn nicht aufspalten
) der sich bei Berührung und im Schnitt deutlich gelb verfärbt
Cystonarius rubicundulus (Gilbender Rauhkopf)
Echinoderma hystrix (Kegelschuppiger Stachelschirmling)
Und noch zwei spätblühende Orchideen
Epipactis muelleri (Müllers Ständelwurz
Goodyera repens (Kriechendes Natzblatt)
LG Karl -
Hi, ich bin noch nicht sicher ob ich es schaffe. Vielleicht später.
LG Karl -
Hallo Rainer,
Da es z. B. Conocybe moseri var. bisporigera gibt ist C. moseri strenggenommen C. moseri var. moseri wird aber als Conocybe moseri kartiert.
LG Karl -
Hallo Cornne,
ich kenne R. curtipes nur so wie bei Sarnari abgebildet oder noch blasser und habe ich irgendwo gelesen, das R. curtipes farblich weniger variabel ist als viele andere Täublinge. Passen denn Sporengröße und Sporenornament?
LG Karl -
Ich habe einige Pflanzen und Pilze z. T. mit Mikros
LG Karl -
-
Vielleicht melden sich ja auch noch die Rötlingskenner wie Karl und Wolfgang hier zu Wort.
Hallo Benjamin,
die Anleitungen und Hilfestellungen von Björn waren so umfassend und präzise, dass ich mich ganz rausgehalten habe. Du hast alles sehr gut umgesetzt und ich stimme der Bestimmung als E. cuneatum zu. Sehr ähnlich und morphologisch nicht zu trennen ist E. pallescens mit borealem Vorkommen. Laut Kai Reschke hat nach bisher vorliegenden Sequenzen E. pallescens auch eine nordische Verbreitung.
LG Karl
