Hi,
na ja 2-3 min schon. Ich mikroskopiere auch gleich im Färbereagenz. Das Auswaschen ist hier nicht so wichtig, da die Eigenfärbung des Reagenzes nicht so stark ist.
l.g.
Stefan
Hi,
na ja 2-3 min schon. Ich mikroskopiere auch gleich im Färbereagenz. Das Auswaschen ist hier nicht so wichtig, da die Eigenfärbung des Reagenzes nicht so stark ist.
l.g.
Stefan
ja danke; habe ich korrigiert. ![]()
Hi,
aufgrund der Trockenheit machen sich die Sklerotienbecherlinge bei mir sehr rar. Heute am feuchten Bachlauf wurde ich endlich fündig. Am Fundort wuchsen Buschwindröschen und Scharbockskraut.
Zur Mikroskopie ein Stückchen von den Bechern in Karminessigsäure legen, einwirken lassen und quetschen.
Wenn die Sporen reif genug sind, dann sieht man die Zellkerne mit dem Färbereagenz sehr gut.
Die meisten Sporen haben vier Kerne und damit handelt es sich um Domontinia tuberosa, dem Anemonenbecherling.
So sähe es bei Sclerotinia binucleata, dem Scharbockskrautsklerotienbecherling aus. Der hat zwei Zellkerne pro Spore.
l.g.
Stefan
Hi,
ja sicher Sporenpulver.
l.g.
Stefan
Hi,
dann auch von meiner Seite auch offiziell ein herzliches Willkommen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
habe das Kerlchen (wahrscheinlich eher Kerlchin) heute auf der Exkursion in der Nähe von Neustadt in Sachsen in einem "Auwald" gesehen. Rumpflänge 7-8 cm.
Bin der Meinung, dass das ein Grasfrosch, Rana temporaria, sein müsste. War leider sehr schnell wieder weggesprungen, so dass ich nur die 2 Bilder machen konnte.
Was meint ihr?
l.g.
Stefan
Hi,
bin vom ProbenWE mit dem Chor zurück. Deswegen gleich mal 2 schöne Klassiker/Gesellenlieder. ![]()
Hier fehlen "leider" die letzten Strophen. ![]()
![]()
Hier ist der komplette Text mal zu lesen, falls ihr Interesse habt.
Liederbuch: Es waren drei Gesellen
l.g.
Stefan
Hallo Andreas,
sieht nach Rotrandigem Baumschwamm aus.
Gruß KG
Genau die weiße Trama verrät ihn hier.
Die Mikroskopie und Kerne zählen ist eine Sache von max 10 min.
Angeber
Natürlich nur, wenn der Blick dafür geschärft ist. Ich hatte letztes Jahr sehr viele Becherlinge mikroskopiert. Die Mikrobilder hatte ich ja Mittwoch davon gezeigt. Karminessigsäure wirkt natürlich auch Wunder.
Hi Jörg,
eine Plastikschachtel (Einweg) aus einem Edeka für saure Gurken oder Feinkostsalate zum selbstabfüllen oder aber ein kleines Schraubglas reicht aus als Gefäß. Das muss nix besseres sein. Ob die Kerne noch im Exsiccat zu sehen sind, bin ich überfragt; meine mich allerdings daran zu erinnern, dass Christoph mir mal sagte, dass die nur frisch erkennbar sind...
Alternativ kannst du ja Peter oder Wolfgang fragen. Die Mikroskopie und Kerne zählen ist eine Sache von max 10 min.
l.g.
Stefan
X. ripariellus spüre ich auch noch nach.
Hi,
die Art ist bisher mein erster und einziger Erstnachweis für Sachsen-Anhalt.
Im Leipziger Raum gibts die Art. Frag mal Jesko, ob er dir die Fundorte zeigt.
l.g.
Stefan
Hi,
also, wenn du magst, kannst du mir 1-2 recht frische Becher zusammen mit etwas Moos oder oder feuchtem Küchenkrepp in einem Schächtelschen zukommen lassen. Alternativ Peter Welt oder Wolfgang Friese fragen. Der Becherling sollte auf jeden Fall herauszubekommen sein...
l.g.
Stefan
Hi,
was wäre mit Annulohypoxylon cohaerens ?
MfG
Passt makroskopisch gut. Allerdings hatte ich die Art bisher noch nie an Erle, weswegen ich die auch nicht ins Spiel gebracht habe. Übrigens steht die Art jetzt bei Jackrogersella. ![]()
![]()
l.g.
Stefan
Hi,
danke für eure Info.
Seht mal bitte im Bild 2, da glaube ich kurze weiße, gerade Fäden zu erkennen, welche aus den Körpern kommen. Oder täusche ich mich. Leider ist die Bildqualität halt ungut, sorry.
Ja, sehe ich auch. Kann aber auch gut tierischen Urspriungs sein so was...
l.g.
Stefan
Hi,
eine leichte Ähnlichkeit mag noch Plicatura crispa für ungeübte Blicke haben. Ansonsten passt oben Schizophyllum commune perfekt.
Ich bin zwar nicht Norbert ( :D) aber : weltweit gibt es 5-6 Arten der Gattung Schizophyllum, aber in Europa kommt, soweit mir bekannt ist, nur Schizophyllum commune vor.
Liebe Grüße,
Carina
Da hast du aber Schizophyllum amplum vergessen. Es sei denn, die Art steht inzwischen woanders.
l.g.
Stefan
Hi,
für H. multiforme passt die Form der Stromata nicht. Bei H. multiforme sind die eher länglich gezogen, wie diese "böhmischen Hörnchen" (Brötchen). Das hier ist was anderes. Da gibts neben Hypoxylon noch einige andere Arten, die solche kleinen schwarzen Stromata bilden können.
Mikrobilder und evtl. KOH-lösliche Pigmente wären hilfreich.
l.g.
Stefan
Hi,
mir sehr großer Warscheinlichkeit S. austriaca. Für coccinea sind die Sporenpole zu abgeplättet. S. jurana scheidet aus, weil keine Linde am Fundort; zudem fehlen die beiden großen Öltropfen in der Spore.
l.g.
Stefan
Hi,
Truncatella conorum-piceae. ![]()
Hab ich lange nicht mehr gesehen.
l.g.
Stefan
P.S. für Phragmotrichum chailletii waren die Sporenlager zu klein. ![]()
Hi,
wenn noch Schabockskraut in der Nähe stand, dann käme noch rein theoretisch Sclerotinia binucleata in Frage. Das lässt sich dann aber leicht mikroskopisch klären anhand der Zahl der Zellkerne pro Spore.
l.g.
Stefan
Ich bin dabei und kann 50 Märzenbecherbilder zeigen. ![]()
![]()
Evtl. handelt es sich um "Schneeschimmel" (Microdochium nivale, Typhula sp.).
Hi,
ich kenne diese Art sehr gut. So lange wie die typischen zweizelligen Konidien mikroskopisch nicht nachgewiesen werden, würde ich die Art ausschließen. Die gezeigten Mikros passen überhaupt nicht dazu. Vergleiche mal hiermit.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
letztes Wochenende war ich mit den Dresdner Geobotanikern auf einer sehr schönen Busfahrt. Es ging u.a. zu einigen tollen Parkanlagen im Großraum Riesa. Höhepunkt der Tour war der Besuch zweier Geheimtipps. Wir haben da noch Auwaldreste, wo Märzenbecher, Leucojum vernum am natürlichen Standort vorkommen mit jeweils mindestens über 100.000 Exemplaren. Eine Augenweide.
Hier ein paar Impressionen.
Schneeglöckchen Galanthus cf nivalis
Gewöhnlicher Gelbstern Gagea lutea
erste Anemönchen Anemone nemorosa
Gelbes Windröschen Anemone ranunculoides an Teichrand mit "Südlage"
Hallimaschrhizomorphen
Kommen wir abschließend zum "tollen Pilzfund". Ein pers. Erstfund über den ich mich sehr gefreut habe. Der Schabockskraut-Blasenbrand Urocystis ficariae. Den suchte ich bisher einige Jahre vergeblich. Er lässt die Blätter blasig anschwellen. Im Inneren der Brandgallen ist ein braunes Pulver. Die Sporen der Art sehen typisch nach Urocystis aus. Eine fertile Sporenzelle, die von sterilen Zellen umgeben ist.
Mikrobilder:
Ich hoffe, dass euch die botanische Tour gefallen hat. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
bin aufgrund Florian Schroeder nicht mit dabei.
l.g.
Stefan
Hi,
für deine Zwecke reichen, denke ich, simples Indikatorpapier oder Teststäbchen.
l.g.
Stefan
