Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    die Gattung stimmt; ansonsten tue ich mich mit der Artbestimmung meist schwer. Die Gattung gehört dringend taxonomisch überarbeitet. Ein Russischer Pilzfreund ist gerade dabei dort Ordnung reinzubringen. Was ich so über den Buschfunk gehört habe; Melanoleuca brevipes soll keine gute Art sein. Das Hut-Stiel-Verhätlnis spielt wohl keine so große Rolle in der Gattung, wie man früher angenommen hat.


    Zuehli beschäftigt sich gerade mit der Gattung etwas intensiver vielleicht kann er etwas näheres dazu sagen. Vielleicht weiß er sogar, wann die Monographie fertig ist. Es gibt oder gab einen Melanoleuca-Experten in Deutschland; Dr. Thomas Münzmay. Ich habe von ihm lange nix mehr im Tintling gelesen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    macht mal die Blätter ab und zeigt Detailaufnahmen auch von unten. Solche Blattverfärbungen können viele Ursachen haben; nicht nur Insekten oder Pilze sondern auch Viren und Bakterien; zudem kommen auch abiotische Faktoren in Betracht.


    l.g.

    Stefan


    edit: Thorben hatte schon einen guten Gedanken dazu. :daumen:

    Hallo Christoph,


    das mußt du aber näher ausführen, die Morcheln/Bärlauch im puren Wein köcheln/dünsten oder verdünnt? das ganze andicken etc.


    LG, Chris

    Zunächst bereiten wir einen Sud aus Spechttintlingen zu. Das verleiht dem ganzen doch erst die rechte Würze. *Ironiemodus aus*

    Herzlich willkommen bei "Kochen mit Christoph". ==Gnolm7 :daumen:

    Na da hab ich auch noch was. Das war das Intro-Lied von dem Konzert 2009 oder 2010, wo sie in Dresden waren. :evil:


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    l.g.

    Stefan

    Hi,


    zurück zu meinen musikalischen Wurzeln; meine erste richtige Lieblingsband. Ich lass euch gerne teilhaben und wünsche euch ein schönes WE.


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    l.g.

    Stefan

    Ich hab einmal angeschaut und mich dann mit Grausen abgewandt -

    Muss ich mich wohl mal drum kümmern.

    Grüße

    Norbert

    Mit grausen Abwenden hilft nicht. Geh das lieber Offensiv an. Kämpf mal gegen ein paar Windräder. ==Gnolm7

    Hallo Beli,


    genau so. :daumen:Du kannst damit Hypoxylon, Annulohypoxylon, Jackrogersella und nicht zu vergessen Daldinia testen. Bei den anderen Xylariaceaen weiß ich nix davon. Diese orangebraunen Pigmente sind "Standard". Das tun die meisten. Bei violetten oder olivlichen Pigmenten wird es spannend. Wenn z.B. deine angefragte Nr. 3 oben braun-olivlische Pigmente hat, ist das sicher Hypoxylon macrocarpum. Wenn nicht, dann hilft nur das Mikroskop.


    l.g.

    Stefan

    Hallo beli 1,


    was die Waldblumen anbelangt, die schon weiter oben vollkommen zutreffend mit Petasites albus identifiziert wurden:


    Wenn Du da einen um Traunstein herum lebenden älteren Eingeborenen gefragt hättest, hätte er Dir gesagt, dass es sich um die Arschwurz handelt. Arschwurz deshalb, weil die sich in einer späteren Wachstumsphase bildenden großen Blätter dieser Pflanze anscheinend hervorragend dazu eignen (nicht hautreizend), sich in Ermangelung des neuzeitlichen Klopapiers bei Bedarf den Allerwertesten abzuwischen.

    Super, ich kann auch Huflattich-Blätter dazu empfehlen. :D

    Hi,


    Nr. 3 das ist was aus der Hypoxylon rubiginosum-Gruppe; bekommst du aber mit der KOH-Reaktion und Mikroskopie gut raus.


    1+2 sind, wenn überhaupt nur mit Mikroskop zu lösen.


    H. fuscum stimmt; Hypoxylon auf Birke wird nur mikroskopisch gehen. Kann vieles sein. fragiforme, howeianum usw.

    H. fragiforme auf Fagus stimmt zu einem großen Prozentsatz. Sicherheitshalber lohnt schon mal eine mikroskopische Untersuchung.

    Deine erste Kohlenbeere kann durchaus Jackrogersella multiforme sein; würde aber J. cohaerens auch nicht zu 100% ausschließen wollen.


    Zum KOH-Test mit den Kohlebeeren. Du nimmst ein Objektträger, eine kleine Glasplatte, schabst mit einem Messer oder Skalpell ein paar Stücke ab und tust diese in die 20%ige KOH. Die Farbe der austretenden Pigmente ist wichtig. Die KOH auf die Stromata geben bringt nix. Du erkennst die austretende Färbung einfach nicht.


    l.g.

    Stefan

    Ürigens noch mal an alle zur Info. Beim letzten Rätsel habe ich beide Arten als richtig gewertet. Das erschien mir nach der Lösungslistelage als fair. Ich kann nicht vorraus setzen, dass ihr alle euch so tief in die Risspilze eingearbeitet habt, dass ihr beide Arten auch kennt.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Eberhard,


    im Ludwig Band 4 werden beide Arten getrennt. Ludwig beschreibt darin die Art Inocybe euviolacea neu, die sich mit Inocybe geophylla var. violacea gleicht. Mikroskopisch nehmen sich beide Arten nicht viel. Makroskopisch sind beide aber hauptsächlich über den markanten gelben Hutbuckel trennbar.


    l.g.

    Stefan

    Ich muss gestehen, dass ich 2018 das OEPR fast nicht verfolgt habe, weswegen ich das gar nicht wusste. Übrigens hätte ich das Rätsel auch gebracht, wenn ich das gewusst hätte. Ich bin bei so was schmerzfrei. ;)


    l.g.

    Stefan

    Darfst du. Keine Angst der Pilz ist makroskopisch sicher zu bestimmen. Noch ein kleiner Tipp; die schuppige Oberfläche ist feucht; deswegen der Glanz.