Hi,
der Helmling passt auch; aber auf Artniveau ist der mit dem Bild allein nicht zu bestimmen.
l.g.
Stefan
Hi,
der Helmling passt auch; aber auf Artniveau ist der mit dem Bild allein nicht zu bestimmen.
l.g.
Stefan
So erledigt.
l.g.
Stefan
Morgen!
Danke auch dir, Stefan. Bovista nigrescens würde hinsichtlich der "Eierschalen" auch passen, allerdings lese ich bei 123pilzsuche, das Vorkommen liege vor allem im Bergland und sei sehr selten? Ich weiß nicht, ob der hier in Schleswig-Holstein vorkommt...
Gibt es tatsächlich nur insgesamt 25 Bovist- und Stäublingsarten, die unterschieden werden? (So steht es auf dem Pilzsystematik-Poster von 2018)
Liebe Grüße!
Hi,
bei einigen Gebirgsarten ist das typisch, dass die im (Hoch)Gebirge kommen, sowie auch an der Küste. Da zählen nicht die Höhenmeter, sondern bestimmte Klimate, welche sich wohl ähneln.
Dieses Poster von Rita Lüder ist nur für den ersten Eindruck/Einstieg für das Thema Pilze zu gebrauchen. Artenzahlen in Ihrem Buch, bzw. auf ihrem Poster, ignorierst du am besten. Es sind meist deutlich mehr.
Bezüglich der Kartoffelboviste, Zitat von 123pilzsuche:
"Boviste/Stäublinge: Wenn die innere Fruchtschicht schnee-weiß ist und keine Lamellenansätze zeigt, sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche Vorsicht!"
Besteht denn die Möglichkeit, dass diese jung tatsächlich so "hellweiß" erscheinen wie hier auf den Bildern zu sehen?
Hab ich persönlich noch nicht erlebt, würde es aber nicht ausschließen. Vom Schnittbild allein ist zumindest die Gefahr einer Verwechslung allemal gegeben.
Noch was zu 123Pilze. Die Seite ist auch an einigen Stellen fehlerhaft. Es sind auch sehr oft zu bestimmten Artportraits auch falsche Bilder hinterlegt, insbesondere ist mir das bei den Risspilzen und Tintlingen aufgefallen. Zudem sind einige Angaben auf der Seite auch etwas äähm ungenau formuliert.
Ich nutze sie gern als erste Anlaufstelle, wenn ich mal eine grobe Idee von einem mir unbekannten Pilz haben möchte. Dafür ist sie sehr gut geeignet. Für valide Informationen nimmst du dann bitte andere Quellen.
l.g.
Stefan
Danke Karl; hab ich oben schon angepasst. Leider ist der Fruchtkörper nicht mehr in einem mikroskopierwürdigem Zustand. Ist ja auch nicht so wichtig. Ich habe meine Anfängerlektionen in Sachen Saftlingsbestimmung gelernt. Das ist doch auch schon mal was.
l.g.
Stefan
an alle: Morgen gehts dann mit Samstag Teil 2 und Sonntag weiter.
Hallo an alle,
ich habe bei Saftlingen einfach kein Händchen/wenig Erfahrung. Das merke ich gerade.
Ich check das noch mal und korrigiere ggf. Vielen Dank für die Korrekturen und Kritiken. Langsam bereue ich schon fast, dass ich mich in den letzten Jahren nur mit bestimmten Gattungen intensiver befasst habe. Das stumpft das Verständnis für andere Gattungen extrem ab.![]()
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Nun gut, dann noch ein paar Ergänzungen, bevor ich noch mal ans Mikro muss. *hust*
Mal zur Auflockerung ein paar Bilder der anderen.
Von Silvio Meyer: Weißer Waldportier - Brintesia circe
ebenso von Silvio Meyer: Großer Schillerfalter - Apatura iris
von Silvio Meyer: Honigwespe - Celonites abbreviatus
Von Arthur ein einmaliger Schnappschuss Parnassius apollo und Schachbrettfalter Melanargia galathea
ebenso von Arthur: Rotflüglige Ödlandschrecke - Oedipoda germanica
Ich hab von den meisten Arten noch nie was gehört. Viele von denen sind vom Aussterben bedroht. Für mich ist Insektenfotografie nix. Die sind immer so schnell weg. ![]()
1-2 Sachen möchte ich noch nachreichen. Die Bilder sind von mir; allerdings kommen die aus dem Archiv.
Orobanche purpurea - Violette Sommerwurz
Entoloma incanum - Braungrüner Zärtling
l.g.
Stefan
Hi,
sieht spannend aus das Teil. Hast du mal Fotos vom gesamten Stamm, bzw. von den Blättern des Baumes? Die Unterscheidung zwischen Buche und Hainbuche ist gar nicht mal so schwer.
l.g.
Stefan
Nummer 2 : der Goldmistpilz
hatte zunächst an eine Tintling gedacht, aus der Rädechentintlingsgruppe evtl. aber GMP ist auch eine gute Option,
der Nächste ist ein Saftling.
LG
Hi,
scheidet wegen der hellen Lamellen und dem gelben Hutzentrum aus
Goldmistpilz passt natürlich. Beim ersten würde ich noch Bovista nigrescens in den Ring werfen wollen, weil so schwarz kenne ich B. plumbea im Alter nicht.
Bei der vermeintlichen Ziegenlippe, wäre ein Schnittbild gut gewesen. Ich denke hier eher an X. ferrugineus.
l.g.
Stefan
Hi,
tja, vieles spricht dafür; einiges nicht ganz so. Mir fehlen z.B. die von Ditte erwähnten "verbogenen Zystiden".
Wenn du allerdings noch eine Nach wartest und die FK dann deutlich stärker bräunen, würde ich sagen ja. So sage ich vielleicht.
Mal sehen, vielleicht schreibt Ditte bis dahin noch was dazu.
Ich bin mir unsicher. Ich hatte die Art bisher nur ein Mal selbst in der Hand.
l.g.
Stefan
Hi,
Samstag, der 4.7.2020. Es ging diesmal in der Gegend um Solnhofen.
Da Arthur und Rico bestimmte Pflanzen (kannten sie noch nicht aus eigener Anschauung) unbedingt sehen wollten, ging es erstmal zu einer simplen Mauer mit diversesten Farnen. Natürlich wurden wir von Touristen angesprochen, was es denn so interessantes zu fotografieren gibt und dabei waren das nicht mal Pilze. *kopfschüttel* Aber gut. Spannend war das allemal. Diese kleinen Farnlein haben auch Ihren Reiz. ![]()
Zerbrechliche Blasenfarn - Cystopteris fragilis-
Braunstieliger Streifenfarn - Asplenium trichomanes
Milzfarn - Asplenium ceterach
eigentlich Trivialart; aber im Dresdner Raum nicht so häufig. Kleiner Odermennig - Agrimonia eupatoria
selbiges gilt auch für das hier: Rotes Waldvögelein - Cephalanthera rubra ![]()
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Ochsenauge - Buphthalmum salicifolium
Schönes Gras - Wimper-Perlgras - Melica ciliata s. str.
Das war einer der Momente des Treffens. Das Foto trägt den Titel (stammt von Arthur): "Botaniker am Ende ihres Lateins" Arthur und Rico haben vergeblich versucht eine Asteraceae herauszubekommen.
Das ist übrigens der Kandidat, Foto von Rico. Vor Ort dachten wir alle an ein Habichtskraut. Bei FB kam dann aber recht schnell der Vorschlag die Pflanze mit Crepis alpestris - Alpenpippau zu vergleichen.
Endlich mal ein Pilz. Ein hübscher Saftling. Leider fehlt mir in der Gattung die Erfahrung. Ich hatte doch tatsächlich die "verrückte, abstruse Idee"
bei der Bestimmung des Pilzes die Hutdeckschicht als "fibrillös" einzustufen. Zum Glück hat mich Karl W bei FB aufgeklärt. Alte Saftlingssschlüssel sind in dieser Hinsicht etwas äähm ungenau. Aufgrund der Sporenmaße und -form (<10 µm; rundlich bis breitelliptisch) wurde der Pilz als Hygrocybe calciphila - Kalkliebender Saftling bestimmt. Danke nochmal an Karl für die Hilfe.
Bei dem hier war der Fall schnell klar Hygrocybe vitellina - wohl doch eher einer aus der H. persistens-Gruppe; danke Ingo ![]()
Hügelmeier - Asperula cynanchica leider ohne Rost
Altmühltal, thermophil und kalkhaltig noch und nöcher, da darf "Franzi" - Amanita strobiliformis natürlich auch nicht fehlen.
So das war der halbe Samstag. Rest folgt später ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
wieder mal tolle Bilder.
11. Psathyrella piluliformis oder P. multipedata; Gattung Faserling stimmt
18. Coprinellus disseminatus passt besser - Gesäter Tintling
Zu den Champis: Nur nach Geruch zu gehen ist bei so was immer schwer. Das Gilben bei den Karbolis fehlt durchaus auch mal. Was ich mir, zumindest bei der 28 vorstellen könnte, wäre Agaricus urinascens. Aber so ohne Makrochemie und ohne die Dinger selber in der Hand gehabt zu haben ist das mehr oder minder nur eine Idee von mir.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
wie das Schicksal so spielt; oder auch nicht.
Eigentlich war letztes WE ein Orchideentreffen bei Maria angesetzt. Dann kam Corona und das Treffen musste abgesagt werden. Aufgrund der Lockerungen aber konnten sich spontan ein paar Leute privat treffen.
Es kamen: Sylvio, ein junger und sehr versierter Schmetterlingologe, Käferologe, Spinnologe...?
Ah ich habs Entomologe ![]()
. Hat aber nix mit der Gattung Entoloma zu tun. ![]()
Arthur: die "wandelnde, analoge Pflanzenbestimmungsapp"![]()
Rico: sehr versierter Botaniker mit unheimlichen Fachwissen, das dem von Arhur in nichts nachsteht
Helmut: ein absoluter Orchideenexperte aus dem Altmühltal
Vera: eine sehr liebe Pflanzeninteressierte mit tollem Humor
Maria muss ich nicht weiter vorstellen
Die Zeit verging wie im Flug. Sylvio und ich kannten die anderen nur virtuell. Dennoch aber hat es bei uns allen sofort "gefunkt". Wir hatten alle einen ähnlichen Humor und sehr oft gelacht. Hauptsächlich ging es um Pflanzen und insbesondere um Orchideen, weswegen ich eigentlich dort mit hingefahren bin. Dennoch habe ich mich auch logischerweise nach Pilzen umgesehen.
Los gehts Freitag 3.7. nach der Anreise eine kleine Tour in der Umgebung unseres Quartieres
Frauenspiegel Legousia speculum-veneris
Als Distelfreak muss ich das posten Cirsium palustre - Sumpfkratzdistel
Allium sphaerocephalon - Kugellauch
Epipactis palustris - Sumpfstendelwurz
Erstfund und Bild von Arthur Sumpf-Dreizack - Triglochin palustre
Endlich mal was für mich. Inocybe godeyi - Rötender Risspilz; war durch den total bereiften Stiel und Knolle eindeutig. War erst das 2. Mal, dass ich diesen schönen Pilz in der Hand halten durfte.![]()
Epipactis leptochilla? - Übersehene Stendelwurz müsste das hier sein
Den ersten Tag beschließe ich, passend zu Inocybe godeyi mit der Ackerröte - Sherardia arvensis. Auf die Fortsetung könnt ihr gespannt sein. Es kommen noch mehr tolle Pflanzen, Insekten und Pilze.
l.g.
Stefan
Allmählich bekomme ich ein Gefühl, was bei diesen kleinen braunen Unbekannten so alles zu beachten ist. Allerdings ist die Umsetzung für mich ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Mit einer Schere ein winziges Fitzelchen abzuzupfen um es unter die scharfen Augen zu tun ist eine echte Herausforderung, der ich bis jetzt noch nicht gewachsen bin. Da muss ich noch viel üben. Ich glaub, um die Risspilze auch nur ansatzweise zu erkunden, hab ich nicht mehr genug Lebenszeit. Da muss man spätestens mit 30 anfangen.
Hi,
sei mal nicht ganz so pessimistisch. Wenn du dich fleißig einarbeitest und dir die neuen Veröffentlichungen zur Gattung dir ansiehst, dann gehts wesentlich schneller.
Das schaffst du dann locker mit deinem aktuellen Alter.
Nur noch 1-2 Tipps meinerseits. Wenn du Probleme mit der Präparierung hast, hilft üben, üben, üben. Vielleicht hilft dir auch die Präparation mittels Stereolupe. Statt einer Schere kannst du auch mittels einer sehr feinen Pinzette ein Stück Stielhaut vorsichtig abziehen.
Ansonsten ist mir persönlich aufgefallen, dass du auf deinen sehr schönen Mikrobildern leider viel zu wenig Zystiden zu sehen sind. Mach ruhig ein paar Bilder mehr so habe ich, bzw. haben wir dann einen besseren Eindruck über die Form und die Wanddicke etc., da die Zystiden bei Inocybe durchaus sehr variabel innerhalb eines FK sein kann. Wenn nur eine Zystide zu sehen ist und die untypisch ist, dann erschwert das die Bestimmung.
Zu allem weiteren hat dir ja Ditte schon ausführlich geantwortet. Ich freue mich auf deinen nächsten Inocyben-Thread.
l.g.
Stefan
Danke für die Antworten. Als "Fransiger Wulstling" also offenbar sogar essbar...
Wikipedia sagt allerdings, im Alter soll er zunehmend "muffig" schmecken. Mit fast 15 Zentimetern Hutdurchmesser ist er ja auch kein Jungspund mehr, also lass ich ihn besser stehen, oder?
Hi,
Essensfreigaben gibts hier nicht! Wir liefern nur Bestimmungsvorschläge zu deinen Bildern...
l.g.
Stefan
1-2 Scheidenstreiflinge im Mischgericht schaden nicht. Viel schlimmer ist das Graue. *grusel*
l.g.
Stefan
Hi,
Pablo hat schon alles zu dem gesagt, dennoch 1-2 kleine Korrekturen. Die Sektion heißt Kammtäublinge; nicht Camembert-Täublinge; 2. wäre neben den "Kämmen" vielleicht noch die "Stinker" im Rennen.
l.g.
Stefan
Werner hats schon prognostiziert. Trametes hirsuta passt. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
nur mal ein paar Gedanken/spontane Ideen dazu, die stimmen können oder auch nicht. ![]()
1. I. lacera agg. passt; Sporen 3 Mal so lang wie breit passt per Augenmaß. Wäre aber auch noch schön gewesen, wenn du auch mal die Sporenlänge ausgemessen hättest.
2. Für I. pseudoasterospora sind mir die Sporen zu "glatt". Ich denke hier eher spontan an I. soluta, wobei dazu auch die einzelne abgebildete Zystide nicht so gut dazu passt.
3. lass ich mal aus
4. Für I. nitidiuscula wär mit persönlich die Hutoberfläche zu rau/aufgeschuppt. Ich kenne die mit deutlich glatterer Huthaut. Zudem sind die gezeigten Zystiden mir zu breit.
l.g.
Stefan
Hi,
wow ich bin über die tollen Funde total begeistert. Ich hatte selbst so ein schönes WE; leider mit nicht so tollen Pilzen, dafür aber mit wunderschönen Pflanzen. Bericht folgt.
Habt ihr euch den Konrblumenröhrling mal etwas genauer angesehen? Das sind mehrere Arten. Wäre sehr spannend, was ihr bei dem rausbekommen habt. Leider habe ich in den letzten 2 Jahren keine mehr gefunden, sonst hätte ich mich selbst auch mal daran versucht.
Auf jeden Fall wirklich tolle Funde. Gerade die Kalkboleten und der Eichhase fehlen mir noch.
Danke für den schönen, toll bebilderten Bericht Carina.
l.g.
Stefan
Hallo Ditte,
wenn du jetzt von Pseudosperma schreibst und die ehemalige Inocybe obsoleta dort reinpackst, ist der Kegelige Risspilz jetzt auch da mit drin? Und andere Rimosae auch noch? Bzw. wie ist die neue Gattung umrissen?
FG
Oehrling
schau mal hier: einige der alten Sektion Inosperma-Rimosae und Cervicolores sind die die Gattung Inosperma gewandert; der Rest der Inosperma-rimosae ist in Pseudosperma.
P. rimosa gehört mit in die Gattung.
l.g.
Stefan
Hi,
ich halte mich mit einer abschließenden Meinung über deinen interessanten Fund zurück.
Zumindest ich sehe erstmal nix, was gegen deine Bestimmung spräche (Sporenform und -größe passt ganz gut aus meiner Sicht; und halslose Zystiden sind auch vorhanden). Hast du gecheckt, ob der Stiel total bereift war? Falls nur oben bereift, ist I. salicis draußen.
Ich gehe auch davon aus, dass du dein Ergebnis auch mit Dittes Website abgeglichen hast.
Ich hoffe, dass sich Ditte noch melden wird.
l.g.
Stefan
Hi,
zum Cortinarius sage ich nix. Das soll(t)en andere machen. Für mich auf dem Foto sieht die KOH-Raktion nach einem (rot)braun aus; nicht nach einem typischen "pink".
Zum Lyophyllum: die Schwärzlinge sind tricky. Wenn aber die Sporenform und andere Merkmale zu dem passen, gehe ich da mit. Meine Funderfahrungen sind bei der Gruppe sehr marginal ausgeprägt.
Zur Inocybe: Hier ist mit als erstes die Stielbereifung zu prüfen! Bei den Glattsporern ist es wichtig oberes 1/10 des Stieles bereift, oberes Drittel bereift, bis zur Hälfte oder über die Hälfte ggf. bis zur Basis.
Bei den Höckersporern ist das meines Wissens nicht ganz so. Da reicht nur oberes Drittel bereift mit metuloiden Zystiden oder total. Die Angabe fehlt bei dir leider.
Ansonsten kann gut I. curvipes passen sofern du solche Zystiden, wie von Ditte gezeigt, (ballonförmig mit Papille) im Präparat gesehen hast.
Noch eine Sache. Den Ludwig als reines "Bestimmungsbuch" zu nehmen, finde ich äußerst unglücklich. Nimm lieber klassische Schlüsselwerke und schlage im Ludwig nach ob die Bestimmung passen könnte, denn dafür ist der sehr gut geeignet.
l.g.
Stefan
Hi,
manchmal hilft auch ein bisschen die "Vogel Strauß Taktik" mit dem "Kopf-in-den-Sand-strecken". Als ich letztes oder vorletztes Jahr auf das Taxon von Xanthopus mehr oder minder durch Zufall gestoßen bin und mich ein bisschen in die Thematik eingelesen habe, war mir klar, dass ich erstmal das Taxon ignorieren werde. Ich muss nicht jeden Quatsch mitmachen und erst recht nicht, wenn ich kein klares Artkonzept dahinter sehe.
Natürlich bin ich kein Röhrlingsexperte. Ich werde Flockis erstmal weiter als N. erythropus kartieren, egal ob im Buchenwald, Parks oder Fichtenwald gefunden, zumindest, wenn die einigermaßen typisch aussehen.
l.g.
Stefan
Hi,
die grau(braunen) Scheidenstreiflinge sind sehr verzwickt und taxonomisch noch nicht wirklich gut bearbeitet. Ich würde bei deinem Fund die Volva nach reichlich Sphaerocysten (runde Zellen) mikroskopisch absuchen. Wenn ja, dann würde ich den R. submembranacea nennen; wenn nein, habe ich den Pilz noch nie gesehen. ![]()
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l.g.
Stefan
Hallo Karl,
ich bin weit davon entfernt große Ahnung von Täublingen zu haben aber sollte R. aeruginea nicht irgendetwas Grünes an der Huthaut haben?
VG Jörg
Hi,
die Frage haben wir "Dresdner" (Mykologische Fachgruppe Dresden) uns vor ein paar Jahren auch gestellt und die Antwort ist "Nein".
Die Hutfarbe ist bei dem variabel, weswegen ich den hier auch präferieren würde; erst recht bei dem beschriebenen Geschmack und der Ökologie.
l.g.
Stefan
