Mein FB-Freund Rüth Barski bezeichnet die Rindenmulchmorcheln als Morchella importuna. Ob die nun wirklich so heißt oder nicht. Ich sehe die "Rindenmulchmorchel" hier auch; beim 2. Bild mit einem komischen Wuchs evtl.
l.g.
Stefan
Mein FB-Freund Rüth Barski bezeichnet die Rindenmulchmorcheln als Morchella importuna. Ob die nun wirklich so heißt oder nicht. Ich sehe die "Rindenmulchmorchel" hier auch; beim 2. Bild mit einem komischen Wuchs evtl.
l.g.
Stefan
Hi,
kann es sein, dass dein Bildupload nicht geklappt hat? Es sind keine Bilder zu sehen.
l.g.
Stefan
Hi,
herzlichen Dank für die tolle Doku lieber Hans. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
vorgestern hat Corne sich bei mir gemeldet ob wir nicht am Samstag wo hin fahren wollen. "Dorthin wo es Morcheln geben könnte". In Dresden sind Morcheln Mangelware, aber ich kenne einen schönen Schlosspark mit auwaldähnlichen Randbereichen, der Schlosspark Hermsdorf.
Gleich beim Eintreffen habe ich nach Microbotryum pustulatum geschaut. Er war erwartungsgemäß wieder da.
Vorgestelllt habe ich den Pilz schon Mal hier: Bemerkenswerte (Erst)Funde Teil 2 - der Schlangenbrand
Tranzschelia fusca, den Anemonenrost hatte ich hingegen da noch nicht gefunden.
Trotz langer und ausdauender Suche haben wir keinen Anemonenbecherling finden können. Corne hat ja in letzter Zeit ein Fundhändchen für Becherlinge entwickelt. Dafür gibt es einen Trostschnappschuss von einer schönen Anemonenblüte.
Vor Ort war uns diese Pflanze nicht ganz klar. Inzwischen konnte ich die aber als Zweiblättrige Schattenblume Maianthemum bifolium absichern.
Fund von Corne, Hypoxylon cf fuscum. Ich hab den zur Sicherheit fürs Mikro mitgenommen.
In einem sumpfigen Bereich gab es die Sumpfdotterblume Caltha palustris reichlich.
Blühende Hainbuchen
Alle meine Graugänschen
Blick zum Schloss Hermsdorf
Versuch die schönen Pastelltöne des Wiesenschaumkraut Cardamine pratensis fotografisch festzuhalten.
Wir hatten noch etwas Zeit und sind noch weiter gefahren, weil mir jemand erzählt hatte, dass er vor 20 Jahren im sauren Sandkieferwald Spitzmorcheln gefunden hatte. Spitzmorcheln fanden wir nicht. Dafür aber die hier. Die Schwarzweiße Becherlorchel Helvella leucomelaena. Wurde mir vor ein paar Jahren mal gezeigt und seit dem habe ich die nicht mehr gesehen. Ich habe mich sehr gefreut.
Hier gehe ich von eingetrockneten Glänzenden Schwarzborstlingen Pseudoplectania nigrella aus. Die kommen unters Mikro und dann wissen wirs.
Die obligatorische Giftlorchel für Tricholomopsis-Christoph darf natürlich auch nicht fehlen.
Verabschieden möchte ich mich mit einem echten Wunder Allium paradoxum, der Wunderlauch.
Pardoxerweise habe ich zumindest Freitag Abend eine Quotenmorchel gefunden, die sich zwischen einer Pflanzmatte und dem Bordstein im Nachbargarten durchgezwängt hatte. Zum Essen war die nix mehr. Ich habe die aber fürs Mikro dennoch mitgenommen.
l.g.
Stefan
Hi,
Morchel in jedem Fall. Ich sehe aber hier eher eine Speisemorchel i.w.S. (wegen der deutlichen Waben) als eine Spitzmorchel i.w.S.
l.g.
Stefan
Das ist gut zu wissen. Mir fehlt da einfach die Erfahrung, schwierig eben wenn man bisher noch keinen Risspilz in der Hand hatte.
Das sind typische Wegrandpilze; die meisten mit 1-2 cm Hutdurchmesser recht klein und ansonsten häufig. Natürlich gibt es auch sehr seltene Arten. Ich gehe mit dir jede Wette ein, dass du bestimmt schon Risspilze in der Hand hattest. Du hast die nur nicht als solche erkannt. Ab Mai/Juni kommen die ersten. Dieses Jahr wirst du fündig. Ich verspreche es dir.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenHallo Andreas,
bei einem Gutachten wäre ich aus rechtlichen Gründe mehr als vorsichtig, wenn es nicht auf Grundlage der Vorgaben erfolgt.
7. Probenahme und Analytik
Schimmelpilze wachsen im Lebensmittel nesterartig (Cluster), so dass die Verteilung der Mykotoxine im Lebensmittel inhomogen ist. Zur lebensmittelrechtlichen Beurteilung ganzer Partien müssen daher möglichst repräsentative Proben gemäß der VO(EG) Nr. 401/2006 entnommen werden. Der Nachweis und die Bestimmung extrem niedriger Mykotoxinkonzentrationen im Spurenbereich sind nur mit aufwändigen analytischen Verfahren im Labor möglich.
Arbeitsschritte im Labor:
- Herstellen einer homogenen Probe mittels geeignetem Zerkleinerungsgerät zum Teil unter Zugabe von Wasser (Slurry)
- Einwaage eines aliquoten Teils
- Extraktion der Mykotoxine mittels geeignetem Extraktionsmittel
- Aufreinigung und Konzentrierung der Extrakte über eine Festphasenextraktion (SPE – solid phase extraction) oder mittels Affinitätschromatographie ( z. B. IAC – immuno affinity chromatography)
- Einengen des Extraktes und Aufnahme in einem geeignetem Lösungsmittel
- Mikrofiltration
- Injizieren der Probe in HPLC-FLD oder LC-MS/MS
Mykotoxine | Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Weitere Grundlagen
EUR-Lex - 32006R1881 - EN - EUR-Lex
Dazu dann noch mehre EWR-Beilage und VOs des Amtsblatts
VG Jo
Hi,
an der Stelle gehts aber nicht um Mykotoxine. Das ist eine andere Baustelle.
l.g.
Stefan
Liegt schon im Papier :-(. Meine feuchten Kammern sind alle voll mit Dung :-). Aber ich finde da bestimmt noch mal .
Hi,
wie bereits gesagt. Nimm eine Gefriertüte und mach das so, wie beschrieben. Spart feuchte Kammern und sorgt dafür, dass nicht so viele Begleitpilze kommen.. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
leg doch mal das Blatt in eine feuchte Kammer, bzw. "Windbeutel" (Plastiktüte nehmen, 2-3 Tropfen Wasser rein, Blatt rein, aufpusten und luftdicht verschließen). In 1-2 Tagen wird was wachsen und dann sehen wir weiter.
l.g.
Stefan
Hi,
ein "richtiger" Risspilz hätte auch nie so einen fragilen, hohlen Stiel. Die Sporenpulverfarbe passt auch nicht so recht, denn die meisten Arten haben olivbraunes Sporenpulver.
l.g.
Stefan
Hi,
Bilder von Schleimpilzen sind hier auch immer erwünscht und mehr als willkommen. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
eine Idee habe ich. Bolbitius titubans, der Goldmistpilz. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
das einzige, was mir noch einfällt, ist das.
https://www.dghm-richt-warnwer…nte/kraeuter-und-gewuerze
Zu "meiner" Zeit (als ich mein "Amtsjahr" absolvierte) waren die öffentlich noch zugänglich. Jetzt zumindest muss man sich registrieren, wenn nicht sogar noch was bezahlen. ![]()
Da gehts aber eher nur allg. um Schimmel (nicht weiter differenziert!) und nicht als Einzelkonidien, sondern als kbE auf einer Agarplatte. Zumindest war das damals so.
Im Endeffekt hast du nur 2 Möglichkeiten:
1. den FA-Tox fragen, ob die was dazu wissen
2. die Firma informieren mit dem Hinweis sich mit dem zuständigen Lebensmittelüberwachungsamt in Verbindung zu setzen. Die können eine Stellungnahme beim BfR zu dem Thema erwirken und dann hast du deine Handhabe, wie du das beurteilst.
So wie ich die Situation einschätze, gibt es dazu noch keine Einschätzung und in solchen Fällen haben auch die Gutachter vom Amt große Probleme. Die können aber beim BfR eine Stellungnahme erbeten. Wir Privatleute können das meines Erachtens nicht. Oder vielleicht doch, wenn man mal nett nachfragt?...
l.g.
Stefan
Hi Andreas,
dazu gibt es meines Wissens keine offiziellen "Richtlinien". Vielleicht hat der Lebensmittelverband Deutschland (ehemals BLL) als Spitzenverband der lebensmittelverarbeitenden Industrie eine Art freiwillige Selbsterklärung dazu verfasst.
Offizielle rechtliche Vorgaben gibt es dazu nicht.
Übrigens noch eine Sache, die viele nicht wissen. Das Deutsche Lebensmittelbuch spiegelt die Verbrauchererwartung/Verkehrsauffassung nach
(§11 Abs. 2 Nr. 2b LFGB) wider. Demnach ist es verboten Produkte, die "hinsichtlich ihrer Beschaffenheit von der Verkehrsauffassung abweichen und dadurch in ihrem Wert, insbesondere in ihrem Nähr- oder Genusswert oder in ihrer Brauchbarkeit nicht unerheblich gemindert sind", ohne ausreichende Kenntlichmachung in den Verkehr zu bringen.
Aus privater Gutachtersicht reicht es rechtlich aus, die Firma, welche die getrockneten Steinpilze in Verkehr bringt, über die starke Kontamination mit Hypomyces zu informieren. Die Firma muss entscheiden, was sie dann mit der Info tut. Diese Entscheidung kannst du ihr nicht abnehmen Andreas, zumal du ja "nur" Mykologe und kein Lebensmittelchemiker mit 2. Staatsexamen, Lebensmittelkontrolleur bzw. Tierarzt bist.
l.g.
Stefan
Hi,
zur letzten Absicherung hättest du noch ein Schnittbild machen können, dann wären dir die schmalen Lamellen aufgefallen, was noch ein wichtiges Bestimmungsmerkmal gewesen wäre. Ansonsten sehe ich hier auch einen Mairitterling.
l.g.
Stefan
Hi,
"dünn"=schmal im Schnittbild. Ich hätte auch zugegebenermaßen schlank schreiben können. ![]()
![]()
![]()
l.g.
Stefan
Hi,
(sehr) junge Mairitterlinge ist richtig. Ein sehr gutes Merkmal für die Art sind die im Schnittbild sehr dünnen Lamellen.
l.g.
Stefan
Hallo,
das sieht für mich aus wie Makrokonidien einer Fusarium-Art.
Grüße, Eberhard
Hi,
bin der gleichen Meinung.
l.g.
Stefan
Hi,
bis wann brauchst du das? Ich kenne eine Stelle von A. bohusii, aber ob die dieses Jahr fruktifiziert, kann ich nicht sagen. Ich werde die auf jeden Fall checken, aber vor Juli wird dort garantiert nix wachsen. Ansonsten beteilige ich mich gerne an dem Projekt. Nur habe ich aktuell keine der genannten Champis im Herbar.
l.g.
Stefan
Hi,
zur Artbestimmung kann ich nix beitragen, aber es gibt auch einjährige Ganodermas; insbesondere bei denen aus dem Lucidum-Aggregat.
Mehrjährig sind "nur" der Flache und der Wulstsige, meines Wissens nach. Ich hatte früher mal im Pflaumenbaum einen G. lucidum agg., der einjährig war.
l.g.
Stefan
Hi,
ja auch von meiner Seite einen großen Dank für den tollen Vortrag an dich Elisabeth.
Ich kann jetzt auch schon einen neuen Vortrag ankündigen. Renate hält ihren Vortrag am 12.5. "Schnittbilder von Röhrlingen". Sie zeigt die Schnittbilder "frisch" uind 24h nach dem Aufschneiden im Kühlschrank gelagert im Vergleich. Bin sehr gespannt, was da alles so rauskommt.
l.g.
Stefan
Hallo Karl,
danke für die Aufklärung.
l.g.
Stefan
Hi,
mal ne Frage. Was bedeutet das "ined" an der Stelle?
l.g.
Stefan
Hi,
der Tintling ist einer aus der Haustinilingsgruppe.
l.g.
Stefan
