Hi,
na ja. Bei den komplizerten Gattungen/Gruppen, wie Risspilze, Hypogäen, Rötlinge, Tintlinge und Fälblinge reicht, wenn du die Gattung/Gruppe erkennst. Es sei denn die sind makrokopisch so auffällig, dass sie deswegen gleich auf Artniveau bestimmt werden können. Bei den Cortinarien solltest du schon wissen, woran du die Untergattungen erkennst und du solltest ggf. auch die tödlich giftigen Arten erkennen. Ansonsten reicht es, wenn du den Schleierling als Schleierling erkennst.
Bei den Champis reicht es, wenn du den "Wiesenchampignon", die Anisegerlinge und die Karbolchampis erkennst. Das Thema ist sowieso gerade im Fluss.
Täublinge und Milchlinge: Da solltest du einfach zu bestimmende Arten auch auf Artniveau bestimmen können.
Am wichtigsten ist, dass du die gängigsten Standardpilze, die überall sehr häufig wachsen, auf Artniveau/Aggregatsniveau erkennst und den Speisewert korrekt einschätzt. Daneben solltest du auch die wichtigsten Giftpilze erkennen. Es verlangt niemand, dass du die ganzen Birkenpilze auf Artniveau bestimmen kannst.
Die wichtigste Gattung ist übrigens Amanita. Da solltest du die wichtigsten und häufigsten Arten aus dem FF kennen und erkennen.
In der Korbkontrolle darfst du selbstverständlich dir die Pilze auch ansehen und in die Hand nehmen. In meinem Korbbild sind übrigens Arten drin, die du bestimmt alle schon mal gefunden hattest, denn die wachsen alle auch in Sachsen recht häufig.
Ansonsten ist es kein Problem, wenn du 1-2 Sachen im Korb nicht (er)kennst. Wenn das aber zu häufig passiert, dann hast du die Prüfung nicht bestanden, denn eine gewisse Grundkenntnis an Arten/Gattungen brauchst du um bestehen zu können.
l.g.
Stefan