Ah, sorry, ich habe deinen Text nicht aufmerksam genug gelesen, du schriebst ja schon im Startbeitrag, dass er gemilcht hat.
Beiträge von Craterelle
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Ok, was du brauchst sind aber Schwertlilien. Ich hatte vor Jahren in einer Diskussion über meine ersten Funde auch mal danach gesucht, welche Art(en?) genau, aber das habe ich nicht mehr präsent. Norbert.S wollte damals auf jeden Fall in seinem Garten welche ausbuddeln, aber ich weiß nicht, ob er das wirklich getan hat.
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Ein Test, den du zusätzlich noch machen kannst (und ich bin sicher, der wird positiv ausfallen): sind die Lamellen mit dem Fingernagel abschiebbar?
Deine Herangehensweise ist vorbildlich!
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Lepista irina kenne ich persönlich ganz gut. Den würde ich fast ausschließen.
Ich habe hier in der Nähe auch immer mal wieder Funde. Einen der ersten hat Pablo damals noch mikroskopisch abgesichert, und ich habe versucht, mir den Geruch möglichst gut einzuprägen. Nicht ganz so einfach, wenn man nur mit großen zeitlichen Abständen an etwas schnuppern kann.
Gerade mit der Geruchsbeschreibung von Brynn kommt mir L. Irina durchaus plausibel vor.
Meine beiden Fundstellen waren übrigens nicht im Wald, sondern in parkähnlichem Gelände (Gras und lockerer Baumbestand).
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Ich stehe eigentlich nicht so auf mit Essig eingemachte Pilze (Verwandte hatten mir mal essigsauer eingelegte Maronen mitgebracht, brrrr), aber beim Hallimasch könnte ich mir vielleicht doch vorstellen, dass es funktionieren könnte.
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Ich danke euch allen sehr, und bitte entschuldigt die späte Reaktion meinerseits.
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Wir hatten kürzlich den dunkelvioletten Schleierling sowie den kaffeebraunen Gabeltrichterling zu Gast.
Ersterer schmeckt wirklich ganz speziell, ich bin aber immer noch unentschlossen, ob im positiven oder negativen Sinn. Weil die Fruchtkörper im Wald um so vieles hübscher aussehen als auf dem Teller, werde ich die Verkostung trotzdem eher nicht wiederholen und habe ihm "neutrale" 5 Punkte verpasst.
Der kaffeebraune blieb hinter den Erwartungen zurück, die Konsistenz ist ganz angenehm, aber aromatisch gibt er nicht viel her.
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Die Frage hatte sich mehr auf den Brätling bezogen.
Bei einem vermeintlichen Brätling solltest du zunächst versuchen zu verifizieren, dass es ein Milchling ist.
Fließt Milch (und hat der Pilz einen kräftigen Habitus wie hier gezeigt, also kein Helmling) geht das einfach, und du bist in der richtigen Gattung.
Siehst du keine Milch, könnte es evtl. trotzdem ein Milchling sein, entweder eine der generell nur schwach milchenden Arten (zu denen der Brätling nach meinem Kenntnisstand aber nicht gehört), oder trockenheitsbedingt. Meine nächste Idee wäre dann ein Bruchtest des Stiels. Wenn an den Bruchstellen längliche Fasern erkennbar sind, wären damit die Milchlinge aus dem Rennen.
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Ich kann dir auch vorsichtig Hoffnung machen, ingosixecho
Ich bin gerade mal wieder im hessischen Exil, und hier fruktifizieren sie aktuell, wenn auch nicht in ganz großen Massen. Und Berlin kann ja gut noch ein paar Tage zurückliegen verglichen zum milden Rhein-Main-Gebiet.
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Ich hoffe, es gefällt Dir, auch wenn es nicht gerade Deine Lieblingspilze sind...
Die hatten wir heute tatsächlich auch. Hier sind sie nicht häufig, und Malone schätzt sie sehr. Ich freue mich deshalb einfach mit.
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Hallo ihr Lieben!
Den allerbesten, allerfeinsten, allerherzlichsten Dank für eure Glückwünsche sagt
Cratie
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Symbiose zwischen einem Lamellenpilz und einem Röhrling
Ich glaube, Symbiose trifft es nicht so ganz. Der Kuhröhrling ist wahrscheinlich weniger glücklich über diese "Partnerschaft"

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... oder etwas weniger stark gekürzt: Happy Birthday, Hans nochn Pilz, alles Gute für das neue Lebensjahr!
(Blümchen und Pilze sind gerade aus, vielleicht kann ich morgen noch etwas nachlegen.)
Lass dich feiern und verwöhnen!
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Craterelle hat noch keinen Rosenroten Schmierling gefunden?!
Stimmt so nicht ganz, nur hierzulande vor diesem Jahr noch nicht, aber ich kannte sie aus Malone's Revier.
Lustig war beim hiesigen Fund, dass wir zuerst einen einzelnen rosenroten gefunden. An der Stelle gab es gerade keine Fruchtkörper vom Kuhröhrling, die fanden sich mit weiteren Schmierlingen erst einige Meter weiter.
Danke auch für den Bericht aus den Wandlitzer Buchenwäldern. Ich hatte letztes Wochenende überlegt, in die Richtung rauszufahren, dann aber doch drauf verzichtet. War dann wohl nicht so verkehrt.
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Ich hatte immer in Erinnerung: beim Einfrieren werden sie evtl. bitter, beim Trocknen so hart, dass sie nicht wieder aufweichen. Ziemlich exakt so ist das in meinem "Mini-Gerhardt" (~ 80 Arten) formuliert.
Nachdem meinem Liebsten bei der letzten Verkostung die Konsistenz nicht zusagte, habe ich beschlossen, alle weiteren zu trocken und Pfifferlings-Cremesuppe daraus zu machen.
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Nochmal off-topic: ich nehme bei Reizkern auch den Stiel, in Ringe geschnitten. Das hat sich für mich nie nachteilig bemerkbar gemacht.
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Ich finde solche Zeitraffersequenzen total klasse, bin aber auch nicht drauf gekommen, dass es eine ist, bis wir am Telefon darüber sprachen.
Was postet der Malone da so ein künstlerisch farbverfremdetes Bild??Verrätst du uns noch, wie lange die Zeitreise dauert?
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Walte Deines Amtes
Done.
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Danke für Erklärung des APRs, Michael! Ich leide unter dem Zwang, Schreibfehler auch in noch so alten Beiträgen zu korrigieren, und konnte im Startbeitrag gleich zwei erlegen.
Dieses Jahr werde ich nochn Pilz wohl allein lassen müssen als "Dompteur(*in+&$?)", aber ich denke, die Gnolme regen sich langsam in ihren Schlafkisten.
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ingosixecho: 8 von 10 Punkten gibst du ihm also? Ich hatte irgendwo gelesen, dass du ihn verkostet hast, und hatte im letzten Jahr eine ganz kleine Kostprobe zubereitet. Ich war aber nicht so angetan vom Geschmack. Bitter waren sie aber auch bei mir nicht, eher so ein undefinierbarer Nebengeschmack zusätzlich zur Mehl-Gurke-Komponente, der mir nicht zugesagt hat.
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Wie schön, auch der Halsband
sittich-Ritterling ist wieder da, an einer der beiden Stellen vom Vorjahr und auch an einer neu entdeckten in einem anderen Gebiet.Auch wenn's nix zum Essen ist, ich finde ihn sehr eindrucksvoll.
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Mich lässt das auch an Schwefelköpfe denken (oder mit anderer Sporenpulverfarbe vielleicht noch an den safranroten Schüppling), aber der ziegelrote kommt mir hier viel naheliegender und plausibler vor als der rauchgraue.
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sondern auf jeden Bild auch Finger und Hände. Dies macht die Bestimmung nicht einfacher.
Oh, erschwert das wirklich die Bestimmung? Ich hatte es bislang eher für ein ästhetisches Anliegen einiger (weniger) Foris gehalten. Aber so gesehen: vielleicht könnten tatsächlich in Einzelfällen genau die relevanten Merkmale verdeckt sein.
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Ich kenne Edelreizker ausschließlich mit Kiefern, ich würde nicht vermuten, dass die bzgl. Baumpartnern flexibel wären.
Und bei der Entfernung ist einiger Abstand denkbar, ca. 10 m würden mich nicht verwundern.
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Witziger Weise habe ich die Woche vorher am Waldrand Simon Makhali mit seiner Seminartruppe getroffen (war ein ganzes Wochenende) und konnte ein viertel Stündchen mit ihm plaudern. Der Herr machte auch einen sehr kompetenten Eindruck, hat ebenfalls besagte Akreditierungen und ist entsprechend auch schon völlig ausgebucht.
Wenn das, wie ich vermute, Mison ist: ja, mit ihm würde ich auch jederzeit mitgehen (und er ist sogar gelegentlich hier im Forum aktiv).
Wanderer Es gibt schon noch ein paar andere im Rhein-Main-Gebiet, aber die Pilzlehrwanderungen sind vermutlich alle eher auf Anfänger ausgelegt, weil mind. 90% der Teilnehmer eben Anfänger sind. Du scheinst schon ein solides Grundwissen zu haben, vielleicht wäre ein lokaler Pilzverein eher etwas für dich?
(Welche es wo gibt, weiß ich nicht, weshalb ich einfach mal Wolfgang P. zur Hilfe rufe - ich schätze, er hat da einen recht guten Überblick.)
