Hallo Norbert,
Da ich meine Pilze nicht weiter mit Automatik ablichten will versuche ich erstmal meine Kamera zu verstehen.
Das ist eine gute Entscheidung, die du auch nicht bereuen wirst.
Denn ohne die Automatik-Funktion kannst du deutlich mehr aus deiner Kamera herausholen.
Allerdings dauert das eine Zeit, bis man sich umgewöhnt hat (spreche da aus Erfahrung).
Mit der Farbbalance muss ich mich noch anfreunden.......
Das ist ein leidiges Thema, aber auch da braucht es Geduld bis man die richtige Einstellung des Weißabgleiches raus hat.
Danach hilft dir dein Bildbearbeitungsprogramm und je besser du die Kamera eingestellt hast, desto weniger musst du nachbessern.
Die Waldfreundrüblinge sind mir aber zu hell geraten :
Das finde ich nicht, denn man kann noch alle Details erkennen. An Stiel ist die Belichtung grenzwertig, aber das ist öfter der Fall, dass der Stiel etwas heller ist.
In deinem Fall waren es wohl noch vereinzelte Sonnige Stellen, die den Stiel aufgehellt haben.
Falls du mit Stativ und Fernauslöser fotografierst, kannst du selber Schatten werfen und so eine gleichmäßige Belichtung bekommen.
Ideal ist dafür ein Live-View Bildschirm, eventuell hat deine Kamera so etwas, dann kannst du direkt deine Beleuchtung dem Schatten anpassen.
Du kannst auch schattige Bereiche aufhellen, in dem du Papier, Taschentuch oder andere weiße Flächen (aber keine Reflektierende Flächen oder Alufolie) zum Aufhellen benutzt.
Allerdings hat diese Methode zum Aufhellen auch ihre Grenzen.
Und bis Herbst habe ich hoffentlich das Fotografieren gelernt.
Bis jetzt kommt oft noch Blödsinn raus.....den zeige ich natürlich nicht !
Bei spannenden Pilzen darfst du gerne eine Ausnahme machen 
VG : Thorben