Hallo Karl,
mein erster Gedanke war die Gattung Venturia, aber sieht nicht danach aus, dass die Gattung passt.
Also ich habe keine Idee, was es sein könnte ![]()
VG : Thorben
Hallo Karl,
mein erster Gedanke war die Gattung Venturia, aber sieht nicht danach aus, dass die Gattung passt.
Also ich habe keine Idee, was es sein könnte ![]()
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte noch anmerken, dass Volutella ciliata sehr flexibel in der Wirtswahl ist und nicht nur auf Dung oder Pflanzenreste vorkommt, sondern auch auf Ascomyceten wächst.
Bisher konnte ich die V. ciliata nur auf Pulvinula constellatio und Peziza depressa finden.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne einen Hyphomyceten zeigen, der auf Pyrenomyceten wächst.
In diesem Fall ist der Wirt eine Eutypa die von dem Pilz Lylea tetracoilum (Syn: Heteroconium tetracoilum) befallen ist.
(Anmerkung: Pilz heißt jetzt Sporidesmium tetracoilum)
Der Fund stammt vom 27.01.23.
Hier sind die Bilder:
1.
2.
3.
4.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne die Anamorphe der Chaetosphaeria ovoidea zeigen, die auch bekannt ist als Menispora glauca.
Menispora glauca ist ein Winterpilz, den man gerne im Wald an der Unterseite von verrottetem Holz finden kann.
Dieser Fund stammt vom 26.01.23
Hier sind die Bilder:
1.0
1.1 Sporen mit 3 Septierungen
1.2
1.3
VG : Thorben
Hallo Felli,
ich muss sagen, dass ich deine Zeichnung richtig schön finde und den Pilz passend zeigt ![]()
VG : Thorben
Hallo zusammen,
Anfang des Jahres (26.01.23) gelang mir erneut einen Patellariopsis atrovinosa Fund, im selben Gebiet wie die letzten beiden Funden aus den vergangenen Jahren.
Man kann diesen Pilz sowohl in der Winterzeit als auch im Sommer finden.
Das Substrat war höchstwahrscheinlich ein verrotteter Haselnuss (Corylus) Ast.
Hier sind die Bilder:
2.0
2.1
2.2
2.3
VG : Thorben
Hallo Enno,
die Form und der Aufbau der Phialiden, aber auch Makroskopisch (Bildung von Synnemata) spricht für die Isaria farinosa.
Toller Fund ![]()
Ich habe vor 3 Jahren einen Sammelthread zu der Isaria farinoa und Beauveria bassiana aufgemacht, wenn du magst kannst du deinen Fund hinzufügen.
Siehe hier:
Beauveria bassiana und Isaria farinosa (Sammelthread)
VG : Thorben
Hallo Felli,
die Nr. 2 kenne ich, aber leider ohne Namen.
Ende Januar konnte ich ebenfalls einen Fund machen.
Unbekannte weiße Anamorphe kugelige Konidien
Der Fund liegt beim CBS, aber weiß noch nicht, ob eine Kultur gelungen ist.
Es heißt daher abwarten und vielleicht gibt es bald einen Namen zu dem Pilz ![]()
VG : Thorben
Hallo Felli,
mich erinnert das stark an die Gattung Diplodia.
Vielleicht wirst du dort fündig.
VG : Thorben
Hallo Martin,
das sieht sehr nach Cheirospora botryospora aus.
VG : Thorben
Hallo Noah,
was hast du denn für eine Kamera ?
VG : Thorben
Hallo Noah,
die Frage ist nicht was für eine Kamera du brauchst, sondern ob du auch damit umgehen kannst.
Für 2000 Euro wirst du eine vernünftige Kamera bekommen, denke Stativ und Zubehör wird auch im Preis passen.
Nur eine Kamera ist wie ein Computer, da kannst du so viel Einstellen und je mehr du selber einstellst, desto mehr kannst du dabei herausholen.
Ich sage nur das Zusammenspiel von Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert, was du Automatisch oder Manuell einstellen kannst.
Dann JPEG Format und Rohdatenformat (RAW).
Ersteres ist meistens bekannt, aber letzteres ist deutlich besser, denn du kannst dort mehr aus dem Bild Bearbeitungstechnisch herausholen.
Es ist nicht schwierig, aber Anfangs total kompliziert, besonders wenn man das "ich drücke auf einem Knopf und das Bild ist fertig" Gefühl von "normalen" Kameras gewohnt ist.
Aber wenn man einmal den Dreh raus hat, macht das richtig viel Spaß und man lernt nie aus.
Das Objektiv spielt auch eine Rolle, denn es gibt welche die viel Licht brauchen und welche die wenig brauchen, auch haben Objektive bestimmte Blenden, wo sie die maximal Leistung (Schärfe) herausholen können.
Makroforen und die Erfahrungsberichte sind Goldwert.
VG : Thorben
Hallo Erika,
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo Noah,
Deine Eingangsfrage lässt sich schwer beantworten. Es kommt u. a. drauf an, welche Ansprüche Du stellst und was Du mit den Bildern machen möchtest. Urlaubsbilder schaffen Smartphones schon sehr gut. Für große Ausdrucke in hoher Quali eignen sich spiegellose Systemkameras im Vollformat. Damit machen Makros aber weniger Spaß (wegen der sehr geringen Tiefenschärfe). Dazu kann ich Dir zu Olympus raten. Die Olympus om-d e-m1iii mit dem tollen 60mm Makro bekämst Du für Dein Budjet. Die Auto-Bracketingfunktion ist super, ein Stativ brauchst Du nicht und wetterfest ist sie auch. Schau doch mal ins http://www.makro-forum.de, da kannst Du bei allen Bildern sehen, mit welcher Ausrüstung sie gemacht wurden.
Hallo Erika,
Aber, dass ich kein Stativ brauche, bezweifle ich!
Und danke für den Link, der ist gut!
Liebe Grüße
Noah
...kannst ja meine Bilder unter dem link heraussuchen, ich hab bei keinem ein Stativ gebraucht...
Das mag bei guter Belichtungszeit 1/80 Sek. aufwärts klappen, aber bei Verschlusszeiten von 1/2 Sekunden und länger wird das kritisch.
Dann kann man doch mit Stativ mehr herausholen und den ISO-Wert niedrig halten.
Schließlich laufen die Pilze nicht weg ![]()
VG : Thorben
Hi Steve,
In the European area I would have said it was a Dacrymyces stillatus, but I'm not sure if that is the same for Malta.
It looks like mature fruitbodys, perhaps you could be microscope them.
best regards,
Thorben
Hallo Johannes,
ich bin kein Fan von 123pilze, weil die Infos mit Vorsicht zu genießen sind.
Deshalb ein Tipp an dich, schau dass du nicht einer Internetseite oder Literatur vertraust, sondern mehrere zur Rate ziehst und am besten welche, wo Quellen genannt werden.
Anfangs ist das schwierig überhaupt herauszubekommen, welche Seiten oder Literatur hilfreich und vertrauenswürdig sind, aber irgendwann bekommt man ein Gespür dafür.
Und später geht es noch eine Stufe schwieriger, dann guckst du dir die Quelle, der Quellen an und irgendwann liest du auch die Originalbeschreibung.
Total zeitaufwendig, aber manchmal kommen sehr verblüffende und interessante Infos zu Tage.
Zu deinem Pilz, wenn keine Sporen vorhanden sind, aber Asci dann kannst du schauen, ob diese IKI+ (Jod Positiv) sind, also die Asci auf Jod blau reagieren.
Im Ascus selber sollten bei Reife mehrere kleiner Sporen zu sehen sein.
VG : Thorben
Hallo Johannes,
spontan fällt mir nur Sarea resinae ein mit der du vergleichen solltest.
VG : Thorben
Hallo Ingo,
schöne Bilder ![]()
Den Pilz kannst du beruhigt als Onychophora coprophila stehen lassen.
VG : Thorben
Hallo Unterholzstreuner,
ich kenne den Pilz und er läuft noch unter dem Sammelbegriff Basidiopycnides.
Mittlerweile ist sogar eine Sammlung entstanden zu den Funden.
Siehe hier:
Der Pilz lässt sich an feuchten Orten gerne finden oder wenn das Holz länger feucht war.
Gerade zu dieser feuchten Zeit kann man ihn häufig finden.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
Selbst mit einer Sequenz kann man nicht viel mit anfangen, wenn Vergleichsdaten fehlen und man sich mit Sequenzen nicht auskennt.
Die Vorarbeit Pilze suchen, Fotos vom Fund machen, Mikro/Makrobilder, die dazugehörigen Sporenmessungen und anfertigen von Belegen gehören dazu, damit man überhaupt einen Überblick über den Pilz bekommt.
Sonst bringt einem die Sequenz und der Fund nichts, auch da die Sequenz keine Bestimmung ersetzt, wenn die Sequenzen in der Datenbank nicht nachvollziehbar, nicht vorhanden sind oder bei Experten unter Verschluss sind.
Ich frage mich, ob das nicht Sinn macht, etwas aufzubauen, wo Institute, Unis, Mykologen, Hobbymykolgen ect.... ihre Interessen an Pilze (Familie, Gattung, Art...) angeben können, woran sie forschen und dementsprechend auch genetisch bearbeiten.
Vielleicht in etwa so ?
Das ganze sollte halb-öffentlich sein, also so dass Vermittler an die jeweilige Kontaktperson den Fund weiterleiten und wissen welche Voraussetzungen die jeweiligen Interessenten an einem Fund haben.
Es hört sich komisch an, aber es hilft, dass die Fachleute nicht vollgespammt werden oder den halben Tag damit beschäftigt sind Personen zu erklären, warum ihr Fund nicht entgegengenommen wird und welche Anforderungen sie an einem Fund haben.
Jeder Pilz ist anders und auch die Anforderungen, sowie Bearbeitung ist im Labor unterschiedlich, so dass manche Pilze nicht älter als 1-2 Wochen sein dürfen, andere nicht älter als 3-5 Monate und bei letzterem ist das Alter egal.
Dann gibt es welche die direkt sequenziert werden können, andere benötigen eine Kultur und so weiter.
Auch spielt es eine wichtige Rolle, dass Fundortangaben gemacht werden und die Vorarbeit.
Selbst, wenn der Finder die Vorarbeit nicht machen kann, eventuell findet sich jemand der dies tut (ist oft der Fall wenn es ein besonderer Fund ist) und den Fund später weiterleitet.
Das wäre eine grobe Idee, ist aber auch mit viel Arbeit verbunden und deckt nicht alle Pilze ab, aber man hätte eine Übersicht und kann das Nutzen was da ist.
Viele Projekte könnten so zukünftig realisierbar sein oder bereits angefangene Projekte könnten besser voran kommen.
Das soll jetzt nicht, das Thema Sequenzieren schmälern, aber vielleicht ein Mittelweg sein, um sich die Teuren kosten der Technik zur Sequenzierung und Schulung des Personals zu sparen.
So hätte man auch mehr Zeit für das Pilze suchen ![]()
VG : Thorben
Hallo zusammen,
Hi, I am also studying some Cosmospors/Stylonectria which were growing on pyrenomycetous fungi on the bark of various trees. Seems it is not an easy road, as first, we have to isolate the fungus on media, study the anamorph and then we can narrow down to species. Your pics are fantastic btw!
Sry Steve, I have overlooked your answer.
This is very interesting. I see only the teleomorph fungi, but heard that the anamorph needed too.
That reminds me of Hypocrea, where the anamorph is also needed.
An interesting genus Cosmospora/Stylonectria, but also difficult.
I found someone who is interested in this finding.
Es hat sich wieder etwas getan bei der Bestimmung.
Der Fund ist mit ziemlicher Sicherheit die beschriebene Cosmospora stegonsporii.
Ich habe mich die ganze Zeit gewundert, dass meine Sporen viel kleiner sind als in der Beschreibung (hier), dabei habe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.
Das Sporenfoto in der Beschreibung habe ich nachgemessen und komme auf die gleiche Sporengröße wie bei meinen Funden, deshalb gehe ich davon aus, dass die Sporenmaße falsch angegeben wurde.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
gestern (24.01.23) konnte ich zusammen mit der Ascocodianaea stereicola eine Sphaerostilbella berkeleyana auf einer alten Stereum sp. finden.
Das blöde ist nur, dass ich dieses mal keine Sporen messen konnte, da die freien Sporen alle überreif und zum Teil sogar keimen.
Aber ich konnte ein paar Sporen im Ascus messen, was zu der Beschreibung von S. berkeleyana passt.
Mich stört das mit den nicht gemessenen Sporen enorm, weshalb ich morgen versuche Material mit frischen Sporen zu bekommen.
Hier sind die Bilder:
1.
2.
3.
4.
5. keimende Spore
6. Sporen sind warzig
7.
VG : Thorben
