Hallo Pablo,
danke auch Dir für Deine Einschätzung.
Wir haben jetzt die Fruchtkörper mal in eine feuchte Kammer platziert in der Hoffnung, dass sie noch wachsen und dadurch besser kenntlich werden.
LG Ulla
Hallo Pablo,
danke auch Dir für Deine Einschätzung.
Wir haben jetzt die Fruchtkörper mal in eine feuchte Kammer platziert in der Hoffnung, dass sie noch wachsen und dadurch besser kenntlich werden.
LG Ulla
Hallo,
auf Laubholz gibt es noch die Gyromitra parma - Schildförmige Scheibenlorchel.
Oder wie Stefan schon erwähnte eine Peziza.
Nur der Morchelbecherling riecht nach Schwimmbad.
VG Ulla
Hallo Andreas,
darauf wären wir nie gekommen. Eigentlich kennen wir Schizophyllum amplum ganz gut, ist ja auf Pappel nicht selten. Aber so büschelig und so scheinbar dickfleischig und flaumig hatten wir den nicht auf dem Schirm. Wir kennen ihn eher dünnfleischig und nicht so flaumig. Beim Eintrocknen krumpelt sich der Fruchtkörper normalerweise zusammen und quillt wieder auf beim Einweichen. Wir haben die Fruchtkörper gestern gleich mal etwas eingeweicht und gehofft, dass sie noch etwas aufquellen. War aber nicht so, sehen heute noch genauso aus wie gestern.
Aber falls keinem etwas anderes einfällt, werden wir den Fund also als Schizophyllum amplum ablegen.
LG Ulla
Hallo liebes Forum,
heute von mir eine Bestimmungsanfrage.
Gestern bei unserer wochenendlichen Freiluftbewegung in den Ziegelrodaer Forst bei Querfurt (Sachsen-Anhalt) machten wir auf Zitterpappel (Populus tremula) einen interessanten Fund.
Erst dachte ich an die Encoelia die an Populus wächst (Encoelia fascicularis), aber die sieht makroskopisch schon ganz anders aus.
Unterm Microskop entpuppte sich der Fund als Basidiomycet, als vermutlich cyphelloider Pilz.
Da wirds dann schon schwieriger, da uns die entsprechende Literatur fehlt.
Schlußendlich sind wir dann auf auf die Gattung Calathella gestoßen, die makroskopisch und auch sporenmäßig ähnlich aussieht. Allerdings stimmt die Sporengröße nicht für die anvisierte Art Calathella eruciformis. Unsere Maße betragen 12,5-13X2um. Das wäre zu groß für Calathella eruciformis.
Die Art ist zweisporig.
Die Randhaare sind mit Kristallen bedeckt.
Hat jemand eventuell eine besser Idee?
Danke und liebe Grüße
Ulla
Hallo Hans,
ich glaube zwar nicht, dass ich bis open end durchhalte, aber bei dem Einsteigerrätsel will ich es zunächst mal versuchen. Sonst schließe ich mich Nobis Wunsch an: "Kleine braune, graue oder weiße Pilze kann ja jeder".
Liebe Grüße
Ulla
Ja, wer lesen kann...![]()
Danke Nobi!
Dann wirds wohl doch der "unbekrauste" Halskrausen-Erdstern sein.
Nehme den G. saccatum zurück! Wäre aber schön gewesen!
Hallo,
ja Geastrum triplex, der Halskrausen-Erdstern ohne ausgebildete Halskrause käme auch in Frage, allerdings ist die Fruchtkörpergröße von ca. 3cm ungewöhnlich klein. So kleine "triplexe" hab ich bisher noch nicht gesehen.
VG Ulla
Hallo Chris,
willkommen im Forum!
Ich bin ganz der Meinung von Werner, dass das kein Gewimperter Erdstern ist.
Leider ist Dein Erdstern schon überwintert und dadurch schlecht zu erkennen.
Wegen des Hofs um die gewimperte Mündung kommen eigentlich nur 4 Arten in Frage. Vom Habitus und der Größe die Du genannt hast, würde ich am ehesten auf den Eingesenkten Erdstern (Beutel-Erdstern), Geastrum saccatum tippen.
Das ist schon eine recht seltene Art und dadurch was besonderes.
Ist beim Fundort "Frankfurt Süd" das am Main gemeint oder an der Oder?
Um Berlin und deshalb vielleicht auch bei Frankfurt /Oder gibt es schon einige Nachweise für die Art.
VG Ulla
Hallo,
ich bin ganz bei Stefan, denn sowas ist mir schon öfters übern Weg gelaufen und ich habe sie erst für Myxos gehalten.
Leider weiß ich auch nicht mehr als irgendwelche Sklerotien.
VG Ulla
Hallo Sandra,
auch von mir herzliche Glückwünsche zu Deinem Bürzeltag.
Bleib gesund!
Lg Ulla
Hallo Bernd,
dass der Ohrlöffel an Fichtenzapfen wächst, wußte ich noch nicht. Ich kenne ihn nur von Kiefernzapfen.
Hast Du davon vielleicht auch ein Foto?
LG Ulla
Hallo Bernd,
Dein Fund im Sektglas ist auf jeden Fall eine Hemitrichia. Ich denke wie Du dass es sich um Hemitrichia calyculata handelt. Die unterscheidet sich makroskopisch schon etwas von der sehr ähnlichen Hemitrichia clavata dadurch dass der Stiel des Kelches etwas abgesetzt ist, während bei H. clavata der Stiel in den Kelch übergeht.
Mikroskopisch gibts auch Unterschiede: H. calyculata hat ein stärker vernetztes Capillitium, während bei H. clavata nur wenige Verzweigungen zu finden sind.
Bei uns ist H. calyculata häufiger als H. clavata. Substrat ist bei beiden Laubholz.
LG Ulla
Hallo Alis,
die Anemonenbecherlinge sind, so glaube ich, noch nicht am Start.
Wenn man also so kleine Becherlinge findet, sollte man auf das Substrat achten, eventuell mal im Untergrund wühlen.
Die Ciboria-Arten wachsen auf den Kätzchen von Erle, Hasel, Weide, Pappel (die kann man leicht als Anhängsel am Becherling erkennen), während der Anemonenbecherling auf dem Sklerotium von Anemone wächst (ist dann als ein schwarzer Gnubbel der am Becherling hängt, zu erkennen).
Mikroskopisch unterscheiden sie sich natürlich auch.
LG Ulla
Hallo Erwin,
schöne Ergebnisse!
Welches der Substrate war denn das "trächtigste"?
Bei mir ist Sambucus immer sehr dankbar, während Eiche nur wenig bringt.
Was kam denn an Brennnessel? Die habe ich noch nicht versucht.
Schöne Grüße
Ulla
Hallo Björn,
schöne Doku, da kann ich nichts gegenteiliges sagen.
Paßt für Arcyria ferruginea! ![]()
LG Ulla
Hallo Sebastian,
ja, das ist ein Schleimpilz.
ich würde ihn in der Gattung Hemitrichia unterbringen. Da kommen für Deinen Fund zwei Arten in Frage, die sich makroskopisch nur wenig, aber mikroskopisch unterscheiden: Hemitrichia calyculata (Capillitiumfäden stark vernetzt) und H. clavata (Capillitiumfäden weniger vernetzt). Beide Arten sind nicht selten, wachsen auf Laubholz, H. calyculata findet man aber öfter.
Fruchtstände heißt es bei Schleimpilzen oder generell bei Pilzen nicht (ist mehr für Pflanzen), sondern Fruchtkörper oder Sporocarpien.
VG Ulla
Hallo Raphael,
die Ausgabe von 1958 habe ich, da sind auf diesen Seiten auch die gewünschten Beschreibungen. Melde mich morgen mit den Scans, heute ist es schon arg spät.
LG Ulla
Schau in Deine PNs!
die Sklerotien sehen dann alle so ähnlich aus?
Am selben stück Holz ein paar Centimeter weiter gab es auch grade Fruchtkörper von Hemitrichia Clavata.
Viele Grüße,
Carlos
Hallo Carlos,
bei den Sklerotien gibt es schon Unterschiede, vor allem in der Farbe, aber trotzdem sind sie in dem Zustand unbestimmbar.
Wenn Du in der Nähe reife Fruchtkörper von Hemitrichia clavata gefunden hast, könnte es natürlich auch diese Art sein, aber das ist so nicht 100%ig sicher.
Hallo Stefan,
ich freue mich auf deinen Anruf, aber jetzt nivicole Schleimpilze zu suchen ist eigentlich zu zeitig. Das kann ich Dir aber auch dann am Telefon erklären.
LG Ulla
Hallo Stefan,
das sind natürlich nicht solche Sklerotien wie z.B. beim Sklerotien-Porling oder beim Anemonenbecherling.
Das ist eher so, dass das Plasmodium einfach in Schockstarre innehält und verhärtet. Wenns dann wieder kuscheliger wird, taut es dann auf, kriecht weiter und bildet dann Fruchtkörper wenns paßt.
LG Ulla
Hallo Ogni,
bei Deinem ersten Fund würde ich Hemitrichia schon annehmen, eventuell Hemitrichia calyculata. Ganz sicher würde man mit mikroskopieren gehen, um sie von ähnlicher H. clavata abzugrenzen oder auch Trichia decipiens auszuschließen.
Dein 2. Fund ist leider noch unreif und kann dadurch verschiedenes sein. Trichia decipiens kann möglich sein, obwohl ich sie auch im unreifen Zustand nicht so rot kenne (eher lachsfarbig). Es könnte auch mal eine rote Arcyria-Art werden. Wenn Du keine Fotos vom späteren Reifestadium hast, kann ich mich da nicht festlegen.
LG Ulla
Hallo,
Dein Fund ist weder das eine noch das andere was Rudi oder Climby vorschlugen.
Schleimpilz ist schon richtig, aber das ist ein Schleimi, der sich wegen ungünstiger Entwicklungsbedingungen in ein Sklerotium-Stadium zurückgezogen hat.
Ein Sklerotium ist eine auch bei Schleimpilzen auftretende verhärtete Dauerform. Der Schleimpilz kann lange Zeit in diesem Ruhezustand verharren und beginnt erst bei günstigen Bedingungen wieder zu wachsen oder aus dem Sklerotium Fruchtkörper zu bilden.
Man findet diese Sklerotien oft im Winter. Wenns dann draußen wieder wärmer wird, dann kann der Schleimi wieder "auftauen" und bei günstigen Bedingungen Fruchtkörper bilden.
Im Sklerotienzustand ist die Art allerdings unbestimmbar.
LG Ulla
Unfortunately, sequencing also begins with slime molds. ![]()
Let's wait and see what will change then in future.
greetings
Ulla
Hallo,
Dein Fund gehört in die Gattung Metatrichia, möglicherweise Metatrichia vesparium, das Wespennest.
Es gibt noch eine 2. Art die in Frage käme: Metatrichia floriforme. Das müßte man mikroskopieren, denn sie ist leicht von M. vesparium zu unterscheiden, da sie lang zugespitzte Elaterenenden im Capillitium hat, M.vesparium hat nur kurz zugespitzte Enden, wobei die Capillitiumfäden auch noch bestachelt sind.
LG Ulla
Hallo Peter,
ja die Modelle von Klaus Wechsler sind schon toll.
Wir hatten schon mehrmals die Möglichkeit sie in Ausstellungen zu sehen, so z.Z. in Querfurt 2018. Dort wurde dem 300. Geburtstag von Jacob Christian Schaeffer gedacht. Klaus Wechsler stellte damals Modelle von Pilzen aus, die von Schaeffer beschrieben wurden.
Im letzte Jahr war auch eine große Ausstellung der Modelle im Naturkundemuseum Magdeburg die uns sehr gefiel.
Hier eine kleine Einstimmung aufs kommende Frühjahr:
Sarcoscypha austriaca - Österreichischer Prachtbecherling
Verschiedene Morchel- und Verpelarten
In echt ist natürlich schöner! Hoffen wir auf reichliche Frühjahrsfunde.
VG Ulla
Hallo Tuppie,
dass es in diesem Winter besonders viel Amseln gibt, ist mir auch aufgefallen.
Wir füttern ja das ganze Jahr über die Vögel im Garten und da tummeln sich z.z. zwischen 5-7 Amseln gleichzeitig und machen sich gegenseitig das Futter streitig. Mehrmals am Tag muß ich das Häuschen auffüllen, denn da kommen ja auch noch andere Futtergäste wie Meisen, Sperlinge, Grünfinken, Stieglitze, Rotkehlchen, Stare etc.
Einen Gruß aus dem z.Z. noch dick verschneiten Sachsen-Anhalt!
Ulla
