Spricht hier etwas gegen den Grauen Wulstling?

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 231 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Albus.

  • Liebe Forums-Mitglieder,

    Auf meiner Tour heute fand ich einen Wulstling, den ich als Grauen Wulstling anzusprechen wage.

    Den habe ich bisher erst einmal gefunden und wollte bei euch nachfragen.

    Der Hutrand war nicht gerieft, der Ring jedoch gut sichtbar gerieft.

    Ich konnte keine Rottöne ausmachen. Das ältere Exemplar hat im Hutbereich etwas rötliches, aber ein Perli sollte ja alt doch sehr anders aussehen würde ich sagen.

    Die Stielbasis war höchstens minimal knollig aber mit dickeren Velumflocken bedeckt. Keine Bergsteiger-Söckchen.

    Man erahnt auch eine graubräunliche Tönung des Stiels.

    Ich fand ihn unter Eiche.

    Kommt das hin?

    VG, Nils

  • Guten Tag,


    es spricht nicht viel gegen den Grauen Wulstling. Die rötlichen Huttöne könnten halt schon auch auf den Perlpilz hindeuten. In so einem Fall wäre der Geruch interessant. Wie haben die Fruchtkörper denn gerochen?


    Viele Grüße,

    Benjamin

  • Danke Benjamin und Matthias für eure raschen Antworten.

    Das mit den Rottönen beim alten Exemplar erwähnte ich ja.

    Ich hab ihn noch hier und gerade gerochen, er riecht nach überhaupt nichts.

    Schätze, dann war es doch wieder “nur” ein Perlpilz … schade!

    Aber was dazu gelernt!!

    ;)

  • Guten Abend,


    was ich noch mache ist, die Stielbasis schräg anschneiden. Perlpilze sind ja häufig vermadet, und an deren Gängen ist es dann auch meist rötlich verfärbt. Falls nicht wird der Graue Wulstling wahrscheinlicher.


    LG

    Günter

    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben. (A. Gide)

  • Fehlender Geruch spricht auch stark für den Perlpilz.


    Ich finde Graue Wulstlinge oft von Ende Mai bis Anfang Juli, ein paar Tage nachdem es geregnet hat. Im Spätherbst finde ich die selten.