Hi Karl, danke für den Hinweis. Die Bedeutung der Stielbasis ist mir bewusst, es ist wirklich kein brauchbares Bild dabei. VG, _nils
Beiträge von Pilze_Münsterland
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Danke Benjamin und Matthias für eure raschen Antworten.
Das mit den Rottönen beim alten Exemplar erwähnte ich ja.
Ich hab ihn noch hier und gerade gerochen, er riecht nach überhaupt nichts.
Schätze, dann war es doch wieder “nur” ein Perlpilz … schade!
Aber was dazu gelernt!!

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Liebe Forums-Mitglieder,
Auf meiner Tour heute fand ich einen Wulstling, den ich als Grauen Wulstling anzusprechen wage.
Den habe ich bisher erst einmal gefunden und wollte bei euch nachfragen.
Der Hutrand war nicht gerieft, der Ring jedoch gut sichtbar gerieft.
Ich konnte keine Rottöne ausmachen. Das ältere Exemplar hat im Hutbereich etwas rötliches, aber ein Perli sollte ja alt doch sehr anders aussehen würde ich sagen.
Die Stielbasis war höchstens minimal knollig aber mit dickeren Velumflocken bedeckt. Keine Bergsteiger-Söckchen.
Man erahnt auch eine graubräunliche Tönung des Stiels.
Ich fand ihn unter Eiche.
Kommt das hin?
VG, Nils
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Danke Harald für deine rasche Antwort!
VG, Nils
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Ihr Lieben,
Ich fand heute in einer Mulde im sauren Laubmischwald eine große Gruppe Champignons.
Die Jungen Exemplare rochen schwach nach Anis, das verflog aber schnell, definitiv keine Tinte oder sowas …
Keinerlei Gilben nach Anschnitt der Stielbasis.
Dafür doch recht kräftiges Gilben der Hüte bis 2 Stunden nach Sammeln, siehe Fotos.
Die Stielspitze schien eher rötend.
Einen so richtig zahnradförmig aufreißenden Ring fand ich nirgends ( zumindest in meiner Vorstellung ).
Ich hätte hier eigentlich an den Schaf-Champignon gedacht, agaricus arvensis.
Dies habe ich ich auch mit einem befreundeten PSV ( frisch die Prüfung abgelegt ) so diskutiert.
Wir sind uns aber unsicher, ob das doch im Verlauf deutliche Gilben der Hüte damit vereinbar ist.
Oder muss man noch an etwas anderes denken?
Ich will explizit KEINE Verzehrfreigabe, sondern bei dem Champignon-Artenwissen etwas weiterkommen.
Es ist sicher so, dass ich dafür auch weniger hätte mitnehmen können. Es standen sicher noch 50 dort …
Danke euch, Lg Nils
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Danke für eure Antworten!
Der Boden war eher sauer bis neutral. Basische Böden kennen wir im Stadtgebiet Münster eher nicht …
Den genatterten Stiel hab ich auch als Trockenschaden gewertet …
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Liebe Forumsmitglieder,
Ich fand heute unverhofft einen mir nicht bekannten Ritterling.
Standort: Laubwald, Eiche, Hainbuche, Buche
Habitus: kräftig, ritterlingshaft
Hut: schmierig gelb grünlich, Mitte dunkler, schon etwas radialstreifig
Geruch: leicht mehlig
Lamellen: weißlich, Burggraben, bei einem Exemplar auch gelblich, jedoch davon kein Foto leider, das Exemplar schon deutlich weiter weg
Stiel: weißlich faserig, bei dem älteren Exemplar schuppig rissig ( trockenschaden? )
Könnte tricholoma sejunctum, der grüngelbe Ritterling hinkommen?
Bin sonst für Anregungen offen …
Danke euch!
VG Nils
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Danke euch beiden!
Hätte gedacht, dass die konzentrische Schuppung wohl zum Tiger passen könnte … zumindest war mir das bisher bei den heimischen Erdritterlingen nie auf gefallen.
VG, Niks
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Liebe Foristen,
ich meine in Österreich recht nah der Kalkalpen Tigerritterlinge gefunden zu haben. Kenne die Art bisher nur aus den Büchern und vom Forum. Sie scheinen im Münsterland nicht vorzukommen.
Ich fand sie am Wegesrand, kleine Gruppe im Gras, verschieden Baumarten vor allem Fichte, Hainbuche, Buche.
Der recht konzentrisch geschuppte Hut mache mich aufmerksam. Weißliche Lamellen, eher wenig Burggraben aber angedeutet. Meine Sportlernase hat nicht viel gerochen. Muss nix heißen …
Nur Handy Fotos …
Kommt das hin?
Danke! VG Nils
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Ihr Lieben,
ich bin wieder auf Rennradtour in den Alpen und heute auf ca 1700 Hm unterhalb des Schönfeldsattels auf Röhrlinge gestoßen. In dem breiten Tag befand waren wir weit und breit NUR von Zirben umgeben, über wenige km keine Lärche.
Ich denke ich könnte den beringten Zirbenröhrling gefunden haben. Die Bilder sind nicht top … man erkennt gut rotbraune Flecken auf dem Schmierigen Hut wie auch deutlich ein Velum. Kein gutes Bild der Röhren bei den Jungen leider …
Was meint ihr? Wer kennt die Art gut?
Danke fürs Schauen,
Viele Grüße, Nils
1. Habitat
Und noch ein recht alter Schlappen
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Hallo in die Runde,
ich stehe bei den Ascomyceten noch am Anfang. Dass das Gattung Orbilia ist, seht ihr das so, wie man irgendwann weiß, wann Pilze Agaricus, Amanita oder Hebeloma sind?
Ich lese mich langsam ein und lese die Asco Themen hier intensiver. Habe im Myko-Buch von Piepenbring geschmökert..Orbilia sollten ja inoperculate „Discomyceten“ sein. Kann ich inoperculat mit Übung gut im Lichtmikro erkennen?
Könnt ihr als Einstieg in die Ascos gute Übersichtsarbeiten empfehlen?
VG! Nils
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Danke Christoph und Maronisto.
Gefärbte Milch haben wir nicht wahrgenommen. Gibt es Milchende Nitrathelmlinge?
Das Universum der Nitrathelmlinge scheint doch größer als von mir angenommen zu sein.
Christophs Vorschlag passt auch ziemlich gut, jedoch gab es eher nur Laubbäume … was der Stumpf mal war kann ich nicht sagen …
Wieder ein Stück die Artenkenntnis erweitert

VG!! Nils
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Ihr Lieben,
Ich möchte euch bitten, über zwei Funde und unsere Bestimmung zu schauen.
Mit einem Freund waren wir in kalkhaltigem Terrain nordwestlich von Münster unterwegs. Eigentlich in der Hoffnung, Speisemorcheln zu finden … aber die scheinen im Münsterland nicht wirklich verbreitet zu sein. Hab noch nie welche gefunden …
Danke fürs reinschauen. LG Nils
1.
Habitat: im Moos auf einem Baumstumpf, umgeben von Rotbuchen
Habitus: Helmling
Hut: deutlich gerieft, dunkler Buckel
Lamellen: hell
Geruch: rasch nach Chlor, „Schwimmbad“
Stiel: schlank, bräunlich mit Myzelfilz an der Basis
Jahreszeit und Habitus inkl. Geruch lassen uns an den Voreilenden Nitrathelmling denken, Mycena abramsii
2.
Standort: nähe eines Holzlagerplatzes, umgeben von Pappeln, Eschen
Hut; jungen dunkelbraun, älter hellbraun, ocker. Wirkt hygrophan, keine deutliche Riefung
Geruch: nicht wirklich wahrnehmbar
Lamellen: freudiges braun
Kein sporenabwurf, wir gehen von Braunsporer aus
Stiel mit kräftigem Ring, im Feld haben wir auf die Riefung nicht geachtet, die Fotos geben das leider nicht her
Im Feld wussten wir nicht weiter. Nach Literatur und Recherche erscheint uns der Frühjahrs Glockenschüppling plausibel, pholiotina aporos
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Ich kann als Einführung sehr das Buch von Rita Lüder empfehlen: Grundkurs Pilzbestimmung. Für mich war das ein gut lesbarerer Einstieg, wenn man sich langsam auch etwas systematisch mit Gattungen und Pilzbestimmung befassen möchte.
Lg, Nils
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Liebe Pilz-Begeisterte,
auf unserer gestrigen Winterpilzsuche fanden wir doch einiges.
Bei diesem weisslichen Porling mit gezontem Hut und gut sichtbaren Poren an einer alten toten Birke stutzen wir erst ziemlich, denke nun, dass es sich einfach um die rötende Tramete handelt, siehe Ankratzen. Andere Einfälle?
Schönen Sonntag Euch!
Lg, Nils
Rückseitig war die Birke von dieser rötlichen Alge?? überzogen …
Ganz schön fanden diese kleiigen Haselbecher auf ziemlich alten Haselästen. Die Bestimmung müsste doch hinkommen, oder?
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Ziemlich realistischer Bericht, der gut die schleichenden Symptome des akuten Nierenversagens über einige Tage schildert. Dass die so lange weiter wandern konnten/ wollten …
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Guten Morgen,
kann jemand die wichtigsten Mikro-Unterscheidungsmerkmale kurz nennen?
Welche Literatur nutzt ihr dafür?
Oskar Schöner Fund! Ich liebe diese Farbkleckse im Frühjahr.
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Danke Harald!!
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Ihr Lieben,
Ich schiebe meinen eigenen Post mal kurz hoch. Den Porling hat mir ein Freund als Fenchelporling bestimmt. Dass ich nichts gerochen hab, mag am Infekt oder dem Regen liegen … oder dass ich nicht gut im Riechen bin generell. Ich war auch irritiert von der Größe, las nun im Gminder/Karasch, dass der „verwachsen-reihig“ daherkommen kann.
Kann jemand etwas zum „Weißen Scheidenstreifling“ sagen? Gibt es da irgendwas aus der Forschung neues? Die Amanita vaginata var. Alba gefällt mir eigentlich gut. Oder seht ihr was völlig anderes ? Vielleicht zuehli. Harald, du kennst sicher auch den Schüppling? Ich meine, den hatten wir als einen der allerletzten Pilze kürzlich in Bad Laasphe, da stand er aber einzeln …
VG, Nils
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Ihr Lieben,
endlich hatte ich mal wieder für einen langen Pilztrip ohne Kinder im saurem Laubmischwald. Etliche Maronen und Semmelstoppelpilze waren zugegen:
Nun aber abseits der Pfanne einige Fragezeichen und die Bitte an euch, mir zu helfen. Ich danke schon mal im Voraus und wünsche Happy Halloween.
Nils
1. Am Fuße eines sterbenden wenig erkenntlichen Laubbaumes, a.e. Birke, fand ich Büschel von Schüpplingen mit markanten nämlich schuppig-flockigem Stiel. Kommt der Tonblasse Schüppling in Frage?
2. Seht ihr hier auf Laubholz Stumpf auch den Gift-Häubling?
3. Den fand ich heute am Spannendsten. Ein Scheidenstreifling, wenngleich die Streifen auf dem Hut nicht gut sichtbar sind auf dem Foto. Er war weiß. Ich hab mal im Forum gestöbert und halte amanita vaginata var. alba für nicht die schlechteste Möglichkeit. Was meint ihr? Ich hab durch andere Beiträge im Forum schon mitbekommen, dass die Scheidenstreiflinge schwierig zu bestimmen sind …
4. Ein großer Porling auf Nadelholzstumpf.
Ich tue mir schwer. Habe keinen Geruch wahrgenommen aber auch nen Infekt. Was seht ihr? Wäre für Hinweise dankbar …
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Findet ihr, dass man einen etwas verblassten fuchsigen Röteltrichterling ausschließen könnte? An den dachte ich zuerst …
VG, Nils
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Ihr Lieben,
Im Park auf meiner Arbeit finde ich jedes Jahr diese kleinen Pilze, die als Entoloma sericeum anzusprechen wage.
Auf dem Parkrasen wachsen einige Exemplare mit dunklem gebuckelten Hut. Die Lamellen gehen Farblich ins rosalich-graue, sie waren eher ausgebuchtet bzw. Nur schwach angewachsen. Der Sporenabwurf zeigt dunkleres Mykologen-Rosa. Also die Gattung sollte passen. Allerdings finde ich, dass die Exemplare spermatisch riechen, nicht mehlig. Hab dies an mehreren Exemplaren getestet. Kommt das trotzdem hin oder seht ihr was anderes? Kann spermatisch nah an mehlig liegen in der Wahrnehmung?
Die Entolomas sollen ja sehr artenreich sein. Sollte ich vorhaben sie besser bestimmen zu können, welche Literatur empfehlt ihr? Ein gutes Mikroskope werde ich mir bald anschaffen, der Kurs für Pilzmikroskopie findet jetzt im November statt

Wer sind hier eigentlich die „Entoloma-Spezis“?
Wäre für Hinweise dankbar.
VG, Nils
Hier sind die Zwischenlamellen auch gut sichtbar
Mit etwas mehr Kontrast sieht man den Buckel besser
Sporenabwurf
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HI Jan, gibt es den Schlüssel auch online?
Lg, Nils
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Sind sind echt schön

Bläuling : Standort ist in einem Privat-Garten im Südwesten von Münster ( Westfalen ). Alles weitere gerne per PN.
Lg!!
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Ihr Lieben,
ein Freund bat mich in seinen Orchideengarten, da er dort kleine Wiesenkorallen entdeckt hatte. Er musste das Moos dafür zur Seite schieben. Sein Garten zeichnet sich durch Nährstoffarme Böden aus, in denen erfolgreich heimische Orchideen wachsen, Mega cool!!
Von den etwa nur 2cm hohen violetten Wiesenkorallen gibt es nun zwei Fotos, die nicht optimal sind. In diesem Bereich kenne ich mich noch so gar nicht aus und bitte um Hilfe. Was seht ihr bzw. was lässt sich erahnen? Kann dies die violette Zwergkoralle sein? Ramariopsis pulchella?
Vlg, Nils
