Oberbayern Spätsommerpilze

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  • Hallo

    Oberbayern Spätsommerpilze

    In der letzten Augustwoche unternahm ich einen ganztägigen Ausflug zur Pilzsuche im Raurisertal (Österreich). Ich hatte im Monat zuvor die Wettervorhersage auf ORF1 verfolgt und kann mit Sicherheit sagen, dass es den ganzen Monat über ideale Niederschläge und warme Temperaturen gab – perfekte Bedingungen für Pilze.

    Zu meiner Überraschung gab es trotz idealer Niederschläge und warmen Wetters kaum Pilze. Ich besuche das Raurisertal schon seit fast 20 Jahren, und für mich war dies das schlechteste Pilzjahr, an das ich mich erinnern kann.


    Panoramablick auf das Rauristal


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    Gomphus clavatus - alte Frk.


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    Albatrellus confluens -


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    Vogelbeere


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    Ich habe noch nur ein paar Pfifferlinge und hier und da einige Täublinge gefunden.


    Nicht einmal in Bayern – am Rande der Alpen – bin ich auf ein Gebiet gestoßen, das besonders reich an Pilzen war. Ich habe allerdings ein paar besondere Exemplare gefunden.


    Panoramabild Waginger Wald


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    Heute, am 10. September 2026, habe ich einen Ort besucht, an dem auf nur wenigen Quadratmetern mehr als 20 Exemplare des seltenen Pilzes *Rubroboletus rubrosanguineus* wachsen. Leider war ich zwei oder drei Tage zu spät, aber einige der Pilze waren noch in recht gutem Zustand.


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    Ich bin zudem an zwei verschiedenen Standorten auf den seltenen Pilz *Butyriboletus fechtneri* gestoßen.


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    Ich habe noch ein paar weitere verschiedene Pilze gefunden – nicht besonders selten, aber fotogen.


    Hübsches Caloboletus radicans


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    Phellinus hartigii , Ich kann mich nicht daran erinnern, wann zuletzt jemand ein Bild dieses Pilzes in diesem Forum gepostet hat.


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    Polyporus squamosus , gestern gefunden


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    Xantoporia radiata altes Bild


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    FomFom vor 2 tagen gefunden


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    Caloboletus calopus


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    Leccinum scabrum


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    LG

  • Hi beli,

    ein paar schöne Röhrlinge hast du ja doch gefunden.

    Hier in den Bergen auf 1000m+ gab's letzte Woche mal nen richtigen Röhrlingsschub, ob der noch anhält konnte ich diese Woche leider nicht prüfen. Lamellenpilze waren aber auch eher wenige, ein paar Rötlinge und Saftlinge waren zumindest da. Ich hoffe die kalten Nächte helfen jetzt dem Wachstum ein bisschen nach. Und natürlich fehlt noch Regen, die nächsten zwei Wochen ist jedoch wieder kein ergiebiger Niederschlag in Sicht :(

  • Hallo Beli,


    so schlecht ist deine Ausbeute nun auch wieder nicht auch wenn Du bestimmt an mehr gewöhnt bist. Um Butyriboletus fechtneri, Rubroboletus rubrosanguineus, Gomphus clavatus und Albatrellus confluens beneide ich dich schon ein wenig. Letzteren hätte ich in diesem Zustand sicherlich nicht erkannt.


    Danke fürs Zeigen.


    VG Jörg

  • Hi beli,

    ein paar schöne Röhrlinge hast du ja doch gefunden.

    Hier in den Bergen auf 1000m+ gab's letzte Woche mal nen richtigen Röhrlingsschub, ob der noch anhält konnte ich diese Woche leider nicht prüfen. Lamellenpilze waren aber auch eher wenige, ein paar Rötlinge und Saftlinge waren zumindest da. Ich hoffe die kalten Nächte helfen jetzt dem Wachstum ein bisschen nach. Und natürlich fehlt noch Regen, die nächsten zwei Wochen ist jedoch wieder kein ergiebiger Niederschlag in Sicht :(

    Hallo Stefan, danke für die Rückmeldung. Es ist super, dass du mir Bescheid gibst, welche Pilze am Berg wachsen, denn ich plane übermorgen einen Tagesausflug zur Stoißer Alm. Till hat in der Nähe eine Stelle gefunden, an der über 20 R. rubrosanguineus Pilze wachsen.

    Viele Grüße.

  • Hallo Jörg, danke für die Rückmeldung. Ich war in den letzten zwei Wochen fast täglich auf Pilzsuche und habe unzählige verschiedene Standorte abgeklappert – allein die einfache Fahrt ins Raurisertal beträgt beispielsweise 125 km –, doch ich habe nur sehr wenige Pilze gefunden. Hätte nicht ein anderer Pilzfreund eine Stelle entdeckt, an der *R. rubrosanguineus* wächst, wäre die sommerliche Pilzsaison ein totaler Reinfall gewesen.