Hallo Forum,
Wir waren heute im Bröltal unterwegs, das ist in den südwestlichen Ausläufern des Bergischen Lands.
Ich war ohne Telefon oder Kamera unterwegs, daher gab es keine Fotos vor Ort.
Das Habitat liegt direkt an der Bröl und den Hang zur Bröl hin. Es hat Buchen, Hainbuchen, Eichen sowie gelegentlich Fichten, Lärchen und Kiefern. Und ist immer feuchter als vieles in der Umgebung. Als kalkhaltig ist der Boden da nicht bekannt. Man findet da typischerweise an Röhrlingen Boletus reticulatus, Neoboletus erythropus, Leccinum carpini, ab und an Cyanoboletus pulverulentus, Imleria badia, jede Menge Filzröhrlinge - heute hauptsächlich Hortiboletus rubellus, wenige Boletus edulis und Suillus grevillei.
Es gibt dort ein sonnige Ruderalstelle mit etwas Schotter, danach geht der Waldweg in einen sehr grasigen Weg über. Direkt am Übergang standen die abgebildeten Pilze. 3 Meter weiter standen normale Neoboletus Erythropus auf dem Weg. 20 Meter vorher ebenso.
Wenn ich mir die Farbe der Stielbasis, der Röhrenmündungen und des Hutes, sowie die Verfärbungen anschaue - dann lande ich bei Suillellus Queletii, dem glattstieligen Hexenröhrling. Wäre das erste Mal in den 20 Jahren, in denen wir den Wald besuchen.
Passt das?
Viele Grüße,
Robert
